muss man bei der meditation an nichts denken oder kann man bewußt an schöne sachen denken?

9 Antworten

Wenn man an was denkt, dann ist es keine Meditation. Das Ziel einer Meditation ist, leer zu werden, gedankenfrei. Alles andere ist keine Meditation, sondern vielleicht eine Fantasiereise oder Ähnliches. Es gibt jedoch viele, viele, die sowas als Meditation bezeichnen, vermutlich, weil sie noch keine echte Meditation erlebt haben.

liebe gottesanbeterin. danke, danke, danke! wenigstens ist hier eine person, die weiß, was meditaion ist! so gut es die anderen tippgeber meinen, aber die frage danach, wie man den vierten hauptbewussteinszustand - neben tiefschlaf, traum und wachzustand - realsiert, ist keine frage der meinung oder der persönlichen vorliebe, sondern eine frage des wissens um die naturgesetze! So wie die anwort darauf, warum gegenstände nach unten fallen. das ist eben das gravitationsgesetz.

meditation ist oder sollte ein prozess sein, bei dem die gedankenaktivitäten, auch bilder, gefühle oder sinneseindrücke gehören dazu, in zunehmend abstrakteren, subtileren ebenen wahrgenommen und schließlich überschritten werden, so dass zu letzt bewusstsein in sich selbst ohne ein zweites zurückbleibt. dies ist ein prozess, den man bewusst "initieren" kann, wenn man eine echte meditationstechnik erlernt hat, aber der eigentliche vorgang des überschreitens erfolgt automatisch und ohne unser zutun.

das ergebnis ist ein erwachen im selbst, dem höheren selbst, das identisch ist mit dem sein, der grundlage allen lebens und aller existenz. ein zustand vollkommener stille, der als einziger dauerhafte befriedigung und erfüllung im leben herbeiführen kann. es ist ein sehr weites wissensfeld, dass man diesem rahmen nicht erschöpfend darstellen kann. wenn du weiteres wissen möchtest, sarah, kannst du mich gerne anschreiben, damit ich dir links schicke, die sehr viele nützliche informationen enthalten. kannst mich auch anrufen. ich habe keine persönlichen interessen, aber weiß nach 38 jahren meditationserfahrung ein wenig, wovon ich rede.

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@writingangel

Hi writingangel. Super gut beschrieben. Vielleicht wäre es noch hilfreich für Anfänger, sich erst mal auf die Beobachtung des Atems zu konzentrieren, um so langsam in tiefere Schichten vorzudringen. Gedanken 'wegdenken' geht auch nicht, ist ja auch schon wieder Denken. Beobachten ist ein guter Weg, der Rest kommt mit der Zeit von alleine. Auch hier wieder Geduld, Geduld, Geduld. LG

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@Noona

hallo, noona,

ich habe keine großen erfahrungen mit atemkonzentrationsübungen. allerdings kenne ich die voraussetzungen dafür, durch die der geist, der wie ein "affe herum zu springen" pflegt, wirklich zu totaler stille kommt!

konzentration, also festhalten an einem zustand (gedanken, atem, herzschlag, bild) ist "leider" nicht der weg. leider deshalb, weil diese vorstellung sehr verbreitet ist, dass konzentration zur stille führt. konzentration und stille des geistes ist eine FOLGE der realsierung des seins! die stille des reinen bewusstseins ensteht durch das loslassen von allen gedanken, jedem konzept, jedem sinneseindruck. aber, noona, das ist genau der springende punkt dabei. wie soll man loslassen? ich weiß aus erfahrung, dass allein - ausgenommen ein paar ganz wenige naturtalente unter uns - die persönliche unterweisung von einem erfahrenen experten, der den vorgang genau kennt und dir bei jedem schritt und jeder frage helfen kann, zum erfolg führt. ich vergleiche das gerne mit der liebe. die erfahrung der liebe braucht notwendigerweise einen zweiten menschen als "gegenstand" der hingabe, - wenn wir mal von abstrakter liebe zu gott und der natur absehen. da unser geist normalerweise darauf programmiert ist, nach außen zu gehen, wenn er etwas erreichen will, tendieren wir alle dazu, wenn wir die stille im geiste erreichen wollen, nach AUßEN zu gehen, nämlich sich z.b. auf etwas wie den atem zu konzentrieren oder über etwas zu kontemplieren, sozusagen den gedankenketten folgend über etwas nachzusinnen. das hält unseren geist automatisch an der oberfläche fest. einzutauchen in den seinszustand ist fast dasselbe wie der einschlafprozess, allerdings in der meditation verlieren wir dabei nicht die bewusstheit von uns selbst, sondern diese innere wachheit nimmt zu bis hin zu einem zustand vollständiger wachheit und klarheit. daher auch der begriff des "erwachens". es ist wie ein erwachen aus dem eigentlich normalen, träumenden wachzustand in einen höheren wachzustand OHNE gedankenaktivität. und da diese prozess sehr, sehr subtiler natur ist, aber trotzdem absolut natürlich, muss er uns von erfahrenen menschen "gezeigt" werden. sonst verbringst du wahrscheinlich den rest deines lebens damit, wie man denn diesen zustand realisiert. es ist verschwendete zeit.

das überschreiten der abstraktesten aktivitätsebene des geistes erfogt völlig automatisch, aber du musst sozusagen expertenwissen haben, wie du dahin kommst, dass der geist alle aktivität überschreiten kann. und dazu brauchst du jemanden, der es dir zeigt. expertenwissen hört sich kompliziert an. es ist sehr leicht, meditation zu erlernen. es sich selbst beizubringen ist fast unmöglich.

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@Noona

Hallo, noona,

zum atmen möchte ich noch etwas sagen: tatsächlich ist es durchaus sinnvoll, vor dem meditieren atem- und auch körperübungen zu machen. Das sogenannte pranayama und die yoga asanas sind sehr gute, uralte verfahren, um die energien in geist und körper zu harmonisieren, zu koordnieren und zu beruhigen. das ist aber eine relative ruhe, die nicht zu vergleichen ist mit der vollkommenen ruhe und ordnung des vierten hauptbewusstseinszustandes, der transzendenz oder dem reinen bewusstsein oder auch samadhi, satori usw. genannt, die sich während der meditation enstellen. atem- oder körperübungen dieser art „erleichtern" es dem meditierenden, den geist auf mühelose weise dazu zu bringen, alle aktivität zu überschreiten.

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Meditation kann beides sein:

  1. »An NICHTS denken« – Ins Unbewusste fallen, den Geist fließen lassen: Intuition zulassen! – Wer es denn hier im Westen kann! – Das aber ist die asiatische oder östliche Variante der Meditation. Für uns »Westler« nicht einfach, aber über einen langen Weg erlernbar. – Z.B sucht ein Inder durch Rückbesinnung über seine Geburt hinaus Zugang zur Übersinnlichkeit zu erlangen. Wir »Westler« dagegen über unseren Tod hinaus!

  2. »Genau nur an das EINE denken« – Konzentriert über ein Ding, eine Sache, einen Vorgang gründlich nachdenken, vertiefen, aus allen, auch ungewöhnlichen und ungewohnten Blickwinkeln beleuchten, immer nur bei ein und derselben Sache bleiben: Dabei sehr wohl Intuition zulassen! – Das ist das bewusste westliche Meditieren und entspricht auch unserem kulturellen Werdegang: Ein Inder z.B. isst anders, denkt anders, lebt anders, ist eben in einer ganz anderen Kultur aufgewachsen und erzogen worden als wir ICH-Menschen (hier: wertungsfrei).

Allen beiden Meditationsverfahren gemeinsam ist die Intuition, nur durch die wir (ähnlich wie in der materiellen Welt des INTERNETs) mit der universellen Geisteswelt vernetzt werden können.

also du solltest deine Gedanken nicht zu sehr laufen lassen (sonst beginnt das Knübbeln ;-). Du kannst schon an etwas denken, solltest dich aber darauf konzentrieren. Zum Beispiel auf das atmen. oder visualisiere etwas vor deinen Augen (einen Punkt etc.)

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