Medizinstudium und Chemie

...komplette Frage anzeigen
Support

Liebe/r Lenny4,

herzlichen Glückwunsch!

Unsere Zähler sind schon beinahe heiß gelaufen, doch nun ist es amtlich: Du hast die 10.000.000 Ratsuche auf gutefrage.net gestellt! Herzlichen Glückwunsch - das ist wirklich klasse!

Wir werden Dich im Verlauf des heutigen Tages kontaktieren, damit wir Dir eine schöne Überraschung zukommen lassen können. :-)

Natürlich wünschen wir Dir auch viele gute und hilfreiche Antworten und Tipps, damit Du bei Deiner Frage weiterkommst. Die gutefrage.net-Community wird Dir hierbei sicherlich gerne weiterhelfen.

Zudem möchten wir uns auch bei allen Antwortgebern und Antwortgeberinnen, die schon seit kurzer oder auch langer Zeit bei uns auf der Plattform sind, an dieser Stelle herzlich bedanken. Ohne euch gäbe es gutefrage.net nicht und ihr helft tagtäglich dabei mit, andere Community-Mitglieder zu unterstützen und ihnen bei den Fragen des täglichen Lebens weiterzuhelfen.

Wir haben uns auch für euch eine Überraschung ausgedacht. Beantwortet ganz einfach jetzt die 10 millionste Frage und nehmt mit eurer hilfreichen Antwort an der Verlosung unseres exklusiven gutefrage.net-Badges teil! Mehr dazu: http://www.gutefrage.net/aktion/10-millionste-frage

Herzliche Grüsse und wir freuen uns sehr!

Euer gutefrage.net-Support

124 Antworten

Hi... natürlich ist Chemie (und Physik) wichtig für die Medizin...die Biochemie basiert auf Chemie und die Physiologie basiert auf Physik...es gibt im Grundstudium Kurse in Chemie und Physik (die etwa auf Oberstufenniveau oder leicht darüber sind), eigentlich wichtig sind aber die darauf aufbauenden Kurse in Biochemie und Physiologie, die (zusammen mit Anatomie und Histologie) die wichtigsten Kurse im Grundstudium (d.h. vor dem Physikum, sog. Vorklinik) sind. Der schwierigste Teil des Medizinstudiums ist das Grundstudium bis zum Physikum, und hier scheitern auch die meisten: es muß (z.B. in der Anatomie) viel auswendig gelernt werden, in praktisch allen Kursen gibt es während der Kurse mündliche Prüfungen (Testate) und am Ende eine schriftliche Prüfung. In manchen Kursen (z.B. Physik) gibts vor dem Kurs sogar eine Eingangsprüfung, die man bestehen muß, um überhaupt an dem Kurs teilnehmen zu dürfen. Schriftliche Prüfungen am Ende der Kurse dürfen nur 2x wiederholt werden, d.h. wer's beim 3.Anlauf nicht schafft, für den ist das Medizinstudium zu Ende. Das gleiche gilt natürlich fürs Physikum und die späteren Staatsexamina. Die Durchfall- bzw. Abbrecherquote bis zum Physikum beträgt um 30%. Nach dem Physikum im klinischen Teil des Studiums wird's tendentiell leichter und vor allem praxisbezogener, die Abbrecherquote in diesem Teil ist dann auch deutlich geringer. Insgesamt ist ein Medizinstudium sicher kein Spaziergang und man braucht insbesondere in der Vorklinik viel Motivation um durchzuhalten...allerdings ist das schon ein guter Test für die spätere praktische Tätigkeit...da muß man, je nach Fachgebiet, schon kerngesund sein, um auf Dauer durchzuhalten mit Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdiensten und einem Einstiegsgehalt um 2000€...Wer Medizin studieren will, wie ich's teilweise schon während meines Studiums in der Vorklinik von einigen Studenten gehört habe "wegen dem Prestige und der Kohle", der sollte sich lieber einen anderen Job suchen...es gibt Jobs, in denen mit weniger Aufwand und Streß deutlich mehr zu verdienen ist...(diejenigen, die das o.g. äußerten, haben dann auch noch vor dem Physikum abgebrochen...). Wenn einem Medizin liegt, kann das ein sehr interessanter, abwechslungsreicher (je nach Fachgebiet, ich z.B. bin Anästhesist, Intensivmediziner und Notarzt und bin auch 1 1/2 Jahre auf einem Rettungshubschrauber geflogen, arbeite in einer großen Klinik und mache nebenbei Notarztdienste und Ambulanzjet-Flüge- ist sehr abwechslungsreich und eine echte Herausforderung, aber nichts für Warmduscher... ) und befriedigender Job sein...aber leicht ist es sicher weder während des Studiums noch danach...und ob man sich die hohe Verantwortung (und die evtl. juristischen Konsequenzen bei Fehlern - wer z.B. als Börsenmakler Milliarden in den Sand setzt, wird höchstens gefeuert und kriegt dabei oft noch 'ne 5-6 stellige Abfindung, bei Fehlern als Arzt hingegen kann man u.U. durchaus auch in den Knast wandern..) aufladen will, sollte sich jeder vorher gut überlegen...für Weicheier ist der Job jedenfalls eher nichts.. Ich hoffe, die Anwort war hilfreich..bei weiteren Fragen kann gerne hier oder per Mail an mich nachgefragt werden... Gruß docfm, Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin

Nun, ich selbst habe nicht Medizin studiert, aber der logische Verstand sagt mir: Ohne Chemie -> keine Medizin! Letztendlich geht es ja auch um die Zusammensetzung und Reaktionen des Homo Sabiens ( oder Tier ).... Wie soll Onkel Doktor wissen, welche Mittel, also Medizin helfen sollen, wenn er nicht mal weiß, welche Wirkung das Behandlungsmittel hat und warum???? Ich war auch mal ´ne Niete in Chemie! ;-) Habe dann einen Crash-Kurs bei Profis gemacht. Als ich es dann verstanden habe, hat es mir richtig Spaß gemacht!!! =) Und wie oft im Leben geht es um "Neutralisieren", nicht wahr? Also: Chemie lernen, aber mit denen die es auch gut beibringen ( SEHR WICHTIG! ) und mit Freude an der Materie kannste dann immer noch schauen, ob Du unbedingt willst....

Übrigens: Gratuliere zu Deiner 10-millionsten-Frage! =)

Übrigens Nr.2 : Das war hier meine erste Antwort in diesem Verein! ->gutefrage,net = gute Sache!

Danke dir auch Glückwunsch für die gute 1. Antwort :D

2

Herzlichen Glückwunsch Du Glückspilz zur 10 millionsten Frage !

Für die Gesamtnote ist Chemie natürlich wichtig. Wenn Du auch sagst dass Du nicht mega gut bist ist das aber gar kein Problem. Hauptsache ist dass Du schon mal gute Vorkenntnisse hast. Damit hast Du einen großen Vorteil, denn an vielen Fakultäten ist der Chemie-Kurs im vorklinischen Studienabschnitt sehr schwierig.

Allein der Wille zählt. Drück Dir die Daumen für ein erfolgreiches Studium.

Hallo! Eine Bekannte von mir hat vor 2 Jahren ein Medizinstudium begonnen und war auch nicht so gut in Chemie. Es ist schon sehr wichtig. Sie musste sich da schon durchkämpfen und sie sagte, das der Druck sehr hoch war/ist. Es ist einfach eine Fleißsache, genauso wie der Rest des Studium. Ich wünsche dir viel Glück und Herzlichen Glückwunsch zur 10.000.000sten Frage :) Lg

danke :)

0

Die Anteile Chemie und Physik, die man im Medizinstudium braucht, kannst Du auch an der Uni lernen. Medizinstudium heißt u.a. : Pauken, pauken, pauken - ohne Ende.

Wie Du aber aus Deinen früheren Fragen schon weißt, ist Dein Hauptproblem, dass Du (wenn Du nicht lange warten willst oder erst ein verwandtes Studium oder eine Ausbildung beginnen willst) ) einen SUPER-Abi-Schnitt brauchst: 1,2 oder besser.

Warte doch erst einmal ab, wie Du in der Oberstufe abschneidest.

Hei danke für deine Anwort :). Aber ich wollte eher wissen welchen Stellenwert Chemie im Studium hat. Ich weiß dass ich mich reinhängen muss und dass es schwer wird ein Studium zu bekommen, deshalb mach ich mir auch jetzt schon Gedanken..

0

Hallo, mir ging es ähnlich. Ich habe Biologie geliebt, war eine Niete in Chemie. Demzufolge war die Biochemie in der Vorklinik für mich die grösste Hürde, die ich dann aber mit konzentriertem Lernen auch geschafft habe. Daher würde ich mal mutmaßen, dass das für Dich auch kein Hindernis sein sollte, wenn Du wirklich medizin studieren willst. Alles Gute

Ich studiere Chemie auf Lehramt in Gießen. Bei uns ist es auf jeden Fall so, dass du als Medizin-Studentin im ersten Semester eine Vorlesung zu Chemie hast. Im zweiten Semester kommt noch ein Praktikum mit Seminar dazu. Das hat es schon in sich. Prinzipiell muss man da viel für machen. Es ist aber auch möglich das zu lernen, wenn man nicht so viele Vorkenntnisse hat. Dann must du halt mehr für die Vorlesung vor- und nacharbeiten.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es da aber nicht nur dir so geht. Damit haben viele "Medizinis" zu kämpfen ;-)

Liebe/r Lenny4,

Medizin ist toll ^^ Kein zweifel

Allerdings gibt es einige Schwierigkeiten:

Auszug aus: http://www.aerzteblatt.de/archiv/73243/Medizinstudium-Berufseinstieg-bereitet-vielen-Absolventen-Probleme

65 Prozent der Berufsanfänger sehen Defizite Rückblickend fühlten sich 35,3 Prozent der jungen Ärzte nach dem praktischen Jahr (PJ) durch das Medizinstudium gut auf die ärztliche Tätigkeit vorbereitet. Demgegenüber gaben 64,7 Prozent an, dass sie sich nach dem PJ nicht gut ausgebildet fühlten. Es ergaben sich hierbei keine Hinweise auf Geschlechtsunterschiede. Das Gefühl des Vorbereitetseins von Absolventen der medizinischen Fakultäten könnte möglicherweise dadurch verbessert werden, dass Bereiche, in denen während der ersten Berufsmonate besonders häufig Defizite empfunden werden, vor Ende des Studiums verstärkt angesprochen werden. Um hier neue Impulse zu setzen, wurde in dieser Studie ebenfalls erhoben, in welchen Feldern die Berufseinsteiger ihre Kenntnisse und Fähigkeiten als schlecht einstuften und sich eine umfassendere oder intensivere Ausbildung gewünscht hätten.

hey ! wenn du Biologie magst ist das schon mal eine super vorraussetzung. dass du in Chemie nicht sooo gut bist, ist nicht schlimm. natürlich wirst du vor allem am anfang auch Chemie haben ! aber für ein Medizin Studium muss man sowieso soooo viel lernen, dass das eh schon egal ist, auch wenn du nicht gut in Chemie bist wirst du es eben lernen müssen. es gibt ja auch andere teile. anatomie, Neurologie, Histologie, Physik ... also ich rede jetzt nur vom vorklinischen teil, dem "lern"teil (erste 4. Semester bis Physikum), danach wird alles ein bisschen entspannter im klinischen teil (rest der 12 Semester), aber natürlich immer noch intensiv. im Medizinstudium muss man einfach stur pauken pauken pauken, immer, auch wenn keine Prüfung ansteht (wobei eigtl eh IMMER irgendeine Prüfung ansteht !) und es ist grade am anfang soooo theoretisch, man presst sich die ganze Theorie rein (es ist wirklich ein reinPRESSEN) und dein logisches denken kommt total zu kurz.... aber: es ist wohl interessant ! wenn du dich für Medizin interessierst wirst du das schaffen denn es ist wirklich wahnsinnig packend und spannend, je mehr du lernst umso mehr verstehst du die zusammenhänge ... was natürlich auch ein absolutes Highlight ist, die präparationskurse also das leichen aufschneiden quasi :) hast du noch mehr fragen ? dir muss klar sein, du wirst an manchen tagen 10 stunden lernen, vllt 12 oder 14 stunden ... du wirst nie das gefühl haben ok ich habe genug gelernt und du wirst einfach fast keine Freizeit mehr haben ... so ist es nunmal, am anfang vor allem also erste 4 Semester. aber: es lohnt sich !!!!!!!

Danke für die tolle Anwort :) Hast du Medizin studiert? Was sind die Studieninhalte, in welchem Semester lernt man was? Was muss man neben den schriftlichen Prüfungen machen? Ich wäre bereit den Stress auf mich zu nehmen, weil es wirklich richtig will..

1

für ein Medizin Studium muss man sowieso soooo viel lernen

Psychologischer Test: Der Tester gibt 3 Probanden - einem Mathematik-, einem Physik- und einem Medizinstudenten - kommentarlos 3 dicke Telefonbücher in die Hand. Reaktion des Mathematikers: "Die Zahlenwerte stehen in keinem erkennbaren Zusammenhang - daraus läßt sich keine Folge oder sonst ein Zusammenhang entwickeln!" Der Physiker: "Da die Umstände des Versuchsaufbaus nicht bekannt sind, sind die Meßwerte nicht verwertbar!" Der Mediziner (leidend): "Bis wann?"

9

Herzlichen Glückwunsch vorab! Natürlich ist auch Chemie wichtig, vor allem die Bio-Chemie, aber deshalb brauchst du das trotzdem nicht über zu bewerten. Du willst schließlich nicht Chemie studieren. Früher brauchten Mediziner auch das große Latinum, was heute auch nicht mehr notwendig ist. Allerdings solltest du chemische Zusammensetzungen und deren Wirkungsweise kennen, um auch die richtigen Medikamente verordnen zu können.

Lerne doch einfach noch mal Chemie, von Anfang an mit Schulbüchern oder speziellen Grundlagen Bücher. Nicht fies gemeint, aber Chemie für Dummies fasst alles gut zusammen, die Zeit müsstes du dir dann nehmen. Verstehst du was nicht, guckst du es einfach im Internet nach oder fragst hier, nach deinem Erfolg werden dir bestimmt viele Antworten ! :) Viel Spaß beim Studium !

Erst einmal herzlichen Glückwunsch für die 10.000.000 Frage.

Natürlich ist Chemie für das Medizinstudium wichtig. Schließlich muss man die Zusammenhänge der einzelnen Untersuchungen, wie z.B. Blut, Urin, usw. analysieren können, auch wenn man später diese Werte aus einem Labor bekommt.

was man noch nicht kann, kann man lernen. ich kenne ne menge echt dusseliger ärzte - wenn die ihr studium absolvieren konnten, kannst du das auch ;) ich würde sagen, chemie ist bestimmt ein teil davon, aber nicht so wichtig für medizin wie für pharmakologie o.ä.! du willst ja menschen medikamente verschreiben, nicht selber welche herstellen können..

Also in Medizin braucht man schon auch ein gewisses chemisches Verständnis, dann fällt es einem leichter die vielen Zusammenhänge zu verstehen.

In Medizin ist es aber noch viel wichtiger, dass man gut auswendig lernen kann. Vieles, was im Studium abgefragt wird, basiert darauf, dass man sich sehr viel merken kann.

Wenn du zwar gut Zusammenhänge erfassen kannst, es dir aber schwer fällt, dir sehr vieles aufeinmal einzuprägen, solltest du von deinem Vorhaben, Medizin zu studieren lieber absehen.

Ähnliches gilt für das Biologiestudium.

Viel Erfolg!

Medizin zu studieren ist sehr anstrengend und dauert lange. Ich glaube eher das man Fächer wie Latein gut können muss weil ja eig. alle Krankheiten lateinische Namen haben. Biologie ist schon wichtig damit man ja generell was über Körper,Organe,...lernt aber Chemie denke ich ist eher nebensächlich da du ja glaub ich mal bei Operationen oder so keine z.B. Alkalimetalle brauchst oder wissen musst wo was im PSE steht. :) Ich hoffe ich konnte dir wenigsten ein klitzekleines bisschen weiterhelfen :) Liebe Grüße Jasmin1124

Chemie ist im Medizinstudium sehr wichtig - allerdings ist das zielgerichtete Lernen von für den künftigen Beruf tatsächlich wichtigen Dingen völlig anders und motivierender, als das Lernen an staatlichen Schulen. Es kann also durchaus sein, dass du trotzem Freude am von dir bevorzugten Studiengang und am damit verbundenen Chemiewissen haben wirst:-)

Eine Bekannte war beispielsweise megaschlecht in Mathematik und Wirtschaft, machte eine Banklehre, in der genau dieses Fächer wichtig waren und ihr während der Berufsausbildung sogar Spass machten -und ist nun Leiterin eines mittelgroßen Kreditinstitut.

Oh Wunder, die 10.000.000ste Frage ist ja sogar sinnvoll!!! Wer hätte das gedacht...

Also erstmal: Herzlichen Glühstrumpf zur 10.000.000sten Frage! Und es freut mich wirklich dass es keine Frage in Richtung "Ich 12, er 34 - geht das?", "Mir ist langweilig - was kann ich machen!?!?" oder "Kann ich meinen Klassenkameraden verklagen weil er mir seinen Kaugummi in den Ausschnitt gespuckt hat?" ist.

Zu deiner Frage: Klar brauchst du für ein Medizinstudium auch etwas Chemie. Je tiefer man in die Biologie hineingeht bis zur Molekularbiologie, desto ähnlicher wird es Chemie. Ich denke allerdings dass es reicht wenn du die Chemiegrundlagen begriffen hast. Und wenn nicht - wenn du dich auf deinen Hosenboden setzt (was du bei einem Medizinstudium sowieso machen musst) kannst du auch alles andere lernen.

Chemie soll man allgemein eigentlich auch nur etwas können, also wenn du Biologie so liebst dann versuche einfach irgendwas zu finden was mit Biologie UND Chemie zu tun hat. Und bei Chemie würde ich versuchen weiter zu lernen und vielleicht einen Kurs zu suchen. Oder Hilfe im Internet. Wünsch' dir Glück.

Also erst einmal alles gute zu deinem Resultat. Ich würde sagen, dass es wichtig ist, dass man auch in Chemie gute Noten hat, aber man kann ja dafür lernen wenn es der richtige Beruf wäre.

Biologie ist eindeutig wichtiger, aber du solltest auch nicht in Chemie allzu schlecht sein. Vieles lernt man aber auch im Studium noch, also musst du wahrscheinlich kein Genie in Chemie sein :D

Was möchtest Du wissen?