Leiche, Aufbewahrung bis zur Beerdigung?

5 Antworten

Kühlung gehört immer dazu, vor allem im Sommer. Es ist früher üblich gewesen, den Verstorbenen daheim aufzubahren. Das könnte man sogar heute noch tun. Ich wette, dass es sogar für diese Zwecke Möglichkeiten gibt, von außen ein Aggregat ans Fenster zu stellen, damit die Leiche schön gekühlt bleibt. Zwei mobile Klimageräte mit Splitfunktion würden da nach meiner Einschätzung schon genügen, die Temperatur auf 12 Grad oder so zu senken.

Der bleibt in der kühle und wird geliefert wenn er dran ist. (auch wenns länger dauert) Das Kühlhaus muß nicht unbedingt in der Leichenhalle sein...

Die Leichen liegen bis zur Beerdigung in einem Kühlraum- entweder noch im Krankenhaus oder beim Bestatter.

Wenn es zu einer Aufbahrung kommt, wird der Leichnahm meist einbalsamiert.

Solche Maßnahmen sind in Deutschland eigentlich ziemlich selten und werden meist nur eingesetzt, wenn der Verstorbene längere Zeit ungekühlt bleiben wird. Bei Auslandsüberführungen kommt das oft vor, ist auch je nach Empfängerland vorgeschrieben.

Wenn der Verstorbene vor Ort beigesetzt werden soll kommt es nur vor, weil der Verstorbene weit über die gesetzliche Beisetzungsfrist hinaus nicht beigesetzt werden kann oder noch über einen längeren Zeitraum hinweg ungekühlt offen aufgebahrt werden soll.

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„Wenn es zu einer Aufbahrung kommt, wird der Leichnahm meist einbalsamiert“

nö. Ist im Normalfall völlig unnötig. Einbalsamiert wird in Deutschland zu 98% für Auslandsüberführungen. Auch den Beruf des Einbalsamierers gibt es kaum - es gibt in DE ca. 80 zugelassene Thanatologen.

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Leichenhäuser haben Kühlräume. Und Maden entstehen durch Fliegen. Da kommen keine Fliegen rein. Die Matratzen in Särgen sind auch speziell und saugen Flüssigkeiten auf.

Die bleibt solange in der Kühlung in der Leichenhalle damit sie frisch bleibt.

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