Nach einer Woche Rauchfrei, weiter machen mit Nikotin Kaugummis?

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6 Antworten

Wenn Du jetzt Nikotin-Kaugummis nimmst, hast Du genau den Effekt, den Du ja nicht mehr haben möchtest. Dann bringt Dir der Verzicht auf Zigaretten überhaupt nichts, weil Du Deinem Körper das Nikotin ja auf andere Weise zuführst. Das wäre nach einem Tag vielleicht noch eine Lösung gewesen, aber nicht, wenn Du schon eine Woche ohne Zigaretten geschafft hast.

Lenke Dich ab. Schrubb die Wohnung, hacke Holz, geh Joggen oder was Dir sonst noch einfällt. Irgendetwas, was Du sonst nicht machst und was Dich fordert. Dann denkst Du auch nicht an Zigaretten.

Du kannst gerne Kaugummis kauen, aber bitte ohne Nikotin. So hast Du etwas zu kauen und auch das kann helfen, diese Entzugssymptome zu bewältigen.

Wird es ganz schlimm, dann kaue entweder auf einer Chilischote rum oder nimm kurzzeitig einen Löffel voll Kaffeepulver in den Mund und behalte diesen so lange wie möglich im Mund, bevor Du ihn wieder ausspuckst. So werden Deine Gedanken automatisch in eine ganz andere Richtung gelenkt, weil es eine große Überwindung ist, wenn man auf Chili rumkaut oder aber das Kaffeepulver im Mund zu behalten.

Du hast den schwersten Schritt schon geschafft. Die ersten drei Tage bei einem Nikotinentzug sind die schwersten und das sind die Tage, wo die Entzugssymptomatik am stärksten hervor tritt. Nach diesen drei Tagen kommen die Entzugssymptome nur noch schubweise und fallen nach und nach komplett weg. Hältst Du 3 Wochen durch, dann hast Du es geschafft. Danach treten keine Entzugssymptome mehr auf. Dann gilt es nur noch, sich nicht wieder verleiten zu lassen, was zwar auch nicht einfach ist, aber wenn man den Willen dazu aufbringt, schafft man das auch.

Es hängt letztendlich alles von Deinem Willen ab. Willst Du wirklich voll und ganz die Zigarettenzeit hinter Dir lassen, dann schaffst Du das auch. Sei stark!!! Und wie gesagt ... suche Dir etwas, was Dich ablenkt. Vielleicht ist dies jetzt auch der Zeitpunkt, sich ein neues Hobby zu suchen. Da findest Du schon etwas, was Dir Spaß macht ... aber bitte nichts, was Dich in eine neue Sucht stürzt (wie z.B. Spielsucht).

Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg. Glaube an Dich! Du schaffst das!

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Herzlichen Glückwunsch, die erste Woche hast du geschafft- wohl die schwerste Zeit!!

Am effektivsten ist der endgültige Schritt, so wie du ihn gemeistert hast. Also sofort Schluss, kein langsames Entwöhnen, das ist Unfug.
Natürlich möchte der Markt aber mit Nikotinpflastern, -kaugummis, -tabletten und E- Zigaretten verdienen, wenn du schon keine Zigaretten mehr kaufst. Natürlich kannst du dein Geld in deren Kassen werfen, aber DU SELBST wirst davon nicht viel haben. Würde dir keine Nikotinersatzpräparate empfehlen, wenn du AUFHÖREN willst. Der Entzug wird nicht leichter.

Kennst du schon die ganzen positiven gesundheitlichen Effekte, die sich bereits nach kurzer Zeit Rauchstopp wieder einstellen? Atmung, Blutdruck, Lungenfunktion, Haut, Geschmack... alles wird besser! Stell dir das mal vor!

Würde dir normale Kaugummis (ohne Zucker), Minzblätter ... zum Beschäftigen des Mundes empfehlen. Für die Hände: Knete, Perlenketten etc.

Viel wichtiger ist es auch etwas zu finden, was deine Rauchpausen ersetzt - auf gesunde Art und was dir Spaß macht. Das kann ein Spaziergang, ein Telefonat, ein Kaffee/ Tee sein.
Ablenkung: wann siehst du als nächstes jemanden, der etwas rotes/ gelbes/ blaues trägt? Auch das fokussiert deine kreisenden Gedanken auf etwas anderes. Rätselst du gerne (Kreuzwort, Sudoku...)?

Zum Durchhalten gibt es übrigens nichts besseres als Verbündete - Freunde, Familie, die einen motivieren oder ebenfalls Ex- Raucher/ Aufhörwillige, die verstehen wie es einem geht und das selbe durchmachen.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und bleib dabei.

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Warum hast Du aufgehört? (Ernstgemeinte Frage!)

Dieser Grund der Dich dazu bewegt hat aufzuhören und der Dich schon eine Woche rauchfrei sein lässt - musst Du Dir immer wieder erneut vor Augen führen.
Das muss Deine Motivation sein.
Am Besten führst Du Dir die Vorzüge die jetzt kommen zusätzlich vor. z. B. mehr Geld für sinnvolle Sachen, es riecht nicht mehr unangenehm, vielleicht positive Reaktionen aus Deinem Umfeld...

Jetzt auf Alternativen (Nikotinplaster...) umzuschwenken, halte ich für einen klaren Weg wieder zum Rauchen zurückzukehren.

Das gefährliche am Rauchen ist die Gewohnheit.
Die Zigarette beim Aufstehen (Gewohnheit), Zigarette nach dem Essen (Gewohnheit), Zigarette bei Stress (Gewohnheit), Zigarettenpause (Gewohnheit)...
Du musst die Zeit die Du jetzt hast, mit was anderem ausfüllen.
Die Schmachte kommt nur, weil du Dich in einer Situation ertappst - wo es eine Gewohnheit war.

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Kommentar von Rinachen92
13.06.2016, 12:27

Habe aufgehört, weil es genervt hatte und weil uns das Geld zu schade war, was wir dafür ausgegeben haben.

Genervt in dem Sinne - das man gestunken hatte, gelbe Fingernägel hatte, einen ekligen Geschmack bzw alles klebrig im Mund war, selbst nach dem Zähne putzen, dann die Brandflecken in diversen Bettzeug weil die Asche ständig runterfiel.

Derzeit vermisse ich sie eben morgens, nach dem essen und dann wenn ich am Schreibtisch sitze (so wie jetzt) und eigentlich für's Abi lernen müsste.

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mit den Kaugummis, setzt du deinem körper wieder nikotin zu und das wäre fatal.

dein kopf spielt noch nicht so mit wie du es gern hättest, versuche dich weiterhin abzulenken. ich habe es mit tiktak (die kleinen weißen) geschafft. habe versucht es 2 stunden im mund zu behalten, einfach nicht dran lutschen und es nur in der wangenseite zu halten

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Kommentar von Rinachen92
13.06.2016, 11:40

Das ist ja nun die Frage - ist noch Nikotin im Körper drinnen, oder ist bereits alles soweit draußen?! ... Denn laut den ganzen App's die man sich ja runterladen kann, soll angeblich das Nikotin nach bereits 3 Tagen draußen sein.

Beim Buch von Allen Carr - Endlich Nichtraucher steht allerdings etwas von 3 Wochen drinnen bis 99% aus dem, Körper draußen ist.

Scheinbar scheint da keiner so genaue informationen zu haben.

Und ja da hast du recht, dass mein Kopf nicht so wirklich mitspielt. Ist aber auch so, dass ich heute morgen bsp. aufgewacht bin und der 1. Gedanke war "Kippe" und der 2. Gedanke war "Warum kann es nicht so sein wie früher"...Was getrunken, nix geholfen und bis jetzt eigentlich mehr oder weniger schlechte Laune gehabt ....

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Mit dem Rauchen aufzuhören ist eine Kopfsache. Jeder der sich mit seinem Willen dazu zwingt aufzuhören leidet Monate weiter.
Du musst verstehen das es dir nicht schlecht geht weil du etwas nicht mehr "darfst" sondern wie gut es dir geht weil du mit etwas aufhörst was andere Leute weiterhin beherrscht.

Du musst auf nichts verzichten, sondern du startest in ein neues Leben.

Wenn du Hilfe brauchst kann ich dir das Buch "Endlich Nichtraucher" von Allen Carr empfehlen. Es hat mir wirklich geholfen, ich konnte von einem Tag auf den andern glücklich(!) mit dem Rauchen aufhören und bin auch nach 3 Jahren nicht rückfällig geworden.

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Kommentar von Rinachen92
13.06.2016, 11:43

Das Buch ist schon gut. Habe es seit der einen Woche bereits 3x durchgelesen ... für wenige Stunden bin ich vollends motiviert und glücklich - tja dann esse ich was am abend bsp. und dann kommt da wieder die leere im Bauch und im Kopf...Dann legt man sich ins Bett und kann nicht einschlafen,...Als würde in meinem Kopf non-stop ein Boxkampf stattfinden zwischen gut und böse :(

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Ich bin jetzt fast 3 Monate rauchfrei nach 25 Jahren Qualmen. Die Suchtattacken dauern nur ein paar Minuten. Eben diesen Satz habe ich zu mir selbst gesprochen (Es dauert nur ein paar Minuten. Es dauert nur ein paar Minuten. Es d......) Ich habe habe auch an die etwa 3.500 Euro gedacht, die ich nach 12 Monaten übrig habe. Und ich habe trainiert und den Unterschied genossen. Mein Ziel ist ein neues Rennrad und 150km-Radtouren, wie ich sie als Jugendlicher geschafft habe.

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Kommentar von Rinachen92
13.06.2016, 12:09

Man muss dazu sagen, dass mein Mann mit mir aufgehört hat. Er hatte auch gute 25 Jahre lang geraucht, bei mir sind es ca. 4-5 Jahre.

Mich hat es echt erschrocken, dass ich die letzten Monate ziemlich viel geraucht habe ... Mit ziemlich viel meine ich, dass ich bald 10 Zigaretten am Vormittag von 9-12 Uhr weg hatte, dann die nächsten 10 von 13-17 Uhr und über manche Abende möchte man lieber nicht sprechen ... Wir haben nur selbst gestopft, mit Tabak aus Luxemburg. Sind 1x im Monat extra rüber gedüst (300km Hin- und Rückfahrt),...Haben uns 2kg immer mitgenommen, die auch meistens nach guten 30 Tagen eben leer waren,...

Meinem Mann fällt es total leicht dieses aufhören. Die zwei Male wo wir schonmal versucht haben aufzuhören, fielen ihm auch echt leicht. Jetzt sagt er sogar, dass ich ja weiter rauchen könne, er aber die Dinger nicht mehr anfässt. Weiß nicht ob das auch am Alter liegen kann. Er wird dieses Jahr 40 und ich dieses Jahr 24 Jahre !!! Vielleicht ist er im Kopf einfach weiter als ich ....

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