Krankheitsbedingter Arbeitsplatzwechsel
Hallo Ihr Lieben
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen! Ich bin beschäftigt im öffentlichen Dienst seit 1991 als Landschaftsgärtnerin im Friedhofsbereich.Habe seit 2008 immer mal wieder Probleme mit meinem Sprunggelenk und Knie.Mein Knie wurde operiert,wie auch im Anschluss mein linker Knöchel.Es folgten weitere OPs,die letzte war 2014,im Jahr 2012 wurde das Sprunggelenk versteift und letztes Jahr wurden die darin befindlichen Schrauben entfernt.Was natürlich auch bedeutete das oftmals eine lange Abwesenheit von der Arbeit mit sich zog.Es wurde eine schwere Artrose am unteren Gelenk und am oberen Knöchel,Grad IV,festgestellt. Nun bin ich dieses Jahr wieder krankgeschrieben seit Februar weil mir das Laufen Schmerzen bereitet und der Knöchel immer dick anschwellt.Ich habe mir ein paar orthopädische Alltagschuhe herstellen lassen und die Arbeitschuhe gehen demnächst in Produktion,da ich ohne Arbeitsschuhe im Gelände nicht arbeiten darf.Hatte im Dezember 2013 schon einen Antrag gestellt beim Versorgungsamt,die wiederrum gaben mir 20% für 2014. Nun habe ich einen Verschlechterungsantrag gestellt,dieses Ergebniß steht noch offen.Am 01.06.2015 werde ich meine Arbeit wieder antreten,vorrübergehender Weise im Büro,ist nun nur eine Notfall-Lösung um von den Krankentagen weg zu kommen und habe gleichzeitig an diesem Tag einen Termin beim betriebsärztlichen Dienst.Mein Arbeitsplatz den ich bisher hatte ist steil,uneben,löchrig und hat viele Böschungen.Nun meine Frage.Macht es überhaupt Sinn,längerfristig meinen Beruf auszuüben,oder wäre eine Versetzung sinnvoller? Wäre dankbar um jeden Rat!!!
Liebe Grüße
2 Antworten
Das ist eine gute Frage für den Betriebsarzt. Der unterliegt der Schweigepflicht und kann dir diesbezüglich Ratschläge erteilen.
auf lange sich ist es besser wenn du dich um einen anderen arbeitsplatz bemühst,eure firma scheint ja groß genug sein(bürotätigkeit)ich selbst mußte 2008 meinen arbeitsplatz (grünanlagen)aufgeben.schwere arthrose beide knie.mitlerweile sind beide künstlch versorgt.wurde aber durch die ärzte als berufsunfähig geschrieben.auch ist es richtig das du einen schwerbehindertenantrag gestellt hast.
sicherlich kann der betriebsarzt das sagen,das heißt aber nicht das du es aktzeptieren mußt.das es nicht besser wird ist anhand deiner krankschreibungen nachzuvollziehen.wovor hast du angst ,alles was du körperlich hast kann belegt werden.das mit den 20 jahren ist immer so eine sache.ich selbst bin 2010 rechts und 2011 links künstlich versorgt worden. mit 44 jahren.
Angst habe ich keine....die Befunde kann ich ja alle vorweisen....es ist auf einer Seite nicht üblich das eine Frau als Landschaftsgärtnerin in einer Männerklitsche arbeitet.....habe schon Sprüche von manchen gehört wie.....ein Indianer kennt kein Schmerz...stell dich nicht so an....man muss meistens mit dem Kopf unterm Arm kommen ......bis dann mal was passiert...!Ich hatte leider noch nicht das Vergnügen,beim BAD vorstellig zu werden.....doch ich hoffe es kommt was gutes dabei herraus.
Danke nochmal für die schnelle Rückmeldung
Ich arbeite bei der Stadt,möglich ist es bestimmt mich versetzen zu lassen,nur was passiert wenn der betriebsärztliche Dienst nun sagt......sie wurden doch operiert....das geht doch wieder......!Zu mal ich mit unserem Behindertenbeauftragten in Verbindung stehe und ich den BAD von seiner Schweigepflicht entbinden muss. Für ein künstliches Gelenk bin ich zu jung.......habe noch 20 Jahre zu arbeiten.