Leben wir in einer modernen Sklaverei, was denkt ihr?

17 Antworten

Der Kapitalismus ist eine Ellenbogengesellschaft, es besteht eine Leiter der Hierarchie, welche erklommen werden koennte, wenn alles gut geht.

Wer unten haengen bleibt, hat die A Karte gezogen und ist schon fast mit einem Aussaetzigen gleich zu setzen, denn er wird geschnitten.

Zu Reichtum gelangt selten einer durch Arbeit, eine Erfindung, hohen Posten oder auch Erbschaft sind die Voraussetzungen dafuer.

Auch in den sozialistischen Systemen ist es aehnlich, nur das der ueberbordene Reichtum dort nicht zu erreichen ist.

Am besten ist immer noch eine solide Ausbildung, diese kann einem keiner nehmen und hilft im jeden Fall. Wer auf einen Lottogewinn hofft, ist zu bedauern, diese Moeglichkeit liegt im Bereich von 1 : 4 Millionen, somit ist das keine gute Option.

Die Abfederung fuer Notfaelle, bzw. Krankheiten, sind in den unterschiedlichen Laendern sehr unterschiedlich, somit gibt es da keine einheitliche Aussage drueber, es geht wenn man will.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Als Sklave sehe ich mich nicht, nein.
Ich bin halt ein Mensch der innerhalb des Systems und der Gesellschaft funktioniert.

Es gibt da eine Geschichte... da war mal ein Zoo...
Und der Zoo hat ein neuen Baby-Elefant bekommen.
Der Baby-Elefant wird angebunden mit einer Kette am Bein.

Das gefällt dem Elefant anfangs garnicht.
Er versucht sich loszureissen, aber die Kette ist zu stark.

Mit den Jahren hört der Elefant auf es zu versuchen und wächst.
Irgendwann ist der Elefant so groß, das er die Kette problemlos zerreissen kann.

Aber er tut es nicht.
Warum?

...weil er aufgegeben hat und kein Sinn dahinter sieht.

Das nennt man selbsterfüllende Prophezeiung...

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Eigentlich nicht!

Wie jeder andere Organismus müssen wir alles zum Leben und Überleben notwendige erstmal aus einer unserem Überleben gleichgültigen Natur gewinnen. D.h. wir müssen mehr Energie durch Nahrungsmittel ranschaffen als wir verbrauchen und wir müssen uns von der Witterung geschützt irgendwo aufhalten können. Alles was darüber hinausgeht ist ein Plus...

D.h. aber auch, dass alles wir zur Zeit haben, nutzen, verbrauchen muss erst einmal von Menschen geschaffen werden damit es uns zur Verfügung steht.

Als Erwachsene versucht man durch eigene Arbeit & Aktivität and der Wertschöpfung teilzunehmen und von diesem Mehrwert dauerhaft die Dinge die wir zum Leben brauchen zu finanzieren. Geld ist dabei nur eine besonders flexible Möglichkeit den Wert unserer Arbeit zu messen und den dafür erhältlichen Tauschwert von Dingen die wie möchten festzulegen.

Manche Menschen erben Geld oder schaffen durch eigene Leistung einfach mehr ran oder sie haben einfach Glück, andere sind vom Pech verfolgt, dumm, unfähig, faul oder krank und schaffen eben weniger.

Unsere Gesellschaft schafft durch den Sozialstaat einen gewissen Ausgleich damit niemand völlig auf der Strecke bleibt, aber von der grundsätzlichen Koppelung von Arbeit/Leistung/Einsatz und Wohlstand/Lebensstandard kann auch der beste Wohlfahrtsstaat nicht weggehen ohne in die Insolvenz zu schlittern.

Also tun wir jetzt nicht anderes als die letzten 8000 Jahre, aber bei kostenloser Bildung, freier Berufswahl, gutem Gesundheitssystem, hoher Mobilität und einem generell noch nie dagewesenen hohen Lebensstandard und das noch mit der Sicherheit nicht ins Bodenlose zu fallen, wenn uns doch mal das Pech voll erwischt.

Kommt mir jetzt eher nicht als Sklaverei vor....

Wenn du „Diener“ und Luxus brauchst um glücklich sein zu können.....
auf einer Seite stört dich, wie hart manche Menschen für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen, aber dann willst du auf der anderen Seite reich sein und „Diener“ einstellen? Das ist für mich sinnfrei.

und auch viele Millionäre arbeiten hart für ihr Geld. Und wenn du dich anstrengst, dann kannst auch du viel Geld verdienen. Mach einen besseren Abschluss nach, studiere, finde einen super Job.
von nichts kommt nichts.

wäre auch sinnfrei, wenn man nur tauschen würde. Hast du denn einen Bananenbaum? Weißt du wie man irgendwas anbaut, um es dann einzutauschen? Das System wäre sinnlos. Eine Währung zu haben, mit der man sich Wünsche erfüllen kann, das ist sinnvoll. und nur so kann es auch funktionieren.

du findest die Welt ungerecht? Aber sicher nur weil dein Teil vom „Kuchen“ kleiner ausfällt als der von anderen. Das ist klassischer neid. Sei doch zu Frieden mit dem was du hast. Und wenn du nicht dankbar und zufrieden sein kannst, dann musst du dein Leben ändern und selbst härter arbeiten, um deinem Lebensziel, was anscheinend REICHTUM Ist, näher zu rücken.

ich kann dir sagen, Geld macht nicht glücklich. Luxusurlaub auch nicht. Materielles kann kurz glücklich machen, aber nicht auf Dauer. Dafür braucht man sowas wie Freunde, Familie, liebe. Und sowas ist nicht käuflich.

auch Gesundheit ist nicht käuflich. Keinen Krebs der Welt Juckt es, ob du nun 3 Millionen auf dem Konto hast oder nichts. Da kann auch der beste Arzt der Welt nichts mehr ausrichten. Kein Arzt kann mit viel Geld einfach deine Krankheiten wegheilen. Respektlos finde ich, dass du das so benennst (aus der Sicht eines unheilbar kranken menschens zumindest). Kein Geld der Welt könnte mir meine Gesundheit zurück kaufen. Und da ist es völlig egal WIE reich ich wäre. Denn Krank wäre ich trotzdem für immer. Also: nachdenken bevor man redet.

ich verstehe, dass du es ungerecht findest. Manchmal ist es das auch. Aber das Leben ist nicht fair und damit solltest du langsam mal versuchen umzugehen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Recherchen, Kurse, Arzttermine

Stimmt nicht.

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@Meinding77777

Biste sauer weil deins alles falsch war? (zumindest in meinen Augen)

ich sehe an meiner Aussage keineswegs etwas Falsches. Was denn? Etwa, dass Geld als Währung notwendig ist? Oder, dass Gesundheit nicht käuflich ist? Oder, dass die Welt nich gerecht ist?

brauchst doch jetzt nicht wie ein Kleinkind meine Kommentare „beleidigen“, weil du grade mit mir über deine sprichst? Sehr erwachsen :)

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@AnisaRamos

Ich beleidige hier nichts, aber deine Wortwahl lässt gerade ein ziemlich gutes Profil zu. Die 21 Jahre hast du noch nicht erreicht, oder?

Du fragst mich jetzt worauf ich eingehen soll? Ne das ist doch zu einfach. So startet man keine Konversation ;).

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@Meinding77777

Ich bin sehr wohl über 20 :) aber macht nichts. Würde ich dir ja auch nicht zuschreiben, dass du 15+ bist.

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Wer hat sowas erfunden? Normal wäre es wenn man z.B. Äpfel gegen Bananen oder anderes Obst tauscht, aber stattdessen kann man sich mit Geld alles kaufen was man will.

Geld hat nun mal massive vorteile gegenüber dem tausch von waren. Und wenn es kein Geld gebe dann hätten Millionäre analog halt die meisten sachlichen Besitztümer. Es wird immer Menschen geben die geschickt vermögen anhäufen und andere die das nicht können.

Mach eine Währungsreform und gib allen gleich viel Vermögen. Nach schonm kurzer Zeit werden einige hoch verschuldet sein und andere reich.

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