Mir werden andere Leute viel zu schnell "langweilig"?

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8 Antworten

Was dir abgeht ist das Gefühl der Ruhe und Zufriedenheit. Deshalb empfindest du die entspannte Ruhe als erlebnisarme Leere und Langeweile. Aus Angst von einer unbefriedigenden Leere abhängig zu sein lehnst du die Bindung oder bestimmte Bindungen ab.

Empfehlung:

Auch wenn dir deine eigenen Interessen und deine persönlichen Anliegen wichtig sind, ist es nötig, den anderen so gut zu verstehen, als wärst du in seiner Situation. Andernfalls, wenn du seine Gründe nicht genügend kennst, ärgerst du dich oder wirst ungeduldig und unzufrieden. Wenn du das Verhalten des anderen als unangenehm oder als verletzend empfindest, ziehst du dich innerlich zurück und wendest dich von ihm ab oder möchtest am liebsten weglaufen.

Um die fehlende Zufriedenheit und die innere Isoliertheit nicht zu spüren, musst du immer etwas unternehmen. Das macht dich ruhelos und kann zu Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Belastungen oder Magen-, Darmbeschwerden führen. Du solltest alles tun, was eine körperliche Entspannung bewirkt und die innere Gelassenheit fördert. Darum
solltest du dich dem Verweilenkönnen und dem Auskosten von Genüssen hingeben. Was du besonders brauchst, ist das Gefühl der Zufriedenheit, der Zugehörigkeit und vertrauten Verbundenheit.

Leitsatz:

Ich nehme mir Zeit zur Gelassenheit, um einfühlsam zu empfinden und verständnisvoll zu erleben. Ich will die Beziehung aus eigener Initiative so gestalten, dass sie mich befriedigt.

Zweck:

Förderung der Zufriedenheit und Konzentration auf Sinnesempfindungen.

Damit der Leitsatz wirksam wird, solltest Du ihn beim Einschlafen und Aufwachen, im autogenen Training, in der Bahn, am Schreibtisch oder auf dem Spiegel geklebt so oft vergegenwärtigen, bis er Dir in Fleisch und Blut übergegangen ist.

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Ich glaube "langweilig" ist vielleicht nicht der passende Ausdruck dafür, es sei denn du interessierst dich nur solange für andere Leute, solange sie dich unterhalten. Wenn dem so ist kann man dann auch nicht gerade von Freundschaft und Beziehungen sprechen, denn bei wahren Freunden oder Beziehungen gibt es keine Langeweile, meiner Meinung nach. Was du wahrscheinlich meinst ist folgendes: Ich halte es für eine gute Eigenschaft, für sich alleine sein zu können, solange man den Kontakt zur Aussenwelt nicht verliert. Du scheinst offen für potenzielle Freundschaften/Beziehungen zu sein aber warst wahrscheinlich zu lange für dich alleine, dass du dich erstmal wieder daran gewöhnen musst wie es ist und was es bedeutet in Gesellschaft zu sein. Plötzlich für mehr Leute als sich selbst Energie aufzubringen, ist auch nicht immer so leicht aber ein wesentlicher Teil unserer menschlichen Natur, den du dir bewahren solltest. Der Grund warum du ständig das Interesse an deinen Bekanntschaften verlierst, ist wahrscheinlich der dass ihr zu unterschiedlich seid und es einfach nicht passt. Lass dir einfach mehr Zeit beim Kennenlernen und entscheide dich erst für eine Freundschaft/Beziehung wenn du das Gefühl hast das es von beiden Seiten aus wirklich passt und du bereit dafür bist.

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Hallo Sanxra,

Du könntest damit beginnen Dich selbst zu hinterfragen.

Was liegt Dir an wem und warum, bzw. was und warum irgendwann nicht mehr?

Hat Dir wirklich etwas an den jeweiligen Menschen gelegen oder war es nur das Neue und Unbekannte, dass Dein Interesse geweckt hat?

Bist Du der Mensch, der in der Regel auf Andere zugeht, den ersten Schritt macht und sie kennenlernen möchte oder umgekehrt?

Herzlichen Gruß,

RayAnderson

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Hi Sanxra. Ich teile Dein "Problem". Habe mich fast mein Leben lang schlecht gefühlt, weil ich es einfach nicht schaffe ein Interesse daran zu entwickeln, mit Menschen Kontakt aufrechtzuerhalten. Es gibt und gab mehr als genug Menschen, die eine engere Bindung zu mir anstreben aber so gern ich Die auch habe in dem Moment, so sehr sind sie danach "aus den Augen, aus dem Sinn".

Das gilt sogar (eingeschränkt) für Familie. Wenn ich mal jemanden kontaktiere, dann aus einer Verpflichtung heraus, weil ich Den-/Diejenige/n nicht ganz aus meinem Leben vertreiben möchte aber nie weil ich Lust hätte einfach mal zu quatschen oder so.

Jahrelang habe ich mich selbst deshalb schlecht gemacht. So ganz ist das auch heute noch nicht verschwunden aber ich habe Menschen getroffen für die das völlig in Ordnung war und die mir geraten haben mich zu akzeptieren und zu lieben, so wie ich bin. Darüber hinaus stelle ich immer mehr fest (so wie auch hier mit Dir) dass ich damit nicht alleine bin. Den Anderen begegnen wir nur nicht, weil Die den Kontakt genau so wenig suchen wie Du und ich. Paradox, oder?

Kurz gesagt: Du bist super so wie Du bist und lass Dir von Anderen nichts einreden, nur weil ihre "Störungen" andere sind als Deine.

Kleines Geheimnis unter uns: "Normal" ist niemand. Wir tun aber alle so als ob ;)

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Es gibt Menschen, die sind durchaus lieber gerne für sich und kommen damit auch gut klar. Das entspricht zwar nicht der Regel, aber es ist wohl so. Warum das so ist, kann Dir keiner sagen. Vielleicht hast Du Angst enttäuscht zu werden, wenn die Beziehung zu intensiv wird, dann bricht man sie lieber ab. Wenn es so ist, dann solltest Du mal hinterfragen, woher diese Ängste kommen. Vielleicht hast Du schon schlechte Erfahrungen hinter Dir oder zu viel mitbekommen, dass Dich so handeln lässt.

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Ich kenne das Problem zumindest im echten Leben nicht. Ich hab das nur im Internet ab und zu. Vielleicht solltest du dir "Pause" von dieser Person nehmen, wenn du merkst, dass sie langsam langweilig wird. Oder du machst etwas langsamer. Wenn du nach ner Woche alles über die Person weißt, gehen dir die Gesprächsthemen aus und es ist für dich dann nicht mehr so interessant. 

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Wirst halt nicht innerlich genug ausgefüllt sein, wirst mitr dir selbst wenig anzufangen wissen. Deine eigene Langeweile, dein eigenes Langweiligsein überträgst du dann auf andere. Mag sein, dass die es sind, du wohl aber auch.

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Willst du denn aufhören ? Das klingt als ob du ganz zufrieden bist mit dem wie du bist. Also warum ändern?

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