Motivation zum Eintritt in einen Kreuzzug?

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9 Antworten

Die Motivation war bei den meisten Kreuzfahrern zunächst diese:

  • die Befreiung der Heiligen Stätten der Christenheit aus der Hand der Muslime;
  • durch die Teilnahme am Kreuzzug die Vergebung wenigstens eines Teils oder aller auf Erden begangener Sünden.

Dies Motivation mag auch bei späteren Kreuzzügen eine Rolle gespielt haben, aber viele Kreuzfahrer hofften auch auf materielle Vorteile:

  • Beute bei Plünderungen oder Zuteilungen nach Eroberungen;
  • Lehen;
  • bei höheren Adeligen: ganze Fürstentümer als Lehen;
  • bei Königen: Ruhm, Ehre und Bewunderung.

Allerdings sollte man nicht außer Acht lassen, dass diese materiellen Gründe, auf den Kreuzzug zu gehen, auch schon von Anfang an eine Rolle spielten. Insofern ist ein "Wandel" nur bedingt feststellbar.

MfG

Arnold

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Was die westliche Geschichtsschreibung verschweigt ist dass der GRUND für das dunkle und rückständige Mittelalter in Europa die jahrhunderte langen islamischen Angriffs und Eroberungs-Kriege waren! 

Zumindest das südliche Europa und alles was an der Küste zum Mittelmeer lag,  lebte vor der islamischen Expansion hauptsächlich vom Handel auf dem Seeweg. 

Ägypten war die Kornkammer für Byzant und Rom..  Venedig der Handelshafen für alle Güter aus Kleinasien (Gewürze usw.)..  Salinenabbau (Salz Handel in Venedig, Genua und Südfrankreich....

Salz war zum Beispiel das einzige Konservierungsmittel für Fleisch im Mittelalter! 

Infolge der islamischen Expansion brach der Ganze Handel im Mittelmeeraum ein ! Und alles musste auf dem LANDWEG in Europa verteilt werden - Dies machte Salz zu einem Luxusgut! Kein Salz keine Konservierung = Hungersnöte....!

Die Fischerei an der Küste von Italien und Südfrankreich war kaum mehr möglich - durch die Ständige Bedrohung islamischer Piraten.

Ständiger Krieg in Andalusien kostete Unmengen an Geld um die Islamische Expansion zu stoppen - Diese war bereits bis in die Schweiz ins Rohnetal vorgedrungen...

Dasselbe an der Grenze zu Konstantinopel.. Angriffszustand seit 300 Jahren! 

300 Jahre ausbluten und wenig Handel - brachte ganz Europa in das dunkle Mittelalter welches wir alle aus den Geschichtsbüchern kennen! Aber nie wird der wahre Grund genannt.

So...  selbst der vormals reiche adelige MIttelstand verarmte völlig! Und ausser ihrem Titel ein Pferd und das Recht ein Schwert zu tragen hatten auch die nichts mehr!

Die einzigen die noch gross Geld verdienten waren die Juden welche als Lösegeldvermittler (gefangene Adelige) und Sklavenhändler zwischen Europa und Islamischen Ländern auftraten und Venedische Händler/Bankiers welche zu Wucherzinsen jede Aufrüstung in Europa finanzierten. 

Aus dieser Zeit stammt auch der Hass auf die Juden in Europa (nebenbei bemerkt!)

Dies war die Ausgangssituation - Jedes KInd wusste das die Islamischen Teufel Schuld an der ganzen Misere waren - und die Legende wie gut es den Christen vorher im römischen Reich ging wurde grösser und grösser!

Als dann endlich der erste Aufruf zum Kreuzzug kam (die erste gemeimsame GEGENWEHR gegen die islamischen Aggressoren - tratt jeder Mann aus dem adeligen Mittelstand welcher den Kreuzzug überhaupt noch finanzieren konnte - bei.

Dazu muss man wissen dass die Kreuzritter alles aus eigenem Sack bezahlen musste. Rüstung, Waffen, Pferd, Überfahrt usw.. kosteten ungefähr 2 Jahresgehälter (mittlere Schätzung)...   Dies wurde meist auf Kredit irgendwo aufgenommen und los ging es. Es war für die meisten die letze mögliche Investition.. Tod oder Erfolg.. Alles oder nichts.

Der erste (offizielle) Kreuzug war die erste (und letzte) wirtschaftliche Chance für jeden Land und mittellosen Ritter in Europa wieder zu eigenen Güter und Wohlstand zu kommen seit 300 Jahren !


Punkt.






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Kommentar von earnest
08.03.2017, 09:17

Das ist apologetische Geschichtsklitterung.

Punkt.

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Die Menschen waren früher einfach sehr gläubig und sind deswegen auch sofort in den Krieg gezogen als der Papst Deus lo vult schrie

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Kommentar von AndyG66
07.03.2017, 23:05

Quatsch....  Moslems haben alle christlichen angrenzenden Gebiete während hunderten von Jahren angegriffen und erobert - Menschen versklavt und alles geplündert.... Ganz Europa an der Mittelmeerküste verarmt weil der Seehandel auf dem Mittelmeer infolge islamischer Piraten mehrere hundert Jahren kaum mehr möglich war...  

Eine der Folgen dieser Entwicklung war auch das der adelige Mittelstand völlig verarmte...... Ohne Zukunft, Land und Mittel.. kam ENDLICH der Aufruf zum ersten Kreuzzug und jeder welcher trotz all der widrigen Umstände doch noch etwas erreichen wollte und ein Pferd und ein Schwert besass (verarmter Ritterstand) schloss sich dieser Chance an.

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Es gab mehrere Kreuzzüge. Dazu hat die Geistlichkeit der kath. Kirche aufgerufen.

Ein Beispiel:

Zum Albigenserkreuzzug rief Papst Innozenz III. gegen die sogenannten Häretiker im Languedoc (Südfrankreich) auf. Bis zum Ende dieses Kreuzzuges, etwa 20 Jahre später, verloren möglicherweise eine Million Menschen — Katharer, Waldenser und sogar viele Katholiken — das Leben.

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Höre dir mal dieses Lied an:


Darin werden sämtliche Motivationen gut beschrieben.

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gantiefe religiosität im mittelalter

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Die Motivation war, den Ungläubigen eins auf die Glocke zu hauen.

Der Wandel war ein unheilvoller Paradigmenwechsel.

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Man wollte das Geburtsland von Jesus von dem Moslems (heute Muslime) befreien.

Da Religion in früheren Jahrhunderten eine dominierende Rolle spielte folgten viele dem Aufruf des Papstes.

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Kommentar von earnest
08.03.2017, 09:15

Dieser Link unterschlägt unter anderem die "nach innen" geleiteten Kreuzzüge der Kirche gegen ihre Kritiker im eigenen Land, die sogenannten "Häretiker" - Katharer, Waldenser etc.

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