Kindergarten gegen Einschulung

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Hallo Lene28 ich habe 3 Kinder, zwei davon hochbegabt. Meine Erfahrung ist, das egal welche "Kunststücke" das Kind vollbringt, sagen Kindergärtner, Ärzte und andere wohlmeinende immer WARTE. Gut getan hat das meinen Kindern nicht. Es ist immer die Scheu Verantwortung zu übernehmen. Nicht das Du hinterher sagst, Sie haben mir doch geraten das Kind früher einzuschulen. Die Fähigkeiten deines Kindes werden dabei ignoriert. Deine Kleine wird die erste Klasse mit Leichtigkeit schaffen. Da lernen sie gerade mal ein bischen lesen und rechnen bis 20. Und sie wird mit Sicherheit nicht das einzige Kann Kind der Klasse sein. Bei uns sind es fünf! Also wenn deine Kleine es will, lasst Euch nicht aufhalten!

Dieses Problem hatten wir auch: meine Tochter ein Kann-Kind (September geboren), kognitiv sehr weit, aber sehr schüchtern. Da wir auf den Kindergarten gehört haben, wurde sie später eingeschult und hat dann die zweite Klasse übersprungen. Ich denke mittlerweile, die ganzen Schulempfehlungen kann man sich anhören, sollte aber doch selbst entscheiden. Wichtig für dein Kind: verhindere irgendwie, dass sie vor der Schule lesen lernt. SIe wird sich auch in der Grundschule zu Tode langweilen. Meine Tochter hat in der ersten Klasse Harry Potter gelesen, während die anderen Kinder das Alphabet geübt haben. DIe ganze Schule ist darauf eingerichtet, immer nur auf die Schwachen Rücksicht zu nehmen, die Guten langweilen sich jahrelang. Nutze vielleicht dieses letzte Kindergartenjahr noch ein wenig dazu, dass deine Tochter ein bisschen mutiger wird durch Teilnahme an Gruppen, Sport o.ä. Denn das ist auch noch ein Effekt: selbst, wenn sie immer Einsen schreibt, wird ihr Zeugnis nicht toll, wenn sie mündlich nicht mitmacht.

Ich finde, das spricht alles nicht grade für den Kindergarten. Wenn sie sich dort langweilt, liegt es doch an denen, sie altersgerecht zu beschäftigen. Bei uns sind die Gruppen auch gemischt, also von 3 bis Vorschulkinder und meine Tochter (grade 4) war anfangs auch seeehr schüchtern, wurde aber prima integriert und ist total aufgetaut.

Zurückstellung Einschulung von Septemberkind

Wahrscheinlich wurde diese Frage schon häufig diskutiert, aber die meisten Beiträge sind leider schon etwas älter. Mein Sohn wird im September (am 25.) 5 Jahre und soll daher nächstes Jahr eingeschult werden (wir wohnen in Niedersachsen, er ist ein Muß-Kind). Er ist sehr klein, schmächtig und schüchtern, aber leider nicht auffällig genug, daher habe ich schlechte Chancen, das er bei der Schuluntersuchung durchfällt. Wir hatten schon ein Gespräch in der Schule und dort war ich echt geschockt, als mir gesagt wurde, dass ich als Mutter nicht zu entscheiden hätte ob er eingeschult wird oder nicht, diese Entscheidung trifft allein die Schulleitung / super, die hat mein Kind 10 Minuten gesehen. Falls ich einen Antrag auf Zurücktellung stelle und er durchgeht, muß er trotzdem seinen Kindergarten verlassen und zum Schulkindergarten in die nächste größere Stadt gehen. Er würde in eine Schule mit ca. 200 Schülern eingeschult, der Schulkindergarten ist in einer Schule mit ca. 1500 Schülern, zu dem er mit dem Bus fahren müsste, was ja wahrscheinlich noch schlimmer ist als das erste Schuljahr zu wiederholen. Hat jemand von euch einen Tipp wie ich ihm einfach noch das eine Jahr, das ihm auch laut Erzieherin, super gut tun würde, in dem normalen Kindergarten ermöglichen könnte? Fühle mich vom Schulgesetz wirklich entmündigt. Es geht schliesslich nur um sechs Tage, wäre er eine Woche später geboren hätte er einen wesentlich besseren Start, bin echt frustriert.

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Was bringt ein IQ Test für Kindergartenkinder?

Meine Tochter ist 5 und in den meisten Sachen(laut Kita und Hausarzt) deutlich weiter und hätte mit Leichtigkeit dieses Jahr schon in die Schule gekonnt.

Das wollten wir aber nicht da sie noch ein hohes Schlafbedürfniss hat(braucht noch mittagsschlaf) und ich auch wichtig finde die Kinderheit zu genießen.

das viele Altersgleichen Kinder noch nicht das können was sie kann bemerkt man recht schnell auch wenn sie es nicht "raushängen" lässt.

Allerdings glaube ich nicht das sie Hochbegabt ist.

Ich wurde aber schon häufig gefragt:"habt ihr schon mal an einen IQ Test gedacht" danach wüsste man wohl besser wie man mit dem Kind "umgehen" kann.

Probleme haben wir überhaupt keine mit ihr.Sie hat auch viele Freunde.

Also was bringt einem ein IQ Test mit 5?

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Regelklasse oder Rudolf-Steiner-Schule?

Hallo Leute

Ich habe eine Nichte, die nächstes Jahr eingeschult werden soll. Nun steht offenbar zur Diskussion, das Kind in eine Rudolf-Steiner-Schule einzuschulen. Kann mir jemand erklären, was eigentlich der Unterschied zur "normalen" Schule ist und was für Gründe es geben könnte, sein Kind dorthin zu schicken? Das Kind ist meines Erachtens normal, hat allerdings auch nach bald zwei Jahren noch immer sehr Mühe (weint jeden Morgen), wenn es in den Kindergarten gehen muss. Im Kindergarten ist es eher zurückhaltend beim Umgang mit anderen (lauten) Kindern, ist jedoch allgemein sehr sozial. Zu Hause in der vertrauten Umgebung geht dann allerdings wieder die Post ab. Ich wurde von der Mutter kürzlich gefragt, was ich von der Einschulung halte, aber ich kenne die Rudolf-Steiner-Schule halt nur vom Hörensagen meiner eigenen Kindheit. Damals hiess es, man schickt seine Kinder dorthin, wenn sie mit dem Leistungsanspruch nicht klar kommen und "schwierig" sind. Ich bin mir sicher, dass diese Sichtweise zu kurz greift. Also, wer kennt sich aus und kann es mir erklären?

LG Manimas

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Bekomme ich frei? Einschulung

Nabend zusammen.

Ich hätte mal eine Frage, die Ferien hier in Nrw enden am 21.08, an dem Tag wird auch mein Bruder eingeschult. Ich kann leider nicht in der Schule anrufen, weil keiner da ist, deshalb frage ich jmd der vlt die gleiche Situation hat/hatte. Also zu meiner Frage, bekomme ich am Tag der Einschulung frei?

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