Katzenflüsterer gesucht...?

5 Antworten

Hallo Albablu,

je da habt ihr ja Party in der Bude. Aber das kann man, mit viel Geduld und Zuneigung, auch in den Griff bekommen. Ich habe da mal bisschen Info für dich.

Allgemeininfo zum Thema Zusammenführung:

eine Zusammenführung geht nicht zwischen Tür und Angel, man braucht Zeit und viel Geduld.

Die Katzen sollten vom alter und Charakter zusammen passen. Dann klappt es Stressfreier. Das Geschlecht ist dabei Nebensache.

Bei einer Zusammenführung gibt es immer kleinere Aufreger. Es gibt Prügeleien, Kreisch-Orgien und wenn es ganz hart wird, fließt auch mal Blut. Darauf muss man sich einstellen, das ist völlig normal.

Es kommt auf die Katzen an, wie lange so etwas dauert. Bei manchen geht es bereits nach paar Tagen, andere brauchen paar Wochen.

Für die Katze die zu erst da war, ist eine neue Katze immer erst mal ein Eindringling in ihre heile und sichere Welt. Das bedeutet für die Erstkatze Stress pur.

Hinzu kommt, für die eine Katze bedeutet es ja nicht nur, das sie einen Artgenossen bekommt, sondern auch gleichzeitig noch ein neues zu Hause. Neue Gerüche, neue Geräusche, nichts vertrautes mehr.

Wenn sich die Katze zurück zieht im neuen zu Hause, einfach in Ruhe lassen. Es braucht Zeit, bis sich die Katze mit der Situation arrangiert und beginnt Vertrauen auf zu bauen. Und diese Zeit muss man ihr einfach auch lassen.

Hier noch Hilfreiche Seiten zum Thema Zusammenführung:
http://www.petsnature.de/info/products/Katzen-Ratgeber/Katzen-Haltung/Zusammenfuehrung-von-Katzen.html

http://www.tierhilfsnetzwerk-europa.de/aufklaerung/zusammenfuehrung-von-katzen

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Allgemeininfo zum Thema Erziehung/Bestrafung:

Katzen lassen sich nur in einem gewissen Maß erziehen, sagen wir lieber Trainieren. Und es gibt einfach Dinge, die sie nie lernen kann, weil sie gegen ihre Natur sind. Dann hättest du dir vielleicht besser einen Hund anschaffen sollen. Katzen werden Verbote immer übertreten und Reviergrenzen, z.B. wie der verbotene Sessel, überschreiten.

Du kannst es mit dem Kommando "NEIN!" versuchen. Immer dann, wenn du die Katze bei einer Tat erwischst, in einem strengen, möglichst immer gleichen Tonfall "Nein" sagen. Manche Katzen reagieren besser auf "Lass das!" Hierbei sollte die Betonung auf dem "S" liegen, da es für die Katze wie ein fauchen eines Artgenossen klingt.

Bitte niemals eine Katze für ihr Fehlverhalten bestrafen. Denn Katzen sind einfach nicht in der Lage, eine Bestrafung mit der vermeintlichen Tat zu verknüpfen.

Mittelalterliche Methoden wie Wasserspritze oder Zitrusdüfte, Pfeffer, Zwiebeln, Chinaöl ect. auch unbedingt meiden. Dies kann das Vertrauen zwischen Mensch und Katze derart schaden, das die ganze Situation nur schlimmer und am Ende, möglicherweise, die Katze Unsauber wird.

Die Katzenverhaltensberaterin Christine Hauschild hat diese
"Therapiemaßnahme" mit dem Wasserspritzen z.B. mal unter die Lupe
genommen:
http://www.snautz.de/magazin/katzenerziehung-ohne-spruehflasche.html

Alles Gute

LG

Hi Albablu! Ich komme aus dem Tierschutz, und bin eigentlich ein "Hunde-Mensch". Beruflich bin ich jedoch auch mit Samtpfoten vertraut. Ich rate euch ganz unbedingt, schnellstmöglich offen und ehrlich beim Tierheim vorzusprechen. Die Situation klingt für mich gar nicht gut, zumal es wohl schon seit einem Monat so zugeht.

Verhalten kann sich mit der Zeit ritualisieren, und das wäre für euch alle ziemlich blöd, für eure "alte" Katze jedoch absolut fatal. Verantwortlich sehe ich euch definitiv eher für die alte Katze, und zu ihrem Wohl solltet ihr dringend handeln. Doch auch für die neue, kranke Katze ist ja derzeit längst kein entspanntes Leben absehbar.

Macht euch bewusst, dass ihr keinesfalls versagt habt, so oder so. Ihr hattet für beide Tiere nur das Allerbeste im Sinn, und wolltet sie beide aus ihren traurigen Lagen retten. Man steckt jedoch nicht in den Köpfchen drin, und kann auch nicht "menschen-logisch" mit ihnen diskutieren. Manchmal passt es eben einfach nicht, und eure alte Katze scheint meiner Meinung nach schon regelrecht traumatisiert zu sein.

Vielleicht kann euch ja doch noch ein wahrer Experte helfen, beispielsweise ein Tier-Therapeut. Wildes Herumprobieren allerdings würde ich ab jetzt wirklich lieber sein lassen, um die Katzen nicht noch mehr zu verunsichern. Bitte bezieht das Tierheim mit ein; ihr habt regulär sowieso "nur" einen Überlassungs-Vertrag für die neue Katze bekommen, und das Tierheim bleibt weiterhin in einer kontrollierenden Position. Alles Gute, und viel Kraft für die Zukunft!

kennst du die sendung auf vox "3 engel für tiere" da giebt es eine katzen flüssterin. 

Ich würde dir empfehlen die zwei mal zu trennen und in verschiedene zimmer zu sperren für die Nacht (oder bisschen länger) und sie dann ganz vorsichtig neu zu vergesellschaften.

Viel Glück Lavia

Danke für den Tipp, werde ich gleich mal googlen. Das hatte ich auch vorgeschlagen, doch das könnten wir nur ein paar Nächte so machen, da mein Freund auf Dauer kein Katzenklo im Wohnzimmer möchte...

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Wäre wirklich dankbar über vorschläge! :)

LG Selli

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