Mein Sohn rutscht ab

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21 Antworten

Ich kann da ganz gut mitfühlen..

Der Kerl muss aus seinem Freundeskreis heraus.. Ich durchlebe aktuell einen ähnlichen Wandel jedoch mit 18

War bis vor etwa 7 Monaten guter Dinge, felsenfest überzeugt mein Abitur zu machen bis ich Gras kennenlernte, daraus resultierte mein Schulrausschmiss, Erfahrungen mit Ecstasy, Speed, Pilzen, Kokain, wie 'anders' das Leben auf den Substanzen ist und wie viel Spaß all das machen kann..

Hatte paar Folgeschäden an der Gesundheit erlitten und bin seit fast einem Monat raus, habe mich von den Leuten auch ausgegrenzt und bereue jetzt das ich diesr Wende durchlebte..

Ich denke dein Knabe wird selbst lernen wer seine Freunde sind, aber mit 15 musst du ihn eigentlich zur Vernunft bringen, weil alle andere zu spät kommen wird aufgrund von mangelnder Reife und zu geringem Konsequenzendenken..

Gib ihm strengen Hausarrest bis seine 'Freunde' sich nichtmehr melden

Von da aus wird alles Berg auf gehen :)

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gwendolino 03.04.2014, 16:39

Danke, Hausarrest bringt soviel, das er trotzdem abhaut oder nachts rausschleicht

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Neulingsknabe 06.04.2014, 23:50
@gwendolino

Bin ich auch des öfteren, aber das schlechte Gewissen siegt früher oder später..

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Ich habe selbst mit 15 angefangen regelmäßig zu kiffen und zu trinken. Ja, kriminell wurde ich auch.

Also, ich kann davon ausgehen, dass du ihn zu viel verbietest. Heutzutage spielt jeder Ego Shooter spiele ab 18! Normallität. Du musst dein Verhältnis zu ihn aufbauen so das er dir vertrauen kann. Gut ich sage selbst, dass es kiffen vorallem im jugendlichem Alter schlecht ist. Aber verbieten bringt da nix. Sag nicht das alles schlecht ist was er macht. Kläre ihn lieber auf. Informiere dich. Rede mit ihm ruhig ohne lauter zu werden. Steh Neutral zu den Sachen die er macht. Versuch dich in ihn hereinzuversetzen.

Ich würde dir ein Buch empfehlen. Durch dieses Buch wirst du dein Sohn verstehrn können. Las dich von den Namen des Buches nicht täuschen. Es heisst Amon Barth Mein Leben als Kiffer und du kriegst es für 1 cent bei Amazon also zögere nicht.

Kläre dein Sohn auf bevor er es irgendwann selbst machen muss und es vielleicht schon zu spät ist.

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gwendolino 29.03.2014, 09:29

ich versuche ja ihn zu verstehen, suche immer wieder nach Kontakt zu ihm, interessiere mich für seine Musik, seine Spiele wir schauen sogar hin und wieder zusammen einen Film (auch wenn Musik und Filme nicht immer mein Geschmack sind), aber egal was ich tu ich komme nicht rein in ihn danke ich werde mir das Buch besorgen

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Sirius66 29.03.2014, 09:59
@gwendolino

Ich denke, du bist schon auf dem richtigen Weg. Er merkt das und es wird ihm auch guttun. Nur zugeben kann er das eben noch nicht.

Aber - kifft er denn? Hast bisher nicht geschrieben, daß er das tut ... ?

Gruß S.

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Bin 16. Egal wie ich es gehasst habe, am meisten sinn macht es, radikal alles einzugrenzen. Hausarest, drogenberatung, pc wegnehemen, nachhilfe. Gemeinsame ausflüge sind nicht schlecht. Vllt kann man auch über ein Auslandsjahr nachdenken.

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gwendolino 01.04.2014, 15:28

mit 16 diese Einstellung, Hochachtung, danke

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Hey,

ich bin selber 17 und bin der Meinung, dass es einfach die Pubertät ist. Dein Sohn ist wahrscheinlich grade in einer Phase, in der er sich selbst finden muss. Es wird nichts bringen, wenn du ihm etwas weg nimmst, bzw. ihn in gewissen Dingen einschränkst - dass er dann Gespräche meidet und abblockt, ist verständlich. Diese Maßnahmen zerstören eher das Vertrauen und er beginnt, sich zurückzuziehen.

Versuche, ihm keine Vorwürfe zu machen, sondern zeige ihm, dass du ihn unterstützt, aber trotzdem nicht okay findest, was er da macht. Außerdem ist es gut, sein Vertrauen wieder zu finden - pass aber auf, dass du ihn dann nicht gleich mit Fragen überrumpelst und es zu einer "Ausfragung" wird.

Mit den Sachen, die du ihm bereits weggenommen hast, kannst du ihn ja dann wieder "belohnen", wenn er etwas gut gemacht hat. Einigt euch auf Kompromisse und interessiere dich für sein Leben: frag, wie es in der Schule war und ähnliches. Vielleicht kann er ja mal seine Freunde einladen?

Gib ihm Freiraum und seine Freiheiten, allerdings auch mit Regeln und Grenzen - lass ihm nicht alles durchgehen, aber nimm ihm dann nicht alles sofort weg.

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gwendolino 29.03.2014, 21:02

Ich frage immer nach der Schule und seine Freunde durften hier auch schlafen, ich habe es sogar runter geschluckt das der Kühlschrank leer war, Regeln und Grenzen nimmt er nicht an er akzeptiert nichts

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Da muß es doch irgend eine Veränderung gegeben haben in seinem Leben die zu diesem Wandel geführt hat. Überleg mal was in der Familie sich verändert hat . Er sucht irgendwo halt und leider bei den falschen Freunden. Ich würde versuchen ihn durch ein Hobby an dem ihm viel liegt unter neue Leute zu bringen. Kampfsort kommt bei Jungs in den Alter immer gut an Oder was auch immer Dein Sohn mag. Wenn Du nicht klar kommst wende diech an eine Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder. Die Caritas hat solche Beratungsstellen mit sehr guten Beratern, Psychologen etc.. Sprich mit den Lehrern , das ist auch wichtig. Dein Sohn ist 15 und da hast Du noch Einfluss und kannst steuern wo er hin darf und wo nicht. Er braucht jetzt ganz klare Grenzen und trotz allem viel Liebe. Ich denke ihr habt einen langen Weg vor euch der nicht einfach ist. Das Jugendamt ist übrigens nicht Euer Feind sondern auch dort kann man dir sehr gut weiter helfen und dich unterstützten. Alles Liebe für Euch.

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oh je, voll in der Pubertät! Da sind Eltern und Schule sowieso blöd!

Aber mit Restriktionen und Verboten erreichst du gar nichts. Meine Söhne haben in dem Alter auch gekifft, heute sind sie gut ausgebildet, im Leben angekommen, einer ist Familienvater, der andere macht gerade eine Fortbildung. Mit etwas Vertrauen und Verständnis erreicht man viel mehr!

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Luxilein 28.03.2014, 22:51

Mit etwas Vertrauen und Verständnis erreicht man viel mehr!

Für Vertrauen gibt er ihr nun wirklich keinen Anlass und Gespräche blockt er ab, da wird also nix draus.

Aber mit Restriktionen und Verboten erreichst du gar nichts.

Laisser faire bis zum Absturz? Besser nicht! Bei manchen hilft das eine (Gespräche, Appellieren die Vernunft etc.), bei den anderen eben nur die "harte Tour" inklusive der üblichen Sanktionen.

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musso 28.03.2014, 23:01
@Luxilein

nein, nicht Laissez faire. Aber Verständnis. Den Jugendlichen ernst nehmen. Nicht nur auf erwünschtes Verhalten abzielen, sondern ihn als Person ernst nehmen. Das bekommen so einige Elern nicht hin.

Sollte man übrigens scon von Anfang an machen.

Die "harte Tour" versucht sie ja schon. Offensichtlich bringt das gar nichts. Schade, wenn man Eltern so schlechte Ratschläge gibt, die die FRonten immer mehr verhärten.

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Sirius66 29.03.2014, 10:03

Hat sich erledigt.

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Krullfelix 29.03.2014, 15:04
@Sirius66

Schade, wenn man Eltern so schlechte Ratschläge gibt, die die Fronten immer mehr verhärten.

Na, du hast aber die Weisheit mit der Suppenkelle zu dir genommen. Wenn es bei deinen Kindern so geklappt hat, heißt das noch lange nicht, dass es sich bei ihrem Sohn auch so verhält, oder kennst du die Familie und weißt daher besser Bescheid als andere User?

Schade, wenn jemand, wohlgemerkt ohne jede Kenntnis der Situation bzw. der jeweiligen Personen, anderer Leute Vorschläge niedermachen muss, um sich zu profilieren.

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Ich habe einen älteren Bruder und dieser ist auch einmal auf die schiefe Bahn geraten. Jedoch, als er ebenfalls wie ihr Sohn, beim Alkohol klau erwischt wurde, traten die selben Konsequenzen auf. Jedoch ist mein Vater ein sehr strenger Mann und dieser hat meinem Bruder dann ordentlich gezeigt wo es lang geht. Ab dieser Auseinandersetzung hatte er sich nie wieder getraut, nur eine Flasche von Alkohol anzufassen.

Sie sind wahrscheinlich nicht so der Mensch, der hart ist.. Aber ich würde ihnen ans Herz legen, wenn sie ihrem Sohn wirklich helfen wollen, mal die harte Seite von ihnen zu zeigen.

Sie könnten aber auch Hilfe bei jemand suchen.. Was sagt den seine Mutter, beziehungsweise ihre Ehepartnerin dazu? Unternimmt sie den selber nichts? Sie hat ebenfalls die selbe Verantwortung wie sie und soll unbedingt dabei helfen, ihren Sohn auf die richtige Bahn zu bringen.

Wie auch immer, seien sie streng zu ihm und wenn er zu Freunden oder ähnlichem gehen will, nur um eine Runde zu zocken, dann verbieten sie es ihm, doch lassen sie nicht nach! Sie müssen zeigen, dass er sich nicht alles erlauben darf.

Viel Glück und noch alles gute :)

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Neurotixx 28.03.2014, 22:59

lieber mit dem kopf durch die wand anstatt die steine langsam aus dem weg zu räumen ;) hoch lebe die deutsche mentalität

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Luxilein 29.03.2014, 23:23
@Neurotixx

hoch lebe die deutsche mentalität

Das ist doch wirklich Quatsch! Die einen brauchen Liebe und Verständnis, die anderen die Brechstange. Das soll, habe ich mal gelesen, in allen Familien auf der ganzen Welt unterschiedlich sein.

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Ich bin selbt 15 und versuch jtz mal aus meiner Sicht an das Problem heran zu gehen.

Eine solche Veränderung muss einen Grund haben und das kann normalerweise nicht nur schlechter Umgang in Schule/Freundeskreis/etc. sein, sondern meist auch andere Ursachen haben wie Probleme in der Familie oder schwere Verluste. Ist vielleicht in letzter Zeit etwas passiert, was seine gewohntes Umfeld traumatisch verändert hat, z.b ein Tod eines Familienmitglieds, ein Umzug von einem Freund oder manchmal reicht auch aus, das einer der Elternteile arbeiten geht, was er früher nicht gemacht hat. Oder würde er in der Schule vielleicht gemobbt, fühlt er sich ausgeschlossen oder hat sich das Verhält niss zwichen ihnen und ihrem Sohn verschlechtert?

Ich würde an Ihrer Stelle nicht Strafen, weil das führt meist dazu das Teenager nur nochmehr abrücken (spreche aus Erfahrung) und stattdessen eher noch mal versuchen mit ihm zu sprechen und mehr gemeinsam zu unternehmen (Ausflüge, etc) weil auch oft Kinder, wenn sie heranwachsen und nicht mehr diese Enge bindung zu den Eltern haben, sich vllt verstossen fühlen und daher ist es gut, wenn man versucht, diese Bindung wieder auf zu bauen. Asserdem vllt in eine Familien-Kriesen-Beratung gehen.

Ich hoffe, ich konnte helfen und sorry für die vielen Schreibfehler...

LG, Liam :)

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gwendolino 28.03.2014, 23:03

Bei uns hat sich nichts verändert, wir leben auch eigentlich ganz normal wir leben nicht im Luxus aber es reicht schon mal für eine Marken Klamotte oder Schuhe. Ich habe auch gedacht er wird gemobbt aber das verneint er, wir fahren gemeinsam in Urlaub , oft kommt er auch kuscheln, ich schiebe ihn nicht weg dann wird gekuschelt, ich bin im Moment resigniert und sage nichts mehr

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Candor4Life 28.03.2014, 23:18
@gwendolino

Vielleicht verneint er gemobbt zu werden, weil er nicht will, dass andere es erfahren, weil er denkt, dass ihn das schwach wirken lässt. Stark zu wirken ist für Jungs in seinem Alter sehr wichtig, weil es ein "Typisches" Männermerkmal ist (sorry, falls das jtz irgendwie sexistisch klingt). Ober er hat Angst vor irgendetwas, was ihn bedrückt und traut sich nicht darüber zu reden.

Gibt es bei euch in der Gegend vielleicht irgend eine Jugendgang, die oft Jüngere schikaniert, zu Sachen bringt (oft Illegal oder Mutproben).

Es kann auch daran liegen, dass Sie vielleicht erleinerziehende Mutter sind und er sich nach väterlicher Nähe seht oder so. Ich kann von mir behaupten, dass mein Vater für mich immer ein sehr grossen Vorbild war und auch noch immer ist und ich auch sehr viel Wert auf die Bindung zwichen ihm und mit lege.

Oder hat er vielleicht ein Vorbild, dass auch von der Spur abkommt und will (da es sein Vorbild ist) auch so sein, weil er denkt das wäre cool?

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gwendolino 28.03.2014, 23:36
@Candor4Life

Ja sein bester Kumpel ist sein Vorbild, hat er mal selbst gesagt, nur mit diesem Kumpel hat er Saufparty gemacht und die Fotos auch noch ins Netz gesetzt. Ich habe schon alles versucht mit ihm ins Gespräch zu kommen, habe sogar seinen Schachtrainer um Hilfe gebeten, aber auch der kommt nicht an ihn ran

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Candor4Life 28.03.2014, 23:42
@gwendolino

Ich würde euch als Familie raten, auf jeden Fall mal Psychologische Hilfe anzuhemen in so einer Hilfegruppe und ihn in den Ferien vllt in ein Camp schicken, auch er am anfang vllt nicht will, mir hat sowas auch geholfen,wegen dem Kontackt den man knüpf.

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"Ist ganz normal in der Pubertät" HALLO??? Das ist doch nicht normal!?! Wenn Minderjährige "kiffen" und dumme Sachen tun, dann ist es meist die Schuld der Eltern. Sie sind die Erziehungsberechtigen und sollten auf ihre Kinder aufpassen, ab und zu mal umarmen und lieb haben. Solche Kinder hören meistens auf ihre Eltern und sind ERZOGEN. Ich bin echt froh eine Mutter zu haben, die mich lieb hat und mich vor ALKOHOL und den ganzen Dreck abhält. Heutzutage liegt die Chance wohl auf -2% normale Eltern zu haben. Man sollte auf sein Kind aufpassen, nicht immer das machen lassen, was denen gefällt und bei manchen Sachen streng sein. Ich meine ist ja wohl nicht zu viel verlangt!?

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gwendolino 29.03.2014, 20:16

Ich weiß das die Eltern immer schuld sind. Ich passe auf meine Kinder auf, ich habe zwei,( der andere macht sein Abi,er trinkt nicht raucht nicht und nimmt keine Drogen), umarmen ja sogar Kuschelzeit nehmen wir uns, er kommt oft einfach nur mal so zum Kuscheln, ich liebe meine Kinder habe keinen bevorzugt, Alkohol gibt es bei uns nicht, wir trinken keinen, gerademal zu Feiern und da ich viel zu gerne Auto fahre trinke ich gar nicht, über Drogen und den ganzen Dreck haben wir geredet , wir schauen uns gemeinsam Filme an, ich interessiere mich für seine Spiele, seine Musik etc., bei uns gibt es gemeinsame Essenszeiten und verreisen jedes Jahr groß in Urlaub, wenn es der Geldbeutel erlaugt gibt es auch mal Markenklamotten,und ich kann sagen das ich manchmal sehr streng bin, das gebe ich zu weil ich mir nicht alles bieten lasse. Bitteschön was denn noch ?!

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Gibt es jemanden, vor dem er noch Respekt hat`(Tanten, Onkel, Großeltern)? Sonst kann ich nur empfehlen, die Nummer auf keinen Fall allein durchzumachen. Zur Not schmeiß ihn erst einmal raus. Klingt hart, aber die Pubertätsnummer ist gnadenlos, gerade gegenüber - hier rate ich mal - alleinerziehenden Müttern.

Ausgangspunkt sollte die Erziehungsberaung sein. Außerdem gibt es zumindest in Niedersachsen in jeder größeren Schule eine(n) Sozialarbeiter/-in.

und sonst? guckst Du hier:

http://www.bke.de/?SID=056-8CB-CF1-995

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Candor4Life 28.03.2014, 23:00

Ihn RAUSSCHMEISSEN? Der Junge ist 15 und nicht 18, das ist gesetzlich sogar verboten Jugendlichen als Elternteil eine Unterkunft, Essen, etc. zu verweigern (meines Wissens)

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lastgasp 29.03.2014, 00:21
@Candor4Life

Wenn alleinerziehende mit Internetsperre und anderen Hilflosigkeiten gegen die Wand der Pubertät laufen und der Sohnemann streng genommen schon straffällig geworden ist, ist das sinnlos. Also Anruf Jugendamt, Zauberwort "Erziehungsbeidstandschaft nach §30 SGB VIII" sagen und den Burschen zur Not erst einmal abholen lassen und in eine Jugendhilfeeinrichtung stecken. Das geht ruck zuck.

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sakura09 29.03.2014, 21:58

Eine Bekannte hat das mit ihrem Sohn auch mal durchziehen müssen. Anlass war Internetsperre, Reaktion: Sohnemann nahm Mutter in den Schwitzkasten. - Natürlich hatte die Sache eine lange Vorgeschichte. Hier ist nur wichtig: Es geht.

Die Mutter war im Kontakt mit Erziehungsberatung und Jugendamt. Der Jugendliche wurde unverzüglich für eine Zeit im Heim untergebracht. Das half - beiden. Danach redeten sie wieder miteinander, die Lage entspannte sich und das Leben ging weiter, und zwar weit besser als vorher.

Schließe mich "lastgap" an. Hol dir unbedingt Hilfe von außen dazu. Kann sein: Sozialarbeiter, Schulpsychologe, Hausarzt, Erziehungsberatung - und wenn nötig durchaus übers Jugendamt einen "Rauswurf" in Betracht ziehen (zumal wenn er nicht mehr erreichbar ist). Kein Patentrezept, aber es KANN unter Umständen tatsächlich auch mal helfen.

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Ohjee - bist du Mama oder Papa? Dem Nickname nach Mama?

Ich habe nur Mädchen und bin Mama. Ich hatte keine großen Probleme, die üblichen Schwierigkeiten mit falschen Freunden, schlechtem Einfluss ... da muss man bei der Stange bleiben und darf die Auseinandersetzung mit den Kindern nicht scheuen.

Wenn es noch geht, würde ich mir für die Osterferien etwas vornehmen. Nehmt euren Sohn und geht auf einen Höhenwanderung. Kein Handy, kein IPhone, kein PC. Nur Eltern, Kind, die Natur und Reduktion auf das Kommunikationsmittel Sprache. Er wird muckeln und schmollen, es wird krachen, aber ab 3. Tag wird es konstruktiv.

Es müssen ja nicht die Berge sein, aber Reduktion auf euch, ihr müsst ihn in die Abhängigkeit bringen, damit er zuhört. Damit sich Gespräche entwickeln. Das geht am besten abseits von allem Einfluss. Vielleicht geht ja sowas in der Art. Macht natürlich nur Sinn, wenn der schädigende Einfluss zu Hause gemindert wird. Das sagt sich leicht, ich weiß.

Ein Freund von uns war mit seinem Sohn in einer Höhle. Nur ein Schlafsack, ein Messer und ein Container Wasser. Survival. Essen suchen. Feuer machen. Und reden. Das hat beide gerettet.

Ansonsten Hilfe von Beratungsstellen ... Jugendamt .... Caritas .... FroFamilia ...

Gruß S.

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gwendolino 28.03.2014, 23:26

ich bin Mama, alles kann ich ja nicht falsch gemacht haben, der Bruder ist 17 und macht sein Abi ich habe auch nie gesagt er muss auch Abi machen nur darauf bestanden das er den Realschulabschluss macht, den er eigentlich auch schaffen würde. Wir haben ja schon Handy freie Tage einlegen wollen aber er macht da nicht mit, versuche auch immer auf seine Interessen ein zu gehen, wir reden über Musik, Filme, Spiele etc.Ich suche laufend nach Gesprächsstoff. Alle Vorschläge lehnt er ab, eigene bringt er aber auch nicht

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Sirius66 29.03.2014, 09:55
@gwendolino

Vielleicht ist ja wirklich nur eine Phase ... jedenfalls darfst du nicht nachlassen. Das ist ja jetzt die Prüfung: Wie eklig muss ich sein, bis sie aufhört, mich lieb zu haben? Wie weit lässt sie mich gehen?

Immer wieder dran arbeiten, auch wenn es uns zum Heulen wehtut. Nicht laut oder handgreiflich werden, aber auch nicht still, leise, gleichgültig oder gar leidend! Man muss wirklich vermitteln: Ich bin dein Eltenteil - egal, was du tust, ich bleibe stärker und ich halte an dir und meiner Liebe fest. Sie müssen merken, daß auch diese Konfrontation aus Liebe besteht.

In der schlechten Phase meiner Tochter bin ich ihr nachts heimlich hinterhergelaufen. Viele meiner Freundinnen haben mir einen Vogel gezeigt. Ich war immer - also meist - in ihrer Nähe. Im Gegensatz zu ihrem Glauben wusste ich genau, wo sie ist und was sie tut. Dann wurde eine Situation wirklich brenzlig. Alkohol. Jungs, die kein NEIN verstehen. Fliegende Fäuste. Hackenschuhe, auf denen man nicht weglaufen kann. Tränen. Verlaufene Schminke, daß man kaum was sehen kann - und plötzlich Mama ... die einen aus dem Getümmel zieht und sicher ins Auto verfrachtet. Das Gesicht meiner Tochter werde ich nie vergessen. Zugegeben, das war auch Glück. Aber sie hat meinen Rat seitdem selten in den Wind geschlagen.

Wir dürfen den Glauben an unsere Kinder nicht verlieren. Sie suchen sich in dem Alter gerade selbst. Viele schlimme, schmerzende Erfahrungen müssen sie machen. Vom Erzählen lernt man nichts. Kein Kind begreift den Begriff HEISS, ohne sich die Finger zu verbrennen. Nicht nur wir, auch unsere Kinder haben eine schwere Zeit und müssen irgendwie da durch. Wer könnte ihnen helfen, wenn nicht wir? Niemandem werden sie so wichtig sein wie uns und irgendwann verstehen sie das auch.

Gruß S.

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musso 29.03.2014, 19:19
@gwendolino

Gespräche mit Erwachsenen sind in dem Alter meist einfach nur langweilig! Da schweigt man sich lieber mit Gleichaltrigen an.

Du entziehst ihm das, was ihm Spaß macht. Und erwartest, dass er das für sich positiv umsetzt. Das wird nicht klappen.

Er probiert gerade alles aus- Verbotene Dinge, Auflehnung, aber das ist bei vielen Jugendlichen in der Pubertät so. Die Kids gehen jetzt mit ihren Hormonwallungen durch die Hölle und wissen oft nicht mehr, wer sie überhaupt sind. Vielleicht kannst du dich etwas zurücknehmen. Hetz ihm auch keine Schachtrainer auf den Hals. Ihm wird das sonst sehr schnell zu viel und er entzieht sich immer mehr.

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Tabak und Alkohol sind STARK Gesundheitsschädlich, Cannabis (Gras) hilft den Schulischen Leistungen auch nicht gerade. Die ersten beiden verbietest du ihm, Cannabis nur an Wochenenden. wenn er sich nicht dran hält gibts kein Taschengeld, keine Elektronischen Spiele mehr. Falls das nicht hilft Hausarrest. Falls sowas deine Art ist natürlich auch Schläge, imo ist das eine sehr Effektive Erziehungsmethode

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Bitte hol dir unbedingt Hilfe von außen ins Boot. Erziehungsberatung, Sozialarbeiter, Schulpsychologe, Lehrer, Arzt, Jugendamt...

Er scheint dich ja überhaupt nicht mehr ernst zu nehmen. Du erreichst ihn nicht mehr. Das klingt verflixt nach Sackgasse. Und nach mehr als normaler Pubertätsproblematik. Wenn du ihm helfen willst, brauchst du Hilfe.

Alles Gute!

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Wir hatten so einen Fall auch in unserer Familie. Es ist nicht leicht aber wir haben ihn dann gezeigt was der Mist aus ihn machen kann. Mein Onkel ist mit ihn in eine entzugsklinik gefahren nach Absprache mit den Ärzten ist es in manchen mit der Erlaubnis der Patienten erlaubt das man diese zur Abschreckung besuchen kann. Er hat es zwar nicht zugegeben aber es hat was bewirkt. Er hat meines Wissens nie wieder gekifft.

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hastes schon mal mit nem verständnisvollen und zuvorkommenden gespräch versucht??? also diese ganze ab 18 nummer ist sowieso total überzogen, nur weil er bisschen terror schiebt aufem bildschirm wird er schon nicht wahnsinnig werden.. allerdings ist das mit den drogen etwas beunruhigend, ich trinke rauche und kiffe zwar selber aber du musst ihm klarmachen dass er seine schule und seine eigentlichen ziele weiter verfolgt, solange das läuft soll er doch tun was er will

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Wenn ich mir so die Leute in meinem Alter(17) ansehe ist es erstaunlich das fast jeder raucht, kifft oder alkohol trinkt. Das tue ich nicht weil ich ein nerd bin ^^  Ich würde mir darüber weniger Sorgen machen, das ist bei sehr vielen Jugendlichen eine Phase. Das mit der Schule ist ein großes Problem. Und ich bin sehr wohl davon überzeugt dass es nicht an bestimmten Ereignissen liegt, denn dazu kenne ich zu viele die so sind. Der Freundeskreis ist der größte Einfluss. 

Spiele nicht wegnehmen.

Das ist wirklich ein Ernst zunehmender Rat. Man kann die Spiele nicht wegnehmen. Sobald sie weg sind kauft er sie sich online mit Paysafecards, was aufs gleiche kommt. Digitale güter weg zu nehmen wird schwer. Es ist leider traurig aber ich meine das ernst. Lassen sie ihn die Spiele spielen, und geben Sie ihn auch keine Aufmerksamkeit, was für Spiele er spielt. Wenn er zu viel spielt, dann die Spiele wegnehmen weil er zu viel spielt und nicht weil er nicht spielen darf.

Natürlich ist das mit der Schule am Schwierigsten. 

Ich muss ehrlich sein, dass ich dafür kaum Ratschläge geben kann.

Sie können da leider nur sehr wenig tun, außer oft in Sprechstunden zu gehen und ihn eventuell Stoffgebiete abzuprüfen. Aber das ist auch problematisch, da er wahrscheinlich kaum mit schreibt.

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Das Kling nicht gut! Mache irgendetwas und wennNICHTS klappt, dann schalte das Jugendamt ein!

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Schuliifragii 28.03.2014, 22:50

Klar "super" vor schlag

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Luxilein 29.03.2014, 23:25
@Schuliifragii

Finde ich auch, allerdings ohne "...", manchmal muss man halt Hilfe von außen dazuholen, das hilft oft.

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Reden sie mit ihn oder gehen sie mit ihm zum Arzt ich meine das Verhalten ist ja nicht normal und vor allem kiffen gehn sie zum Arzt mit ihm und reden sie mit ihn

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Bist du alleinerziehend? Vielleicht sollte sein Vater mal ein Wörtchen mit ihm Sprechen?

Ist er denn jetzt durch das KLauen schon vorbstraft?

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gwendolino 28.03.2014, 23:18

Ich bin verheiratet alleinerziehend, sag bestimmt viel, ich kämpfe leider alleine an der Front nein er ist noch nicht vorbestraft, wegen 2,19 Euro hat die Staatsanwaltschaft eingestellt.

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Mewchen 29.03.2014, 14:01
@gwendolino

gibt es andere männliche Vorbilder, zu denen er aufblickt? Dein Vater? Ein Onkel? Älterer Cousin/Freund? Solche Leute haben manchmal mehr Einfluss auf einen jungen Mann als die eigene Mutter

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gwendolino 29.03.2014, 21:16
@Mewchen

Wir haben leider niemanden mehr unsere Familie ist schon vor den Kinder geschrumpft. Die einzigste Hoffnung war der Schachtrainer, aber leider half auch nix

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Mewchen 30.03.2014, 13:07
@gwendolino

irgendeine männliche bezugsperson muss es doch geben...

Ansonsten musst du ihn wahrscheinlich wirklich einfach mal auf die (bitte entschuldige den Ausdruck) Fre*se fallen lassen. Hau ihn nicht aus seinen selbstverschuldeten Schwierigkeiten raus, greif härter durch (Handy weg, Konsolen/Pc wegnehmen) und schließ dein Geld weg, nicht dass er dich auch noch beklaut

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Ja bin 14 (Girl) ich glaube ihn kotzt alles an und soo..... vllt mal einen Psychologen holen aber wenn man in die schule geht und dann gesopräche hat mit lehrer rektor... und so dass bringt nochts psychologen holen oder einfach mal einen überraschungsausfglug mahcne:):)LG

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