Ganz so unnormal finde ich es nicht- wenn mein Sohnemann mal nicht da ist, nutze ich auch die Zeit um die herumfliegenden Staubmäuse einzufangen ;)) Allerdings putze ich um seine Papierstapel herum, ohne seine (Un)ordnung durcheinander zu bringen. Das was deine Mutter macht, ist so nicht OK. Sie kann dir ihre Hilfe anbieten und hat, wenn du diese ablehnst, sich zurück zu halten und dein Privatsphäre zu respektieren. Selbst dann, wenn du im Müll versinken würdest. Rede mit ihr, mach ihr, in einem freundlichen Ton, klar das wie du dich fühlst. Höre aber bitte auch ihr zu, wenn sie dir ihre Beweggründe näher bringt. Kann mir sehr gut vorstellen, das sie sich nicht gebraucht fühlt- sich einsam unbd überflüssig vorkommt. Kompromiss wäre- sie darf dir helfen wenn ihr zusammen aufräumt. Wenn alle Gespräche nichts nutzen, bleibt dir nur übrig, das Schloss auszutauschen. Das sollte aber wirklich das allerletzte Mittel sein.

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Manchmal muss ich über die Fragen die hier gestellt werden, echt den Kopf schütteln. Wenn ihr in eurem Praktikum eine Beobachtung schreiben sollt, muss das doch Thema in der Schule durchgenommen worden sein.

Eine Beobachtung wird beinhaltet nur das was du siehst! Beispiel: ein Kd. puzzelt und kratzt sich an der Nase, während es aus dem Fenster sieht.... nimmt das Teil mit der rechten Hand- fügt es es ein- schaut hoch- Blickrichtung Fenster- nimmt linke Hand, Zeigefinger- führt ihn an die Nase usw. Würdest du schreiben- schaut aus dem fenster, währe das eine Interprtation- weil du nicht weißt ob es wirklich aus dem Fenster schaut- es könnte genauso gut sein, das es nicht bewusst aus dem Fenster schaut, sondern nur überlegt.

Eine Interpretaion aus der Beobachtung heraus, wird im Entwicklungsbericht, im nachhinein, geschrieben. Heir wird dann auch auf die Stärken und Schwächen der Kd. eingegangen.

Eine Beobchtung in dieser Art, ist schwer zu schrieben und ist auch nicht so Aussagekräftig. Laut neuer LED wird mitlerweile eine andere Methode angewandt.

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Ich möchte diesen traurigen Lebenskreislauf nicht leben...

Hallo liebe Community...

Diese Frage wird euch wahrscheinlich zunächst ein wenig komisch vorkommen, dennoch wäre ich wirklich glücklich darüber, wenn sich wenigstens ein paar von euch Zeit nehmen, um sich mein Anliegen durch zu lesen...

Es ist doch so, dass wir alle gleich leben.... Wir wachsen auf, gehen in die Schule für 10, 13 oder mehrere Jahre... Machen eine Ausbildung oder Studium und arbeiten dann unser Leben lang, bis wir alt, gebrechlich, halt nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen sind. Was dann kommt ist ganz allein der Tod...

Ist das wirklich der Sinn des Lebens, sein Leben lang zu schuften, um Geld zu verdienen, um sein eigenes und das überleben seiner Familie zu sichern?

Ist das Leben es wirklich Wert, bloß Tag für Tag zu arbeiten und nichts von seinem Leben mit zu bekommen?

Ich möchte das nicht! Ich möchte ein glückliches Leben führen, welches nicht nur aus Arbeit und Geldverdienen besteht... Ich hoffe ihr haltet mich nicht für blöde, wenn ich euch das so sage.

Jedesmal, wenn ich darüber nachdenke wie die Urvölker unserer Erde heute noch ohne Geld und Elektrische Mittel Leben, wünsche ich mir genau solch ein Leben. Ich würde am liebsten in einem Stamm der Uramerikanischen Indianer leben und selbst für Nahrung und Wasser sorgen, in einem ganz einfachem Unterschlupf oder Häuschen leben. Es klingt vielleicht verrückt, aber diese Menschen machen auf mich den Eindruck, als wären sie glücklicher mit ihrem Leben, als alle anderen.

Ich denke schon seid dem ich ein Kind bin daran und bekomme es bis heute nicht as dem Kopf...

Denke ich da richtig drüber, oder spinne ich ganz einfach, wenn ich denke, dass unser Leben bloß aus Arbeit und Geld verdienen besteht? Ich meine, natürlich ist mir bewusst, dass ohne Geld ein Leben wie wir es nun führen, niemals möglich sein könnte. Ich hoffe allerdings, dass ich nicht die einzige Person mit dieser Ansicht bin. Habt ihr eventuell ein Paar Tipps, damit ich mit dem Leben, dass mir vorbestimmt ist zu führen, besser zurecht komme? Ich würde gerne diese Gedanken einfach abschalten können, denn auf eine Art und Weise belastet es mich sehr.

Vielen Dank für das Durchlesen.

Liebe Grüße

Raviolii

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Ein kluger Mensch hat einmal gesagt

Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, das sich etwas ändert.<

Du bist für dich verantwortlich. Nur du kannst deine Zukunft so gestalten das sie für dich befriedigend verläuft. Du kannst die Wege bestimmen die dich ausfüllen! Begib dich auf die Suche! Ändere das was dich unzufrieden macht! Geld macht nicht glücklich- sonst hätten wir ja nicht soviele Reiche, deren Lebensinn darin besteht, diesen Reichtum noch zu vermehren. Die gallig werden wenn sie ihrer Puztfrau Weihnachtsgeld bezahlen sollen.

Aber auch das Leben der Urvölker besteht daraus das Überleben zu sichern- auch das ihrer Familie. Sie schuften sich zwar nicht am Förderband zu Tode- aber eine erfolglose Jagd bringt Hunger und Not über ein ganzes Dorf.

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Das ist einfach zu googeln- Verdienst HP- Erzieher un dein Bundesland ein! Vieleicht solltes du auch nach der Stellenbeschreibung der Berufe schauen.

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Rauswurf- Schon mal darüber nachgedacht das er genau das bezweckt mit seinem Verhalten? Vieleicht hat er keine Lust zum kicken und macht dies nur weil es den Eltern/dem Vater gefällt. Kinder werden nicht selten dazu Missbraucht, Erfolgslosigkeit ihrer Eltern zu kompensieren. Genauso gut kann es sein, das die Eltern es nicht Ernst nehmen, weil es sich bei ihnen zu Hause um den allgemeinen Umgangston handelt. Andersrum kann es auch sein, das es sich hier um einen ,,total Verwöhnten Bengel" handelt. Das die Eltern wirklich nicht wahrnehmen welches ,,Früchtchen" sie da erzogen haben. Wäre interessant zu wissen ob er sich auch in der Schule so verhält.

Ihr müsst es euch nicht gefallen lassen- ihr habt, anders als Lehrer bzw. Erzieher, keinen Erziehungsauftrag. Wenn es, z.B. familiere Gründe für sein Fehlverhalten gibt, ist es nicht eure Aufgabe diese zu beheben.

Das Eltern es nicht gerne hören das sich ihr Kind daneben benimmt ist, denke ich, normal. Schuld sind immer die Anderen! Diese Erfahrung mache ich jeden Tag aufs Neue in der Kita.

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Für die krippe würdest du den vollen Monatsbeitrag zahlen müssen, auch wenn du sie nur Stundenweise nutzt- und der Beitrag für Krippen ist ziemlich hoch. Tagesmütter werden nach Betreuungsstunden bezahlt. Tagesmütter müssen eine anerkannte Ausbildung vorweisen- die ist zwar nicht so umfassend wie die Erzieherausbildung, aber ausreichend. Zudem wirst du kaum Krippen finden die eine geringe Anzahl an Plätzen haben- viele sind auf 40 Plätzen und mehr ausgerichtet- ob du das deinem Kind antun möchtest?

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Mach dir bewußt warum du diese Ausbildung machen möchtest- wie stellst du dir diese arbeit vor? Auch wenn du eigene Kinder hast- was immer ein großer Vorteil ist, unterscheidet sich die Arbeit doch sehr von deiner Erfahrung mit der Erziehung deiner Kinder. Du musst den Rollenwechsel von der Mutter zu einer fachlich kompetenten Erzieherin vornehmen! Surfe durch das Inet und suche dir Seiten, die sich auf die Arbeit in einer Kita beziehen- hier kannst du für dich passende Antworten und Formulierungen finden. Ganz wichtig sind die sogenannten Schlüsselqualifikationen, die ein Erziehern besitzen sollte- googeln! Tipp, nimm dir ein Blatt und liste deine Stärken und Schwächen auf- kommt immer gut wenn du darüber bescheid weißt und überzeugend antworten kannst. Mach dir Gedanken wie du deine Stärken einbringen und an deinen Schwächen arbeiten kannst. Reflektieren ist ein ganz wichtiger Aspekt in der Ausbildung und im Beruf! Kannst du deine Handlungen überdenken, daraus lernen, andere Wege finden, Selbstkritisch sein und Kritik annehmen, Du gehst in der Ausbildung auch ganz intensiv auf deine eigene Biographie ein. Mach dir Gedanken darüber wie sich deine eigene Kindheit auf dein Leben ausgewirkt hat und in dem Beruf auswirken kann. Psychologie wird ein großes Thema in der Ausbildung. Wenn du zumindestens schon mal ein wenig darüber gelesen hast, wie sich Erziehung auf die Entwicklung eines Kindes auswirkt, wirst du sicherer Auftreten können. Du musst bei dem Vorstellungstermin jetzt kein großes Wissen vorweisen- dafür machst du ja die Ausbildung- aber zeige dein Interesse. Baue auf deine Lebenserfahrung. Aufgrund deines Alters kannst du damit punkten, das du über mehr Selbstdiziplin verfügst als Jüngere. Du wirst das Lernen wieder lernen müssen- die Ausbildung ist kein ,,Ponyhof"- aber das weißt du sicherlich selbst. Es kann sein das du einen Test schreiben musst- vieleicht in der Form, das du deine Motivation beschreibst- Warum du diese Ausbildung machen willst. Schreib ihn doch einfach jetzt schon mal vor- lese in in Ruhe durch, arbeite an der Form und Ausdrucksweise. Kommunikation ist auch ein großes Thema in der Ausbildung!

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und viel Glück! Eines noch- antworte auf die Frage -warum diese Ausbildung- niemals mit den Worten ,,weil ich Kinder liebe"- diese Formulierung wird nicht gern gehört. Umschreibe lieber ,,weil mich die Arbeit mit Kindern interessiert und weil ich die Kinder als Individuen wahrnehme, sie Wertschätze usä. Schreib mal was aus dem Vorstellungsgespräch geworden ist- viel Erfolg!

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Ich arbeite als Erzieherin und frage mich bei so vielen Worten warum und mit welchem Recht wir den Kindern diese Worte eigentlich noch verbieten dürfen? Überall stolpern wir über das Wort- in der Werbung- Geiz ist Geil- und auch im alltäglichen Sprachgebrauch, wenn wir etwas besonders gut finden. Das nette wort mit Sch... rutscht jedem, auch der Mama und dem Papa dann und wann mal heraus. Wir verlangen von den Kindern das sie die Worte, die wir selber tagtäglich nutzen, nicht sagen. Wie sollen sie das verstehen? Was macht das mit einem Kind wenn wir ihnen sagen- das Wort ist böse. Ist denn der Papa auch böse weil er diese Worte benutzt? So kommt es nämlich bei dem Kind an! Ich versuche diese Situationen etwas zu entschärfen- wir erfinden dann ,,Schimpfworte" oder Worte, für Dinge die wir toll finden. Z.B. Hammerhaimäßig klasse oder betiteln uns als labberige Pommes. So kommen wir, mit herzhaften Lachen, aus der Nummer raus und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Meine Tochter 2 Jahre, weint bei Eingewöhnungsphase ..

Hallo, meine Tochter 2 Jahre alt ist seit dem 06.01.2014 in der Krippe, mit zwei Erzieherinnen. Sie ist nun eine Woche mit mir zusammen da geblieben, erst 1 1/2 stunden und am 08.01 dann den ganzen Vormittag. Sie ist sehr schüchtern, zurückhaltend und sensibel. Die Woche darauf bin ich am Dienstag dann das erste mal für 10 Minuten rausgegangen, ich hab sie auf dem Amt mich beinahe verabschiedet und sie der Erzieherin auf den Arm gegeben, es lief alles gut sie hat nicht geweint. Als ich wieder rein kam ist sie zu mir gelaufen und wir haben weiter gespielt. Mittwoch sollte ich dann eine halbe stunde raus, nun wusste sie aber auch was passiert, das ich gehe, ich nahm sie auf den Arm verabschiedete mich, sie weinte, ich gab sie wieder der gleichen Erzieherin, die, die auch ihre Bezugsperson werden sollte, und ging raus. Ich hörte sie weinen aber nach 10 Minuten war alles ganz gut, man erzählte mir sie saß auf dem Schoß von der Erzieherin und beobachtete die Kinder. Donnerstag war genau das gleiche, aber am Freitag als ich für 30 Minuten raus gehen sollte, holte man mich nach 20 Minuten wieder rein, meine Tochter hat ganz doll geschrien. Als ich dann mit meiner Tochter zusammen nach Hause wollte kam mir die Erzieherin nach und erzählte mir nochmal das es heute sehr schlimm mit meiner Tochter war und das sie sie auf den Boden gestellt hatte als sie geweint hat weil sie müsse sich ja auch um die anderen Kinder kümmern und hat nicht nur zeit für meine kleine. Das musste ich erst mal verarbeiten, ich habe nicht verstanden wie man das einem Kind antun kann, oder reagiere ich da über? Sollte meine Tochter nicht erst mal vertrauen fassen und verstehen was da passiert? Muss sie da einfach so allein gelassen werden, mit ihrer Angst? Was hier passiert und wo ihre Mama ist? Die kleine ist doch erst 2 und versteht das alles doch noch gar nicht, sie sollte sich doch auf die fremde Person verlassen können das wenn ich nicht da bin sie trotzdem nicht alleine ist, das sich trotzdem jemand um sie kümmert.. oder gehört das sich so? Sie ist mein erstes Kind um natürlich bin ich vorsichtig aber die Erzieher sind zu zweit, und solange eine Eingewöhnungsphase ist sollte man sich doch etwas zeit für meine Tochter nehmen und vertrauen aufzubauen. Ich bitte dringend um Rat.

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Lese dir mal diese deine Worte durch-

... ich habe nicht verstanden wie man das einem Kind antun kann...Die kleine ist doch erst 2 und versteht das alles doch noch gar nicht, sie sollte sich doch auf die fremde Person verlassen können... <<

Nein sie sollte sich auf ihre Mama verlassen können, nicht auf eine fremde Person! Nein sie kann es nicht verstehen, das Mama ihr das antun kann. ,, Ich bin schließlich erst 2, warum gibt meine Mama mich also weg?" Das ist das was deine Tochter wahrnimmt. Du hast dich dafür entschieden dein kind in die Krippe zu geben. Dort sind, neben deiner tochter, noch viele andere Kinder, die genauso ein Anrecht auf die Erzieherin haben und diese auch genauso benötigen! Du schreibst das es sich um 2 Erzieher handelt- wieviel Kinder haben sie denn zu betreuen? Es geht immer mal was in die Hose, es muss gewickelt und getröstet, bespielt und in den Arm genommen, Streitereien geschlichtet und Wunden verarztet werden. Eine 1 zu 1 Betreuung ist da garnicht machbar.

Kinder reagieren individuell verschieden auf die Trennung von der Mutter. Selbst in der Kita ist es normal das kinder beim Abschied weinen. viele kinder sind mit 3 J. emotional noch nicht reif für eine Fremdbetreuung. Wir Erwachsenen unterwerfen die Kinder unseren Vorstellungen von Zeit und wie es zu Laufen hat. Es ist gut das sie weint, das zeugt von einer guten Mutter Kind Bindung- wäre sie jetzt schon still, könnte das ein Zeichen der Resingnation sein- sie ergibt sich dann ihrem Schicksal, ihrem Los, das sie nicht verstehen. Eine Woche Eingewöhnung halte ich für viel zu kurz. Bis zu 4 Wochen, von Kind zu Kind verschieden, sollte man immer einplanen.

Überlege dir ob du die Kleine nicht noch für 1 J. zu Hause belassen kannst- ihr zusammen diese Zeit noch miteinander verbringen könnt. Wenn du sie mit 3 in die Kita gibst, ist sie emotinal Reifer, verknust die Trennung viel besser. Geh in dich- ich lese zwischen deinen Zeilen das du dich eigentlich garnicht wohl dabei fühlst dich jetzt schon von deiner Tochter zu trennen. Das ist aber die gesündere Einstellung! Deine persönliche Befindlichkeit nimmt deine Tochter sehr genau Wahr und reagiert sehr sensibel darauf.

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Willkommen im Leben ;)) Aber tröste dich, du wirst für die Zeit August bis Dezember einen Urlaubsanspruch erwerben, den du auch noch in diesem jahr nehmen musst.

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Erziehung, Kindergarten macht Druck zu Recht?

es gibt folgendes Problem unser Sohn geht jetzt seit einem Jahr in den Kindergarten 9 1/2 Stunden täglich da wir beide voll Arbeiten sind. Er spricht aber für sein Alter kaum. Er kann Mama, Papa, Wau Was, das Da, Bulli usw. Wenn er zb Auto oder Baum sagen soll kommt immer nur Sowas wo Au und wir müssen immer mitsingen to oder aum anstatt Baum, von der Motorik her gesehen sagt der Kinderarzt ist er auf den gleichen Level kann sich selber aus und anziehen, geht gut aufs Töpfchen, schafft seine Sachen Weg weiß was man von ihm will wenn man was sagt meistens außer er ist gerade abgelenkt dann hört er nicht gleich. Wir haben am 25.02 einen Termin in einer Klinik wo genau untersucht werden soll was unser kleiner hat entwerfen Sprachstörungen oder sprachbehinderung ect.

Der Kinderarzt meinte wir sollen uns kein Kopf machen das wird schon er denkt das mit dem Reden kommt noch. Aber die im Kindergarten machen sehr viel Druck. Ist das Normal ich selber habe auch erst mit 3 Jahren setzte Bilden können.

Nächstes Problem wir haben keine andren Kinder im Freundeskreis oder Bekanntenkreis mit dem er sich mal treffen kann und auf den Spielplatz ist auch nicht immer viel los oder nur Gesindel.

Auf jeden Fall sagen sie im Kindergarten er fährt andre Kinder mit dem Puppenwagen an oder schubst sie weg wenn er Spielzeug möchte und so weiter....

Wir haben nächste Woche Elterngespäch und Angst das sie unseren Sohn rausschmeisen weil sie überfordert sind oder weil er so böse wäre können die dies machen?

Das Problem ist bei uns wenn er Zuhause ist hat er sein eigenes Spielzeug und rempelt niemand um oder fährt jemand an wir haben ja kein Bobbycar in der Wohnung und wenn er draußen damit rum fährt weicht er ja den Leuten aus. Oder anderen Zeug.

Wie sollen wir es ihm beibringen das er andere nicht Anfahrt oder schubst wenn er es Zuhause nicht macht weil ja nur wir da sind. Ich kannten ja nicht für Sachen bestrafen die er 4-5 Stunden vorher gemacht hat, er weiß ja dann gar nicht wofür ich ihn bestrafe und wir haben ihn ja nur 2 Stunden abends Bis er ins Bett geht da hoffe ich versteht man das er keine Lust hat noch was groß zu machen außer zu spielen.

Er ist auch am Wochenende oft mal bei Oma und Opa die sagen eben auch das er nicht böse ist sondern nur aber denke mal das ist normal wenn er was nicht bekommt das er halt etwas rum ditscht also auf dem Boden schmeist und dort liegen bleibt oder einfach wegdreht aber ich finde das gehört mit dazu.

Wie solle wir unseren Sohn beibringen das er niemand umschubsen darf? Was habt ihr für Tipps zum Sprechen lernen? Ich finde die Anforderungen an das Kind im Kindergarten steigt immer mehr, alle bei mir in der Bekanntschaft oder Verwandtschaft sagen Es ist nicht so schlimm meiner habt auch erst da gesprochen und Jungs brauchen meist länger aber der Kindergarten sagt immer wir verstehen ihn nicht....

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Zuerst einmal- beruhigt euch- das Elterngespräch wird nicht dazu genutzt euren Sohn rauszuschmeißen! Sie werden euch über ihre Beobachtungen informieren und versuchen mit euch über eventuelle Fördermaßnahmen zu sprechen, wenn sie die für nötig halten. Das ist Wichtig und Richtig! Kinder sind sehr unterschiedlich in ihrer Entwicklung- auch das wissen die Erzieher. Sie werden also keine Wunderkinder erwarten. Das Kinder schubsen usw., versuchen ihre eigenen Bedürfnisse, mit allen Mitteln durchzusetzen, ist in dem Alter auch völlig normal. Einfühlung in andere Personen entwickelt sich erst noch. Allso, sehe das Elterngespräch als Chance, zum Wohle eures Kindes, alles zu tun was als Notwendig betrachtet wird.

Der kitaalltag ist für Kinder mit einem ,,arbeitsreichen" Arbeitstag eines Erwachsenen zu vergleichen. Und 9,5 Std. in der Krippe sind definitiv zu lang! Es bleibt euch, bei dem Schlafbedürfniss eines 2,5 J. alten Kindes, keine Zeit mehr für ein Familienleben. Als Eltern seit ihr aber in der Pflicht ihm eure Werte und Normen vorzuleben- ihn zu erziehen! Das kann und darf niemand anderes übernehmen! Erzieher sind lediglich dazu da die Kinder zu betreuen, außerhalb der Familie zu fördern und die Eltern bei der Erziehung zu unterstützen!

Als ich deine Frage durchgelesen habe, kam mir sofort der Gedanke das Deutsch nicht deine/bzw. eure Muttersprache ist. Wenn ja, wie und in welcher Sprache sprecht ihr mit dem Kleinen? Die Sprachentwicklung ist bei jedem Kind unterschiedlich- es gibt Kinder die mit 3 J. noch in Zweiwortsätze sprechen und Kinder die schon mit 2J. sehr gut sprechen können. Wenn die Erzieher in eurer Kita zu dem Schluss gekommen sind, das es sich z.B. um eine Hörschwäche handeln könnte- kommt bei den Kleinen recht häufig vor- werden sie mit euch darüber sprechen. es gibt Hörprobleme die bei der normalen U beim Kinderarzt, im Hörtest, nicht entdeckt werden können! Da muss dann ein Facharzt ran. Das wäre dann auch meine erste Empfehlung.

Also geht mit gutem Gefühl in das Elterngespräch, hört euch an was die Erzieher euch mitteilen und dann handelt nach euren Gefühlen, aber bitte immer zum Wohle eures Kindes! Solltet ihr Fragen haben, euch nicht verstanden fühlen, sprecht es bei dem Termin an. Ihr könnt, wenn ihr möchtet, euch auch mich persönlich wenden- über Nachrichten.

*An Alle, die ja so kluge Kommentare wie z.B.- Erzieher müssten die Erziehung übernehmen- hätten keine Lust ihre Arbeit zutun usw.-Schreibenden, Nein, wir sind nicht dazu da eventuelle Erziehungsfehler auszubügeln oder gar die Erziehung zu übernehmen. Wir unterstützen die Eltern, leben mit den Kindern den Gruppenalltag, Wertschätzenn sie, nehmen sie in ihrer Individuellen Art an und unterstützen die Kinder in der Entwicklung ihrer sozialen, emotionalen und kognotiven Kompetenzen. Alles andere obliegt den Eltern! Wir sind keine Ersatzeltern!


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Kinder lieben Rituale. Und sie sind ganz begeistert davon wenn ihnen Geschichten erzählt werden. Das gilt gleichermaßen für Märchen und die Geschichten von Gott. Das Bild des Kindes ist in den kirchlichen Einrichtungen ein feineres, wertschätzenderes als in den städtischen Kitas- damit meine ich jetzt nicht, das es den Kindern in den städtischen nicht gut gehen würde- es ist halt anders. Alle christlichen Feste beinhalten etwas geheimes, mystisches, der Besuch der Kirche, eines Gottesdienstes ist immer ein Highlight. Zudem leben wir in einer christlich geprägten Gesellschaft, es ist also nicht verkehrt, wenn das Kind mit dieser Glaubensrichtung bekannt gemacht wird- es bekommt die Möglichkeit sich frei zu entscheiden ob es sich dem glauben anschließen möchte oder nicht. Auch Kinder kofessionsloser Eltern entscheiden sich vieleicht einmal dazu sich taufen - konfiermieren zulassen. Das der Pastor einmal in der Woche in die Einrichtung kommt, halt ich nicht für extrem- das zum Essen gebetet wird- wieso nicht- ist genauso gut wie jeder andere Tischspruch auch. Macht euch nicht soviel Gedanken darum ob die Kita kirchlich ist- wichtig ist das sich das Kind dort wohl fühlt und fachlich kompetente Erzieher dort arbeiten. Und du erzählst deinem Kind doch auch bestimmt Märchen, obwohl du weißt das es keine Einhörner gibt.

Nein, ich bin nicht Gläubig! Habe meinen Sohn damals aber, aus den oben genannten Gründen, auch in eine kirchliche Kita gegeben. Und gerade U3 ist ein ganz besonders sensibles Feld. Wenn du dir die städtischen Einrichtungen anschaust- aus finanziellen Gründen- Groß- Laut- Unüberschaubar- meistens mit bis zu 40 Plätzen. Möchstest du das dein Kind so betreut wird? Wenn das Kind schon unbedingt mit unter 3 J. Fremdbetreut werden muss, dann haltet das Augenmerk auf die Menschen die dort arbeiten und nicht ob die kirche mit im Spiel ist. Ansonsten bleibt nur die Alternative einer Tagesmutter.

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Zuerst einmal machst du dir Gedanken darüber, wo deine Stärken liegen. Z.B. Sprache- Bewegung oder vieleicht im Kreativbereich. Im Inet findest du hierzu dann Garantiert Anregungen für ein Angebot. Hier ein Link http://www.kitakram.de/Praxismaterial-fuer-den-Kindergarten. Die dazu angegebene Beschreibung kannstdu auch für die Ausarbeitung im Bericht nutzen. Wichtig ist noch- es geht bei der Benotung nicht darum, ob das Angebot 100 % gelingt- wichtiger ist die anschließende Reflexion des Angebotes. Sollten die Kinder das Angebot ,,schmeißen", solltest du erkennen und benennen können woran es gelegen hat, was du hättest anders machen können- war die Auswahl der Kinder (Alter, Interessen der Kinder) gut durchdacht? Warst du gut genug vorbereitet- dein eigenes Wissen über das Thema ausreichend usw. Bilderbuchbetrachtungen werden immer gern genommen- als ,,Notlösung", weil einem nichts besseres eingefallen ist. Allerdings, hätten wir jetzt Herbst, würde sich die Geschichte von der Maus Frederick sehr gut eignen. Du könnstest mit den Kinder dann die Farben des Herbstes sammeln. Aber du findest zu jeder Jahreszeit, gerade in einem Naturkindergarten tolle Möglichkeiten. Zum jetzigen Winter z.B. welche einheimischen Tiere machen wie und wo Winterschlaf? Wie bereiten sie sich darauf vor? Dann ist hier noch die frage, ob es sich um ein Angebot über mehrere Sequenzen handelt- hier musst du zu einem Thema dann ja mindestens 5 Angebotstage ausarbeiten bei dem dann eine Sequenz geprüft wird. Oder musst du nur ein angebotstag planen? Hier bist du, was den Umfang des Themas betrifft, eingeschränkter. Du wirst schon was passendes für dich und die Kinder finden- auf alle Fälle viel Glück bei der Prüfung- und denke immer daran- auch bei uns alten Hasen gelingen nicht alle Angebote, wichtig ist das wir erkennen woran es gelegen hat um daraus zu lernen.

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Die Unwetterwarnung bezieht sich natürlich auch auf die Kindergärten- nur schließen werden sie nicht! Selbst berufsbildende Schulen schließen, den ganz Lüdden mutet man aber zu in die Kitas und auch in die Krippen gebracht zu werden. Und glaub mir, selbst in den unmöglichsten Wetterlagen wird es immer Eltern geben die ganz verwundert sind, wenn es heißt- bleiben sie lieber zu Hause, es wurde eine Unwetterwarnung herausgegeben.

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Zuerst einmal- man tut das gut zu lesen, das wir, mit diesen ,,Problemeltern", in unserer Einrichtung nicht alleine sind. Es ist schwer die Schatten der Ehemaligen loszuwerden. Hilfreich ist es wenn ihr euch im Team einig seit, ihr euch versteht und es unter euch, wie leider in vielen Kitas üblich, nicht auch noch Querelen gibt. Wir haben als erste Handlung unsere Pädagogische Fachbereichsleitung um Unterstützung gebeten und einen außerordentlichen Elternabend einberufen.

Kritik ist immer ein unausgesprochener Wunsch! Gebt den Eltern diesen Raum. Es muss alles auf den Tisch kommen!

Den Eltern muss aber auch klar gemacht werden, das unter dem alten Team auch nicht alles besser war, anders vieleicht- aber nicht besser. Den Eltern muss verdeutlicht werden das mit ihre Aktionen gegen euch eine Menge Energie verschwendet wird, die doch besser in die Arbeit mit den Kindern fließen sollte. kein Team kann qualitativ Hochwertige Arbeit leisten wenn soviel Unmut herscht. Stellt den Eltern da, wie eure pädagogische Arbeit aussieht. Welche Ziele ihr euch gesteckt habt, welches Konzept ihr erarbeitet habt. Stellt eure Angebotsplannung, eure Wochen- Projekt- Jahresplannung vor. Macht eure Arbeit Transparent! Haut soviel Infos wie möglich raus. Fragt die Eltern nach ihren Wünschen und Vorstellungen und versucht diese, wenn sie auch nur zum Teil möglich sind, mit einzubeziehen. Viel Wind könnt ihr den Eltern aus den Segeln nehmen wenn ihr ein Konzept -Partizipation Mit Kindern- aufbaut. Z.B. ein kinderparlament gründet. Hier können die Kinder mit entscheiden welche Angebote, Ausflüge geplant werden- wie der Alltag nach den Wünschen der Kinder geplant werden kann. Genauso wichtig ist eben auch die Partizipation mit den Eltern- die müsst ihr mit ins Boot holen. Und wenn sie so engagiert in der Arbeit als Elternbeirat sind, dann sollen sie euch auch in der Arbeit unterstützen.

Ich weiß, es klingt alles einfacher als es ist. Nun soll man denen, die einem das Leben schwer machen, auch noch in den Allerwertesten kriechen. Es ist viel Wut und Enttäuschung bei euch augestaut. Als Erzieher hat man oft das Gefühl gegen windmühlen kämpfen zu müssen. Wir leben jetzt ungefähr seit knapp einem Jahr mit ,,nölenden" Eltern. Uns wird heute immer noch vorgeworfen das wir mit dem Jahresausflug nicht den Wünschen einiger weniger Eltern entsprochen haben, sondern die Kinder demokratisch entscheiden ließen wo es hingeht. Aber so langsam wird es besser, da sie sehen das es ihren Kindern gut geht und die Lüdden gern zu uns kommen. Das wir auch die Eltern ernst nehmen, und ja- einige der Alten Eltern- zum Wohle Aller- die Einrichtung verlassen haben. Alles braucht seine Zeit und die Gerüchteküche versiegt langsam, weil die neuen Eltern sehen das wir gute Arbeit leisten.

Es kann der Erzieher nicht in Frieden arbeiten, wenns den ,,bösen" Eltern nicht gefällt. (frei nach dem Spruch- es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenns dem bösen Nachbarn nicht gefällt).

Ich wünsche euch ein gutes Durchhaltvermögen! Mit kollegialen Grüßen- anni

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Unser Lieblingspruch in der Kita- beim Kaffeeklatsch, im Morgenkreis und auch beim Plätzchen backen, geht so...

Alle rufen: Wer hat den Keks aus der Dose (vom Backblech?) geklaut?

Dann wird jemand ausgeguckt...............

Alle: (Name) hat den Keks aus der Dose geklaut.

Der/Die antwortet: Wer ich? (zeigt mit dem Finger auf sich)

Alle: Ja du! (zeigen mit dem Finger auf das Kind)

Der/Die antwortet: Niemals! (hebt den Zeigefinger und wackelt damit hin und her)

Alle: Wer dann? ( alle heben fragend die Schulter)

Der/Die antwortet: Der/Die (Name) wars. (zeigt mit dem Finger auf ein anderes Kind/Erzieher)

Dann beginnt das Spiel von vorne- beliebig lange fortsetzbar.

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Wichtiger als das Kognitive ist für die Schulfähigkeit die emotionale, soziale Reife. Das können am ehesten die Gruppenleiter beurteilen. Suche mit ihnen das Gespräch. Wie verhält er sich im Stuhlkreis- kann er still sitzen, sich über einen längeren Zeitraum konzentrieren? Ist er verspielt, lässt er sich leicht ablenken? Nur weil er sich bei dir, also in einem sicheren, kleinen Rahmen interessiert zeigt und schnell lernt, heißt das noch lange nicht das er in einem großen Rahmen, also dem Klassenzimmer, nicht überfordert wird. Je älter/reifer die Kinder bei der Einschulung sind, desto größer ist die Chance, das ein höherer Schulweg eingeschlagen wird und keine ,,Ehrenrunden gedreht werden müssen. Das spätere Einschulen vermindert auch die Anzahl der Schulverweigerer! Langeweile zu haben ist nichts negatives! Wie Großen müssen hier, wie in vielen anderen Dingen auch, umdenken - was unsere Maßstäbe/Einschätzungen betrifft. Gönnt den Kleinen ihre Kindheit solange es geht. Sie haben das Recht dazu- der Raubtierkäfig Schule kommt noch früh genug. Ich kenne genug Kinder die mit 6J. eigentlich noch nicht Schulreif sind- hier habe ich als Erzieherin so gut wie keine Handlungsmöglichkeiten, weil die Gesetze so streng ausgelegt sind. Die Schulprüfung beim Gesundheitsamt sind ein Witz. Wie soll jemand, der das Kind nicht kennt, beurteilen ob eine Schulreife vorliegt. Ihr habt noch die Entscheidungsfreiheit, also handelt mit Bedacht und zum Wohle des Kindes. Wünsche euch viele gute Einsichten und holt die Erzieher mit ins Boot!

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Mein Kind wurde im Kindergarten mehrfach verhauen. Was kann ich tun?

Ich versuch sachlich meine Frage zu stellen.

Zum Verhalt: Meine Tochter 4 Jahre, wurde in den letzten Wochen im Kindergarten regelrecht attackiert.

Gestern wollte ich sie abholen und da saß sie draußen bei einer Erzieherin und hat geweint mit Wunde am Handgelenk, aufgeschlagener Lippe und Beule am Kopf. Sie wurde mit einem Plastikgegenstand mehrfach von einem Jungen geschlagen. Sie sieht aus wie ein Boxer.

Vor 2 Wochen wollte sie schon nicht mehr hin, da die Kinder zu ihr sagten: "Wir machen dich tot!" und sie ganz verstört war und zu uns sagte "ich will nicht zu Opa auf den Friedhof." Es gab laut Erzieherinnen ein Gespräch mit den Kindern. Die Eltern wurden nicht informiert und die Kindergartenleitung wusste auch von nichts.

Montag wurde ihr die Brille von der Nase geschlagen und mir wurde erzählt sie ist beim spiele runtergefallen. Ich musste sie richten lassen, da sie vollkommen verbogen war. Im nachhinein habe ich erfahren, dass ein Junge ihr ins Gesicht geboxt hat und sie dabei kaputt gegangen ist.

Sie stand gestern neben mir und einer Erzieherin und sagte: "Der Kindergarten ist böse. Die hauen mich immer. Ich will nicht hier sein. Ich möchte bitte nach Hause." Die Erzieherin hat nicht reagiert. Ich bin dann mit ihr gegangen.

Ich habe sie heute nicht hingebracht. Was kann ich tun. Ich habe Freitag morgen ein Elterngespräch mit der Leitung und den Erziehern. Was habe ich für Rechte?

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Hallo hegi, du hast deine Frage sachlich gestellt und ebenso sachlich möchte ich dir, als Erzieherin, antworten. Leider sind hier einige Antworten sehr emotional und für dich daher auch nicht gerade hilfreich ausgefallen. In den Kitas, ebenso wie in Schulen, haben wir es von Jahr zu Jahr mit, steigender Tendenz, agressiveren Kindern zutun. Überforderte Eltern, konsequenzlose Erziehung sind nur zwei der Gründe. Das hilft dir jetzt aber nicht weiter. Du willst dein Kind schützen, das ist vorrangig, und die selbe Aufgabe haben auch die Betreuungskräfte. Das hört sich aber einfacher an als es umzusetzen ist. So schnell können wir garnicht reagieren wie die Bausteine und Fäuste fliegen. Und auf Ansprache reagieren die ,,Kravallos" wenig bis garnicht. Genauso wenig hat es mit mangelnder Aufsicht der Erzieher zutun- wir sind auch nur Menschen mit zwei Augen, Ohren, Beinen und Armen. In den Kitas gibt es genug Ecken in den sich die Kinder verkrümeln können- und das ist auch gut so und gewollt! Auf den viel zu geringen Personalschlüssel, bei steigenden Anforderungen, will ich auch nicht näher eingehen. vieleicht ist auch der Krankenstand in eurer Kita im Moment sehr hoch und der Betrieb läuft auf Sparflamme.

Was kannst du also tun? Gut ist das du am Freitag ein Elterngespräch hast, an dem auch die Leitung beteiligt ist. Gehe genauso sachlich in das Gespräch, wie hier in deiner Fragestellung. Vermeide Vorwürfe, bleibe bei einer Kommunikation in der Ich Form. Stell klar das dich die momentane Situation balastet, dein Kind Angst vor dem kitabesuch hat. Drohe nicht mit Kündigung wenn du nicht wirklich die Möglichkeit hast auch wirklich zu wechseln! So ein Drohgebaren macht dich unglaubwürdig und setzt dich zusätzlich unter Druck. Es muss ein Elterngespräch mit den anderen Eltern stattfinden, wenn du Glück hast, sind diese Eltern einsichtig, aber rechnen würde ich damit nicht. Unterschätze nicht die Unterschiede in der Wahrnehmung. Das was du als schlimm betrachtest, finden andere vieleicht als übertrieben.

Wie schon geschrieben, die Kinder werden immer gewaltbereiter- das hat nichts mit der kleine Rangelei, mal ein bischen Schubsen hier und dort oder dem kleinen Kneifen zutun- wie wir es aus unserer Kindheit her kennen. Es steckt oft schon in den Kleinsten eine Wut ganz tief in ihnen, die mich als Erzieherin entsetzt und traurig macht. Ich sehe soviele verletzte und schmerzerfüllte kleine Seelen und der Begriff Kindeswohlgefährdung bekommt immer mehr Bedeutung. Allerdings wird in den Ämtern noch viel zu wenig gehandelt. Solange ein Kind kognitiv im normalen Rahmen eingestuft wird, es zu Hause genug zu Essen bekommt und saubere Kleidung hat, bekommt es auch keine wirkliche Hilfe. Für sozial und emorional gefährdete Kinder ist kein Geld da. Bei uns Erzieher macht sich nicht selten ein Gefühl der Hilflosigkeit breit. Und so traurig wie es klingt, die kleinen Lieben und Schüchternen Kinder drohen uns unterzugehen, weil unser Alltagsgeschäft immer mehr Streitschlichtung und das schlimmste Verhindern heißt.

Bleib jetzt ersteinmal ruhig und gehe auch so in das Elterngespräch. Solltet ihr einen brauchbaren Elternbeirat in der Kita haben, kannst du auch den hinzuziehen. Wenn du das Gefühl hast in der Kita auf ,,taube Ohren" zu stoßen, wende dich an den Träger. Eigentlich sollten die über eine pädagogische Fachberatung verfügen. Diesen Personen unterstehen sämtliche Kitas der Trägerschaft. Ich hoffe für euch das es soweit garnicht kommen muss und sich ,,meine Kollegen" fachlich als Kompetent erweisen. Alles Gute für euch und vor allem für deine Kleine. (Lass von dir hören wie das Gespräch verlaufen ist. Du kannst dich auch direkt an mich wenden wenn du vieleicht noch den einen oder anderen Tipp/Rat brauchst)

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Definitiv ja, es kann mit dem Beruf zusammen hängen. Die psychische und pysische Belastung in diesem Beruf kann dich anfälliger machen. Zudem bist du tagtäglich den verschiedensten Erregern ausgesetzt. Erkrankte Kinder werden ja auch nicht unbedingt zu Hause gesund gepflegt. Nein sie bekommen morgens schnell ein Fieberzäpfchen und dann, als gesund, in die Kita gebracht.

Wenn Körperlich bei dir alles in Ordnung ist, kann deine psychische Befindlichkeit Auslöser für die Erkrankungen sein. Versuche in diese Richtung zu Handeln. Entspannungs/Atemtherapien, Psychologische Beratung usw. Die Psyche sucht sich die ,,Schwachstellen" im Körper aus um zu reagieren. Der eine nimmt jede Magen und Darm Welle mit, der Andere ist für jeden Erkältungsvirus ,,ein gefundenes Fressen". Bei dir scheint es so, das du Probleme nicht ausatmen- nicht loslassen kannst. Dein Zähneknirschen deutet auch daraufhin, das du in der Nacht- im Schlaf- noch weiter an den Problemen arbeitest. Ich kenne dieses Problem. Sobald die ersten kranken kinder in die Kita kommen, fangen bei mir die Atemwegsproblem an- das zieht sich durch den ganzen Winter durch. Die Kinder husten und niesen einem andauernd ins Gesicht, du bist permament bei den Kindern am Nase putzen- aus zeitliche Gründen schaffst du es meistens garnicht dauernd deine Hände zu waschen und zu desinfizieren,

Wie ist bei euch in der Einrichtung die Atmosphäre unter den Kollegen. Viele Kitas haben mit dem Problem zutun, das es unter den Kollegen zu starken Belastungen in der Zusammenarbeit kommt. Intrigen und Mobbing sind hier keine Seltenheit. Auch das kann ein Auslöser sein.

Sicher ist Sport (Walking ist besonders hilfreich für eine angespannte Psyche)und eine gesunde Ernährung sowie ausreichend Trinken wichtig, aber nenn mir eine Erzieherin die es im stessigen kitaalltag wirklich schafft, genug zu trinken. Ich erwisch mich täglich dabei. Selbst wenn ich mir eine Flasche Wasser in die Gruppe stell und mir fest vornehme zu trinken, ist die Flasche am Feierabend noch geschlossen.

Horch also ganz tief in dich hinein. Wo liegen die, dich belastenden, Umstände- bei den Kollegen, der Arbeit mit den Kindrn oder vieleicht sogar den Eltern- die häuslichen Verhältnisse in denen die Kinder aufwachsen und die daraus folgende Problematik mit denen wir es in unserer Arbeit zu tun bekommen. Die Machtlosigkeit, den Grenzen zu Helfen, der wir ausgesetzt sind. Suche den austausch mit anderen Erziehern, vieleicht im Gruppenleitertreffen. Wie gehen sie damit um. Vieleicht wirst du ja auch erstaunt darüber sein, das es dir nicht allein so ergeht. Der Krankenstand ist in unserem Beruf ausgesprochen hoch- das ist, finde ich, schon sehr Bezeichnend. Alles Gute und gute Besserung wünsche ich dir.

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Den /die Schwerpunkt/e der Einrichtung findest du in der Konzeption. Handelt es sich um ein Kindergarten der z.B Bewegung als Schwerpunkt aufführt, kannst du über die verschiedenen Aktivitäten, über KoPartner über den Bewegungsraum oder sogar über das Bewegungsangebot im Außengelände reden. genauso handhabst du es bei anderen Schwerpunkten auch.

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