Pferd angst vor Tür nehmen?

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6 Antworten

Hallo, 

wie verhält er sich denn, wenn deine Freundin mit ihm an der Tür vorbei reitet? 

Gabs da mal einen Vorfall? 

Ich würde dazu raten vom Boden aus zu arbeiten. Nicht grundsätzlich Gelassenheitstraining, sondern gezieltes Führtraining damit er deiner Freundin auch vertrauen kann und umgekehrt. Denn entweder sieht er diese nicht als gute Führperson oder sie vermittelt ihm nicht die nötige Sicherheit und spannt sich selbst an, wenn sie an der Tür vorbei reitet. 

Wenn deine Freundin sich wirklich sicher fühlt, dann sollte sie den Wallach ein bisschen mehr fördern, sodass er auch richtig arbeitet und vollste Konzentration gefordert ist. Dann ist die böse sehr gefährliche Tür auch schnell wieder vergessen. ;) 

Ein gutgemeinter Rat: Wendet euch bei Problemen mit euren RB´s an die Besitzer. Es ist nicht sehr optimal, wenn ihr euch Tipps aus dem Internet holt, statt euch an die Besi zu wenden. Mich persönlich würde das sehr kränken. 

Viel Glück!

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Hallo liebe VanyVeggie! Danke für deine Tipps! Wie haben die Besitzerin schon angesprochen und sie konnte uns leider auch nicht richtig weiter helfen, da sie auch schon alles mögliche probiert hat. :/

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@habeeebeee

Versucht es nochmal. Hier muss deine Freundin vor allem an sich arbeiten. Wenn das nicht klappt, dann such euch doch gemeinsam einen guten Trainer. Ich denke vor Ort kann man da besser helfen als übers Internet. 

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wir haben das Problem auch mehr als einmal gehabt,

 da Problem bei uns war meistens: die Pferde konnten etwas sehen, was draußen vorbei kam und bekamen Angst

Unsere Lösungen:

1) außentür schließen - immer !!!2) wenn jemand von fdraußen rein will: die tür LEISE einen gaaanz kleinen Spalt öffnen und um "ZÜR FREI " bitten WENN die anderen Pferde gerade HINTEN waren !!!
Ich weiß, es ist schwer, die anderen zu sooooviel Höflichkeit und Rücksichnahme zu erziehen , DAS geht nur per Vereinsbeschluß o.ä., hat aber nach einiegen Unfällen endlich geklappt.

2) keine Hunde oder schtreiende Kinder dort vor der Tür herumwuseln lassen

3) mit den betroffenen Pferden: üben üben üben und zwar zu Fuß und mit verständnisvollen "Mitspielern": also z.B. im hinteren teitl der Hallenfühtraining machen , SEEEEHR abwechslungsreich, nach ca. 10-15 Min ich langsam in die Mitte und das der Tür amnächsten gelgenen drittel vor arbeiten, aber NICHT direkt zur Tür, nach 5 Min 5-10 m von nder Tütr entfernt möhren AUF DEN BODEN LEGEN; dann darf sich das Pferd in Rchtung Tür am Gemüse gütlich tun. mach das mind 3 Tage, dann kannst du dein Pferd zumr Möhrensuche los lassen irgendwann wird Pferd auch in der Nähe der Tür fressen - aber GEDULD, das kann ggf WOCHEN DAuern,vor allem, wenn du nicht konsequent täglich übst.

man kann auch da Krippenfutter NUR noch in der Nähe der Tür geben, aber bitte nur in kleinen Portionen, dazwischen wieder Führtraining (z.B. zahlen Führen, Slaloms, Seiteng#änge und andere anspruchvolle ablenkende Figuren, und nicht einfach nur dösige Runde latschen)

4) wenn du einen oder 2 Freundinnen mit coolen Pferden dort bhast: bitte sie, dich einzurahmen, wenn ihr euch immer näher an die Tür wagt: eine geht auf der Tütseite neben dir mit ihrem Pferd, Du in der Mitte und die andere auf der anderen Seite - so fühlt sich das Pferd geschützt.

Siese Übungen kannst du dann später auch allesamt reiten - aber bitte nochmals hab GEDULD und erlene VORHER Atemtechniken, die beruhigend wirken, damit du sie jederzeit einsetzen kannst und das PFERD UND DICH damit beruhigst.(einfachte Technik: Pferd zügig führen und dabei 3 Schritte lang einatmen und 4-5 Schritte lang ausatmen, nach einem halben Zirkel anhalten ABER genauso weiter atmen für 3-5 Atemzügen, dann wieder weiter gehen usw usw usw
wenn dein Pferd den Kopf senkt und/oder abschnaubt oder kaut : LOOOOOBEN !

Fleißig üben, auch mit der Besi (Zeige ihr diese Anleitung !) zusammen.

Viel Erfolg,
bei unseren Remonten hat das immer geholfen

Die Frage ist so pauschal gar nicht zu beantworten, außer, dass deine Freundin da nicht alleine rumbasteln soll bzw. mittels Tipps aus dem Internet.

Ich würde erstmal abklären, ob das Verhalten jetzt nur bei der RB vorkommt und bei anderen Reitern nicht und dann sollte sowieso die Besitzerin mit ins Boot geholt werden, denn wenn, dann müssen alle gemeinsam an dem Problem arbeiten. Letztlich, wenn das Pferd auch beim Besitzer das Verhalten an den Tag legt, würde ich mir einen Trainer vor Ort holen, der sich das Problem ANSCHAUEN und dann GEZIELT dagegen arbeiten kann.

Aufgrund von irgendwelchen Beschreibungen aus dem Internet würde ich nie versuchen, ein pferdisches Problem zu lösen, weil man nicht sehen kann, wie das Pferd reagiert, wie der Halter reagiert.

Tipps aus dem Internet sind meiner Meinung nach viel zu allgemein und können, wie bereits geschrieben, das Problem um ein vielfaches verschlimmern.

ich kenne eine stute, die stirbt fast vor angst, wenn sie auch nur eine reithalle betreten muss.

bei der stute kenne ich den grund. das einzige, was dagegen hilft ist, dass sie keine reithalle betreten muss.

als lediglich reitbeteiligung sollte die ängstigende situation für das pferd unbedingt vermieden werden. alles andere wäre für deine freundin lebensgefährlich und beim pferd könnte das trauma durch eine einzige falsche handlung weiter verstärkt und immer mehr abgespeichert werden. dabei kann rauskommen, dass das pferd unreitbar wird - und im extremfall tatsächlich, dass es auf einer angstbedingten herzüberlastung stirbt.

an ein solches pferd muss ein echter profi für traumapferde ran.

Das Problem ist, das wir nicht auf den Platz können, da der momentan zu geschneit bzw. überschwemmt ist und sich keine anderen Möglichkeiten anbieten :( aber so bald der Platz wieder zum Reiten geeignet ist, werden wir dort Reiten

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Was sagt denn die Besitzerin? Die sollte ihre minderjährige RB bei sowas eigentlich unterstützen, damit weder ihr, noch dem Pferd etwas passiert oder das Problem durch falsche Reaktionen noch verstärkt wird. Tritt das problem auch bei der Besitzerin auf und wie löst diese es?

Was heißt, es geht garnichts mehr? Kann sie das Pferd denn auf dem Zirkel, der nicht an der Tür vorbei geht, konzentriert reiten?

Sie versucht beim Reiten möglichst die Tür zu vermeiden und geht nicht daran vorbei wenn es nicht sein muss. Er ist zwar etwas faul, aber beim Zirkel oder bei anderen Bahnfiguren, lässt er sich ganz normal reiten.

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@habeeebeee

Na das ist doch schonmal gut :-) Dann braucht das Pferd eventuell einfach nur Zeit. Manche finden zB. auch eine bestimmte Ecke gruselig, und wenn der Reiter dann meint, er muss immer speziell diese Ecke besonders ausreiten oder jede Runde mit seinem Pferd ,,diskutiert", das da doch nichts sei, macht es meistens nur noch schlimmer.

Wenn mein Pferd draußen auf dem Springplatz eine Ecke gruslig findet, reite ich ihn von Anfang an mit großem Abstand vorbei, so wie es für ihn angenehm ist, und ignorier sein Geglotze einfach, ohne groß darauf einzugehen. So steigert er sich nicht rein und fängt an, sich auf mich und seine Aufgabe zu konzentrieren. Meistens ,,vergisst" er dann mit der Zeit, dass er es dort ja eigentlich gruslig fand und ich kann nach ein paar Minuten ganz normal konzentriert außen auf dem Hufschlag reiten.

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Um Deinem Pferd die Angst zu nehmen muss Du als erstes dafür Sorge tragen, das Dein Pferd Dir blind vertraut. 

Erst wenn DU dieses Vertrauen aufgebaut hast, wird es Dir gelingen das Pferd dazu zu bewegen  durch die Tür zu gehen  ohne das es Angst oder gar Panik hat.

Versuche es bitte niemals mit Zwang oder Druck, egal was Dir so geraten wird.

Ihre RB geht ja durch die Tür, wenn meine Freundin ihn rein führt aber beim vorbei Reiten, also im Schritt, Trab etc. Macht er einen großen Bogen um die Tür und wird sehr panisch. 

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