Kennt ihr einen Verlag der Bücher von unbekannten Autoren annimmt?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Versuche mal hier dein Glück:

http://www.salonlöwe-verlag.de/

Der link funktioniert nicht. Schau mal:

Die von Ihnen eingegebene Internetadresse www konnte nicht gefunden werden. Möglicherweise ist die angefragte Internetadresse nicht mehr erreichbar oder die Schreibweise nicht korrekt. Nutzen Sie die Suchfunktion, um die gewünschte Seite zu finden.

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@Mucker

Bei GF wird der Link wegen dem Ö nicht als Link interpretiert. Man muss es kopieren und in Adresszeile des Browsers einfügen.

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Zunächst etwas zu der Frage wegen der Verlagssuche: Da musst du selbst suchen, weil man wie gesagt nicht weiß wo es ins Verlagsprogramm passen könnte^^ Da kann dir keiner was empfehlen, was gut wäre.

Hier mal noch etwas, das ich schon einigen Leuten geschrieben habe (es wird ca. alle 2 Tage die gleiche Frage gestellt): Solltest du i.wo mal auf etwas stoßen wie "bezahlen Sie die Druckkosten und wir verlegen", dann ganz schnell die Seite verlassen. Da wo du zahlst, ist was falsch^^ (außer BoD, aber du willst dich ja nicht gleich in Unkosten stürzen^^)

Ein gutes Buch zu schreiben und es zu veröffentlichen ist wie ein 6er im Lotto. Die Verlage werden mit Manuskripten überhäuft, daher ist die Chance sehr gering. Da kann man sich nicht die Verlage aussuchen, wie es einem gerade passt =D

Deine Geschichte sollte am besten neu und in den Geist der Zeit passen, dann sind die Chancen vielleicht minimal höher. Entscheidend sind aber auch dein Stil, deine Wortgewandtheit und Formulierungen.

Mal eine ganz andere Frage, die du dir stellen solltest, weil das ist ein ganz Wesentlicher Bestandteil des Veröffentlichen:

Hast du schon Betaleser beauftragt dein Werk zu lesen? Hast du dir in z.B. Foren Meinungen der breiten Masse geholt (drauf achten, dass der Schreibbereich nicht einsehbar für Gäste ist!)? Hast du das Werk lange ruhen lassen, bevor du dich an eine Komplettüberarbeitung gemacht hast? Hast du bereits einen Klappentext, ein Expose und eine Autorenvita geschrieben?

Vor allem die Thematik "Kommentare einholen", "Betaleser holen" und "Komplettüberarbeitung" solltest du dir zu Herzen nehmen. Du möchtest ja immerhin ein gutes Buch schreiben ne? ;-) Sonst ärgerst dich im Nachinein nur über die ganzen übersehenen Fehler. Willst du nur auf Bookrix und Co. veröffentlichen fällt zwar das Expose etc. weg, aber dein Werk sollte dennoch so gut wie möglich sein. Sprich auch da sind die Meinungen anderer, Tipps etc. und Betaleser entscheidend.

Wenn du noch ein paar Tipps brauchst, vielleicht wär ja das etwas für dich: www.fantasy-schreibforum.com (der Schreibbereich und die Ecke für Tipps ist für Gäste nicht einsehbar) Wenn ein Schreibbereich abgeschottet ist, kann google und Gäste es nicht finden, dadurch ist der Text nicht ergoogelbar und auch nicht einfach kopierbar. Daher gibt es bei solchen Foren auch keine Probleme bei den Verlagen, weil sie deinen Text nicht ergoogeln können und es zudem wie eine kleine abgeschottete Arbeitsgruppe gilt. Nur im privaten Rahmen Beta- und Korrekturlesen lassen (also Verwandte und Freunde) führt nach Jahren der Erfahrungen (und Erfahrungsaustausch mit anderen) eindeutig nicht zum Erfolg, denn die meisten Fehler fallen ihnen nicht auf, oder sie kritisieren nicht in der Form, wie sie es bei einem Fremden tun würden.

Zusammengefasst: Einen Verlag zu finden (gerade einen bekannten großen) ist unheimlich unwahrscheinlich, vor allem für einen Schreiber, der nicht bekannt ist. Ein Kleinverlag schon eher, aber auch da ist es immer unwahrscheinlicher. Möglichkeit sind BoD und Plattformen wie Bookrix. Beides ist mit einem unglaublichen Aufwand für dich verbunden. Auf zweitgenannterer Plattform wird man mit Werbung der anderen Plattform-Nutzer überschwemmt und auch bei BoD (wo du es dann immerhin in gedruckter Form hast) ist deine Initiative mit Werbung etc. das A und O. Und ist ein Werk (in Bezug auf das Schreibhandwerk und Richtigkeit) nicht 1A, kannst du direkt einpacken, weil die Ansprüche der Leser an Indie-Autoren steigen, durch die ganze Zahl der Hobbyautoren, die einfach mal was veröffentlichen, stetig an.

Es gibt eine Menge Verlage, die Manuskripte von unbekannten Autoren annehmen. Genau genommen hat ja jeder Autor mal als Unbekannter angefangen.

Aber der Bekanntheitsgrad ist nicht der Knackpunkt, sondern

  • die Qualität des Manuskripts
  • ob es (thematisch und zeitlich!) in das Verlagsprogramm passt
  • ob Autor sich mit den Gebräuchen des Verlagswesens befasst hat

Den 1. Punkt kann ich nicht beurteilen, beim 2. Punkt fällst du schon durch, denn du hast ja noch nicht einmal eine Vorstellung von dem Verlag, der dein Werk einmal veröffentlichen soll! Das zeigt mir, dass du auch den 3. Punkt nicht erfüllen kannst.

So, wie du das angehst, ohne jegliche Vorbereitung, Kenntnisse und Recherchen, ist die Wahrscheinlich, dass dein Manuskript veröffentlicht wird, größer, wenn du die ausgedruckten Blätter vor der Tür in die Luft schmeißt.

Mein Rat: Mache deine Hausaufgaben und wenn dann die Qualität noch stimmt, wirst du auch einen Verlag finden. Geduld brauchst du allemal dazu.

Jeder Verlag nimmt gute Manuskripte an wenn sie sich als umsatzverdächtige Bücher verkaufen lassen.

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