Opa gestorben, wie kann ich helfen?

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11 Antworten

Das tut mir leid für Ihn,

Steh an seiner Seite besuche ihn, versuche ihm beizustehen in dieser schweren Zeit. Geht raus oder macht Sachen die ihr sonst auch zusammen macht. 

Ich wünsche ihm alles erdenklich Gute für die Zukunft.

Gruß..

'Aufmuntern' finde ich eigentlich nicht angebracht bei jemanden, der akut trauert.
Warum nicht ihn einfach annehmen in seiner Trauer, in seinem Schmerz?

'Anteilnahme' ist ein ganz gutes Wort für eine hilfreiche Haltung in einer solchen Situation. Einfach da sein beim Anderen, zuhören, wenn er/sie was erzählt, eine tröstende Berührung oder Umarmung - mehr muss da meines Erachtens nicht geschehen.

Hallo, 

das kommt drauf an, wie dein Freund gestrickt ist. 

Der Tod eines Angehörigen ist immer schwer, selbst, wenn es absehbar war. 

Frag ihn, ob du was für ihn tun kannst.

Jeder Mensch geht mit Trauer anders um. Die einen verkriechen sich, die anderen weinen nur, die anderen stürzen sich in Aktivitäten. 

Wichtig ist, beim Trauern ist alles erlaubt.

Sei für ihn da wenn er dich braucht, aber nerv ihn nicht.

Bete für ihn, auch das hilft manchen.

Redet gemeinsam über das Leben und Sterben, setzt euch gemeinsam mit dem Thema auseinander, aber nur wenn er will. 

Viel Kraft ihm und dir, 

LG Mata

Dankeschön, ich gehe gleich zu ihm (natürlich wollte er das) und Ich weiß halt nicht was ich machen soll, da er ein sehr schweigsamer mensch ist

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@notagamergirl

Im Zweifel mit ihm da sitzen und schweigen. Einfach nur da sein. 

Vielleicht fragst du ihn ja, was er an seinem Opa besonders schätzte und wie toll es ist, dass er das mit ihm erleben durfte. 

Wenn er nicht reden will, dann erzähl ihm, wie es dir damit geht und wie unsicher du jetzt bist, weil du nicht weißt was er braucht und was du tun kannst. 

Dann findet ihr vielleicht gemeinsam einen Weg, was ihr gerade machen könnt.

Viel Kraft dir und ihm, das Leben geht weiter, und daran solltet ihr denken. 

Es gibt eine Geschichte von einem Mädchen, dessen Oma gestorben ist und das aufgrund seines Alters einfach überall weggeschickt wurde, weil es zu "klein" ist. 

Da ging das Mädchen an einen Teich, setzte sich und weinte. Dann kam ein Boot mit einer Fee darin, nahm sie mit und fuhr mit ihr schweigend über den See.  

Es brannten viele Kerzen in dem See. Sie standen manchmal in Gruppen zusammen, manchmal auch alleine. Manche brannten hell und stark, andere flackerten, obwohl kein Wind wehte. wieder andere waren schon erloschen und manche waren sogar untergegangen. 

An einer Gruppe von Kerzen blieb das Boot stehen. Es standen drei Kerzen da. Die eine war ausgegangen. Die andere brannte hell, die dritte flackerte unsicher.

Das Mädchen fragte, was das zu bedeuten hat.

Die Fee sagte - Die Kerze, die hell und stark brennt ist deine Mutter, sie muss jetzt stark sei und viele Dinge erledigen. Die Kerze, die flackert, das bist du. Du weißt nicht, was geschieht und bist voller Angst. Die Kerze, die erloschen ist, das ist deine Oma. Sie ist gestorben, aber sie ist mitten unter euch, sie ist nicht vergessen. Und solange ihr an sie denkt wird sie hier bleiben und bei euch sein. 

Das gab dem Mädchen wieder Mut, weil es verstand, was passiert. Ihre Kerze hörte gleich auf so stark zu flackern und als es einen Lidschlag später wieder am See saß war es beruhigt und konnte nach Hause gehen. 

LG Mata

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das ist eine schöne Geschichte :)

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