Pate ohne in der Kirche zu sein?

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Lies mal hier unter Voraussetzungen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Taufpate#Voraussetzungen

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In der Regel reicht es bei beiden Konfessionen, wenn wenigstens einer der beiden der Kirche des Täuflings angehört. In der evangelischen Kirche ist es aber wohl einfacher zu handhaben.

Am besten ihr fragt den Priester, der die Taufe vornehmen wird.

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Eine Freundin hat zwei Patenkinder und ist jeweils kurzfristig und vorübergehend dafür wieder der evangelischen Kirche beigetreten.

Da tritt man mal eben der Kirche bei, lügt dem Pfarrer was vor, damit man die Taufe durchziehen kann und schwupps tritt man wieder aus. Warum das Ganze überhaupt? Die Kirche ist kein Feierverein für nette Veranstaltungen, wenn man grade mal Bedarf hat. So eine Einstellung finde ich wirklich merkwürdig, ja fast schon unverschämt. kopfschüttel

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@quopiam

Da gebe ich dir vollkommen Recht. Ich selbst würde das auch nicht so machen.

Wollte damit auch nur ausdrücken, dass man dafür schon in der Kirche sein sollte und wie andere das machen.

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@Lilly2643

ehrlich gesagt finde ich das nciht unverschämt...die meißten leute treten dch nur aus der kirche aus damit die kirchensteuer nicht mehr anfällt..mein mann könnte jedes mal brechen wenn er auf seine verdienstabrechnung schaut,besonders wenn es son derzahlung gibt,was da an die kirche abfällt,wahnsinn...das nenn ich unverschämt

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@motti86

Rate deinem Mann doch aus der Kirche auszutreten, wenn ihm immer speiübel wird. Es gibt keine Zwangsmitgliedschaft! - Außerdem dürfte dein Mann kein gutes Mitglied der Kirche sein, eher schon dem Ansehen der Kirche schaden, denn was viele vergessen: Kirche im eigentlichen Sinne sind die Mitglieder! - Die Institution ist nur die Hülle.

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Die Taufe ist ein Sakrament und Grundlage des Heiles, wodurch wir die Gotteskindschaft erhalten.

Die Eltern fällen deshalb eine wichtige Entscheidung für ihr Kind und sie und die Paten tragen eine große Verantwortung, denn mit ihrer Hilfe soll sich ja später das rel. Leben des Kindes entwickeln und das Kind aus der Taufe heraus immer mehr in den Glauben hineinwachsen.

Von daher sollten die Paten der gleichen Kirche angehören, in die das Kind hinein getauft wird. Zumindest bei einem der beiden Paten ist es eine Voraussetzung für sein Amt. Von einigen Pfarrern mag das nachlässiger gehandhabt werden, aber auf keinen Fall richtig und wünschenswert.

Paten sprechen stellvertretend für das Kind das Glaubensbekenntnis und das Taufgelübde. Wie aber soll das ein Pate mit Überzeugung sprechen, der gar nicht in der Kirche ist? Das nur kurzfristige Antrainieren von Glaubenswissen ohne inneren Bezug dazu wäre nur ein bühnenreifes Theaterstück, was aber dem Ernst der Taufe zuwider läuft.

Es geht hierbei nicht um irgendwelche äußeren Feierlichkeiten und um die Rührung eines Augenblickes, es geht dabei einzig und allein um die Beziehung zu Gott und dem kann man nichts vormachen.

Wenn man die Einstellung der Fragestellerin teilt, sollte man auf die Taufe verzichten. - Dann stellt sich auch nicht die Frage mit den Paten. Taufe hat mit Glaube zu tun bei den Eltern, bei den Paten und den vermisse ich im Umfeld des zukünftigen Erdenbürgers. Nur als festlicher Rahmen für irgendetwas wird die Taufe mißbraucht!

Das liegt im Ermessen des Pfarrers - ist aber möglich. Ein Bekannter ist ebenfalls aus der Kirche ausgetreten, war früher katholisch. Er durfte trotzdem Pate werden. Mag sein, daß es daran lag, daß der 2. Pate noch Kirchenmitglied ist; den Bekannten hat jedenfalls niemand gefragt. Er war zwei mal bei diesem Vorgespräch für die Taufe und gut war es.

"Das ganze Kirchenzeug" wirst Du Dir im Taufunterricht anhören müssen, wenn Du die Taufe für Dein Kind willst. Warum willst Du Dein Kind taufen lassen, wenn Du mit der Kirche eigentlich nichts am Hut hast? Die Taufe ist ein Sakrament, das macht man nicht einfach so, weils eine schöne Feier ist. Das macht man, weil man sein Kind im Glauben der Kirche erziehen will, in die man es hinein taufen läßt! Und nun zu den Paten: Taufpaten helfen den Eltern bei der Erziehung im Glauben und helfen dem Kind, in seine Religion hineinzuwachsen. Wenn das für Euch nichts bedeutet, welchen Sinn hätte wohl Taufe und Patenamt? Wenn Du erkennbar vom "Kirchenzeug" nichts hältst, solltest Du das mit der Taufe einfach sein lassen. Diese Sache ist etwas für Christen, nicht für Karteileichen.

Da steht aber eigentlich nicht, das sie selbst nichts von der Kirche hält, sondern dass sei meint, der Freund müsste das "Kirchenzeugs" noch mal anhören um Pate werden zu können. Hab ich jedenfalls so verstanden.

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@Lilly2643

wer die Taufe als "Kirchenzeugs" bezeichnet kann selbst nicht sehr viel von der Kirche halten.

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