Können Nährstoffmängel auch auf die Psyche Einfluss haben?

9 Antworten

Im Endeffekt kann alles deine Psyche beeinflussen, denn das sind Dinge die du erlebst. Wäre dies nicht der Fall wärst du im Koma oder am Schlafen.

Nährstoffe auf der anderen Seite heißen nicht grundlos so - sie ernähren den Körper mit Stoffen, welche dein Körper benötigt. Fehlt dir dies gibt es darauf 3 Reaktionen:

  1. Mangelerscheinungen (also direkte Auswirkungen vom fehlenden Stoff)
  2. Alarm-Reaktion deines Körpers (kommt meist in diversen Signalen)
  3. Neben-Reaktionen (meist verursacht durch ein Ungleichgewicht oder weil der Nährstoff für andere Prozesse noch benötigt wird, die nicht mehr stattfinden können, z.B. Verwertung anderer Nährstoffe)

Oftmals wird die Psyche als etwas isoliertes betrachtet, was nun mal nicht stimmt. Unsere "Psyche", was viele auch als innere Stimme oder so einen Käse bezeichnen, ist größtenteils unerforscht im engeren Sinne und zwar kann wissenschaftlich einiges erklärt werden, vieles aber nicht. Hormone spielen hierbei z.B. auch eine ausschlaggebende Rolle.

Hast du dich z.B. jemals gefragt warum du in diesem Moment genau das hier und nicht was anderes möchtest? Sei es eine Aktivität, ein ganz bestimmtes Essen, oder dass du ein ganz bestimmtes Essen nicht möchtest, während du gestern noch dafür den dreifachen Preis gezahlt hättest?

Ich vermische hierbei vieles und das ist mir bewusst, aber eine präzise Antwort darauf ist nicht ganz möglich, da alles unterschiedliche Rollen und Effekte im Körper hat oder haben kann.

Die "Psyche" besteht auch nur aus (elektro-)chemischen Vorgängen. Daher hat die Nährstoffversorgung einen herausragenden Einfluss auf die "Psyche". Mängel an Nährstoffen könnnen sich daher mehr oder weniger stark auf den Verstan auswirken. Das betrifft nahezu alle essentiellen Mikronährstoffe und Vitamine. Daneben gibt es noch viele weitere Stoffe, die naürlicherweise in der Nahrung vorkommen und einen Einfluss auf das geistige Wohlbefinden haben (z.B. Essentielle Aminosäuren).

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Ernährung und Depression.

Beispiel Omega-3-FettsäurenI: In Ländern in denen viel Fisch gegessen wird (z. B. Japan) und mehr Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden kommen postnatale Depressionen seltener vor (Depressionen die nach der Geburt eines Kindes auftreten).

Ja, bei Eisenmangel bist du zum Beispiel vollkommen motivatiosnlos oder bei B12 Mangel hast du Konzentrationsprobleme. Einfach Mal von nem Arzt abchecken lassen.

Natürlich, nicht umsonst heisst es "man ist, was man isst".

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