Muss man Katzen nach der Diagnose Blasen-„Kristallen“ lebenslang mit dem teuren „Urinary“ Futter füttern?

5 Antworten

Hallo! Ich habe ebenfalls seit fast 20 Jahren mit diesem Problem zu tun. Mein Kater wurde 15 und ist zu Hause eingeschlafen. Jetzt habe ich eine Katze, die ich schon mit Oxalatsteinen bekommen hatte und die vor kurzem operiert werden musste. Durch jahrelange Erfahrung mit Oxalat- und Struvitsteinen kann ich folgendes sehr empfehlen, vor allem, wer auf Geld achten muss:

Animonda ist ein sehr gutes und hochwertiges Nassfutter und wird von den katzem sehr gern gefressen. Preislich gesehen pro Dose ca. 1 €, das ist völlig ok. Bei Trockenfutter rate ich zu Urinary, entweder von Kattovit oder mittlerweile auch von Sanabelle. Sehr gute Zusammensetzung und optimal bei diesen Kristallen. Hält den ph-Wert bei 6,4, was optimal ist bei Struvit und auch bei Oxalat. Das Kattovit Urinary gibt es mittlerweile in 2 Gemschacksrichtungen (Thunfisch + Huhn) und so hat man auch Abwechslung. Es ist quatsch, dass "absolut kein Trockenfutter" gefüttert werden soll. Wichtig ist dafür zu sorgen, dass die Katzen viel trinken und das kann man sehr gut, in dem man mehrmals täglich kleinere Portionen Dosenfutter gibt und das mit 2 Teelöffel Wasser vermischt. Meine Katzen trinken dadurch eine Menge, die Blase und Nieren werden gut durchgespült und sind beide fit.

Wichtig ist, wenn das Problem besteht, erst einmal zum Tierarzt und behandeln. Meine Fütterungsempfehlung hier ist eine Prophylaxe, damit sich keine Kristalle mehr bilden. Oxalate müssen operativ entfernt werden, da führt kein Weg dran vorbei. Struvite können aufgelöst werden. Danach eine Diät für ein paar Wochen und dann umstellen, sobald der Tierarzt das OK gibt.

Ich fahre so seit fast 20 Jahren super gut und wer Fragen hat, gerne :-)

Viel Erfolgt und alles Gute für die Katzen !!

Hallo, mit meinem Kater (12 1/2 Jahre) habe ich nicht das Blasen- sondern ein Nierenproblem. Vor etwa zwei Jahren wurde es festgestellt. Er muß drei verschiedene Sorten Medikamente nehmen, außerdem wurde ihm damals ein Spezialfutter für die Nieren verordnet, natürlich auch teuer vom Tierarzt. Ich kaufte also einen großen Sack - er sollte es ja bis an sein Lebensende fressen. Ein paar Wochen tat mir mein Katerchen auch den Gefallen, dann war es vorbei. Er bekam wieder SEIN Lieblingsfutter, nimmt die Medikamente, ich lasse etwa 3 x im Jahr seine Werte kontrollieren, die immer im Grenzbereich sind, nicht schlechter, und bei allem fühlt er sich wirklich pudelwohl. Warum also dieses teure Futter??? Vielleicht konnte ich mit diesem Tipp auch helfen.

Danke, werde es ausprobieren!

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Niereninsuffizienz läßt sich besser 'behandeln' mit ausgesuchtem, hochwertigem Futter und entspr. Medikamenten. Spezialdiätfutter ist eher kontraproduktiv.

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Nein, das Leben lang musst du die damit nicht fuettern, aber so teuer ist das nun auch nicht, oder? 100g kosten hier: http://www.vetpetshop.de/Katze/Nassfutter/Royal-Canin/Diaetnahrung/Urinary-S-O-Chicken-FB--301.html 95Cent, geht doch, oder?

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