Liegt das Sinken der Geburtsraten auch an den Männer heutzutage?
Hallo :) Hier meine Meinung:
Klar können sich immer weniger Leute Kinder leisten und viele wollen es nicht, weil Kinder viel Zeit und Geld kosten, aber das Verhalten vieler Männer trägt auch nicht gerade zur Besserung bei.
Wenn ich sehe wie von Müttern erwartet wird zu arbeiten, sich um die Kinder zu kümmern und den Haushalt größtenteils zu übernehmen, weil der Mann von der Arbeit müde ist oder einfach keinen Bock hat oder auch, dass viele Männer sich sobald sie wütend sind wie kleine Kinder benehmen und denken, das "bare Minimum" wie z.B. ein fünkchen emotionale Intelligenz und Empathie für den anderen zunbesitzen, das Wohl von anderen auch mal über das Seine zu stellen oder mal Dinge zu tun die der Partner gerne macht auch wenn man da nicht so Bock drauf hat (nicht im sexuellen Kontext) seien hohe Ansprüche, dann bin ich auch abgeneigt davon mit so jemanden ein Kind großzuziehen.
Wie seht ihr das?
Mit "nicht Leisten können" meine ich nicht den Lebensstandard den man will finanzieren können, wenn man nebenbei noch ein Kind bezahlen muss.
8 Antworten
Da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Viele Faktoren spielen beim Thema Geburtenrate mit rein, aber das Verhalten in Partnerschaften ist sicher auch nicht unwichtig. Wenn man das Gefühl hat, die ganze Last würde am Ende an einem selbst hängen bleiben, schreckt das natürlich ab. Eine faire Aufteilung von Verantwortung, Respekt und echte Teamarbeit sind eigentlich die Basis, damit sich beide überhaupt vorstellen können, Kinder großzuziehen.
Sehe ich auch so leider ist diese Basis von dem was ich mitgekriegt hab selten gegeben
dass Paare sich Kinder aus finanziellen Gründen nicht leisten können, ist die größte Lüge in Deutschland der heutigen Zeit; Beweis: die Migranten und Flüchtlinge, Asylbewerber und sonstige Einwanderer kennen derlei Probleme nicht, obwohl bei einem Arbeitenden 4/5/6 der restlichen Großfamilie von Stütze usw leben - die sexuelle Lust scheint mit Eigenständigkeit, Selbstständigkeit, Gleichheit usw relativ zu "versiegen" ; das macht aber nichts, denn unser Staat hat die Einsamkeit und die Vereinsamung im Alter bei Deutschen schon verinnerlicht zu haben .. das Problem sind dann nur noch die Wohnungen, denn dann wohnt eine Person eben in einer riesengroßen Wohnung allein, während die vielen Migrantenfamilien in Turnhallen und Kirchenasylen abhängen - das letztere kennen sie ja von ihren sogenannten Heimatländern her
auch das ist ein Anachronismus - mal abgesehen davon, daß heute bei zwei Verdienern bei zwei Arbeitsverhältnissen zB mind. 4000€ mtl. netto rauskommen, so sind die wirklichen Geringverdiener auf einem ganz anderen Level zu suchen und zu finden .. die typische Familie heutzutage will alles und das reichlich, von Kreuzfahrt bis E-Auto, und das ist das Problem, klar, das dann das schwächste Glied in der Kette, nämlich Kinder nicht mehr "drin" sind ..
Ich sehe das zwar anders, aber man kann es durchaus so sehen wie du.
Es liegt zwar AUCH an Männern, v.a. aber an Frauen - UND ich finde das voll in Ordnung angesichts des Übervölkerungsproblems unserer Erde.
Kinder zu zeugen ist immer eine gemeinsame Entscheidung der Partner.
Ja wobei ich im Gegensatz zu Männern von viel mehr Frauen höre dass sie keine Kinder wollen. Sicherlich kann es durchaus auch ein Faktor sein dass viele junge Männer so wie viele junge Frauen keine Kinder mehr wollen und sich lieber auf sich selbst konzentrieren:)
"Klar können sich immer weniger Leute Kinder leisten" - Das ist Unsinn. Man muss es nur wollen. Und da liegt das Problem. Die Menschen wollen heute "sich selbst verwirklichen", Im Beruf erfolgreich sein oder ziehen es vor, "feiern zu gehen".
Und ja, die oft nicht stabilen Partnerschaften machen es nicht besser. Verantwortung füreinander übernehmen, sich auch mal durch ein Problem durchbeißen - das ist heute für viele ein Fremdwort. Da bleibt man lieber vage, F+, und Kinder stören da nur. Das liegt an Männern wie Frauen gleichermaßen.
Mit "nicht Leisten können" meine ich nicht den Lebensstandard den man will finanzieren können, wenn man nebenbei noch ein Kind bezahlen muss. Von dem was ich mitgekriegt habe liegt letzteres häufiger an Männern. Sicherlich gibt es auch Frauen die so sind keine Frage
Keine Ahnung, was manche Menschen noch erwarten. Es gibt Kindergeld, Krankenversicherung ist für Kinder kostenlos (es sei denn man ist privat versichert), Kindergartengebühr wird nach Einkommen gestaffelt, Schule ist kostenlos. Klar deckt das nicht alle Kosten, aber es ist doch toll!
Dafür zahlen wir ja einen relativ großen Anteil von unserem Gehalt als Steuer was dazu führt das wir generell weniger Einkommen rauskriegen. Sowohl Mietkosten, Nahrungsmkttelkosten, Elektrizität und Wasserkosten werden immer teurer, Windeln Möbel für Kleinkinder und Kleidungskosten kommen noch dazu. Es ist sicher zu sagen dass damit ein großer Teil des Einkommens erstmal trotz Leistungen des Staates weg ist
Steuer: ja, natürlich. bestimmte Belastungen der Gesellschaft werden damit auf alle verteilt. Steuern zahlen ja auch die, die keine Kinder haben.
Viele Kosten, die durch Kinder entstehen, kann man minimieren. Möbel, Kleidung: wenn man sich im Bekanntenkreis umhört, kann man vieles günstig oder kostenlos bekommen. Spielzeug, Fahrrad: so etwas wird weitergegeben. Wir haben da ganz viel bekommen, aber auch vieles an andere Eltern gegeben.
Ja, natürlich bleiben noch Kosten. Aber "nicht leisten können" ist einfach nicht wahr.
Ja hab mich ja korrigiert. Ich hatte bereits zugegeben ich habe mich falsch ausgedrückt
Gut ich hätte das vielleicht anders formulieren sollen. Viele Leute verdienen nicht genug um den Lebensstandard zu halten den sie für sich haben wollen, wenn sie noch ein Kind finanzieren müssen. Vielleicht ist ein großes Problem das mittlerweile zu viele Leute in Deutschland Sozialleistungen in Anspruch nehmen.