Keine Einsicht in Nebenkostenbelege (Betriebskostenbelege)

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Wenn der Vermieter sich weigert, bzw, nichr ermöglicht, in die Original-Rechnungs-Belege Einsicht zu nehmen, darf der Mieter die Nachzahlung verweigern, also nicht leisten, die Abrechnung ist nicht fällig. Siehe: LG Essen DWW 96,371; AG Köln und AG Bonn WuM 96, 629. Die Abrechnungsunterlagen sind am Ort der Mietwohnung vorzulegen, zur Zusendung von Kopien ist der Vermieter nicht verpflichtet. Gegen Kostenerstattung kann man trotzdem diese beantragen. Bei Einsichtnahme darf der Mieter die Belege fotografieren.

Ich würde die Nebenkostenabrechnung bei Unklarheiten nicht begleichen und Deinen Vermieter darüber informieren. Nach Einsichtnahme bist Du natürlich bereit -vorausgesetzt alles ist in Ordnung und nachvollziehbar- zu zahlen...

Der Vermieter hat den anderen gestern fristlos gekuendigt,mit der Begruendung,das er sich an Presse&Staatsanwalt gewannt hat,2andere Mieter haben eine Rechtsschutzversicherung ,alo Anwaelte die nix mit Mieterschutzbund zu tun haben,und die sagen da kann man nix machen ausser die immer wieder anschreiben,wir wollen dienterlagen sehen aber es wird uns verwehrt,ich zahle die Miete bereits unter Vorbehalt.Wir haben alles probiert,und wissen nicht mehr weiter,keiner hilft wirklich,deswegen meine Frage wen kann man noch an sprechen?Hast du vielleicht noch einen anderen Tipp?

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@waldpferd

Auch Vermieter müssen sich an Gesetze halten. Ob die Kündigung Deiner Hauskollegen rechtens war oder nicht, sollte ein Gericht entscheiden. Für eine unklare NK-Abrechnung zahle ICH keinen müden Cent. Der VM will Geld von mir. Ich würde so einem Vermieter die Hölle heiß machen...

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A)kann der Vermieter dem anderen Mieter nicht Grundlos Fristlos Kündigen. B) Bist du Rechtschutzversichert? Nimm dir einen anderen Anwalt als den vom Mieterverein. C) Nebenkosten vermindert oder nur unter Vorbehalt Zahlen. Erstatte doch ebenfalls Strafanzeige gegen deinen Vermieter. Gegen die Kündigung gehst du dann mit dem Mieterverein und dessen RA notfalls Gerichtlich vor.

Der Vermieter hat den anderen gestern fristlos gekuendigt,mit der Begruendung,das er sich an Presse&Staatsanwalt gewannt hat,2andere Mieter haben eine Rechtsschutzversicherung ,alo Anwaelte die nix mit Mieterschutzbund zu tun haben,und die sagen da kann man nix machen ausser die immer wieder anschreiben,wir wollen dienterlagen sehen aber es wird uns verwehrt,ich zahle die Miete bereits unter Vorbehalt.Wir haben alles probiert,und wissen nicht mehr weiter,keiner hilft wirklich,deswegen meine Frage wen kann man noch an sprechen?Hast du vielleicht noch einen anderen Tipp?

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@waldpferd

Der Vermieter wird vor Gericht vermutlich Recht bekommen, falls der betroffene Mieter klagt. Ich rate von derlei Aktionen dringend ab. Das Mietrecht hält hier andere Möglichkeiten parat (siehe meine Antwort).

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Darf die Freundin meines Mitbewohners bei uns wohnen? Fristlose Abmahnung erhalten.

Hallo, wir sind zur Zeit noch eine dreier WG. Wir sind alle drei Hauptmieter. Unser dreier Mietvertrag endet am 30.11.13. Danach sind wir nur noch zu zweit. Nun ist es so, dass der besagte Mitbewohner schon ausgezogen ist und wir schon für ihn mit zahlen, also nur noch zu zweit sind. Mein, noch mit mir zusammen wohnender, Mitbewohner hat eine Freundin. Diese "wohnt" nun bei uns. Das heißt, dass sie hier ab und an mal schläft, mal für 5 Wochen, mal weniger. Sie hat, aus logistischen Gründen, ihren Namen an dem Klingel- und Postschild angebracht. Weil neulich die Wahlen waren und sie bei uns war und von hier aus wählen wollte, hat sie sich beim Einwohnermeldeamt bei uns gemeldet. Nun haben wir heute eine schriftliche Abmahnung zur fristlosen Kündigung im Briefkasten gehabt, falls diese Person nicht bis innerhalb 1 Woche auszieht. Ist das so rechtens? Im Mietvertrag steht nicht bzgl eheähnlicher Verhältnisse etc. Das einzige, was ich dazu gefunden habe ist folgendes: Der Mieter ist berechtigt, eine andere Person, die weder Familienangehöriger noch Bediensteter des Mieters ist, zum Mitgebrauch der Wohnung auf Dauer in seinem Haushalt aufzunehmen...Es spielt keine Rolle, ob es sich um eine Person gleichen oder anderen Geschlechts handelt, Voraussetzung ist lediglich, dass die Gründe des Mieters erst nach Abschluss des Mietvertrages entstanden sind und die Wohnung z. B. nicht überbelegt ist (BGH RE WM 85, 7).

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Zwei Hausmeisterfirmen für ein Gebäudeobjekt?

Hallo Community,

ich habe seit 2014 einen kleinen Konflikt mit meinem Vermieter, bzw. der Betriebskostenabrechnung.

Die Belegeinsicht war sehr aufschlussreich für mich und die Unterlagen sind auch schon auf dem Weg zum Mieterbund.

Allerdings beschäftigt mich dieser eine Punkt so sehr, dass ich schonmal vorab von Leuten mit Ahnung hier eine Meinung hören möchte.

Und zwar beschäftigt der Vermieter / Hausverwaltung zwei Firmen für den Hausmeisterdienst mit identischem Leistungsverzeichnis. Lustigerweise ist es einmal eine "firmeninterne" Hausmeisterfirma, dessen Geschäftführer der Eigentümer des Wohnobjektes ist und zusätzlich noch eine separate Firma für "Hauswartung und Notdienst", die auch noch für andere Objekte der Hausverwaltung tätig ist. 

Der Funfact hier ist: Der Geschäftsführer der Hausverwaltung ist der Sohn des Eigentümers.

Wie gesagt, das Leistungsverzeichnis deckt sich komplett.

Liege ich mit der Vermutung richtig, dass dies weder notwendig noch wirtschaftlich ist und der Vermieter hier viel zu viel vom Mieter abkassiert?

Und ist es auch zulässig, dass die Hausmeisterfirma jeden Monat pauschal eine Rechnung erstellt?

Ich habe in der Einsicht nur den Vertrag mit Leistungsverzeichnis vorgelegt bekommen, so wie eine einzige "Pauschalrechnung" für das ganze Jahr, die monatlich abgestempelt wurde.

Ich finde es dadurch schwer nachvollziehbar, ob die genannten Leistungen im vollen Umfang auch erbracht wurden und auch nur umlagefähige Kosten umgelegt wurden.

Gerade da es sich hier um den firmen-interne Hausmeisterservice handelt, hat der Vermieter ja eindeutig dutzende Möglichkeiten fiktive Kosten zu erstellen und allgemein noch mehr am Mieter zu verdienen.

In der Pauschalrechnung wird als umlegbarer Betrag ~380€/Monat genannt.

Wie gesagt, zusätzlich zu der zweiten Firma, die nochmal ~280€/Monat pauschal für die gleichen Leistungen in Rechnung stellt.

Ich finde das Ganze jedenfalls sehr unseriös und verdächtig.

Gruß, Shogun

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Allgemeinstrom zweier Häuser zusammengefasst, darf das?

Zur Wohnsituation: Im Haus der Oderstr. 22 befinden sich 4 Wohneiheiten. Im Haus der Oderstr. 20 ebenfalls. Alle Wohneinheiten sind gleich gross. Die beiden Häuser bilden einen Wohnblock mit je einem seperaten Eingang.

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Lt. unserer Betriebskostenabrechnung wird unser Allgemeinstrom wie aber folgt berechnet: Die Kosten für Hausnr. 20 und 22 werden zusammengefasst und dann auf die Wohneinheiten verteilt. Das geht meiner Ansicht nach nicht, denn im Nachbarhaus ist sehr oft in der Nacht das Licht an der Haustür sowie auf dem Dachboden und dem Keller an.

Warum werden beide Häuser zusammen veranlagt, wenn da zwei Zähler vorhanden sind?

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Betriebskosten in der Nebenkostenabrechung

Hallo - unsere Heizkostenabrechnung ist wahrscheinlich falsch, wird überprüft. Aus derBetriebskostenabrechnung (gesonderte Rechnung) gibts ein Guthaben, das der Vermieter aber seit 6 Monaten nicht auszahlt weil er meint, er habe aus der Heizkosten-abrechnung noch eine Nachzahlung zu erwarten. Kann er das Guthaben zurückhalten oder muss er es - wie wir glauben - weil "andere Baustelle" dies auszahlen und die Prüfung der Heizkostenabrechnung abwarten u. dann ggf. eine Nachzahlung fordern. Kompliziert? Wer weiß Bescheid. Danke.

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WEG/Akteneinsicht durch Mieterverein

Wir haben die Sondereigentumsverwaltung und die WEG-Verwaltung weigert sich stehts uns die Belege zu übersenden. Es geht hier um einen Widerspruch unserer Mieter gegen die Betriebskostenabrechnung. Die Mieter wollen Nachweise und wir bekommen die nicht, außer wir fahren selbst hin und kopieren auch selbst... Hat wer ne gute Lösung für das Problem? Nimmt der Mieterverein bevollmächtigt evtl selbst Einsicht?

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Fehlerhafte Betriebskostenabrechnung / Täuschung

Guten Morgen!

Wie viele andere Mieter erwarten wir auch in den nächsten Tagen unsere Betriebskostenabrechnung. Da sich unser Vermieter gerne Zeit lässt, ist es die Abrechnung für das Jahr 2011! Nach Rücksprache mit einem Ex-Mieter, der seine Abrechnung schon erhalten hat und diverse grobe Fehler entdeckt hat bin ich stutzig geworden und habe mir die Abrechnung des Jahres 2010 (Erhalten und bezahlt im Dezember 2011) mal genauer angeschaut. Ich muss dazu sagen, dass diese meine erste Abrechnung war die ich jemals bekommen hatte da dies auch die erste Wohnung war und ich demnach keinerlei Erfahrung hatte. Leider habe ich die Rechnung blind bezahlt.

Haus:

3 parteien (1 davon Vermieter selbst) Unsere Wohnung 63 m² Gesamtfläche lt. Vermieter 255 m²

Die Positionen auf der Abrechnung sind übersichtlich und bis auf 2 Ausnahmen auch relativ realistisch. Es gibt 3 Ausnahmen, da sich jetzt für die aktuelle Abrechnung des Ex-Mieters folgendes herausstellte:

  1. der Vermieter kann für die Reinigungsleistung keine Rechnungen vorlegen = für uns 330 € (wie sich herausstellte läuft die Reinigungskraft unter der Firma des Vermieters -> Steuerhinterziehung?

  2. TV-Empfang über SATELITENSCHÜSSEL wurde mit 73 € pro Partei umgelegt

  3. Der Umrechnungsschlüssel unserer Wohnung beruht auf einer m²-Zahl von 70 m²

Wir haben Betriebskosten in Höhe von 800 € vorausbezahlt und hatten laut der Rechnung des Vermieters eine Belastung von 967,83 €! Wir mussten demnach 167,83 € nachzahlen, was wir auch leider blind ohne Einsicht der Rechnungen bezahlt haben! :-((

Wenn jetzt also (wie der Ex-Mieter mit seiner neuen Abrechnung sagte) die Reinigungskraft und der TV-Empfang von der Rechnung verschwunden sind, zweifel ich natürlich an der Nachweisbarkeit der Rechnungen der Reinigunugskraft der letzten Rechnung!

Wenn also die letzte Rechnung nicht rechtens war, die Reinigungskraft, der TV-Empfang wegfallen und die Quadratmeteranzahl richtig berechnet wird, hätten wir keine Belastung von 167 € gehabt sondern eine Gutschrift von 233 €! Wenn man dies natürlich mit der bereits bezahlten Forderung verrechnet steht uns doch ein Guthaben von 400 € zu oder bin ich auf dem Holzweg?????

Laut Recherche habe ich ja eine Widerspruchsfrist von 3 Jahren ab Jahresende der Zustellung!?

Sollte ich, sofern für die aktuelle Abrechnung keine Belege für die Reinigungskraft und den TV-Empfang nachgewiesen werden kann, die alte Abrechnung anzweifeln und meinen Vermieter auf die gutschrift von 400 € ansprechen???

Wenn wirklich alles nachgewiesen werden kann und der Putzmann offiziell "angestellt" ist und seine Arbeit gut macht bin ich wirklich bereit da was für zu zahlen. Ich gucke auch nicht auf jeden Euro. Aber ich fühle mich mitlerweile ein wenig hinters Licht geführt wenn ich an 400 € denke...

Was würdet ihr tun und was habe ich für Möglichkeiten?

Über eine Antwort würde ich mioch sehr freuen!

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