Philosophisches Bild malen/ zeichnen?

5 Antworten

Meistens wird unter Philosophie nur Ethik verstanden, die aber in den Bereich Soziologie und Psychologie geht.

Die Grundlage der Philosophie ist das absichtliche zweifelnde Nachdenken des Sokrates: Ich weiß (nur), dass ich (gar) nichts weiß, sagte er, weil er alles, was er zu wissen dachte, absichtlich doch wieder hinterfragte. Den meisten Menschen ist das unbequem, ihm selbst war es das sicher auch.

Male zum Beispiel ein Bild dazu, dass möglichst vieldeutig ist: Du darfst dich darin zu nichts entscheiden!

Zum Beispiel: Male ein halbe Kuh, deren andere Hälfte ein Pferd ist, die auf der Wiese mit Blumen und einem Baum steht, was aber der borstige Rücken eines Schweines ist, das aber ein Heißluftballon ist, dessen Korb mit Menschen auf einem Hausdach steht, was aber der Deckel eines vieler Postpakete ist, die in einem von hinten geöffneten Lkw gelagert sind, das aber ein umgefallenes Spielzeugauto ist, womit ein sitzendes Kleinkind spielt, das deshalb weint, das du nun seitlich verdreht sitzend malen musst...

Sieh dir Gemälde von Salvadore Dali an. Wir nennen das Surrealismus, weil wir diese Realität nicht als unsere erkennen können, sie könnte aber die Realität sein und unsere nur eine Irrealität. Das sind philosophische Gedanken zu "Gott und der Welt".

Ich hoffe, du verstehst das und erfindest ein Bild aus deinen Gedanken und Gefühlen - denke zum Beispiel auch daran, dass alle Lebewesen andere Farben sehen. Vielleicht malst du ein Bild aus der Sicht jener halben Kuh...

Viel Ideen und Erfolg!

Das Sokrateszitat wird häufig falsch übersetzt.. Es heißt nicht ich weiß das ich nichts weiß sondern ich weiß das ich nicht weiß

Das ist ein unterschied - ich weiß das ich nichts weiß ist ein Paradoxon dann weiß er auch nicht das er nichts weiß - er wird glauben alles zu wissen..

Ich weiß das ich nicht weiß, bedeutet das ich weiß das ich glaube und nicht vollendend wissen kann..

Zu wissen nur ein gläubiger zu sein, ermöglicht das Lernen und hinterfragen alltäglicher Dinge..

Sobald du glaubst zu wissen hörst du auf zu lernen ^^ das ist eben auch das Problem bei Religionen mit Wahrheitsanspruch - die wissen nicht zu glauben, die glauben zu wissen.. Was für Probleme daraus resultieren sieht man ja.. Das gleiche gilt jedoch auch für den Atheisten ^^

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@Lacrimis27

“Ich weiß, dass ich nicht/s weiß” sei die Aussage des Sokrates. Sie stammt aus Platons Apologie, der literarischen Version der Verteidigungsrede wegen seiner "Verführung der Jugend", nämlich zum Glauben an einen areligiösen Monotheismus, die Sokrates als Angeklagter 399 v. Chr. vor dem athenischen Volksgericht hielt. Man deutete sie als Patons Auslegung Sokrates Gedankengangs, dass er nur genau wüsste, worüber er nichts wüsste.

Das soll eine Sentenz sein für sein absichtliches Bezweifeln einer Erkenntnis, die nicht nur er als feststehendes Wissen bezeichnete, um zu neuer Erkenntnis zu führen: Die endlose Spirale in der Wahrheitsfindung mit dem deshalb anstrengenden konstanten Weiterdenken (Hebammenkunst genannt). Und das, diesen Weg zur Erkenntnis, weiß er.

So ist dein Hinweis zur besseren Sentenz "Ich weiß, dass ich nicht weiß" für ein betont rationales Gehirn sehr wichtig - du solltest UNI-Philosophie studieren oder haben -, aber leider hat nicht einmal die Mehrheit der vielen erwachsenen Menschen, die ich in unterschiedlichen Philosophiebereichen unterrichten durfte, die Bedeutung dieses Paradoxons der typischen, ungenauen Übersetzung als solches verstanden.

Deshalb gibt es wahrscheinlich diese Form einer Art übertriebenen Übersetzung auch absichtlich, um die Menschen erst recht zum Nachdenken anzuregen...

Ich werde ab jetzt jedenfalls deine Berichtigung hauptsächlich verwenden, ´mal sehen, was in den Gehirnen geschieht, welche Fragen erscheinen werden...

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Ein gesicht was zebrochen ist und so halb die maske „abnimmt“. Die Maske ist dann ein lächelndes Gesicht. Ich weiss ich kann es nicht gut beschreiben.

Wenn du eine Sache erlebt hast die nicht schön war (Mobbing z.B.) könntest du es so erklären, das man so tut als würde man es so wegstecken, aber hinter der Maske steckt so viel mehr denn auch ein paar beleidigende Wörter die zu dir gesagt wurden, haben dich kaputt gemacht und ein Teil von dir zerbrochen, aber du und die Gesellschaft zwingt dich dazu es zu verstecken und sozu tuhen als ob da nichts wäre.

Könntest vielleicht dann anmerken, das in den meisten Deutschen Schulen leider die Aufklärung über Mobbing fehlt. Man sollte sich mehr damit beschäftigen, denn es ist in unserer heutigen Zeit mehr denn je ein Thema und trotzdem wird es so tot geschwiegen.

Keine Ahnung ob das gut ist aber ja.

Gibt doch dieses Bild mit dem schienen, man soll das Gleis wechseln auf dem einen Gleis ist eine Person aus deinem Umkreis/Familie auf dem anderen 5 fremde zum Beispiel. Was ist vertretbarer. Jeder hat eine andere Ansicht. Könnte eine gute Fragerunde geben. Das ist aber ein sehr standardmäßiges Beispiel. Kannst ja mal im Internet gucken da gibt es schon solche Bilder.

allerdings kann man da nicht viel erklären…

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Dankeschön)

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Hallo claraNesnah

Was auch immer Bilder malen mit Philosophie zu tun hat.. Naja..

Was kann ich wissen?

Edit: male noch eine Ameise dazu die irgendwas "dummes" sagt, jedoch aus ihrer Perspektive durchaus sinnvoll

ODER passend zu der beliebten Imperative "Moral" einen Henker der zum Engel am Galgen sagt "Deine Moral ist unmoralisch! Du bist ein böses Wesen!"

Wenn es aufwendiger sein darf, zeichne 20x eine Tür 🚪.. Immerwieder eine neue Tür, Farben, Umgebung aber immer eine Tür!.. Dann den Satz: "es ist nie das selbe!"

Lg,

Lacrimis

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selbst aktiv beobachtet über viele Jahre; belesen
 - (Schule, Kunst, Philosophie)
  1. Male einen Markt von oben. Dann kann man drüber diskutieren, was ein Perspektivwechsel ist und bewirkt. Physikalisch/körperlich und im übertragenen Sinne.
  2. Wenn ich diese Aufgabe bekommen würde, würde ich ein windschiefes Holzhäuschen, kurz vor dem Zusammenbruch malen. Die Tür hängt schief in den Angeln, ein Fensterladen ist rausgerissen, der Schornstein hat Steine verloren ... Philosophie ist der mehr oder weniger gelungene Versuch, Ordnung in das Chaos dieser Welt zu bringen. Ordnung lindert die Angst, vom Chaos überwältigt zu werden, machtlos zu sein. Manche Menschen errichten dazu ein Schloß aus wunderbaren Gedanken und Logik. Ich habe mir auch meinen Reim auf die Welt gemacht. Aber leider hat es nicht zu einem Schloß gereicht. Bei mir reichte es nur zu meinem "Philosophiebretterhäuschen" ;-))) Ab und zu baue ich an, manchmal reiße ich wieder was ab ... und es steht immer noch im Sturm des Lebens.
  3. Oder ich würde ein Schiff malen, das grade wie die Titanic von einem Eisberg aufgeschlitzt wurde. Aber dieses Schiff hat Korken geladen. Hätte die Titanic Korken geladen, würde sie noch heute auf den Weltmeeren kreuzen. Die Korken sind die Philosophie. Wenn du genügend Korken geladen hast, wird dein Schiff des Lebens niemals untergehen, selbst es im Sturm leck schlägt. Die Korken halten es über Wasser. Ich danke meiner Großtante für eine große Ladung Korken.

Sie nannte es allerdings nicht Philosophie, sondern Liebe.

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