Nachbarn halten Hund falsch - kann man das was tun?

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6 Antworten

Da würde ich mich umgehend mit dem für Dich zuständigen Tierheim in Verbindung setzen und denen den Sachverhalt schildern. Die wissen, was zu veranlassen ist, können notfalls auch bei nicht artgerechter Haltung das Tier mitnehmen.

Genau so sehe ich das auch

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Hallo, zuerst sollte der Kontakt mit den Nachbar gesucht werden, um den Grund für das anbinden zu erfahren. Sollte sich herausstellen, das er wirklich so gut wie nie raus kommt und lange Zeit am Tag an der Leine angebunden ist, kann der Amtstierarzt über das zuständige Veterinäramt eingeschaltet werden, da Anbinde- bzw. Kettenhaltung für jedeweden Hund verboten ist. Er kann dann die richtige Art der Eskalation zusammen mit der Polizei wählen. Tierheime etc. haben in dem Bezug nichts zu sagen und keine Befugnisse irgendetwas gegen den Tierhalter zu unternehmen.

Huskis sind leidenschaftliche Jäger und haben einen ausgeprägten Freiheitsdrang. Einen Huski anzuketten ist nicht immer die beste Lösung, meist aber ein Muß, da sie über alle Zäune kommen und sich ihren Weg irgendwie bahnen, sie kommen erst nach Stunden zurück. Es sind sehr schlaue Tiere, sie wissen genau wie sie entkommen können. Wichtig ist das sie viel viel Auslauf (und Liebe)bekommen. Kannst du mit Gewissheit sagen das er keinen Auslauf hat? Dann würde ich im Tierheim vorsprechen und den Sachverhalt schildern.

Wir haben auch einen Husky, der, wenn er nicht beaufsichtigt ist an einer 25m-Leine liegt. Wegen der Wärme fahren wir im Moment auch nur früh oder spät mit ihm Fahrrad oder gehen unsere Runden. Tagsüber schläft er dann auch viel vor der Tür. Das ist auf jeden Fall besser, als ihn in einem 2x2m Zwinger zu halten, wie es bei Huskies meist der Fall ist. Wie Cappuccino schon sagte, einen Husky kann man nicht wie andere einfach nur im Garten lassen. Und bevor was passiert, ist das allemal noch die beste Lösung. Red doch mal mit deinen Nachbarn. Sie werden dir schon sagen, warum sie das so handhaben.

BEVOR so etwas eskaliert, es sind schließlich Nachbarn und man möchte es sich nicht zeitlebens mit ihnen verderben, mache ihnen doch einmal den Vorschlag, mit dem Hund ein wenig "Gassi" zu gehen.

Auf der anderen Seite könnte ich es auch verstehen, wenn sich die Nachbarn von - guten oder gut gemeinten - Vorschlägen gestört fühlen.

Es könnte ja auch sein, dass die Nachbarn es richtig machen und Du - trotz gutem Willen - verkehrt liegst. Ich will Dich nicht angreifen, finde es aber immer sehr schwer, wenn sich jemand zum Sachwalter anderer Interessen erklärt.

Vielleicht prüfst Du wirklich einmal, was der Tierschutzverein dazu meint.

Du könntest dich an den örtliche Tierschutzverein wenden und dort um Rat bitten. Möglicherweise unternehmen die auch etwas dagegen. Sonst bliebe eine Strafanzeige wegen Tierquälerei bei der Polizei, wenn der Hund unsachgemäß gehalten wird.

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