Könnte mir jemand den Schaltplan erklären (Lüftersteuerung)?

Schaltplan - (Elektronik)

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Die Schaltun funktioniert in vielen Fällen auch komplett ohne diese beiden Kondensatoren.

Dieser Spannungsregler kann je nach Verbraucher und Zeleitungen schwingen, was zu sehr unregelmässiger Ausgangsspannung führen würde (Überlagerung der 5V DC mit Hochfrequenz). Deshalb ist es für den Betrieb sicherer, diese beiden C einzubauen.

Beide Kondensatoren sollten möglichst nahe beim 7805 angebracht werden.

"Lüftersteuerung" würde ich das jetzt nicht nennen, aber naja...

Das ist einfach nur ein Spannungsregler, dessen Höhe der geregelte Ausgangsspannung von Hand mit einem Poti eingestellt wird.

Geregelte Ausgangsspannung heißt, dass dafür gesorgt wird, das sie immer gleich hoch ist, egal wie viel Last dranhängt. (zumindest soweit keine Überlastung vorliegt)

Von links nach rechts:

"(+)12V" - Ziemlich klar: hier kommt der (meist rote) Pluspol einer 12V-Gleichspannungsquelle ran, damit das Teil überhaupt etwas zum Regeln hat.

"GND" - Hier kommt der Minuspol der Spannungsquelle dran.

C1 = Entstörkondensator, filtert lediglich ein paar kurze Spannungsspitzen und mögliche Störungen ab, die durch andere elektrische Systeme im Umfeld in die Spannungsversorgungsleitung eingekoppelt werden (z.B. Funksignale).

Würde er fehlen, könnten diese Störspannungen den eigentlichen Spannungsregler irritieren, so dass er fehlerhaft arbeitet. Dieser Regler ist übrigens die rote Box 7805.

Der Spannungsteiler, der am Ausgang ist und dessen masseseitiger Widerstand ein Poti ist, gibt dem Spannungsregler "bescheid", ob er noch die gewünschte Spannung ausgibt oder ob nachgeregelt werden muss. Das Konstrukt ist, einfach gesagt, der "Fühler" des Reglers.

Er muss u.a. dann nachregeln, wenn du den Poti verstellst oder sich die Last verändert.

Zum Poti selbst: Achte darauf, dass du die drei Beine richtig anlötest. Der Pfeil ist idr. das mittlere Bein. 

C2 ist wieder zum Abfangen von Spannungsspitzen und Störungen da. Aber diesmal für solche, die von der Last kommen.

Beide Kondensatoren haben bei solchen Schaltungen oft noch die Aufgabe, sog. "Schwingen" zu vermeiden. (Verursacht durch Hochfrequenzanteile. Die werden kurzgeschlossen)

Zu guter Letzt: "V-->" = Die geregelte Ausgangsspannung. Da wird der Pluspol der Last angeschlossen.

PS: Der Regler selbst braucht u.U. einen Kühlkörper!

Nachtrag: Soll das für einen PC werden? Denke daran, dass das PC-Gehäuse nicht galvanisch getrennt ist. Es ist mit dem Schutzleiter der Steckdose UND mit GND der Ausgangsspannung verbunden.

Daher die Konstruktion so anbringen (und vor allem fest anbringen), dass sie weder Gehäusemetall noch Hardware berühren kann, da es sonst fiese Kurzschlüsse gibt.

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Bei induktiven Lasten wie einem Ventilator entstehen kurzzeitige Spannungsspitzen beim Ausschalten. Die Induktivität kann man sich vorstellen wie ein Schwungrad und wenn man es sofort anhalten will (zB Schraubenzieher ins drehende Speichenrad eines Fahrrads) entsteht kurzzeitig eine hohe (Brems)Kraft. Um diese abzufedern ist ein Kondensator gut..auch glättet er sonstige Störungen bzw Welligkeiten die vom Netzteil her kommen aus.

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