Warum durften Christen im Kreuzzug töten?

21 Antworten

Die Kreuzzüge konnten auf jeden Fall nicht mit der Bibel legitimiert werden. Wie auch, wenn die Jesus die Nächsten- und sogar die Feindesliebe lehrte und die goldene Regel aufstellte: "Alles nun, was ihr wollt, daß die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso" (Matthäus 7,12a).

Für Christen findet sich in der Bibel kein Auftrag, Jerusalem oder Israel zu erobern. Auch sollen Christen nicht mit Gewalt die Staatsgewalt übernehmen oder einen christlichen Staat errichten, sondern sich der Obrigkeit unterordnen, wie der Apostel Paulus in seinen Briefen im Neuen Testament fordert.

Der damalige Papst versprach den Kreuzzüglern, dass nur durch die Teilnahme am Kreuzzug die Sünden vergeben werden. Das widerspricht absolut der Bibel, die deutlich lehrt, dass Sündenvergebung und ewiges Leben nur durch den Glauben allein und durch die Bitte um Vergebung im Gebet (1. Johannes 1,9) geschehen kann. Während der Papst eine unbiblische Werksgerechtigkeit verkündigte, um die Menschen zum Kreuzzug zu bewegen, lehrt die Bibel allein die Gerechtigkeit aus Glauben aufgrund der Gnade, Liebe und Barmherzigkeit Gottes.

Deshalb und aus anderen Gründen (die Grausamkeiten usw.) kann man die Kreuzzüge als absolut antibiblisch und antichristlich bezeichnen. Mit einem biblischen Christentum hatten die Kreuzzüge nichts zu tun...

Das geschieht wenn Menschen sich über die Autorität Gottes setzen. So wie es Satan gemacht hat. Sie verherrlichen damit auf schändliche Weise seinen Namen. Die Werke dessen sind Ausdruck davon.

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Nach unserer Ansicht heute ist das gar nicht vereinbar.
Früher hat man das anders gesehen. Da das Christentum eine Missionierungsreligion ist, hat man eben alles getan um zu missionieren. Daher hatte man auch so extreme Methoden "ketzern" gegenüber. Heute ist das zwar nicht mehr vorstellbar, früher jedoch erschien es legitim.

Ei der Papst höchst selbst rief zum Kreuzug auf, als heilige Pflicht.
Immerhin stellvertreter Gottes auf Erden, oder.

Als die Jungs da unten ankamen stellten sie verblüfft fest, dass die Muslims dieser Zeit, nicht gerade mit Wattebäuschen warfen oder sonstig verträumt im Koran vertieft waren.

Wenn dannder Bohei fleißig losging, kommst mit 10 Geboten nicht mehr wirklich weit, da wirst schon sehen müssen, dass Duch Dich Deiner Haut erwährst. Das Jenseits kann warten, oder.
Höflich wie man als Christ so ist, ließ man denn doch den Muslimen den Vortritt, auf dem Weg ins Jenseits.

Schließlich warten auf jeden Muslim gleich 72 Jungfrauen dort drüben.
In den 10 Geboten jedoch steht, Du sollst nicht begehren Deines nächsten Weib.

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