Können Maurer im Winter wirklich nicht arbeiten?

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4 Antworten

Früher gab es das Schlechtwettergeld, mittlerweile gibt es das Saison-Kurzarbeitergeld.

https://de.wikipedia.org/wiki/Saison-Kurzarbeitergeld

Und wie viel Geld ist das dann

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@MakaveliTupac

Zitat aus dem Wikipedia-Artikel:

Das Saison-Kurzarbeitergeld wird in gleicher Höhe wie das konjunkturelle Kurzarbeitergeld gezahlt (§ 105, § 106 SGB III). Es beträgt 60 % der Nettoentgeltdifferenz im Anspruchszeitraum. Einen erhöhten Leistungssatz von 67 % erhalten Arbeitnehmer, auf deren Lohnsteuerkarte ein Kinderfreibetrag von mindestens 0,5 eingetragen ist.

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wenn du auf dem bau arbeitest, dann hast du keine geregelte 40-stunden-woche. entscheidend ist das jahreseinkommen. zu zeiten mit gutem wetter und langen tagen arbeitest du mehr bis sehr viel, zu anderen zeiten weniger oder gar nicht. in der summe kommt ein normales jahreseinkommen zustande. darfst halt in den fetten monaten das geld nicht komplett auf den kopf hauen, sondern musst für knappere monate sparen. wobei du in arbeitsintensiven phasen sowieso wenig möglichkeiten hast das geld auszugeben, bist froh wenn du mal ausschlafen kannst.

unabhängig davon ist es schon seit den 90er jahren so, dass in sehr vielen regionen in d nur noch wenige tage nicht gearbeitet werden kann. zum einen gibt es kaum noch schnee, zum anderen wird es kaum noch richtig kalt.

bauhandwerker haben einen grossen vorteil: sie werden intensiv für "freundschaftsdienste" nachgefragt.

annokrat

Dann gibt es Schlechtwettergeld. Wenigstens für die Tage, an denen wegen des Wetters nicht gearbeitet werden kann. Manche Unternehmer entlassen auch ihre Maurer, dann gibt es ALG-1.

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