Lebenslauf Arbeitslosigkeit angeben

Das Ergebnis basiert auf 2 Abstimmungen

arbeitssuchend 100%
Arbeit suchend 0%
arbeitsuchend 0%

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
arbeitssuchend

Arbeitslosigkeit ist keine Schande, und lügen würde ich im Lebenslauf auf keinen Fall. Um die Zeit ein wenig aufzuhübschen, könntest Du (natürlich nur tatsächlich auch erfolgte) praktische Tätigkeiten in dieser Zeit angeben, z.B. Aushilfstätigkeiten, Praktika, Auslandsaufenthalte, Sprachkurse oder Qualifizierungsmaßnahmen der Arbeitsagentur.

Wenn es nur um die Sprache geht, dann sind laut Duden arbeitsuchend oder Arbeit suchend korrekt. Ich hätte als Arbeitgeber mit der für mich am besten klingenden Form arbeitssuchend aber auch kein Problem, denn das Fugen-S ist in vielen deutschen Worten verbreitet und die amtliche Rechtschreibung außerhalb von Schulen und Behörden nicht bindend.

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Danke.

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Arbeitssuche versteht jeder Arbeitgeber richtig. Wie lange warst du denn arbeitslos und hast du mal Praktika oder was anderes in der Zwischenzeit gemacht? Dann schreib das auch dazu.

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Danke, ich hatte meinen alten Vertrag auslaufen lassen und war dann in den USA auf einer Sprachschule (natürlich schreibe ich es mit in den Lebenslauf), kurz davor und eine Zeit danach war ich dann halt arbeitslos. Mittlerweile arbeite ich wieder, suche aber etwas anderes...

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@jdhvlhbujr

Dann schreibe das ruhig rein. Finde ich ehrlicher und in meinen Augen ist das auch ein Wert.

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@angy2001

Aber wie schreibt man es denn richtig? Arbeit suchend?? arbeitssuchend?? arbeitsuchend?? Überall steht was anderes

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Wenn es der Lebenslauf für einen Job sein sollte, empfehle ich Dir, zu lügen. Und den Zeitraum der Arbeitslosigkeit als einen Auslandaufenthalt zu deklarieren.

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Ein schlechter Rat. Dann frage ich als Arbeitgeber nämlich genauer nach. Und das könnte böse nach hinten losgehen.

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@LeonardNeun

Nein, das ist kein schlechter Rat. Wie will denn der Arbeitgeber überprüfen ob Du mit dem Beutel auf der Schulter von Alaska nach Venezuela getrampt bist? Kannst ja ne Gegend angeben, wo Du mal im Urlaub warst, dann weisst Du auch Bescheid, falls denn da wirklich Fragen kommen sollten. Was aber sicher schlecht rüberkommt, ist die Angabe, mal arbeitslos gewesen zu sein. Dann fällst Du schnell in das Licht, eine Pfeife zu sein. Es sei denn, Dein Arbeitgeber ist Konkurs gegangen.

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Lügen in einer Bewerbung finde ich nicht gut.. ich war ja wirklich im Ausland :D hab dort auch ein Zertifikat und Noten bekommen, da steht das Datum von wann bis wann ich dort war drauf.. also dann einfach anderes Datum in den Lebenslauf zu schreiben wäre wohl ehr negativ. Mich interessiert nur wie man es jetzt am besten schreibt Ich habe oft gelesen das man z.B. "01.06.2014 - 01.07.2014 Arbeit suchend" schreiben sollte. Persönlich finde ich aber das "arbeitssuchend" sich besser anhört und aussieht. Bin mir aber nicht sicher wie man es grammatikalisch korrekt schreibt.

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@jdhvlhbujr

Na, das konnte ich ja nicht wissen. Unter diesen Umständen sieht die Sache anders aus. "Arbeitslos" gilt halt heute als negativ behaftet, darum hat man sich in Zeiten der "political correctness" für "arbeitssuchend" entschieden. Ich finde im Übrigen Lügen auch was Negatives. Aber gerade beim Job geht es für vielleicht viele Jahre um Deinen eigenen Hintern. Und einen Job nur deswegen nicht zu bekommen, weil man total ehrlich war, halte ich nicht für der Weisheit letzter Schluss. Das Arbeitsleben ist hart, da muss man gucken, wo man bleibt.

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@nurromanus

Da haben Sie / hast du natürlich recht. Heutzutage ist es wirklich schwer und man muss sich was einfallen lassen. Allerdings ist es aber heutzutage auch schwer einen wirklich lückenlosen Lebenslauf zu haben. Zum Glück war es wirklich nur eine kurze Zeit und ich kann das ganze erklären. Mittlerweile arbeite ich auch wieder, aber nur halbtags, was zwar ok ist, aber natürlich auf Dauer nicht geht und ich mir was anderes suchen muss.

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@jdhvlhbujr

Tja eben, ich habe meine Ausbildung in den 70er Jahren gemacht. Damals war Hochkonjunktur und man konnte, überspitzt ausgedrückt, am einem Freitag dem Arbeitgeber "adieu" sagen und hatte am Montag darauf wieder einen Job. Heute ist der Arbeitgeber aber in einer sehr komfortablen Situation und kann sich (in den meisten Branchen) die besten Leute aussuchen. Und da klingt es verdammt schlecht (nicht jetzt in Deinem Falle) in den Lebenslauf eine Zeit der Arbeitslosigkeit zu integrieren. Nehmen wir an, Du hast in einer 20-Angestellten-Firma gearbeitet, und bist im besten Falle aus "Restrukturierungsgründen" entlassen worden. Da fragt sich der neue Arbeitgeber eben trotzdem, warum sie gerade Dich entlassen haben. Und schon hast Du dieses Pfeifenimage an der Backe. Bist Du freiwillig gegangen, um ein Jahr nichts zu tun, bist Du in den Augen des potentiellen neuen Arbeitsgeber ein fauler Hund. (Trifft aber nicht zu bei jungen Menschen und einem Auslandaufenthalt) Ich habe selbst 25 Jahre lang Leute eingestellt und wenn da stand "Ausland-Aufenthalt" für ein Jahr oder ähnlich, und der Bewerber einen guten Eindruck hinterlassen hat, dann habe ich sicher nicht die negative "Nadel im Heuhaufen" gesucht, um den Bewerber der Lüge zu überführen.

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