Nasenspray Süchtig?

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Benutzt Du immer Nasenspray, oder nur diese 2-3 Wochen? Dann ist es ganz einfach, von dem Spray wegzukommen. Kaufe Dir ein Kindernasenspray, diese ist nicht so hoch dosiert wie das, welches Du verwendest. Du wirst merken, daß die Nasen nach ein paar Tagen nicht mehr so "verstopft" ist. Kaufe Dir ein Meerwasserspray dazu und wechsel mit dem Kinder- und dem Meerwassernasenspray hin und her. Weiterhin werden sich Deine Beschwerden bessern. Zum Schluß wirst Du nur mit dem Meerwasserspray, welches Null Nebenwirkungen hat zurechtkommen. Zusätzlich kannst Du ein heilendes Nasenspray mit Vitaminmischungen anwenden. Spätestens in 2 Wochen solltest Du gar keine "verstopfte" Nase haben.

hey:), das selbe Problem hatte ich vor einiger Zeit auch. Zu welchen Tageszeiten benutzt du sie denn? Kann es sein, dass du sie oftmals nur brauchst, wenn du in der Nähe von Kissen, Decken oder Laken bist? Bei mir hat sich herausgestellt, dass ich eine Hausstaub- und Milbenallergie habe.. Gehe auf jeden Fall mal zum HNO, dieser kann einen Allergietest durchführen, und dir ein Nasenspray, welches die Stoffe, die die Sucht auslösen nicht beinhaltet verschreiben. Viel Glück!

Längerer oder häufiger Gebrauch von Nasensprays mit abschwellender Wirkung kann selbst zu Einschränkung der Nasenatmung führen. Empfehlenswert ist das Aufsuchen eines HNO Arztes, regelmäßige Verwendung Meerwasserhaltiger Nasensprays, alternativ Nasenspülungen mit Meerwasser, ggf ergänzt durch ein nasal verabreichtes Corticoid bei längerer Nichtverwendung der auslösenden abschwellenden Nasensprays. Zusätzlich: Test auf Umweltallergene, um eine Allergie der oberen Atemwege vom Typ I aufzudecken oder auszuschließen. Werden Allergene gefunden, ist zusätzlich eine spezifische Immuntherapie (SIT oder SLIT) sinnvoll.

Geh bitte zum HNO Arzt und lass bitte den Nasenspray. Der Arzt kann dir helfen, dass die die Nasenschleimhaut erholt.

Schwierige Entwöhnung von Nasensprays

Um die Abhängigkeit zu beenden, ist es wichtig, zuvor den Grund für die Verwendung des Sprays zu identifizieren und zu behandeln. Sonst besteht bei chronischen Ursachen wie Allergien die Gefahr, dass der Betroffene später wieder zum Nasenspray greift und die Sucht erneut beginnt. Zur Entwöhnung empfiehlt der Arzt eventuell kortisonhaltige Nasensprays. Eine weitere Möglichkeit ist, zuerst nur bei einem der beiden Nasenlöcher auf das Spray zu verzichten.

Bei beiden Methoden müssen die Betroffenen einige Tage mit verstopfter Nase und mühsamer Atmung überstehen. In dieser Zeit ist die Rückfallgefahr besonders groß. „Ist die Nasenschleimhaut aber erst einmal entwöhnt, erholt sie sich in der Regel auch vollständig“, sagt Reichel.

Hilfreich zum Einschlafen

Trotz der Gefahr der Abhängigkeit empfiehlt Reichel keinesfalls den generellen Verzicht auf die abschwellenden Mittel. „Bei akuten Infektionen ist ausreichend Schlaf wichtig“, erklärt Reichel. Den findet man mit verstopfter Nase nur schwer. Um die Atemwege zum Einschlafen kurzfristig zu befreien, sind die Nasensprays nützlich. Bei der Auswahl geeigneter Präparate hilft der Apotheker.

Wer einen Zeitraum von über einer Woche über eine verstopfte Nase klagt, sucht besser einen Arzt auf. Möglicherweise ist die erhöhte Schleimproduktion auf andere Ursachen wie eine Allergie oder eine Vergrößerung der Nasenmuscheln zurückzuführen, die eine spezielle ärztliche Behandlung erfordern.

Quelle: http://www.apotheken-umschau.de/Erkaeltung/Nasensprays-Achtung-Suchtgefahr-117323.html

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