Mögt ihr Kampfsportarten?

8 Antworten

„Wenn jetzt Leute aufschreien, wegen dem Fitness-Aspekt, warum macht man dann nicht einfach Turnen.” vielleicht haben Menschen keinen Spaß daran. Es ist reine Präferenz welche Sportart man ausüben möchte.

Manche Leute wollen gerne lernen, wie man sich verteidigt.

Manche wollen es machen, weil sie es interessanter als andere Sportarten finden.

Es ist alles einvernehmlich und der Spaß lässt sich beschreiben wie laser tag, soft air, paintball, oder nerf pistolen bei kindern, es ist treffen und nicht getroffen werden.

Es ist eine technisches Messen in Kampftechnik, was wie Wasserball, oder sonst was auch eine Disziplin ist.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Mein Vater war Fitnesstrainer und ich kenne mich gut aus

Nein, ih mag es nicht.

In ein paar Punkten muss ich jedoch widersprechen:

  • Menschen, die Kampfkunst ausüben, verletzen sich nicht einfach so. Natürlich, es kommt hin und wieder mal zu kleinen Verletzungen von Nasenbluten bis hin zu einem luxierten oder verstauchten Arm. Größere Schäden sind sehr sehr selten (du könntest ein wenig was über den Allkampf lernen, der früher bei den Olymischen Spielen bei den Griechen angeboten wurde). Außerdem würde der Schiedsrichter nie zulassen, dass jemand sterben, bzw. schwer verletzt werden würde (Judo, Karate, etc.)
  • Manche mögen es und es macht ihnen Spaß. Manche mögen es wild.
  • Diese Sportarten sind eigentlich sehr wichtig für die Gesellschaft, da man neben Angreifen auch noch verteidigen lernt. Wenn dich jetzt jemand überfallen würde, dich festhalten würde und er dein Geld verlangt, was würdest du tun? Vermutlich würdest du versuchen, wegzurennen. Wenn er dich aber richtig fest hält, wie entkommt du ihm? Und genau DAS lernt man.

Eigenlich sind Kampfsportarten sehr wichtig und zum Teil auch toll (objektiv), aber für mich gibt es auch noch anderen Sport, den ich anziehender finde (subjektiv).

Woher ich das weiß:Hobby – Mache viel Sport, lese und schreibe und koche gerne.

Es gibt psychologisch viel bessere Techniken, um mit so Situationen fertig zu werden, in denen du angegriffen wirst. Vor allem mal eine Ruhe ausstrahlen usw.. Wenn mich jemand ausrauben will, werde ich ihm meine Geldbörse geben und ihm sagen, er soll mich in Ruhe lassen. Nachher rufe ich die Polizei.

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@Ron825

Deeskalation ist natürlich immer die Priorität, dennoch erreicht man sie noch lange nicht jedes Mal, außerdem kann ein Kampfsportler auch physisch deeskalieren, wenn es eben doch handgreiflich wird, wie zum Beispiel mit einem Clinch oder fixiergriff.

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Viele Menschen üben Kampfsportarten aus, um sich zu konzentrieren, zu fokussieren und gleichzeitig das Ziel zu verfolgen, Menschen keine Gewalt anzutun. Wenn man sich gezielt verteidigen kann, sinkt der Bedarf sinnlos drauflos zu schlagen.

Auch gut ausgebildete Kampfsportler wissen, dass die besten Methoden, um gesund und unbeschadet heim zu kommen, sind:

  • Gefährliche Orte meiden
  • Sich nicht provozieren lassen
  • Weggehen bzw. rennen.

Ein vermiedener Kampf ist niemals verloren.

Boxen finde ich sehr sehr doof. Karate und Jujutsu mag ich, wobei ich Vollkontakt-Karate wieder unappetitlich finde. Im alten Griechenland endeten fast alle Ringkämpfe damit, dass einer dem anderen einen Finger gebrochen hat, der dann wegen Schmerzen nicht mehr in der Lage war, sich zu verteidigen - doof.

„Boxen finde ich sehr sehr doof” wieso?

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@Lowkickmaster3

Ich finde Boxen doof, weil das Ziel, den anderen ins Gesicht zu schlagen, für mich langweilig und eklig ist.

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@mjutu

Naja das zu grob ausgedrückt 😂

Das Ziel ist den Gegner unter boxregeln (Treffer oberhalb der Gürtellinie mit der Vorderseite der Faust) zu besiegen, dies geschieht entweder nach Punkten (höhere Trefferanzahl), KO (Gegner durch Trefferwirkung Kampfunfähig machen geht übrigens nicht nur durch kopftreffer, sondern auch Leber, Milz oder Solarplexus), TKO (technische überforderung des Gegners, sodass er nicht in der Lage ist sich intelligent zu wehren). Boxen ist extrem komplex und technisch, keine Bewegung passiert grundlos und es ist die härteste Kampfsportart, die es gibt.

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@Lowkickmaster3

Danke für die detaillierte Erklärung. "Doof Finden" eine Geschmackssache und eindeutig nicht mein Ding.

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@mjutu

Akzeptiere ich, aber ist halt kein dummes draufhauen und mag es nicht, wenn Leute es so darstellen. Ist so extrem vereinfacht als würde man sagen dass Schach nur Figuren verschieben ist

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@Lowkickmaster3

Schach ist nur Figuren verschieben. Ein Bekannter von mir hat sich aber beim Schachspielen den Arm gebrochen. Ist mir zu brutal ;-)

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@mjutu

Jeder physische Sport bringt eine gewisse Verletzungsgefahr mit sich und die ist beim Fußball sogar höher

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@Lowkickmaster3

Höher als beim Schach? Oder beim Boxen?

Fußball finde ich übrigens auch ausgesprochen doof.

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@mjutu

Ja natürlich meine ich die absolut existente Verletzungsgefahr beim Schach🤦🏻‍♂️...

Ich sprach ausdrücklich von Physischen Sportarten

„Fußball finde ich übrigens auch ausgesprochen doof.” da sind wir dann wohl zuzweit, aber welche Sportarten findest du denn nicht doof?

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@Lowkickmaster3

Ich mag Sportarten, die ich selbst mache. Anderen dabei zuzuschauen finde ich nicht erheiternd.

Ein Arbeitskollege sagte mal während einer Fußball-WM „ich gehe jetzt zum Fußball“. Ich fragte, wer denn spielen würde. Er kicherte und meinte: „Naja, ich natürlich. Und die Jungen.“ Dann erklärte er, dass erbringt Projekt mit straffällig gewordenen Jugendlichen betreut und mit denen jede Woche zur gleichen Zeit spiel. Kein Urlaub, keine Ausnahme bei dr WM. Wer nicht kommt, wandert direkt in den Knast. Respekt! Das fand ich stark. Echter Fußball, nicht von irgendwelchen überbezahlten Heinis in gesponserten Trikots.

Gedopte Radler in der Tour de France: doof. Selbst nach Bordeaux radeln: dufte.

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„Im alten Griechenland endeten fast alle Ringkämpfe damit, dass einer dem anderen einen Finger gebrochen hat, der dann wegen Schmerzen nicht mehr in der Lage war, sich zu verteidigen - doof.” haha ist sogar falsch, selbst damals galt es als unmoralisch und Leute haben aufgehört es zu tun, diese Regel findet man heute noch im MMA (small joint manipulation)

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Ich mag Kampfsport, sehr sogar.

Kampfsport fordert körperlich wie nur äusserst wenige andere Sportarten. Mir fällt aus dem Stehgreif gerade keine ein.

Ich kenne ebenfalls keine Sportart, die so viele positive mentale Aspekte mit sich bringt. Keine andere Sportart baut so gut Selbstvertrauen auf, wie Kampfsport. Die mentale Stärke, die es zum sportlichen Kämpfen braucht, ist ebenfalls unerreicht, dies trifft in noch höherem Masse auf Wettkampfsportler zu. Bestimmte Kampfsportarten führen auch zu einem besseren Bewusstsein für gute moralische Grundsätze (in jedem Kampfsportgym... niemand unterstützt Strassenschläger) oder bringen dich spirituell auf ein neues Niveau (z.B durch Meditation). Keine andere Sportart lernt dich so viel Respekt wie Kampfsport.

Ausserdem gibt es in einem Kampfsportgym nur gewollte Gewalt. Alle Anwesenden sind damit einverstanden, wollen es sogar oder mögen es. Dabei ist nichts falsch.

Viele Kampfsportler mögen es auch einfach nur zu kämpfen. Auch hier ist nichts falsch dabei. Einfach nur eine Vorliebe, die in einem kontrolliertem Umfeld ausgelebt wird und zu keinem Schaden führt.

Zudem schafft Kampfsport mehr Sicherheit, als er Unheil verursacht (z.B an Schulen).

Verletzungen gibt es ja, aber das Risiko geht jeder Sportler in fast jeder Sportart willentlich ein.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Über 10 Jahre Kampfsporterfahrung.
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@Ron825

Du willst jetzt einen einmaligen unsportlichen Vorfall zwischen drei Leuten über alle Kampfsporten Stellen? Schwaches Argument... Vorallem da es absolut nichts aussagt(was willst du uns damit mitteilen? )

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@Ron825

Du hast einer meiner Punkte widerlegt, und dies sogar mit einem Vorfall, dass in der Person von Mike Tyson liegt, nicht in der Natur der Sache. Die Frage war, ob ich Kampfsport mag, nicht Mike Tyson.

Wieviele Schlägereien oder Ähnliches hat es im Fussball schon gegeben? Die Kopfnuss von Zidane?

Ich behaupte die Selbstbeherrschung eines durchschnittlichen Kampfsportlers übersteigt die eines "Normalos" bei weitem.

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@Lowkickmaster3

Sehr grad das haze auch schreibt, na eine dreier Disku tu ich mir jetzt nicht an. Sowas kommt übrigens dauernd vor. Tyson hat im Ring auch mal einem Typen den Schädel eingeschlagen. Google es selbst ... Muss jetzt andere Sachen machen ...

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@Ron825

Flucht vor der Konfrontation, die schon lange im Voraus verloren ist... kennt man.

Erneut keine validen Punkte gegen Kampfsport an sich, nicht einmal meine Antwort widerlegt.

Mir ist kein Fall eines eingeschlagenen Schädels in einem Kampf von Mike Tyson bekannt und wenn es wirklich passiert ist, dann war es wahrscheinlich eine Verletzung während dem Sport (in Ausübung des eigentlichen Zwecks des Sports: im Rahmen eines kontrollierten Regelwerks zu kämpfen).

Vergleichbar mit einem Bänderriss im Fussball.

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@Ron825

„Sowas kommt übrigens dauernd vor” ah, zum Glück weißt du ja was in meiner Sportart passiert besser als ich, danke...

„Tyson hat im Ring auch mal einem Typen den Schädel eingeschlagen. ” es gibt keine regulation bei der schlagstärke, beide Kämpfer sind sich beim betreten des Rings über die Verletzungsgefahr bewusst, aber Schädelfrakturen sind eigentlich eine Seltenheit.

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Hi,

Das ist halt schon nicht schlecht, wenn man in Notfall etwas auf andere und sich aufpassen kann. Außerdem ist das ein gutes Konditionenstraing und man bleibt beweglich. Erfahrungsgemäß sind die Leute die sowas machen, auch im Alltag ausgeglicher und regen sich nicht so schnell auf, wie manch andere.

Liebe Grüße

Wie gesagt, der körperliche Aspekt geht auch anders. Sonst ist es halt das erlernen jemand anderen zusammenzuschlagen. Ein Pistole kann gut sein, um dich zu schützen. Blöd ist, wenn der Räuber auch eine hat. ;)

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@Ron825

Erstmal habe ich keine und wenn du mit einer scharfen Waffe draußen erwischt wirst und du hast keinen Waffenschein, dann nehmen sie dich warscheinlich direkt mit. Sowas würde ich nicht machen, weil das gibt richtig Ärger. Nicht das ich prinzipiell was gegen Waffen habe. Aber strafrechtliche ist einfache körperliche Gewalt immer günstiger, als wenn du irgendeinen Gegenstand benutzt. Im Notfall darf man das natürlich aber ich will meinen Mitmenschen überhaupt nix tun. Und wie gesagt, wenn sie dich mit sowas erwischen, dann ist Achterbahn.

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@skipworkman

Die überprüfen sehr wohl, ob du in puncto Kampfsport ausgebildet bist, bevor sie dich verurteilen.

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@Ron825

Da hast du natürlich recht, man sollte es auch nicht übertrieben. Wenn dann würde ich mir eh nur etwas luft verschaffen und dann weglaufen, um die Situation zu verlassen.

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@Ron825

Kampfsport ist eben eine deutlich deeskalierende Option gegenüber einer Waffe

„Die überprüfen sehr wohl, ob du in puncto Kampfsport ausgebildet bist, bevor sie dich verurteilen.” und nein, das ist ein Mythos, Notwehr ist für jeden das gleiche Gesetz, da gibt es keinen zusätzlichen Paragraphen für Kampfsportler...😂

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