Nicht industriell verarbeitete Lebensmittel, was zählt dazu?


24.06.2022, 11:00

Leute es geht mir zu erfahren was als INDUSTRIELL VERARBEITET gilt und NICHT darum dass sobald es in einer Verpackung ist dass es verabreitet ist.

Ich möchte lediglich wissen, was man noch essen kann wenn man keine INDUSTRIELL VERARBEITETEN Lebensmittel mehr konsumiert

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Natürlich sind viele Lebensmittel verarbeitet/industriell verarbeitet. Auch der von dir erwähnte Demeter-Joghurt ist verarbeitet.

Man kann aber weiterhin verarbeite Lebensmittel essen. Gewarnt wird vor einem häufigen/übermäßigen Konsum von "hochverarbeiteten Lebensmitteln".

Unter dem folgenden Link findest du, denke ich, ausreichend Informationen und eine Einteilung der Lebensmittel in 4 Stufen von unverarbeitet bis hochverarbeitet.

https://fet-ev.eu/lebensmittelstufen/

Danke, endlich jemand der die Frage verstanden hat

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Industriell ist alles, was nicht ( mehr) natürlichen Ursprungs ist.

Apfel = natürlich

Apfelmus = industriell verarbeitet

Also ist Joghurt, das aus einer Demeter Molkerei verkauft wird und nur Milch enthält ungesunde Scheisse, weil es verarbeitet wurde?

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@meschugge08

Verarbeitet muss nicht automatisch schlecht sein. Apfelmus ist auch verarbeitet, aber nicht schlecht …

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@Rosswurscht

genau DAS ist meine Frage, aber kein einziger geht auf diese Frage ein, sondern es kommen nur Propagand-a oder Stammtischgeschwätz-Antworten

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Gute Frage. Die Grenzen sind in meinen Augen fließend.

Für mich ist die Grenze, was ich nicht mehr kaufe, dann erreicht, wenn das "Lebensmittel" nicht mehr ohne Zusatzstoffe auskommt, die es erst seit "kurzer" Zeit gibt und die in einem alternativen, alt hergebrachten Herstellungsprozess nicht drin sein müssen.

Beispiel Brot. Da braucht es eigentlich nur 3 Dinge. Mehl, Wasser, Salz. Vielleicht noch Hefe.(auf die kann man verzichten, wenn man Zeit hat). Heute gibt es nur noch wenige Bäcker, die ihr Brot so herstellen. Da in der Industrie Zeit=Geld ist, wird hier viel zugesetzt. Von Enzymen, die den Teig schneller gehen lassen, über Färbemittel aus Zucker und Konservierungsstoffe im Mehl.

Also kann Brot hochverarbeitet und industriell hergestellt sein. Muss es aber nicht.

Fertigprodukte sind in der Regel so konzipiert, das sie immer gut aussehen und eine scheinbar gleichbleibende Qualität haben. Und häufig eben mit einer Zutatenliste glänzen, die mindestens fragwürdig ist. Also sind für mich z.B. auch Vegane Produkte, die als Fleisch-Ersatz herhalten müssen, ein absolutes No-Go. Dann lieber das Original.

Wir selbst kaufen praktisch nur frische Zutaten. Käse und Milchprodukte auch. Schmelzkäse jedoch nicht. ...

Ja, so ähnlich wie "Rosswurscht" schon schreibt - allerdings würd ich noch hinzufügen - das Apfelmus meiner Oma war keineswegs industriell - aber wenn das ein "Nahrungsmittelchemiker" drauf geguckt hat, wenn das was drin ist, was haltbar macht oder die Konsistenz verändert, etc. dann ist es eben was anderes als ein Naturprodukt. (Frag mich einer, ob eine Tüte Gelierzucker schon ausreicht...)

Ganz einfach: wenn ein Ding irgendwie behandelt wird und nicht 1 zu 1 so wie es geerntet wird auch beim Konsumente landet, dann ist es ein verarbeitetes Lebensmittel.

INDUSTRIELL verarbeitet, sonst dürfte man ja auch keine in Glasflaschen abgefüllte Rohmilch mehr kaufen, weil es industriel verarbeitet ist sondern müsste direkt ab der Kuh melken

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