Mutter sauer, weil ich Geschenk nicht haben möchte?

5 Antworten

Liebe bubbletea,

für mich wäre Dein Verhalten OK gewesen. Du hast Dich bedankt...

Aber es gibt zart besaitete Menschen, die mit dem Hinweis "ich habe schon einen Schlüsselanhänger" nichts Gutes anfangen können. Ihr hättet beide das mit Humor verarbeiten können. Aber wenn Deine Mutter zu den Dramaqueens gehört oder besonders zart besaitet ist, dann funktioniert auch die freundlichste Ablehnung nicht.

Den Vorwurf "Du bist undankbar" kannst Du zurückweisen, denn Du hast Dich ja bedankt.

An Deiner Stelle würde ich - um jegliche Konflikte zu vermeiden - ein unnützes Geschenk freundlich annehmen, mich bedanken und dann hinterher etwas Gutes damit anfangen, z.B. verschenken. Im Umgang mit Deiner Mutter ist eben Diplomatie wichtig.

Vielen Dank für deine Antwort! Ich denke, du hast Recht, in Zukunft werde ich (je nach Situation) lieber anders handeln.

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@bubbIetea

Und dabei bitte dann auch die Reihenfolge der Reaktion beachten. Erst bedanken. Statt erst zu beanstanden/ abzuweisen und dann bedanken

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@Rockige

Ja, da hast du Recht. Das habe ich falsch gemacht. Vielen Dank.

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In einer Beziehung ists nicht einfach "sich rauszuhalten" - denn das kann dann auch wieder gegen einen verwendet werden ("du unterstützt mich nicht, du hältst dich immer fein raus").

Hab ich das richtig verstanden.... das alles wegen eines Schlüsselanhängers?

Da ist weniger der Schlüsselanhänger unnötig als eher die dicke Luft die wegen deiner ersten Reaktion entstand.

Es war ne Kleinigkeit, egal ob billig, teuer, oder irgendwo dazwischen. Eine Kleinigkeit die du "vielleicht" mal "irgendwann irgendwo" verwenden kannst. Ob der Schlüsselanhänger bis dahin im Schmuckkasten liegt, oder in der Krimskramsschublade - das ist dann egal. Denn "irgendwann" ist vielelicht der aktuelle Schlüsselanhänger kaputt/ abgerissen/ abgenutzt. Oder man hat noch einen zweiten Schlüsselbund. Oder man kommt auf die irre Idee mehrere Schlüsselanhänger an einem Schlüsselbund zu haben.

Bei besonders so kleinen Geschenken, die mehr die nette/ freundliche Geste vermitteln sollen bedankt man sich freundlich, behält aber die eigentlichen Gedanken für sich.

Da ist jegliches lange Gesicht, jegliches "ääh ich hab schon einen, was soll ich damit, ich kann damit nichts anfangen" unangebracht. Egal ob man etwas vom Elternteil, dem Nachbarn, der besten Freundin, von der festen Partnerin/ dem festen Partner, dem eigenen Nachwuchs, oder vom Chef geschenkt bekommt.

Da nützt auch jegliches "hinterher versuchen die Wogen zu glätten indem man noch schnell dranhängt wie nett man die Geste findet" nichts.

Ich denke, wär ich in dem Fall die Mutter, ich wär auch im ersten Moment enttäuscht. Ich hab mir sicherlich was dabei gedacht als ich ausgerechnet diesen Anhänger ausgesucht habe. Aber mehr hätte mich die erste Reaktion getroffen "Ich hab sowas schon, kann deshalb mit dem hier nichts anfangen". Wow okay, Ablehnung pur - so fühlt es sich an. Okay, ich hät den Anhänger dann also wieder entgegengenommen, wär damit in einen anderen Raum und hätt den Schlüsselanhänger an einen freien Haken des Schlüsselbrettes gehängt "für irgendwann und irgendwen".

Vielen dank für deine Antwort! Ja, wie oben gesagt finde ich den ganzen Streit um so etwas kleines auch übertrieben. Ich hätte ihn auch behalten können, ich weiß, aber ich würde mich schlecht fühlen zu wissen, dass meine Mutter extra Geld ausgegeben hat, nur damit das Teil unbenutzt rumliegt. Ich dachte es wäre besser es ihr zu sagen.

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@bubbIetea

Aber was bringt es "dann wenn das Ding schon da ist" darüber zu sinnieren "das ist rausgeschmissenes Geld"? Hat man die Möglichkeit vorab - also bevor ein unnötiger Gegenstand gekauft wird - zu sagen "Nein, das möchte ich nicht weil (ich den Gegenstand aktuell nicht benötige und denke das das Geld andersweitig sinnvoller eingesetzt werden könnte)"? Dann ist das absolut nachvollziehbar und ein logischer Weg.

Aber "wenn das Ding schon da ist" dann kann man es nicht ändern. Klar, der Gedanke "das war rausgeschmissenes Geld" nagt innerlich.... aber nützt dann auch nix mehr. Das Geld wurde bereits ausgegeben, ist weg. Da direkt und persönlich zu sagen "Brauch ich nicht" verbessert die Situation null. Stattdessen ist das unter Umständen wie eine verbale Klatsche.

Da könnte man stattdessen zu einem späteren Zeitpunkt mit der Person (in diesem Fall diene Mtuter) sprechen und sagen "du, ich möcht mich nochmal für den Anhänger bedanken. Das war echt eine liebe Geste von dir, danke das du dir Gedanken machst um mich. Aber...." und dann erläutert man warum man denkt das es künftig besser wäre Geschenkideen vorab miteinander abzusprechen. So das dann jeder Euro auch mehr oder weniger sinnvoll eingesetzt wird. Und wenns ne Tüte gemischte Brötchen vom Bäcker ist, fürs gemeinsame Familienfrühstück.

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@bubbIetea

Mir geistert noch etwas durch den Kopf:

Es ist - als schenkende Person - sehr schwierig jemandem etwas zu schenken durch den man mindestens ein Mal vorher schon eine offensichtliche Ablehnung erfuhr. Man hat unter Umständen künftig jedes Mal vorher das Gefühl fragen zu müssen "Was wünscht du dir explizit?" um nur ja nicht wieder eine Ablehnung zu erfahren.

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@Rockige

Naja, man kann Gekauftes ja noch zurückbringen, dann bekommt man auch sein Geld wieder, das fand ich die beste Lösung. Und im vornherein ein Geschenk abzulehnen geht oft nicht - ich wusste ja nichts davon. Ich persönlich würde das auch eher als Feedback, sozusagen konstruktive Kritik verstehen, und nicht als persönliche Ablehnung. Aber das sehen wohl einige nicht wie ich, ist mir jetzt klargeworden. Insgesamt bin ich die Sache aber falsch angegangen, da hast du Recht.

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Du bist unflexibel. So einen Anhänger kann man ja auch an eine Tasche machen.

Und Ehrlichkeit braucht manchmal eine gewisse Dosierung.

Ein Geschenk ist oft erst mal ein Zeichen, dass sich jemand Gedanken um einen gemacht hat. Das gehört anerkannt und nicht abgekanzelt. Wenn es nicht den vollen persönlichen Geschmack trifft, kann ja ein Kompromiss geschlossen werden, wie eben zum Beispiel mein oben genannter.

Vielen Dank für deine Antwort! Es war leider ein Anhänger nur für Schlüssel, und er hat mir auch nicht so gut gefallen. Sonst hätte ich ihn sicher anderweitig verwendet.

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@bubbIetea

Pass mal auf, dass deine Mutter deine Reaktion nicht mal spiegelt und achte dann auf deine Gefühle.

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@Niyaha22

Wie ich schon erklärt habe, ich wollte sie nicht verletzen. Ich persönlich lege sehr viel Wert auf Ehrlichkeit, es wäre mir lieber, dass meine Mutter (oder jede beliebige andere Person) mir ehrlich ihre Meinung sagt, anstatt mich "zu meinem Besten" anzulügen. Klar freut man sich nicht über so eine Reaktion, aber persönlich nehmen würde ich das nicht. Wenn du das anders siehst, ist das natürlich normal, jeder hat eben seine eigenen Ansichten und Erfahrungen, aber man kann mir wohl keine böse Absicht zuschreiben. Ich habe einfach so gehandelt, wie ich es mir von anderen auch wünschen würde.

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@bubbIetea

Irgendwann bekommst du gar nichts mehr geschenkt bei deiner Taktlosigkeit.

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Mein Mann hebt die Schlüsselanhänger einfach auf, bis der aktuelle vom Schlüsselbund abfällt oder absolut abgenutzt ist. Dann wird der alte Anhänger gegen einen neuen ausgetauscht. Und ich? Ich hab mehrere Schlüsselanhänger gleichzeitig dran

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ch finde meine Eltern reagieren immer viel zu dramatisch. Oder liegt es doch an mir?

Aus meiner Perspektive hast du den Sachverhalt erstaunlich reif eingeschätzt und dich ebenso verhalten. Glückwunsch. Du hast wirklich gut gehandelt und ich bedaure, dass es nicht gefruchtet hat.

"Aus der Ferne" betrachtet vermute ich, dass deine Eltern mit deinem Alter und deiner Reife nicht "mitkommen". Manche Eltern sind die Besten, bis zu einem bestimmten Alter. Darüber hinaus sind sie unbeholfen oder haben kein Gespür für den weiteren Verlauf der Erziehung, Pubertät und dem sogenannten Abnabelungsprozess durch Heranwachsen etc.

Natürlich kann es auch sein, dass deine Eltern in schwierigen, angespannten Situationen sich befinden. (Arbeitsplatz, Corona-Situation, Ehe-Situation,
oder Kinder, die bestimmte Geschenke nicht wollen (kleiner Scherz :))

Jedenfalls sollten Eltern Geschenke machen, um den Beschenkten Freude zu machen, und nicht, um sich selbst eine Freude zu bereiten. Es war richtig, dass du ehrlich deine Meinung gesagt hast. Damit hast du für zukünftige Ereignisse Klarheit geschaffen. Deine Eltern werden es nach ein paar Tagen verstehen und akzeptieren. Sie werden natürlich einsehen, dass du mehr und mehr einen eigenen Kopf hast und deine eigene Persönlichkeit entwickelst.
An dem Tag, an dem es ihnen wieder ins Bewusstsein rückt, werden sie dich mit Stolz als Person respektieren. Vergiss nicht, dass sie dich lieben.

Alles Gute euch!

Vielen Dank für deine Antwort und alles Gute zurück :)

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nimm ihn einfach und gut ist kannst ihn ja in dein zimmer legen oder so und sagen das ee dir so wichtig ist das du ihn jciht kaputt machen willst sind alle glücklich

Vielen Dank für deine Antwort! Ja, das hätte ich machen können, aber ich hätte mich dann schlecht gefühlt. Ich dachte es wäre besser, so ehrlich zu sein, damit sie nicht unnötig Geld verschwendet hätte für eine Sache, die nur unbenutzt rumliegt.

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@Irgendeiner579

Nein, ich denke nicht dass es mir mal gefallen wird. Entschuldigt habe ich mich bereits.

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