Ein Verein kann auch von zwei Personen gegründet werden. Soll der Verein allerdings im Vereinsregister eingetragen werden, muss er zum Zeitpunkt der Anmeldung sieben Mitglieder haben. Bis dahin ist der Verein ein nicht eingetragener und damit auch nicht rechtsfähiger Verein. Ein solcher kann zum Beispiel kein eigenes Vermögen haben.

JotEs

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Da die Satzung 3 bis 5 Vorstandsmitglieder zulässt, ist für das beschriebene Vorhaben keine Satzungsänderung erforderlich. Die zusätzlichen Vorstandsmitglieder können daher einfach per Beschluss ("Wahl") bestellt werden, vorausgesetzt, dass die Wahl bei der Berufung der Versammlung (also in der Einladung) angekündigt wird.

Etwas anderes (nämlich das, was der Vorstand meint) gilt  dann, wenn zunächst eine Satzungsänderung erforderlich wäre. Dann müsste nämlich zunächst die Satzungsänderung beschlossen und diese Änderung in das Vereinsregister eingetragen werden. Erst danach, also auf einer weiteren Versammlung, könnten dann die zusätzlichen Vorstandsmitglieder bestellt werden


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Wenn man einen Schaden sieht (wenn auch nur "kaum"), dann liegt ein Unfall vor. Dein Kumpel war an diesem Unfall beteiligt und hat sich entfernt, ohne dem Geschädigten die Feststellung der Umstände und seiner Daten zu ermöglichen. Damit hat er den Tatbestand des unerlaubten Entfernens vom Unfallort erfüllt (§ 142 StGB). Er hat sich also strafbar gemacht und muss daher mit einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren (vorliegend eher unwahrscheinlich) oder zu Geldstrafe rechnen.

Sollte es sich um einen Unfall außerhalb des fließenden Verkehrs handeln (also etwa beim Ein- oder Ausparken) und sollte das noch keine 24 Stunden her sein, dann kann er bei einer nachträglichen Meldung bei der Polizei auf Strafmilderung oder gar auf Absehen von Strafe hoffen.

Dein Kumpel hat im Grunde genommen nun drei Möglichkeiten:

1) Er unternimmt nichts und hofft darauf, dass er nicht ermittelt wird.

2) Er nimmt Kontakt zu dem Geschädigten auf und hofft, dass dieser den Unfall noch nicht bei der Polizei angezeigt hat.

3) Er meldet den Unfall bei der Polizei. 

Nr. 3) bringt nicht viel, wenn der Unfall bereits länger als 24 Stunden her ist, denn die Tatsache, dass er sich freiwillig gestellt hat, kann zwar vom Gericht strafmildernd gewertet werden. Einen Anspruch darauf hat man allerdings nicht.

Nr. 1) ist extrem unfair gegenüber dem Geschädigten. Wenn aber dein Kumpel mit dieser Schuld leben kann, dann ist das durchaus eine Option.

Der goldene Mittelweg ist m.E. die Nr. 2). Dabei sollte dein Kumpel zunächst anonym bleiben und herausfinden, ob der Geschädigte den Unfall bereits angezeigt hat. Wenn ja, dann läuft das Verfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort bereits und wird von Amts wegen weiterbetrieben. Der Geschädigte kann die Anzeige nicht wieder zurückziehen. In diesem Falle sollte dein Kumpel auf Nr. 1) umschwenken.

Andernfalls sollte er dem Geschädigten seinen Schaden ersetzen und damit sein Gewissen erleichtern. Dabei sollte er aber möglichst versuchen, weiterhin anonym zu bleiben, denn er weiß nicht, wie der Geschädigte "tickt". Dieser könnte trotz Schadensersatz deinen Kumpel anzeigen - und dann kommt es eben doch zu einer Verurteilung.

Bei einer Verurteilung droht deinem Kumpel neben Freiheits- oder Geldstrafe auch die Entziehung der Fahrerlaubnis und die Anordnung einer Sperrfrist für die Neuerteilung. Die Sperrfrist wird etwa 9 bis 12 Monate dauern.

Da dein Kumpel noch in der Probezeit ist, drohen ihm im Falle einer Verurteilung auch Probezeitmaßnahmen - beim ersten Mal: Aufbauseminar für Fahranfänger  sowie Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre.

Im Übrigen wird er den angerichteten Schaden aus eigener Tasche zahlen müssen, da seine Versicherung ihn wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort in Regress nehmen wird.

Diese ganzen Probleme hätte dein Kumpel vermeiden können, wenn er sich nicht unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hätte. Die Versicherung hätte den  Schaden bezahlt (evtl. wäre er sogar so gering gewesen, dass es sich gelohnt hätte, ihn selbst zu bezahlen) und dein Kumpel hätte mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von höchstens 35 Euro rechnen müssen. Alle die oben beschriebenen straf- und fahrerlaubnisrechtlichen Folgen würden ihm dann nicht drohen ... 

Mir ist nicht so ganz verständlich, warum Fahranfänger so häufig den Weg der Flucht wählen, wenn sie in einen Unfall verwickelt sind, zumal dann, wenn es sich um einen Unfall beim Parken handelt. Es scheint mir so, als würde in den Fahrschulen nicht eindringlich genug auf die Folgen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort hingewiesen ...

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Würdest du nicht das Endkapital K3 sondern den gesuchten Zinssatz Z3 kennen, so wüsstest du doch bestimmt, wie man aus dem Anfangskapital K0 = 12000 und den angegebenen Zinssätzen Z1 = 3,5 % = 0,035 und Z2 = 4 % = 0,04 und Z3 das Endkapital K3 berechnen könnte, nämlich so:

K3 = K0 * ( 1 + Z1 ) * ( 1 + Z2 ) * ( 1 + Z3 )

Vorliegend kennst du nun allerdings nicht den Zinssatz Z3, dafür aber das Endkapital K3. Löse also die obige Gleichung nach Z3 auf:

<=> 1 + Z3 = K3 / (  K0 * ( 1 + Z1 ) * ( 1 + Z2 ) )

<=> Z3 = K3 / (  K0 * ( 1 + Z1 ) * ( 1 + Z2 ) ) - 1

und setze dort K3 = 13394,72 sowie Z1 = 3,5 % = 0,035 und Z2 = 4 % = 0,04 ein:

Z3 = 13394,72 / (  12000 * 1,035 * 1,04 ) - 1

Rechne aus:

Z3 = 0,037 (gerundet)

= 3,7 %

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Behauptung:

Es gilt:

a ^ x = e ^ ( x * ln ( a ) )

Beweis:

ln ( a ^ x )

= ln ( a * a * ... ( x - mal ) ... * a )  

= ln ( a ) + ln ( a ) + ... ( x - mal ) ... + ln ( a )

= x * ln ( a )

Es gilt also:

ln ( a ^ x ) = x * ln ( a )

und daraus folgt wegen der Bijektivität der Exponentialfunktion die Behauptung:

<=> e ^ ( ln ( a ^ x ) ) = e ^ ( x * ln ( a ) )

<=> a ^ x = e ^ ( x * ln ( a ) )

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Als Maßstab M bezeichnet man das Verhältnis der Bildlänge B einer Strecke zur Urbildstreckenlänge U dieser Stecke, also:

M = B / U

Hat man also ein Urbild und einen Maßstab, dann findet man zur Länge einer jeden Urbildstrecke die Länge der entsprechenden Bildstrecke, indem man die obige Gleichung nach B auflöst:

B = M * U

und in diese Gleichung den Maßstab M und die Länge der Urbildstrecke einsetzt.

Beispiel:

Eine Urbildstrecke von U = 10 Metern Länge soll im Maßstab M = 1 / 100 abgebildet werden. Dann ist die Länge B der entsprechenden Bildstrecke:

B = M * U = ( 1 / 100 ) * 10 Meter = 0,1 Meter = 10 cm

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Schau hier (Webseite des Floorball Verbandes Sachsen e. V.):

http://www.floorball-sachsen.de/fvstest/?page_id=21

Dort sind zwei Leipziger Vereine verzeichnet, bei denen man Floorball spielen kann.

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Ein unvollständig besetzter Vorstand (gemeint ist das Vereinsorgan, nicht etwa eine Vorstandssitzung) ist beschlussunfähig.

Dennoch kann der Verein noch handlungsfähig sein, nämlich dann, wenn noch hinreichend viele zur Vertretung des Vereines berechtigte Vorstandsmitglieder vorhanden sind. Wegen der Beschlussunfähigkeit des unvollständig besetzten Vorstandes können diese allerdings nicht aufgrund eines Vorstandsbeschlusses handeln, was zu persönlichen Haftungsrisiken führen könnte.

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Wenn ich es richtig verstanden habe, kommt der Radfahrer dem Fragesteller auf der falschen Fahrbahnseite entgegen und will geradeaus weiterfahren, sodass der Fragesteller, der nach rechts abbiegen will, den Weg des Radfahrers kreuzt.

Wenn dem so ist, gilt Folgendes:

1) Es handelt sich nicht um eine Vorfahrt-Situation, da hier niemand von rechts kommt. Statt dessen geht es um Vorrang.

2) Aus § 9 der StVO:

(3) Wer abbiegen will, muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen,

Der Radfahrer kommt dem Fragesteller entgegen und der Fragesteller will abbiegen, also ist die Sache klar: Der Fragesteller muss den Radfahrer durchfahren lassen.

In einer solchen Situation kann der Abbieger gar nicht wissen, ob der Radfahrer unzulässigerweise auf der für diesen linken Fahrbahnseite fährt. Es ist durchaus möglich, dass dies durch Verkehrszeichen ausdrücklich für zulässig erklärt worden ist. 

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Zuständig für die Anordnung von Verkehrszeichen ist die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde. Diese ist bei der Stadt- bzw. Kreisverwaltung angesiedelt.

Ob und ggf. welche Belege erforderlich sind, wird dir die Behörde auf Anfrage mitteilen. 

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Ja, heute ist es dazu wohl zu spät, aber morgen kannst du natürlich in den Verein eintreten :-)

Wenn möglich solltest du dort aber vorher ein Probetraining machen, dann erkennst du, wie gut du bist und wie gut die anderen sind. Außerdem lernst du schon mal die Leute dort kennen und kannst vielleicht abschätzen, ob du dich dort wohl fühlen könntest.

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Da du nun volljährig bist, entscheidest du ganz allein, wie dein weiteres Leben zu verlaufen hat. Dazu gehört auch die Entscheidung, aus dem Verein auszutreten. Das entsprechende Schreiben muss natürlich klarstellen, wer austreten will (dein Name und deine Anschrift) und natürlich musst du es auch selbst unterschreiben.

Deinen Text kannst du so lassen bis auf die Stelle:

"die Mitgliedschaft meines Sohnes XXXXX in  Ihrem Fußballverein XXXXX "

Hier solltest du statt dessen schreiben:

"meine Mitgliedschaft im Fußballverein XXXXX"

Dass der Verein nach vollzogenem Austritt keine Abbuchungen mehr vornehmen darf, versteht sich von selbst. Wenn sie es aber gern möchte, dann kann deine Mutter auf demselben oder einem weiteren Schreiben dem Verein ausdrücklich die Einzugsermächtigung entziehen.

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Als Maßstab M bezeichnet man das Verhältnis der Bildlänge B einer Strecke zur Urbildlänge U dieser Strecke, also:

M  = B / U

oder auch (wenn man die Division lieber durch einen Doppelpunkt darstellen möchte):

M = B : U

Kennt man, wie vorliegend, den Maßstab M und die Urbildlänge U, kann man die Bildlänge B bestimmen, indem man obige Gleichung durch Multiplikation beider Seiten mit U nach B auflöst:

B = M * U

Um also die Bildlänge B zu bestimmen, muss man die Urbildlänge U mit dem Maßstab B multiplizieren.

Vorliegend ist U = 320,5 m und M = 1 / 25000 , also:

B = 320,5 m * 1 / 25000 = 320,5 m / 25000 = 0,01282 m = 1,282 cm

Auf einer Karte mit einem Maßstab von 1 / 25000 wird also eine Strecke von ursprünglich 320,5 m Länge durch eine Strecke von 1,282 cm Länge abgebildet.

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Wenn der Empfänger der Kündigung diese am 18.05.2015 erhalten hat, dann ist die Frist zum 30.06.2015 gerade noch eingehalten worden. Es sind dann nämlich noch genau 42 volle Tage (19.05. bis 30.06., beide Tage eingeschlossen) bis zum Ende der Frist,  also eben gerade die erforderlichen 6 Wochen.

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Der Halter eines Fahrzeuges, mit dem eine Ordnungswidrigkeit im Bußgeldbereich (also mindestens 60 Euro) begangen wurde, bekommt nur dann Post von der Bußgeldstelle, wenn er entweder selber als tatsächlicher Fahrer in Frage kommt oder, falls das ausgeschlossen werden kann, wenn seine Zeugenaussage zur Ermittlung des tatsächlichen Fahrers erforderlich ist.

In deinem Fall war offenbar klar, dass der Halter nicht als tatsächlicher Fahrer in Frage kam (offensichtlicher Altersunterschied zwischen Halterdaten und der Person auf dem Blitzerfoto). Auch die Zeugenaussage des Halters war offenbar nicht erforderlich, da der tatsächliche Fahrer anders ermittelt werden konnte, etwa durch Vergleich des Blitzerfotos mit einem Foto auf dem Einwohnermeldeamt. Daher war der Umweg über den Halter nicht nötig, sondern man konnte sich direkt an den ermittelten tatsächlichen Fahrer (also an dich) wenden.

Anders sieht es im Verwarnungsgeldbereich (bis 55 Euro) aus. Da ein Verstoß in diesem Bereich keine persönlichen Folgen für den tatsächlichen Fahrer nach sich zieht (keine Punkte, kein Fahrverbot, keine Probezeitmaßnahmen), braucht in solchen Fällen der tatsächliche Fahrer zunächst nicht ermittelt zu werden. Statt dessen wird in einem solchen Fall zunächst ein kostenfreies Verwarnungsverfahren angewendet: Der Halter des Fahrzeuges bekommt die Nachricht, dass mit seinem Fahrzeug eine Ordnungswidrigkeit begangen wurde und dass daher ein Verwarnungsgeld erhoben wird. Wird das Verwarnungsgeld gezahlt, ist die Sache erledigt. Außer dem Verwarnungsgeld entstehen dabei keine weiteren Kosten.

So könnte es bei dem Verstoß deiner Mutter, von dem du in einem Kommentar schreibst, gelaufen sein.

Erst wenn dieses Verwarnungsverfahren fehlschlägt, wenn also das Verwarnungsgeld nicht, nicht fristgerecht oder nicht in richtiger Höhe gezahlt wird, wird das Bußgeldverfahren eingeleitet. In diesem Verfahren muss der tatsächliche Fahrer ermittelt werden, da nur gegen diesen eine Bußgeldbescheid erlassen werden darf. Aufgrund der erforderlichen Ermittlungen ist das Bußgeldverfahren aufwändiger und daher nicht kostenfrei, sondern es zieht neben dem eigentlichen Bußgeld noch Kosten in Höhe von mindestens 28,50 Euro nach sich.

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Da es hier nicht um "Rechts-vor-Links" geht, handelt es sich nicht um eine Frage der Vorfahrt sondern des Vorrangs. Daher findet man die Antwort nicht in § 8 StVO ("Vorfahrt"). Statt dessen ist die beschriebene Situation  in § 9 StVO ("Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren") geregelt und zwar klar und deutlich:

(4) Wer nach links abbiegen will, muss entgegenkommende Fahrzeuge, die ihrerseits nach rechts abbiegen wollen, durchfahren lassen.

Dadurch sollte diese Frage geklärt sein.

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Wenn du tatsächlich geblitzt wurdest und es zu  diesem Zeitpunkt höchstens eine Sekunde Rot war, dann:

90 Euro Bußgeld, 28,50 Euro Gebühren, 1 Punkt im FAER in Flensburg.

War schon länger als eine Sekunde Rot:

200 Euro Bußgeld, 28,50 Euro Gebühren, 2 Punkte im FAER in Flensburg, 1 Monat Fahrverbot.

Da du noch Fahranfänger auf Probe bist, muss die Fahrerlaubnisbehörde in beiden Fällen zudem Probezeitmaßnahmen ergreifen. Geschieht dies zum ersten Mal, so wird angeordnet, dass du innerhalb einer bestimmten Frist die Teilnahme an einem Aufbauseminar nachzuweisen hast. Das kostet um die 350 - 400 Euro. Außerdem wird deine Probezeit um zwei auf dann insgesamt also vier Jahre verlängert.

Wenn aber weder du noch deine Mitfahrer einen Blitz gesehen haben und es sich bei dem Blitzer um den typischen "Starenkasten" handelte, dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Dessen Blitz kann man nicht übersehen. 

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Gemäß § 33 Abs. 1 Nr. 1 OWiG wird die Verjährung bereits durch die Anordnung deiner Vernehmung (die fälschlicherweise oft als "Anhörung" bezeichnet wird) unterbrochen, also noch bevor der Vernehmungsbogen überhaupt gedruckt wird.

Einen Nachweis, dass du den Vernehmungsbogen auch tatsächlich erhalten hast, braucht die Behörde nicht führen. Deshalb muss der Anhörungsbogen auch nicht förmlich zugestellt werden.

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Die unberechtigte Benutzung eines Bussonderfahrstreifens kann mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro (BKat.-Nr. 147), bei Behinderung in Höhe von 35 Euro (BKat.-Nr. 147.1) geahndet werden.

Weitere Kosten oder Folgen entstehen nicht, sofern fristgerecht gezahlt wird.


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Gemäß § 53a Abs. 2 Nr. 3 StVZO ist das Mitführen einer Warnweste nur für Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Zug- und Sattelzugmaschinen sowie Kraftomnibusse vorgeschrieben.

Bei einem Quad muss also dann eine Warnweste mitgeführt werden, wenn es laut altem Fahrzeugschein Feld 1 bzw. Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld 5 als zu einer dieser Fahrzeugklassen gehörend zugelassen ist. 

Ist es hingegen als zu einer anderen Fahrzeugklasse gehörend zugelassen oder ist es zulassungsfrei, weil es sich um ein vierrädriges Leichtkraftfahrzeug mit bis zu 45 km/h Höchstgeschwindigkeit und bis zu 50 ccm Hubraum handelt, dann braucht keine Warnweste mitgeführt zu werden.

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