Muss ich ein Gewerbe anmelden?

Wie oft willst du das machen ?

Habe vor monatlich so in etwa 5 Sachen zu verkaufen, wenn es dann aber gut läuft dann natürlich auch mehr

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das Gewerberecht kennt weder Freimengen noch Freibeträge. Wenn du also vorhast, wiederholt Dinge mit Gewinnerzielungsabsicht zu verkaufen, dann bist du gemäß 14 GewO verpflichtet, das von Anfang an beim Gewerbeamt deiner Gemeinde anzuzeigen.

Den Spielraum, den hier manche Leute interpretieren, gibt es nicht.

Und ob oder wie viel Steuern du zahlen musst, richtet sich nach dem Gewinn, den du mit dem Gewerbe machst und deiner übrigen Einkommenssituation (EkSt-Freibetrag schon aufgebraucht?).

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ich würde die Anmeldung eines Kleingewerbes schon für ratsam halten. Wahrscheinlich kann man auch das inzwischen online machen, wenn auch nicht überall.

https://sevdesk.de/lexikon/kleingewerbe/

die Anmeldung eines Kleingewerbes schon für ratsam halten

Wo bitteschön, soll man denn ein Kleingewerbe anmelden können???
Es gibt kein Kleingewerbe. Man kann ein Gewerbe anmelden oder es lassen, was anderes gibt es nicht.
Alles was man machen kann, ist die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, sobald man das Gewerbe aufnimmt. Das hat aber nur mit der Mehrwertsteuer zu tun, sonst nichts.

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@HarryXXX

Auf der Seite besteht aber viel Optimierungsbefarf !

Und man kann weder beim Gewerbeamt noch beim Finanzamt ein Kleingewerbe anmelden.

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@HarryXXX

Ich habe Deinen Link mal geöffnet, ausser dass man hier von Kleingewerbe und Kleingewerbetreibenden statt Gewerbe und Geberbetreibenden spricht, wird nirgendwo darüber geschrieben ein Kleingewerbe anzumelden....
Das gibt es nämlich schlicht und ergreifend nicht... Auch nicht beim Finanzamt zu beantragen.
Wie schon gesagt, alles was es gibt, ist die Kleinunternehmerrgelung bezüglich der MwSt., sonst nichts.

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@Geochelone

Na dann haben aber ziemlich viele Gründerzentren absolut falsche Informationen zum Abruf.

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@verreisterNutzer

Dann müssen viele Gründerbuden aber gewaltig ihre Infos überarbeiten. Denn die sprechen sehr oft von Kleingewerbe, abhängig von Umsatz bzw Gewinn.

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@HarryXXX

In Abhängigkeit seiner gewerblichen Tätigkeiten und der Umsatzsumme gibt es gewisse Freiheiten wie zb. die einfache Buchführung und Möglichkeit der Einnnahmen- Überschussrechnung statt der Bilanzpflicht, das ist alles. Das lässt sich aber nirgendwo beantragen, sondern ergibt sich rein aus entsprechenden gesetzlichen Regelungen, die man ausnutzen kann, bzw deren Wahrnehmung man beantragen kann wie es zb. bei der Kleinunternehmerregelung im §19 UStG Umsatzsteuergesetz der Fall ist, sofern und so lange die Vorraussetzungen dazu bestehen. Trotz allem ist man deshalb immer noch Gewerbetreibender oder Freiberufler... je nachdem was zutrifft, aber kein Kleinunternehmer oder Kleingewerbetreibender.

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In dem Moment, wenn du Waren mit Gewinnabsicht verkaufst, musst du ein Gewerbe anmelden. Ob das nun 2 Stücke sind oder 50, das ist egal.

Liegt dein Gewinn unter der Freigrenze, dann fallen keine Steuern an.

Jede gewerbsmässige Tätigkeit ist mit einer Gewerbeanmeldung verbunden.

Wenn Du Waren über EBAY mit Gewinnerzielungsabsicht veräußerst, musst Du ein Gewerbe anmelden.

https://www.gewerbeanmeldung.de/wie-und-wo-gewerbe-anmelden

Steuern werden abhängig vom Gewinn prozentual festgesetzt - bis zu einem Einkommen von 9744 Euro im Jahr fallen keine Steuern an - allerdings sind ja nicht nur Steuern zu entrichten, sonder auch Sozialversicherugbeiträge usw.

Bevor Du startest solltest Du zum Aufbau / der Erweiterung Deiner kaufmännischen Kenntnisse eine Existenzgründerseminar besuchen - bevor Du "am Ende" mit einem Haufen Schulden dastehst.

Klingt erstmal nach einem Gewebe, dann musst du das beim Gewerbeamt anmelden. Die Steuern richten sich danach wieviel du verkaufst, da ich keine weitergehend Steuerrechtskenntnisse habe keine verlässliche Antwort. Aber bei 60 Kleidungsstücke im Jahr kommst du nicht über den Freibetrag von ca. 24000€

Dieser "Freibetrag" wie Du ihn nennst - bei der Kleinunterehmungsreglung 22.000 Euro Umsatz bezieht sich auf die Umsatzsteuer und hat mit einer zu erwartenden Einkommenssteuer nichts zu tun.

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@wilees

Na sag ich doch 😅 hab keine Ahnung von Steuerrecht

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