Kann man noch einen Taschenrechner vertrauen?

10 Antworten

Punktrechnung kommt vor Strichrechnung - und wenn man in Aufgaben wie im Beispiel keine Klammern setzt oder die Reihenfolge schon beim Eintippen anpasst, dann führt der Rechner die Operationen halt nach seiner eigenen Logik durch: nicht unbedingt korrekt. Man sollte daher schon ein wenig wissen was man tut bevor man dem Ergebnis trauen kann.

Das liegt daran, dass der Taschenrechner die Punkt-vor-Strich Variante einsetzt, jedenfalls bei den neueren Modellen.

Die Antwort auf deine Frage ist eigentlich logisch. Eine "richtige Antwort" vom Taschenrechner ist nur zu erwarten, wenn dieser die mathematischen rechenregeln beherrscht.

Nicht alle Taschenrechner kennen bzw können das. Also den richtigen Umgang beim rechnen mit "Punktrechnung und Strichrechnung".

Du weißt doch noch aus der Anfangszeit der Methestunden die übliche Regel die da lautet "Punktrechnung kommt vor Strichrechnung". Damit ist gemeint, dass zuerst das was Mal- und Geteilt-Aufgabenteile sind, zuerst gerechnet werden muss (Klammerrechnung, sinngemäß) und dann erst plus und oder Minus.

Es müsste also zuerst 8 mal 3 gerechnet werden und dann erst der Rest mit den Plus- und Minusrechnungen. Nur dann ist ein mathematisch korrektes Ergebnis zu erwarten.

Wie gesagtm nicht alle Taschenrechner berherrschen das, insofern sind Ergebnisse von Taschenrechnern zu mistrauen, es sei denn man weiß dass sie nach der sogenannten umgekehrten polnischen Definition rechnen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Umgekehrte_Polnische_Notation lese entsprechende informationen und google mal, ob dein Taschenrechner diese Rechenmethode kann, dann weißt du ob du den Ergebnissen trauen kannst oder nicht.

Noch Fragen in diesem Zusamenhang?

übrigens, in Taschenrechner die die UPN beherrschen kann man die Rechnung einfach so durcheinander -bezüglich der Rechenregeln- eintippen. Sie speichern zuerst alles in einen Zwischenspeicher, analysieren dann die Rechenaufgabe auf Wertigkeiten und Rechenregeln und rechnen dann erst gemäß der Regeln die Aufgabe und gelangen dann immer zu einem korrekten Ergebnis. Diese rechner sind also Spezialisten, die die Rechenregeln kennen und ausführen.

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@realistir

Als UPN-Fan muss ich jetzt aber nachfragen, was du genau meinst.

Das Wesentliche an UPN ist ja, dass der Rechner eben nicht die Rechnung analysiert - und auch keine Klammern oder Punkt-vor-Strich-Regeln kennt. Das mit dem Zwischenspeicher ("Stack") ist korrekt, aber der Benutzer ist dafür verantwortlich, dass er die Zahlen und Rechenoperationen in der richtigen Reihenfolge in diesen Zwischenspeicher eingibt.

z.B. kannst du die Rechnung 3 * (7 - 5) - (6 + 2) so eingeben:

3 ENTER 7 ENTER 5 - * 6 ENTER 2 + -

Diese Eingabereihenfolge kommt dadurch zustande, dass ich Punkt-/Strich- und Klammerregel berücksichtigt habe. Der UPN-Rechner selbst kann das nicht. Ein reiner UPN-Rechner (z.B. mein HP-15C) besitzt nicht einmal Klammertasten (und auch keine =-Taste).

In meinen Augen ist dieses Prinzip sehr vorteilhaft. Erstens benötigt man für die meisten Rechnungen deutlich weniger Tastendrucke als bei einem Rechner mit algebraischer Eingabe, und zweitens ist jedes Ergebnis leicht nachvollziehbar, weil der Rechner keine dem Benutzer eventuell unbekannten Regeln verwendet.

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