Meine Mutter wühlt in meinen Sachen rum

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hmmm .... die Grenzen zum Verletzen deiner Privatsphäre und das Recht und die Pflicht deiner Mutter auch in deinem Zimmer hin und wieder nach dem rechten zu sehen ... sind fließend.

Ich verstehe, dass du das nicht willst und dass es dich ärgert und stört, wenn deine Mutter in deinen Sachen (wie du das nennst) "rumwühlt" ... In anderer Leute Sachen rumzuwühlen, darunter versteht man im allgemeinen etwas anderes ... aber ich verstehe was du meinst.

NUN... solange du in ein- und derselben Wohnung wie deine Mutter lebst, kann soetwas immer wieder passieren und muss auch von dir toleriert werden.

ABER ... du kannst es vermeiden, wenn du in regelmäßigen Abständen ... besonders dann, wenn deine Mutter dich mehrmals dazu "auffordert" ... dein Zimmer aufräumst und im allgemeinen etwas mehr in Ordnung hälst.

UND ... jetzt, wo deine Mutter schon "Vorarbeit" geleistet hat ... solltest du tatsächlich wegschmeißen und aussortieren was nur geht ...

DAS ... mit den Schmierblättern ist eine andere Geschichte ... das solltest du deiner Mutter deutlich machen, dass sie diese nicht anrühren sollte, und ihr an Beispielen erklären warum... und was für dich daran nich wichtig sei ...

So gut wie niemand gewährt hier einem Teenager ein Stück Privatsphäre und die Chance, einen eigenen Ordungssinn zu entwickeln?? Das finde ich erstaunlich!

In der Familie steht Teenagern und Jugendlichen tatsächlich eine Privatsphäre zu, und diese betrifft selbstverständlich die persönlichen Sachen, die Schränke, das Tagebuch, Briefe etc., allerdings ist dies im Einzelnen nicht gesetzlich geregelt, sondern wird den Eltern "nahegelegt" und erziehungstechnisch "angeraten". Jede Erziehungsberaterin würde sagen, dass es wesentlch "günstigere" Aktionen gegeben hätte, die zu besserem Ergebnis geführt hätten - und die das Vertrauen zwischen Dir und Deiner Mutter nicht in Frage gestellt hätten.

Gerade in der Pubertät wird von solchen Aktionen abgeraten, da in dieser Zeit das Vertrauen zwischen Heranwachsendem und Elternhaus sowieso oft schon empfindlich und von Auseinandersetzungen belastet uhd geprägt ist. Wenn ein junger Mensch sich unter Druck daran gewöhnen muss, dass jederzeit "Übergriffe" auf seine Privatsphäre geschehen können, lernt er nicht in erster Linie, permanent Ordnung zu halten, sondern beginnt manches heimlich wegzupacken und zu verschließen, da er dieses Erlebnis dann auch auf andere Situationen überträgt: "Mama schreckt tatsächlich nicht davor zurück, jeden Schrank, jede Schublade zu öffnen, wenn ihr danach ist! Gut zu wissen!" Und dies würde ein generelles Klima des Mißtrauens bewirken:

Wenn die Mutter merkt, dass Dinge versteckt werden, hat sie das Gefühl, kontrollieren und stöbern zu müssen, um den "Überblick" zu behalten. Je mehr sie aber kontrolliert und "schnüffelt", umso weniger respektiert und sicher fühlt sich der Jugendliche... und wird sich noch mehr und gründlicher absichern und in bestimmten Situationen auch zu tricksen und zu lügen beginnen. Dieses "hochgeschaukelte" Mißtrauensverhältnis kann dann bei ernsthafteren Problemen mit dem Jugendlichen dazu beitragen, dass der Jugendliche den Eltern wie ein Stück Seife wegflutscht, und sie erreichen ihn dann über die Beziehung gar nicht mehr. Jedes Argument, jeder Vorschlag der Eltern könnte ja eine Erpressung, ein Trick sein. Mama hat ja oft genug gezeigt, wozu sie fähig ist.

In der Pubertät können Konfliktsituationen eintreten, in denen nur noch das grundsätzliche Grund-Vertrauen wie ein Faden zwischen Jugendlichem und Elternhaus eine Kommunikation überhaupt möglich machen könnte. Eltern sollten gar nicht erst anfangen, mit diesem Vertrauen zu spielen, erst recht nicht, wenn es lediglich um Alltagskram wie den Kampf um Ordnung und Sauberkeit geht. Damit kann man ganz anders umgehen!

Kleine Information: Diese "Schlampigkeits-Phasen" gehören zur Pubertät. Es gibt pubertäre Phasen, da fällt Teenagern das Einhalten von Ordnung sehr schwer, da sich das Gehirn in vielen Bereichen regelrecht "umstrukturiert". Da gehen manche Bereiche (z.B. Ordnungssinn, Selbstwahrnehmung oder Sozialverhalten) über eine bestimmte Zeit so gut wie verloren, sie "funktionieren" nicht mehr kontinuierlich, und dem Teenager fällt es schwer, Disziplin und einen Überblick zu bewahren.

Eltern wundern sich und erfinden dann teils radikale "Gegenmaßnahmen" (statt Hilfsangebote zur Orientierung zu machen), die dann mächtig Zunder in die Familienstimmung bringen. Diese Dinge rücken sich nach Abschluß dieser Entwicklungsphasen aber von allein wieder zurecht, man muss hier gar nicht mit viel Druck und auf Kosten des Verhältnisses "die Weichen stellen", wenn womöglich das Bedürfnis nach Ordnung sich nach 6 oder 12 Monaten auch wieder ganz von selbst eingestellt hätte.

Eltern, die dies wissen, können ganz gelassen über diese Phasen wegsehen und in dieser Zeit auch mal ein Auge zu drücken oder mit dem Kind funktionierende Kompromisse aushandeln - und andere "Methoden" anwenden, wenn Grenzen überschritten werden. Wichtig dabei ist: keine Erpressung, sondern fairer Dialog und ein wenig "Flexibilität" und Spielraum für den Jugendlichen. Wirkliche Kompetenzen in Sachen Verantwortung erlangt man als Heranwachsender nicht, wenn man aus der Angst und Sorge heraus "funktioniert", nur weil man sonst Nachteile erleben würde.

Soll sie lernen, zu welchen "Maßnahmen" Muttern fähig ist oder welche rechtlichen Einbußen sie erfährt, wenn sie nicht aufräumt? Oder soll sie dies lernen: dass sie es sich selbst wert sein sollte, eine Atmosphäre in ihrem Zimmer zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen kann, die ihr guttut und die sie nebenbei auch selbständig "wuppen" kann? Aufräumen lernt sie nur, indem sie diesen Prozess selbst gestalten kann. Wenn man für sie aufräumt, lernt sie vor allem zwei Dinge:

1) dass man bei Nicht-Einhalten häuslicher Regeln ihre Privatsphäre verletzen wird

2) dass der Hausservice kommt, wennn man nur lange genug wartet.

Beides kann nicht wirklich ein brauchbares Erziehungsziel sein.

Hi, kannst klar gegensteuern: Deine Bude selbst aufräumen, in Ordnung halten. Damit Du kein Messie wirst. Die wollen und können auch nix wegräumen, nicht Ordnung halten. Wird Zeit, daß Du das mal lernst. Morgen, morgen, nur nicht heute - sagen alle faulen Leute. Du magst nicht, daß Muti rumwühlt? Aber staubsaugen, Bettmachen, waschen, trocknen, bügeln, Essen kochen, Einkaufen, Aufräumen, putzen, Vorhänge waschen usw. - das darf Mutti noch? Überlege mal selbst, vielleicht kommst Du auf eine neutrale Antwort. Gruß Osmond

http://www.youtube.com/watch?v=xdKA1IKTeJk

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