Medieninformatiker = Fachidioten?

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Letztlich ist der IT-Bereich so groß, dass jeder sich irgendwo spezialisieren muss. Egal wo man anfängt, am Ende hast du eben deine kleine Palette an Tätigkeiten in denen du dich einarbeitest. Daran bist du besser als der Durchschnitt, einiges anderes vergisst du, es wird unwichtig für dich und es sind eh lediglich Grundkenntnisse. Das ist aber denke ich völlig normal.

Fachidioten sind wir letztlich alle. Und wenn du im Bereich Medieninformatik arbeiten wirst, dann bezweifel ich, dass jemand mit einem normalen Informatikstudium da mehr Kohle kriegt, immerhin hat er nicht soviel Fachwissen.

Kurz studier die Richtung, in die du auch wirklich willst. Der Rest ist was du daraus machst. Mehr als dein Wissen zählt letztlich in diesen Bereich eh die Bereitschaft und Fähigkeit sich schnell in Neues einzuarbeiten, immerhin entwickelt sich der Bereich rasend weiter. Ich persönlich hab z.B. in meiner Ausbildung C++/C# gelernt, arbeite heute aber mit PL/SQL, PHP und JavaScript obwohl ich davon nix wirklich konnte, als ich eingestellt wurde.

Woher ich das weiß:Beruf – Softwareentwickler/Projektleiter seit 2012

Ich bin Informatiker und kann dir sagen, dass das überhaupt nichts mit dem produzieren von Produktfilmen, Videotutorials, Layouting und Grafikbearbeitung zu tun hat, Ok, es gibt schon Vorlesungen, in denen man z.B. lernt wie man z.B. ein Bild weichzeichnen kann. Das ist aber reine Mathematik.

Ich weiß nicht was man bei Medieninformatik macht, aber Informatik ist zumindest an der Uni schon ein sehr trockenes Thema. Vor allem am Anfang sehr viel Mathematik.

Ich studiere zurzeit Informatik und kenne auch einige Medieninformatiker. Vorurteile gegenüber Medieninformatikern existieren bei uns tatsächlich. Ob diese berechtigt sind ist natürlich eine ganz andere Frage. Medieninformatikern wird oft vorgeworfen mangelnde Kenntnisse bei Technik und Programmierung zu haben. Das kommt dann aber wiederum von anderen Fachidioten (den Informatikern), die oft schlechte Designer sind. Aber wie die meisten Vorurteile, treffen diese nicht auf alle zu.

Welches Studium für dich richtig ist, hängt wohl am ehesten mit deinen beruflichen Zielen zusammen. Wenn du dich auch im späteren Beruf viel mit Grafik/Design beschäftigen möchtest, ist Medieninformatik u.U. die bessere Wahl. Es gibt einige Berufen, bei denen speziell nach diesem Studium gesucht wird (z.B. Front-End Entwickler für Web).

Andererseits bietet ein Informatikstudium auch oft Angeboten zur Spezialisierung im Medien-Bereich.

Ich würde dir empfehlen Unis/FHs auszusuchen und einzelne Studienpläne zu vergleichen. Spätere Verdienstmöglichkeiten würde ich erstmal ignorieren, weil die Chancen in dem Sektor so oder so sehr gut sind.

Hey, ich kann dir zwar nicht weiterhelfen, aber du vllt mir. Ich habe nämlich auch vor im Bereich Medien zu studieren. Dabei schwanke ich leider noch zwischen Medientechnik, Medienproduktion und Medieninformatik.

Da du zwischen Medieninformatik und Informatik schwankst, gehe ich davon aus, dass du schon recht viel über den Studiengang Medieninformatik weißt. Glaubst du, dass die englische Sprache sehr wichtig für den Studiengang ist? Ist es vllt eine reine "Computerarbeit"? Weißt du zufälligerweise auch den Unterschied zur Medientechnik bzw. -produktion?

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