Loch bohren: Aus welchem Material ist meine Wand?

 - (heimwerken, Hausbau, bohrmaschine)

7 Antworten

In diesem Fall würde ich mal mit einem Hammer oder Gegenstand den Klopftest durchführen. Klingt das satt und voll, ist es massiv und entweder Betonstein oder anderer Stein. Da kann man dann mal normale Dübel und Steinbohrer verwenden. Klingt es hohl und nicht voll und satt, dann ist es ggf. eine Zwischen- oder Unterbauplatte, meistens Rigips. Hier sollte man dann Rigips-Dübel nehmen, weil da sonst nichts hält und alles wegbröselt. Rigips-Dübel muss man vorher nicht bohren und einstecken, die schraubt man direkt hinein, entweder mit einem Schraubendreher oder besser noch mit einem Aufsatz für den Akkkuschrauber.

Klopf mal gegen, wenn es sich leicht hohl an hört, dann wird es wohl ne Rigipswand sein.

Da kannst du mit einem Holzbohrer bei. Aber fang erstmal mit einem kleineren Bohrer an, als dein Dübel später ist. Ggf. wenn es Rigipswand oder Hohlwand ist, dann gibs spezielle Spreizdübel.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit Stahlbeton.

Um dort Löcher hineinzubohren brauchst Du Bohrer für Stein und Beton.

Diese haben vorne einen Widia-Einsatz. Das ist eine gehärtete Stahlspitze.

Und Du brauchst eine Bohrmaschine mit Hammerschlag. Das erleichtert die Arbeit ungemein.

Denke aber daran, den Bohrer beim Bohren zwischendurch mit Wasser zu kühlen, sonst haut es Dir die Spitze des Bohrers weg, weil sie verglüht.

wohnt der Fragesteller in einem BUNKER...?

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@PoisonArrow

Stahlbeton ist der meistverbaute, künstliche Baustoff in Deutschland. Er wird u.a. für Häuser in Massivbauweise verwendet.

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@HeymM

Stahlbeton ist max. die Decke; Wände sind in der Regel herkömmlich gemauert, dies kann Gasbeton, Poroton sein;

aber Stahlbeton????

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@peterobm

Auch Außenwände (tragende Wände) werden oft aus Stahlbeton gefertigt.
Weil Stahlbeton ein günstiger Baustoff ist, hohe Tragefähigkeit, guten Brand- und Schallschutz, hohe Wärmespeciherfähigkeit, eine hohe Maßhaltigkeit und hohe Oberflächenqualität bietet.

Bei Serienproduktion von vorgefertigten Teilen bieten sich außerdem noch wirtschaftliche Vorteile durch kürzere Bauzeiten.

Auf dem Foto des Fragestellers ist nicht zu erkennen ob es sich um eine Außenwand handelt oder nicht.

Im Übrigen spielt es bei der Werkzeugwahl keine Rolle ob es sich nun um Stahlbeton oder Beton handelt.

Noch Fragen?

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@HeymM

Wände aus STAHL-Beton? DECKEN, ja - aber Wände normal nicht.

Da findet man alle möglichen Formen eines mehr oder weniger dichten Gefüges, Kalksand, Gasbeton, Y-tong ,... usw.

Aber Stahl-Betonwände sind eher selten.

Ein Bekannter wohnt in einem ehemaligen Bundeswehr-Gebäude, wo früher die "Rechenzentrale" beheimatet war. DA ist es sogar für einen Bohrhammer in bester Qualität eine unsägliche Quälerei, auch nur ein 10er Loch für einen Dübel reinzukriegen. Aber sowas ist nicht "standard".

Keine Fragen mehr.

Du...?

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@HeymM

Noch Fragen?

bestimmt nicht, OFT, du übertreibst maßlos. Verbeiß dich nicht so am Stahlbeton; die meisten Häuser sind konventionell gebaut.

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@peterobm

Ich hatte nie Fragen an Dich. Du hast meine Aussage angezweifelt.
Ich habe Dir Gründe dagegen genannt.

Wenn Du es meinst besser zu wissen, alles klar.

Ich verbeiße mich in nichts.

Du hast Deine Meinung, ich meine. Thema durch.

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ne normale Schlagbohrmaschine versagt kläglich

Bohrhammer mit SDS+ ist da die bessere Wahl; es braucht nix gekühlt zu werden

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@peterobm

Bei mir hat eine "normale" Schlagbohrmaschine von B&D und von Bosch immer geholfen. Bin damit in viele Wände gekommen.

Eine Profimaschine ist natürlich bedeutend besser weil sie mehr Power hat, da gebe ich Dir recht.

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woraus wurden die Wände erstellt? so rote Steine? Poroton oder ähnliches, da reicht ein Steinbohrer aus

anhand eines Bildes kann niemand das Material erahnen

Ich fürchte, es gibt noch immer niemanden, der hellsehen kann. Meist sind das Steinwände, die man mit einem Schlagbohrer und einem guten Bohrer für Steinwände bearbeiten kann.

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