Pferd fühlt sich im Stall nicht wohl?

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4 Antworten

Es kann sogar ein ganzes jahr dauern, oder nur einen halben Tag, bis ein Pferd “zu Hause“ ist. Hab ich beides erlebt.Es ist zu sehen und zu fühlen, wenn dein Pferd entspannen kann, sich auf die Kumpels freut oder aber unsicher und gestreßt ist. Im Sommer Halbjahr klappt die Integration besser. Hat das aber nicht geklappt, ist tatsächlich an einen stallwechsel zu denken.

Beobachte dein Pferd mal am Wochenende ganztägig, wie kommt es im auslauf klar?

Entscheide dann.

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Das sieht man , wenn man sein Pferd kennt.

Mein Pferd stand bis Ende Mai in einem Stall - Offenstallreitstall - wo es sich sicher wohl fühlte. Dann musste ich freilich gehen, weil ich Differenzen mit den SBs hatte.

Ich brachte meine Stute in einem Offenstall - insgesamt 9 Pferde, aber Stuten und Wallache werden getrennt gehalten - ganz in der Nähe unter, der für das Pferd bessser war: viel größere Weiden. Aber zu Anfang war meine Stute sehr unglücklich dort, und wenn ich ausritt, drängelte sie immer in Richtung des alten Stalles.

Irgendwann kippte das dann. Heute bin ich an meinem alten Stall vorbeigeritten. Meine Stute guckte auch und wieherte einmal. Aber dann schien sie mir zu sagen: "Ich muss aber nicht hierbleiben, oder?"

Sie ist dann im Sauseschritt Richtung Heimat (neuer Heimat) gelaufen.

Dort ist sie einfach glücklich. Ich sehe ihr das an. Man muss nur in die Augen gucken.


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Boxenpferde werden in ihrer Box gefüttert und drängen da oft hin, weil der Dauerfresser Pferd vom Fressen geleitet wird. Zudem sind sie Herdentiere und wollen zu den anderen Pferden, selbst wenn sie keinen direkten Kontakt mit denen haben können.

Generell ist Boxenhaltung ja nicht optimal für Pferde. Auf die Probleme, die ihnen die viele Stehzeit macht, die es ihnen macht, dass ihr Nebenpferd eben nicht weg weicht, wenn sie es weg schicken, dass sie selbst nicht drauf reagieren können, wenn sie vom Nebenpferd geschickt werden, reagieren sie alle unterschiedlich.

Aus Deiner Beschreibung geht jetzt nicht eindeutig hervor, ob es ein Drängeln in Richtung Box ist, weil es rein möchte oder ob die Anspannung steigt, weil es Nachteile auf sich zu kommen sieht. Beides könnte mit nicht zu geringer Wahrscheinlichkeit eine pferdegerechtere Haltungsform lösen, falls es die Möglichkeit in Eurer Gegend gibt. Das Wort "Gatschkoppel" klingt nur leider nach Österreich, wo man mit den Aktivställen, Bewegungsställen, Laufställen, Paddock Trails und wie sie alle heißen noch lang nicht auf dem Stand ist wie hier bei uns in Deutschland. Aber "Gatsch" gibt's in Österreich. In Deutschland ist ein "M" vorne dran und es heißt "Matsch" ;-)

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Kommentar von MaliFen
23.11.2016, 18:38

Ich möchte sie jetzt von der Box weg & in einen paddock oder Offenstall stellen, vielleicht ist das besser für sie & sie fühlt sich nicht wirklich wohl

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Also mein Pferd steht zwar auf einer weide aber nachts über im Winter (ist schon etwas älter...) kommt er in die Box.  Und stürmt der da immer rein wie ein bekloppter, weil er weiß da gibt es was zu futtern.

Aber ich kenn dein Pferd nicht weshalb es problematisch ist das jetzt so sagen zu können. Wenn du das Gefühl hast es hat "Angst" vor dem Stall soltest du mal schauen. Wenn das rum gezappele aber er vor Freude ist, ist alles normal.

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Kommentar von MaliFen
23.11.2016, 18:45

Also ich habe das Gefühl das ich der Stall nicht so gut gefällt & gut tut.. :/
Weil richtig arbeiten können wir auch nicht, da sie keine Halle haben & im Winter ist alles sehr glatt & gatschig, da rutscht sie halt immer sehr, also nicht optimal.
Ich suche schon einen neuen Stall mit paddock oder Offenstall, ist für sie sich besser & mit Halle oder Allwetterviereck :)

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