Kind in die welt bringen ohne richtigen Lohn?
Meine Partnerin ist 40 und ich 32 sie will unbedingt ein Kind, jetzt ist die Frage soll ich ein Kind in die Weltbbringen, habe weder abschluss noch ausbilduildung und 1300 netto zum leben, was soll ich machen, weil wenn man nicht zusammen mehr ist kann ich weder Unterhalt zahlen bzw finanziell beteiligen, was würdet ihr an meiner stelle tun kind oder nicht?
6 Antworten
habe weder abschluss noch ausbilduildung und 1300 netto zum leben
Das ist natürlich ärgerlich, aber eine Beziehung besteht zum Glück ja aus zwei Personen. Sie wird ja wohl ihren Teil dazu beitragen. Vielleicht verdient sie ja sogar mehr, dann kümmerst eben du dich um das Kind und sie geht vollzeit arbeiten.
Von einmal 1300€ kann man eine Familie nicht durchbringen, das stimmt. Von 2 x 1300=2600€ hingegen schon.
Wenn die Beziehung zerbricht und das Kind bleibt bei ihr, dann musst du alles dafür tun den Mindestunterhalt zu erbringen! Mit deinem jetzigen Einkommen ist das allerdings kaum möglich.
Aber derzeit seid ihr ja zusammen und eigentlich sollte man dann gemeinsam planen. Willst du denn ein Kind? Und willst du ein Kind mit ihr? Und wie hat sie sich das finanziell so gedacht, wenn sie z.B. die ersten beiden Jahre Zuhause bleibt?
Hast du vielleicht sogar das Gefühl, dass sie auf Biegen und Brechen ein Kind will? Als Lehrerin kann sie nach der Elternzeit wieder einsteigen. Zur Not bekommt sie ja auch Unterhaltsvorschuss. also das Kind und sie werden nicht verhungern. Ist halt die Frage, wie siehst du denn deine Zukunft?
Und was genau hindert dich eine Ausbildung zu machen? Zu alt ist man dafür nie! Und da du noch keine Erstausbildung hast, würde das auch dem Kindesunterhalt vorgehen.
Was Andere tun würden ist auch völlig irrelevant! Denn es ist DEIN Leben. Es kann ja auch mit der Beziehung gut gehen und ihr zieht das Kind gemeinsam groß.
Aber generell würde ich erstmal über eine Ausbildung nachdenken und dann über ein Kind.
Ich würde mit einer Partnerin, die nicht Ehefrau ist um's Verrecken kein Kind in die Welt setzen. Ich habe den Fehler gemacht und habe nun Zwillinge "am Hals", die ich zwar mit horrenden Summen finanzieren darf, aber sie in den 14 Jahren ihres Lebens noch nicht einmal zu Gesicht bekommen habe. Da war ich nämlich als "Samenspender" gut genug und brauchte mich nach Erfolg der Aktion auch nicht mehr blicken lassen. Pfoten weg von solchen Spielchen.
Und was den Unterhalt angeht... da können se dich im Zweifel kahlpfänden (Bei laufendem Unterhalt gelten die sonst üblichen Freigrenzen nämlich nicht) und bis hin zu einer Strafe nach §170 StGB unter Druck setzen und schlimmstenfalls in den Knast bringen, wenn du nicht zahlst.
Und wenn du nicht die volle Höhe des Mindestunterhaltes stemmen kannst häufst du horrende Schulden an, die dir dann noch lange nach Volljährigkeit - und dem dann entfallenden erhöhten Pfändungsfreibetrag dein wirtschaftliches Leben ruinieren. Also überlege dir das gut. Partnerinnen gibt es viele, Leben hast du nur eines. Und das kann man sich so auf sehr effektive Weise verkorksen. Wenn du nicht ausreichend verdient rechnen die dir dann vor, was du theoretisch verdienen KÖNNTEST (also mit Nebenjob und und und) und nehmen diese - dann sehr utopischen Werte als Grundlage um dich einzutaxieren.
Also auf jeden Fall lassen, das.
Du stellst kluge Überlegungen an. Wenn man von der Richtigkeit eines so schwer wiegenden Entschlusses nicht überzeugt ist, sollte man die Finger davon lassen.
Da deine Partnerin 40 Jahre alt ist, ist wohl eher die Frage, ihr dabei zu helfen, ihren Kinderwunsch zu verwirklichen und alle Bedenken beiseite schieben, denn dafür ist einfach keine Zeit mehr. Oder aber sich von ihr Trennen, damit sie ihren Kinderwunsch alleine ausleben kann. Sie ist 40 Jahre - da ist keine Zeit mehr und hinhalten kannst du sie auch nicht mehr.
Die Frage ist also: Kind oder Aufgabe der Partnerschaft.
Wenn du zum Kind ja sagst, dann hast du ja nun Zeit bzw. kannst mit ihr Vereinbaren, dass du deinen Abschluss (z.B. Abendschule) nachholst und eine Ausbildung beginnst. Sie ist die Hauptverdienerin und sie kommt mit ihrem Verdienst auch ohne dich zurecht. Da du nicht die Last der Schwangerschaft und GEburt trägst, spricht nichts dagegen JETZT eine Ausbildung und Co zu machen um später besser versorgt zu sein. Oderi hr einigt euch darauf, dass du der Hausmann und Erzieher wirst, und sie geht voll arbeiten. Das sind Systeme, die auch nach Trennung weiter getragen werden können. In einer funktionierenden Beiehung sollte man alelrdings am wenigsten an eine Trennung denken.