Mein Welpe hört nicht mehr, was soll ich tun?

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15 Antworten

Zunächst: mit 17 Wochen ist Dein Hund kein Welpe mehr, sondern ein Junghund. Ich würde vorübergehend nicht mehr zu einer Hundeschule gehen, sondern zuhause an der Beziehung arbeiten. Mit dem Beissen sagt der Hund etwas aus. Entweder: "ich komme in den Zahnwechsel und brauche mehr Dinge zum Rumkauen" oder der Hund korrigiert euch. Falls es sich um eine Korrektur handelt, kann dies zwei Ursachen haben: einerseits testet der Hund Grenzen (das nehme ich an) oder er hat noch keine Beißhemmung erlernt (denke ich eher nicht) In freier Natur würde ein Hund oder Jungwolf in dem Alter fast soweit sein, mit den Alttieren auf die Jagd zu gehen. Aber bevor das soweit wäre, müsste die Kommunikation und Verständigung soweit aufgebaut sein, daß sie auch draussen, also außerhalb des Hauses (Wurfhöhle, Zuhause, 1. Umfeld) und des eigenen Gartens (Sicherheitszone, 2. Umfeld) in der großen weiten Welt (alles außerhalb des Gartens = 3. Umfeld). Das heisst, es müsste in dem Fall eine gewisse Signalstruktur zwischen Hund und Mensch geben, die für den Hund nachvollziehbar ist. Diese Signale (ich nenne es bewusst nicht Kommandos, denn der Hund ist kein Sklave sondern ein Mitglied im Familienverband. Kinder kommandiert man ja auch nicht , zumindest sollte das nicht sein) sollen zuerst im Haus, dann im Haus mit Ablenkung (Radio, Telefonklingeln, Nachbar klingelt und ähnliches) danach im Garten oder an einem ablenkungsarmen Ort wie zB einem Parkplatz, geübt werden. Wenn die Signale dort gut klappen und die Grund-Kommunikation stimmt, kann man die Signale auch in der weiten Welt üben und nach und nach immer mehr Ablenkung einbauen. Eine große Herausforderung wäre zB. ein Sitz in einem Einkaufszentrum an einem Samstag nachmittag, wenn viel los ist. Bis dain ist es allerdings ein ziemlich weiter Weg, der viel Geduld, Liebe und Üben erfordert. Kommunikation wäre auch: dem Hund die Welt zeigen. Das heisst: man geht samt Hund irgendwo hin, zum Beispiel in ein Cafe und es passiert - gar nichts. Man beachtet den Hund nicht, man redet nicht mit ihm, man streichelt ihn nicht, man korrigiert ihn nicht. Und man holt ihn durch ganz leichtes Leine zupfen in den Unterordnungs/Sicherheitsbereich zurück, wenn er den Menschen vor der Welt abschirmen will. Denn das ist nicht die Aufgabe eines 17 Wochen alten Hundes und auch später nicht die eines erwachsenen Hundes. Wenn man den Hund von sich abhängig halten möchte, lässt man ihn schlicht nicht die Aufgaben eines Rudelführers bzw. "Eltern"teils im Sozialverband übernehmen, wie zB Markieren, Vorauslaufen und Absichern, Rudelfremde abchecken (das berühmte "Hallo-sagen", das es bei Hunden nicht gibt und eine Vermenschlichung darstellt) und gegebenenfalls Dinge klären und Rudelfremde verjagen. Wenn ihr also mit dem Hund spielt und er euch beisst, dann beendet einfach das Spiel. Entzug sozialer Zuwendung. Fertig. Nach 10 Minuten kann man erneut spielen. Der Hund wird die Botschaft schnell verstehen lernen. Ausserdem wäre es an der Zeit den Hund nicht leckerlie suchen zu lassen. Denn dadurch lernt er selbstständig Dinge zu suchen und die auch zu fressen. ich hätte da echte Bedenken, wenn mein Hund ständig Ausschau nach essbaren dingen hielte. Hier in unserer gegend werden öfter Gifköder ausgelegt. Ich selbst beschäfige meinen Hund daher mit gemeinsamen Jagdspielen. Wir suchen gemeinsam den Dummy, ich verstecke die Dummys, manchmal darf er zushauen, manchmal wartet er im Auto. Manchmal hängt auch ein Dummy im Baum und es hängt nur eine Schnur herunter, damit der Hund erst nachdenken muss, wie er den Dummy herunterbekommt und sich dann körperlich auspowern kann, indem er die Schnur zieht (die Schnur ist so befestigt, daß es nicht zu leicht aber trotzdem machbar ist) Wenn der Hund Dinge aufnimmt, sie aber nicht zurückbringt, dann sagt er auch damit etwas aus. Dinge wie Dummys sind Ersatzbeute, genau wie Spielzeug. Wer die Beute hat, trägt Verantwortung, da Beute Überleben bedeutet. Ja, auch wenn es nur symbolisch und ein Spielzeug ist. Gibt der Hund also die Beute nicht gern ab, denn beginnt er bereits einen Teil der Verantwortung zu tragen, kann sich nicht davon trennen, da meiner Meinung nach die Strukturen im Rudel für euren Hund noch unklar sind. Ein Junghund mit 17 Wochen also 4,5 Monaten sucht seinen Platz in der Sozialstruktur. Und eure Aufgabe ist es, ihm diese Position zuzuweisen.

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Mit 17 Wochen ist es normal das die Hündin jetzt ihre Grenzen testet. Wenn du schreibst, dass das Ignorieren beim Spielen z.B. nicht funktioniert liegt es an der Art des Ignorierens. Sofern sie beim Spielen aggressiv reagiert bzw. eure Finger schnappt oder zwickt dann aufstehen und aus dem Raum gehen! Nicht umdrehen wie es viele machen denn das reicht oft nicht bzw. der Hund steigert sich dann noch mehr rein. Sofort nachdem sie grob wird steht ihr auf, geht kurz raus schließt am besten auch kurz die Türe und kommt danach wieder rein und versucht es erneut mit dem Spielen. Sollte es dann immer nohc nicht klappen wird eben nicht mehr gespielt. Den Hund wegsperren würde ich nie machen, es ist immer besser wenn man den Raum selbst verlässt und den Hund zurück lässt - das ist strafe genug. Auch kann man, sofern der Welpe schon das kommando "auf den Platz" versteht und umsetzen kann diesen immer, wenn er wirklich keine Ruhe mehr gibt auf den Platz verweisen. Nach ein paar Minuten natürlich wieder das Kommando aufheben. Bei diversen Befehlen wie Platz einfach aussitzen. Am besten ist es nicht lauter zu werden sondern das Platz einzufordern und zwar ganz stickt und wenn du 5 Minuten vor ihr sitzt. Wichtig hierbei ist das Kommando nur einmal zu benutzen also nicht dauernd das Wort Platz wiederholen denn dadurch lernt der Hund nur, dass er sich erst bei dem 100sten Platz hinlegen muss.

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Ich würde mich nicht den ganzen tag mit dem Hund beschäftigen. Das gibt ihm meiner Ansicht nach das Gefühl, sehr wichtig zu sein. Und das widerrum gibt ihm den "Auftrag", die Verantwortung zu tragen. Denn nur der Ranghöchste wird beachtet und ihm wird gezeigt, wie wichtig er ist. Ist ja bei Menschen genauso. Denk mal drüber nach. Wenn eure Hündin das Kommando "Nein" ignoriert, dann solltet ihr daran arbeiten. Das Ignorieren eines Signals von euch ist Dominanz des Hundes. Der Ranghöchste ignoriert die Rangniederen. Die Rangniederen beachten den ganzen Tag den Ranghöheren. Ignoranz ist Dominanz. Das wird auch oft gezeigt, wenn die Besitzer ihren Hund rufen und der gar nicht dran denkt, zu kommen. Wenn Menschen mit ihren Hunden "spazieren gehen, läuft oft der Hund sehr weit voraus, entweder im Freilauf oder an der 10 Meter Flexileine. Hier sollte man einmal in Verbindung bringen, weswegen der Hund zum Herrchen kommen sollte, wenn Herrchen doch die ganze Zeit brav im Unterordnungsbereich des Hundes folgt? Wer folgt wem? Wenn eure Hündin gern Dinge fängt, würde ich eine sogenannte "Flybee" kaufen. das ist eine Frisbeescheibe, die man mit Futter füllen kann. Dann kann sie etwas machen, was ihr Spaß macht und ihre Bedürfnisse befriedigen. Wichtig sind folgende Fragen zu beantworten: Welche Bedürfnisse hat der Mensch? Welche Bedürfnisse hat der Hund? Und dann sollte man sich Gedanken machen über 1. Wer sorgt für Sicherheit? 2. Wer trifft die Entscheidungen? 3. Wer folgt wem? 4. Wer platziert wen? 5. Wer beginnt und beendet die soziale Zuwendung? 6. Wer beginnt und beendet die gemeinsamen Aktivitäten?

Alles klar soweit? Ich denke nicht, daß Deine Hündin Dich zur Zeit als Oberhaupt ansieht. Ich vermute eher, sie beginnt bereits sowohl die Verantwortung zu tragen als auch, euch durch das Beissen zu korrigieren. Auch wenn Du ihr etwas wegnimmst, zeigt sie bereits Aggression also Ressourceverteidigung. Ein Hund der in einer Menschenfamilie lebt, hat normalerweise nur die vom menschen zugeteilten Ressourcen zur Verfügung. Ressourcen sind zum Beispiel 1. Futter 2. Soziale Zuwendung 3. Einen Rückzugsplatz 4. Freilauf oder Leine

Ein Hund wird immer versuchen, die Sicherheit wieder herzustellen, wenn sie seiner Ansicht nach nicht mehr vorhanden ist. Das bedeutet: wenn Du als Mensch untätig bist und den Hund die Entscheidungen treffen lässt, wird der Hund entsprechend handeln. Also: Deinem Hund ist nicht klar, daß alles womit er spielen darf (wie gesagt: es ist Ersatzbeute und damit ein Stück Verantwortung) Deines ist. Daher korrigiert er Dich und lässt sich nicht so leicht etwas wegnehmen. Denk mal drüber nach. Vielleicht hilft es auch, ein wirklich gutes Buch anzuschaffen? Zwei kann ich Dir empfehlen. 1. "Gemeinsam durchs erste Jahr" von Diana Weißgerber 2. "Vom Welpen zum Familienhund" von Jan Nijboer. Beide Bücher anzuschaffen lohnt sich sehr. Dir werden Kronleuchter aufgehen über die Zusammenhänge von Menschenverhalten aus Hundesicht, über Hintergründe im Hundeverhalten und Ursachen für spätere "Probleme"! Bei Fragen hab ich ne Mail: "dertutnixundwillnurspielen (at) web.de" Grüße erstmal Jesska

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Hi, sry das habe ich vergessen dazu zuschreiben, wir gehen seit dem sie 8 Wochen alt ist zur Welpenschule! Und nein, es ist nicht mein erster Hund, ich bin mit Schäferhunden, auch altdt. Schäferhunden aufgewachsen. Für meinen Freund ist es der erste, dass stimmt. Dieses Problem haben wir auch erst seit ca. 2 Wochen. Ich habe mich etwas falsch Ausgedrückt..die Spielsachen hat sie für ihren Zahnwechsel zum draufrumbeisen, ansonsten gehen wir viel mit ihr raus, Suchspiele gehören immer dazu, sei es Leckerlis suchen oder einen von uns oder Spielzeug..apportieren üben wir noch, sie holt zwar alles was wir werfen aber sie bringt es noch nicht richtig zurück..Denkspielchen machen wir auch, dass bekommt sie auch ganz gut hin. Wir sperren sie nicht wirklich weg, wir haben Babygitter die wir nutzen damit sie dann etwas runterkommt. Unsere Trainerin in der Welpenschule meinte, sie könnte schon in der Pubertät sein und testet jetzt, aber so extrem hab ich das noch bei keinem Schäferhund erlebt, und wir hatten viele Welpen. Um vllt. mal einen Eindruck zu vermitteln, wir gehen vormittags eine halbe Stunde mit ihr raus, da werden dann Kommandos geübt, Suchspielchen gemacht und sie kann sich austoben mit anderen Gassihunden die wir treffen. Danach schläft sie eig. 2-3 Stunden..dann kommen etwas Denkspielchen zu Hause..meistens wird das Mittagessen dafür genutzt..dann kommt sie kuscheln und schläft 2 Stunden und abends gehts dann noch mal eine halbe -stunde raus Gassihunde treffen toben und nochmal etwas Komandos, Suchen und apportieren üben. Also so klappt das Zusammenleben super, nur das Kommando "nein" und das beisen was dann sehr ausartet macht uns sorgen, da wir schon vieles ausprobiert haben.

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Kommentar von Schneeflocke88
27.08.2012, 14:38

der hund geht morgens und abends eine halbe stunde raus? ein welpe sollte öfter und dafür kürzer raus gehn. mit 17 wochen kann das nein noch gar nicht sitzen. wenn eure hundeschule das alles so befürwortert würde ich mir dringend eine andere suchen!

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Das Verhalten ist für einen Welper völlig normal. Der testet eben aus, wie weit er gehen kann und wenn ihr dann nicht konsequent seid und ihm verständlich macht, dass ihr das nicht wollt ( gebissen werden ), wird sich diese Verhaltensweise dauerhaft feststetzen. Wenn der Welpe das unter Seinesgleichen täte, dann würde das vermutlich in einer kleinen Rauferei enden und er wüsste danach ganz genau, dass andere es nicht mögen, gebissen zu werden.Hier wäre z.B. eine Welpenspielgruppe eine Möglichkeit. Dennoch müsstet ihr zu Hause auch einen Weg finden, dem Welpen gegenüber euer Missfallen bezüglich Beißattacken zum Ausdruchk zu bringen. Hierzu könntet ihr versuchen, dem Welpen, wenn er beißt die Schnauze kurz zuzuhalten und deutlich " aus " sagen, wenn ihr die Schnauze loslasst, wird er dann vermutlich gleich wieder schnappen - ihr reagiert auf gleiche Weise und packt ihn zusätzlich am Nackenfell, wenn er dabei etwas jault ist das o.k..Sowas muss man eben konsequent durchziehen. Wenn Ihr Kommandos gebt, dann müsst ihr das auch wirklich ernst meinen - nicht einfach so dahinsagen - und euren entsprechenden Willen auch unter allen Umständen durchsetzen

"Zärtliches Beißen " beim Kuscheln sollte absolut tabu sein!!! Das ist zwar sooooo süß aber eben auch die Ursache für ein Verhalten wie von dir beschrieben.

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Kommentar von kiara84
27.08.2012, 13:37

Huhu, ja also das machen wir ja, also wir haben alles versucht bzw machen es auch weiterhin, Schnauze kurz zuhalten und deutlich nein dazu, dann nackengriff, kurz vom rudel weg sprich ignoriert. Kommandos werden solange gegeben, bis sie sie umsetzt, wenn sie nicht hört kommt ein nein und dann wieder das Kommando, meistens reicht dann ein nein und sie führt das Kommando aus. Das Kommando nein kommt immer sofort bei uns, sobald wir Zähne an der Haut merken, auch wenn wir sie aus der Hand füttern sagen wir nein wenn die Zähne an die Finger kommen und das Leckerli wird weggahlten..das geht solange bis sie ihre Zunge benutzt, also das klappt alles. Nur das eig. Nein wenn sie nicht beisen soll oder hochspringen ect. da hört sie in letzter Zeit nicht. Mein Freund beist sie seit 3 Tagen zurück und er meinte das es schon besser geworden ist. Sie möchte ja auch nicht gebissen werden, aber ich weis nicht ob das wirklich so gut ist?! Welpenschule gehen wir ja..das hab ich ja schon geschrieben

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Kommentar von biggi1990
27.08.2012, 20:26

Geht gar nicht. Damit erreichst du höchstens, dass der Hund entweder extrem eingeschüchtert wird und Angst vor dir bekommt oder wirklich ernst macht und böse zubeißt.

Hunde sind sehr sozial und hängen stark an ihrem "Rudel", also den Menschen. Für den Hund ist es schon schlimm genug, bei unerwünschtem Verhalten ignoriert zu werden.

Also: Zeigt der Hund unerwünschtes Verhalten dreht man sich ohne ein Wort um und geht weg. Wenn der Hund sich dann verhält wie erwünscht: vor Freude aus dem Häuschen sein und die Kleine ganz überschwänglich loben. Aber nur mit Worten, wenn ihr anfangt sie wie wild zu streicheln, könnte sie das wieder als Spielaufforderung sehen und erneut zuschnappen.

NACKENGRIFF UND SCHNAUZENGRIFF SIND ABSOLUTES NO GO.

Oder schubst du ein Kleinkind um, wenn es dich hauen will? Nein, du erklärst ihm, was an seinem Verhalten falsch war, und zwar freundlich und zivilisiert. Bei der Hundeerziehung sollte das nicht anders sein. Mag zwar sein, dass man ein "positives" Ergebnis mit dieser streitigen Methode erreicht, aber den Respekt deines Hundes bekommst du so mit Sicherheit nicht.

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am besten wäre es, wenn ihr mit dem hund zur hundeschule gehen würdet. das hir jetzt zu erklären, sprengt diese seite.

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ein hund kann mit 17 wochen niemals schon erzogen sein. es dauert hunderte male bis eine übung so sitz, dass man das gelernte abrufen kann. überfordert den hund nicht, sucht euch eine gute hundeschule. und mit den händen wird sowieso nicht gespielt.

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holt euch entsprechende literatur. die kleine tanzt euch auf der nase rum und macht, was sie will. sie ist das rudeloberhaupt und nicht ihr. das solltet ihr schleunigst ändern. sie kommt gern zum kuscheln, das heisst der hund bestimmt, wann gekuschelt wird.

zudem solltet ihr in die hundeshcule gehen, das der hudn möglichst viele hunderassen udn ihr verhalten kennelernt und auch rudelverhalten.

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Kommentar von Maexxle61
27.08.2012, 13:36

So ein Quatsch!! Nur weil ein Hund mal ein bisschen grober wird beim Spielen oder zu einem kuscheln kommt heißt doch nicht, dass er das Oberhaupt ist!!! Das kuscheln ist ehr ein Liebesbeweis und nicht "Ich bin der Boss gehabe"!!

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Ds klingt sehr nach einem nicht ausgelasteten Hund.

Gerade Schäferhunde sind nicht leicht auszulasten. Die brauchen eine Aufgabe. Was sie nicht brauchen sind irgendwelche Spielsachen....

Wegsperren ist keine Lösung.

So wie Du das Problem beschreibst, denke ich mal, das ist Euer erster Hund..... Nicht gut, wenn man da gleich mit einem Schäferhund anfängt.

Wendet Euch doch mal an eine Ortsgruppe des Schäferhundevereines. Da trifft man Gleichgesinnte, die einem auch bei der Erziehung wertvolle Tips geben können.

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Kommentar von Maexxle61
27.08.2012, 13:41

Schäferhunde sind leicht auszulasten! Man darf es eben nicht damit versuchen ihn "totzulaufen" sondern muss ihn auch geistlich anstrengen, durch Apportieren oder Unterordnung (sowas wie sitz/platz üben), ect. Es gibt so viele Möglichkeiten. Und Spielsachen sind doch völlig in Ordnung, vorallem fürs Apportieren oder damit er etwas zum rumkauen hat!

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Ich habe einen Cocker Spaniel. Wir haben ihm das Kommando: Auf dein Platz! angewöhnt, wenn er zu aufmüpfig wird. Dann legt er sich still in seine Ecke.

Ich weiß den Hund konsequent zu ignorieren wenn er/sie Theater macht ist nicht leicht, aber machbar. Hört sich jetzt doof an, aber setzt euch "Einfach" mit tiefer STimme durch und ignoriert das Theater und sobalt er macht was ihr wollt, bekommt er ein Leckerchen.

Als unser Cocker in der Ich ignoriere wenn du rufst stimmung war, war es am schmlimmsten das was wir uns mit ihm vorgenommen hatten, wirklich durch zu setzen. Aber es hat am Ende geklappt und nun ist er echt super.

Und wegen dem Zahnwechsel. Wenn die Probleme daher kommen, dann fragt einfach mal euren Tierarzt um Tipps, weil der Müsste da einige kniffe kennen^^

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Kommentar von kiara84
27.08.2012, 13:30

Also das KOmmando "Bettchen" kann sie auch ganz gut, sie spingt auf sofort drauf aber wenn sie so aufgedreht ist hört sie da gar nicht und wir bekommen sie einfach nicht runter! Bei meinem Freund klappt das mit dem nein auch eher als bei mir, denke mal wegen der tiefen stimme, bei mir stachelt sie da leider noch mehr auf..ich versuch schon immer es ganz tief zu sagen und leckerlkis bekommt sie auch immer wenn sie es richtig macht. Das mit dem Tierarzt werden wir dann auch mal sofort machen, weil sie ist seit ca 2 1/2 Wochem im Zahnwechsel und seit 2 Wochen gibts nur Theater =(

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Nur ruhig Blut! Eure temperamentvolle Hundin betrachtet euch offensichtlich als liebevolle, freundliche Mitwelpen und Spielgefährten. Sie fühlt sich ganz bestimmt sehr wohl bei euch - insofern alles in Butter! Jetzt kommt sie allerdings in ein Alter, wo sie lernen muß, daß sie niemals Rudelführerin werden kann. Das erfordert Konsequenz von euch, die euch (sicherlich) manchmal schwer fallen wird. Aber: aus Erfahrung kann ich sagen, daß diese Konsequenz nur anfangs nötig ist. Mir zum Beispiel blutete oft das Herz, wenn man Mann meiner Meinung nach viel zu streng und hart vorging (laute, harte Worte, gelegentlich sogar Schnauzengriff - ) aber es funktionierte! Unser Hund hört heute noch viel besser auf ihn als auf mich. Es genügt ein Pfiff und egal, wo er im Gelände verschwunden sein könnte, er rast mit hängender Zunge sofort auf ihn zu. Und das schönste: heute muß er überhaupt nicht mehr streng sein. Es genügte eine kurze Zeit der Dominanz und der Hund hat es akzeptiert.

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Kommentar von inicio
27.08.2012, 15:52

"schnauzengrifff" ist ein no go...

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Euer Welpe ist mal gerade 4 Monate alt. Ich bedauere ihn jetzt schon,denn er wird von euch dressiert wie ein Zirkusaffe... Ein Hund in dem Alter Sitz! beizubringen und Platz halte ich für verfrüht. Wenn er gut an der Leine geht und schon auf Sitz ! hört,kannst du schon zufrieden sein. Da euer Hund schon nach euch schnappt und beisst,würde ich mal sagen,wäre Welpenschule oder Hundetrainer angesagt. Aber es sollte keine Gewalt angewendet werden. Dann würde ich Spaziergänge mit ihr machen und auf den Hundeplatz gehen,wo jede Menge anderer Hunde sind,damit sie sich sozialisieren kann. Ein so junger Hund lernt das nicht von Heute auf Morgen,das dauert seine Zeit. Wenn ihr keine Hundeerfahrung habt,hättet ihr euch nicht so ein Powerpaket aussuchen sollen. Der muß gefordert und gefördert werden. Was passiert nach den Semesterferien? WEr kümmert sich dann um den Hund? Ich hoffe sehr,das er nicht nur ein reiner Wohnungshund ist. Ansonsten holt euch Rat bei einem Trainer,der euch richtig zeigt,wie man mit einem Hund umgeht.

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Habt ihr euch mal Gedanken darüber gemacht, eine Hundeschule zu besuchen, oder einen Hundetrainer mit ins Boot zu holen?

Mir scheint, dass ihr nicht wirklich weiter kommt...

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wenn ich schon ""nackenschütteln..schnauzengriff"" lese wird mir übel..... das nackenSCHÜTTELN erfolgt in TÖTUNGSABSICHT....super--eure kleine geht voll in wehrangriff, total verständlich wenn der boss mich x mal am tag ""töten" will...... ich kann mir echt net vorstellen das sowas in einem hundebuch empfohlen wird..ja--hier auf GF leider schon... :-((((

spielzeug net rumliegen lassen, nur kausachen zum zahnwechsel...

gespielt wirde wenn ihr es wollt---nicht wenn sie kommt... beissen--zwicken---hund wegschieben --NEIN,..umdrehen und weggehen.....nicht ne "ansprache" daraus machen......hund mal total ignorieren..nicht anschauen..nicht anreden..net mal ""hinschielen " aus augenwinkel---gar nix--hund ist in diesem moment NICHT DA.

wie versuchts ihr was wegzunehmen..greifst "schnell hin"? bekommt sie ersatz dafür?? ""tauschen""..wär das zauberwort und ne möglichkeit.....

und mit 17 wochen will KEIN HUND die weltherrschaft..... was tust du wenn sie in die pupertät kommt..mit 12..----16 monaten?? wenn du bei nem """" baby""" ( welpen) schon soo hilflos bist?

du erwartest von nem welpen das er schon komandos IMMER und SAUBER ausführt..nau hallo?....

und weil du sagst...sie schnappt mehr zu...ja dann geh doch GLEICH nach dem nein weg, gib ihr doch gar net die gelegenheit....!

und hunde spielen nun mal mit knurren fiepen quitschen schnappen ziehen reissen schütteln------untereinander...... sie muss noch LERNEN das menschhände kein fell und balg haben wie geschwister..... ihr verlangt viel zu viel von der kleinen..... sie ist 17 wochen!!

und lernen wird sie nicht bei 3,4 , 5 x nein--a net bei 10x...es dauert einfach seine zeit...IHR müsst immer wieder die gleichen verhakltensmuster zeigen bei unerwünschtem verhalten...da gehört aber NICHT nackenschütteln / schnauzengriff dazu..... das ist wie wenn ich mit nem baseball- schläger ne gelse zermatsche..so sinnig--echt jetzt.

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Wie wäre es mit einer Welpenschule ?

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