Pferd zu viel gras gefressen?

6 Antworten

Du willst die Gesundheit und damit die Zukunft deines Pferdes von ein paar Ferndiagnosen aus dem Internet abhängig machen, die nichts weiter als Kaffeesatzleserei sind? Ne Lahmheit kann so viele Ursachen haben, dass würde ich schon seriös abklären lassen.

Shettys, haben -,wenn überhaupt.- nur stundenweise Weidegang. Wenn das Hufrehe war, und Ihr stellt das Pony wieder auf die Weide, bekommt es den nächsten Reheschub, und dann wars das. Um das aber feststellen zu können, braucht Ihr einen Tierarzt. Wenn Ihr keinen Tierarzt holen wollt , solltet Ihr euch die Tel.Nr. vom Abdecker bereit legen. Das wäre dann nämlich die nächste Station.

Wenn das Hufrehe war und das Pony geht noch immer nicht ganz klar, dann ist es immer noch Hufrehe. Das ist keine einmalige Sache wie zB eine Schnittverletzung, das zieht sich teilweise wochenlang dahin, bis man das Pferd wieder aus dem Schub rauskriegt.

2
@Aristella

Da hast Du schon recht, aber nach fast 1 Woche ist das sowieso schon eine chronische Rehe, wenn nicht sofort behandelt wird. Also mit Hufbeinabsenkung. Jede weitere Entgleisung in der Fütterung bringt den nächsten Schub mit weiterer Absenkung, bis zum Hufbeindurchbruch. Das wäre dann das Ende für das Pony. Aber wenn man keinen Tierarzt will, und auch sonst wenig Wissen hat, ist der nächste Schub auch schon vorprogrammiert.

0
@Anaschia

Ja, du hast absolut recht damit, dass da dringend was geändert werden müsste, damit der Teufelskreis sich nicht weiter und weiter dreht.

Allerdings hast du nicht recht damit, dass es zu einer Hufbeinsenkung gekommen sein muss - die ist deutlich seltener der Fall als die Hufbeinrotation (die auch deutlich öfter in einem Hufbeinspitzendurchbruch endet als die Senkung).

Wenn das Pony allerdings in Fachkundige Hände kommt, die Fütterung angepasst wird, der Stoffwechsel saniert, überflüssige Kilos schonend abgebaut (eine Crashdiät könnte nämlich in einer Hyperlipidämie enden), dann kann das Pony auch wieder ganz gesund werden. Sowohl Senkung als auch Rotation sind nämlich reversibel (wenn der Prozess nicht schon so lange vor sich hin simmert, dass die Lederhäute unwiederbringlich geschädigt sind - was verblüffend lange dauern kann).

0
@Aristella

Hi Aristella, mit viel Fachwissen und gutem TA, Hufschmied, u. THP. kannst Du wirklich viel bewirken. Aber in diesem speziellen Fall habe ich ehrlich gesagt, keine grpße Hoffnung das es funktioniert.

0
@Anaschia

Ja, ich leider auch... Wenn der Besitzer nicht mitmacht, ist ja sowieso alles fürn Hugo. Arme Viecher :(

0

ich habe zwar selber kein eigenes pferd, sowie du es aber beschreibst solltest, du wirklich einen TA hinzuziehen, ob du willst oder nicht. Ich an deiner Stelle würde schon Klarheit haben wollen, was mit meinem Pferd ist.

Was möchtest Du wissen?