Note 4 bei 62 Prozent?

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I.d.R. gilt die 50%-Quote, die besagt, dass alles über 50% ausreichend ist und gleichmäßig auf die Noten 1/2/3/4 aufgeteilt werden muss. Wenn man nun 50% durch 4 Noten teilt, ergibt das 12,5%-Schritte:

100% - 87,5% = 1
87,5% - 75% = 2
75% - 62,5% = 3
62,5% - 50% = 4

=> Knapp, aber gerechtfertigt. Schau noch einmal, ob du irgendwo einen Trostpunkt abstauben kannst! :)

LG
MCX

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Finde ich hilfreich, auch wenn ich auf "nicht" geklickt habe - bescheuert, dass da so wenig Abstand ist.

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I.d.R. gilt die 50%-Quote, die besagt, dass alles über 50% ausreichend ist und gleichmäßig auf die Noten 1/2/3/4 aufgeteilt werden muss.

Gibt es dafür eine Rechtsgrundlage? Bundesweit?

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@RobertLiebling
Gibt es dafür eine Rechtsgrundlage?

Ja, natürlich.

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Bundesweit?

Nein, natürlich nicht. Bildung ist Ländersache. Deswegen meine Einschänkung: "I.d.R."

:)

LG
MCX

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@Miraculix84

Wäre halt schön, diese Rechtsgrundlage genannt zu bekommen. Ich beschäftige mich zwar viel mit Schulrecht, standortbedingt aber hauptsächlich mit bayerischem Schulrecht, wo es eine solche Vorgabe für die normalen Leistungsnachweise nicht gibt.
Dafür werden für die zentralen Abschlussprüfungen (wo die Schlüssel natürlich festgelegt sind) teilweise "40% linear"-Schlüssel verwendet.
d.h., 20% = 5, 40%=4, 55%=3, 70%=2, 85%=1

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@RobertLiebling

"Eine schriftliche Lernkontrolle wird in der Regel mit „ausreichend“ oder besser bewertet, wenn mindestens die Hälfte der erwarteten Leistung erbracht wurde. Der für „sehr gut“ bis „ausreichend“ vorgesehene Bereich sollte in annähernd gleich große Intervalle unterteilt werden. Liegt weniger als ein Fünftel der erwarteten Gesamtleistung vor, ist die schriftliche Lernkontrolle in der Regel mit „ungenügend“ zu beurteilen."

(Quelle: http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/ma_gym_si_kc_druck.pdf)

Das ist jetzt aus den Vorgaben des Landes Niedersachsen für das Fach Mathematik.

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"Ferner soll die Fehlerzahl oberhalb und unterhalb der Note „ausreichend“ [...] den einzelnen Notenstufen jeweils ungefähr linear zugeordnet werden."

http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_latein_go_i_03-11.pdf

Das gilt jetzt z.B. für Latein und bezieht sich deswegen nur auf die lineare Zuordnung. Da in Latein Fehler gezählt werden, ist das natürlich keine Prozent-Skala, die sich an der 50%-Grenze orientiert.

"Bei den Interpretationsaufgaben wird die Note „ausreichend“ [...] erteilt, wenn von der erwarteten Gesamtleistung annähernd die Hälfte (mindestens zwei Fünftel) erbracht worden ist. Eine gute Leistung [...] ist dadurch gekennzeichnet, dass von der erwarteten Gesamtleistung annähernd drei Viertel (mindestens sieben Zehntel) erbracht worden sind."

Da sind die Altphilologen nicht so hart, wie die Mathematiker, sondern drucksen ein bisschen rum. :)

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LG aus NiSa nach By

MCX

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Grundsätzlich gibt es keine verbindlichen Notenschlüssel.

Allerdings liegen 62% auch beim IHK-Schlüssel im Vierer-Bereich (50 - 66%), also erscheint das auf jeden Fall plausibel.

Ja. Kommt auf den Schwierigkeitsgrad darauf an. Ich bekam mal note 5 in deutsch, bei nur 4 Fehlern im dauernd durch genommenen Diktat von 28zeilen !

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