Praktikant absolut überfordert und unbeholfen...

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich würde einen offiziellen Gesprächstermin mit ihm machen (das auch klar als solchen Kennzeichnen) und mit ihm sprechen.

Sag ihm, was du zu kritisieren hast, und zwar im Detail. Sag ihm auch klar, dass er so, wie er sich verhält, zur Belastung für dich, die Firma und die Mitarbeiter wird, und das er das umgehend ändern muss - und wenn er das nicht hinbekommt, dass du ihn dann keine 3 Monate durchziehen kannst.

Nun will ich ihm aber auch keine Schwierigkeiten in Bezug auf das Studium bereiten und weiss nun nicht was ich machen soll?

Das ehrt dich, finde ich echt gut von dir - allerdings sollte ein Praktikum auch dazu da sein, sich in die bestehenden Abläufe zu integrieren und zu begreifen, wie es in der Arbeitswelt "da draussen" (jenseits vom Studium) läuft ...

Bedenke, das jemand, der dazu absolut nicht fähig oder willens ist, vielleicht auch einfach im falschen Berufsfeld studiert und man weder ihm noch der Welt einen Gefallen tut, wenn man ihn einfach aus Mitgefühl und falsch verstandenem Wohlwollen durchzieht und auf die Menschheit loslässt ...

Ich würde da schon eine klare Linie fahren:

  • Gespräch, das Verhalten ändert sich -> alles gut

oder

  • Gespräch, es ändert sich nicht -> Praktikum beenden.

Hallo,

vorab würde ich das Gespräch mit ihm suchen, ihm dabei auch schon deutlich machen das Du den Sinn seines Praktikums mit seinem Verhalten nicht wirklich erkennen kannst und ihm ganz offen die Chance zu einem Neuanfang geben.

Nutzt er diese ist alles gut, nutzt er diese nicht kommt es wie es kommen muss, bei mir würde er dann gehen.

Erstmal vielen dank für deine Antwort!

Die Idee finde ich durchaus sinnvoll und werde ich wohl auch so oder so ähnlich handhaben.

Meine größte Sorge war bzw ist immernoch die Tatsache, dass er das Praktikum für sein Studium braucht und auch wenn er mich extrem nervt momentan, will ich ihm nicht irgendwie Schwierigkeiten bereiten...

Aber nun gut. Im Endeffekt muss jeder sein Verhalten selbst verantworten...

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@Jogibaer85

Hallo,

wer will das schon, einen Menschen gleich was in den Weg legen?!

Allerdings sehe ich den Sinn eine Praktikums nicht nur darin ich Wissen in gewissen Bereichen anzueignen und Arbeitsabläufe usw. zu erkennen, der Sinn muss auch sein den Praktikanten auf den "Prüfstand" zu heben und unteren Anderem seine sozialen Kompetenzen zu "prüfen".

Ich bin der Letzte der dies gerne macht, dennoch gehört es, wie ich finde, auch zu Deinen Aufgaben hier einen Stand zu vertreten. Mit dem deutlichen Schuss vor den Bug sollte er erkennen in einem Praktikum nicht nur erwarten zu können.

Ganz ehrlich, ist ihm das nach wie vor egal nach einem solchen Gespräch hat er Deine Bemühungen, die zweifelsfrei vorhanden sein müssen, nicht verdient. Dann lieber jemanden der es schätzt!

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@Quasimo

Hinzu kommt, dass es für den weiteren Lebensweg des Praktikanten kaum zielführend wäre, ihm zum vermitteln, dass er mit seiner Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit letztlich schon durchkommen wird...

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Suche das Gespräch mit ihm und trenne dich von ihm, wenn es nicht besser wird. Offenbar ist es aber üblich, dass man Studenten oft nicht für praktische Dinge brauchen kann. Sie sind einfach zu lange Schüler und wenig veranlagt etwas von selbst zu tun. Im Studium kann man kommen und gehen wie es einem passt, das hat selten Konsequenzen.

ich würde ein ernstes gespräch mit den jungen mann führen. wenn es dann nicht besser wird, muss der junge mann halt gehen. ein student sollte sich darüber im klaren sein, das sein verhalten konsequenzen hat.

ich würde mit ihm reden und ihm sagen wenn keine Besserung in sicht ist (wie z.B. das mit der Pünktlichkeit) das er entlassen wird

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