Kann man die Bibel überhaupt ohne den Heiligen Geist Gottes verstehen?

29 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Beten ist nötig.

Vor dem Bibellesen sollte man in der Tat um den Heiligen Geist bitten, damit man das Gelesene richtig verstehen kann. Wir machen das jedenfalls immer so und es funktioniert gut. Egal ob im Hauskreis oder zuhause.

danhof,

würde es auch ohne beten funktionieren?

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@verreisterNutzer

Das weiß ich nicht. Ich bete ja jedes Mal vorher :-)

Ich sag mal so: schaden tut es jedenfalls nicht :-)

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Wie kannst du feststellen, ob du die Bibel richtig verstanden hast?
Immerhin geben viele Leute vor, die Bibel richtig verstanden zu haben und niemand von ihnen kann belegen, dass seine Sichtweise die Richtige ist.

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@TroIIinger

Trollinger:

Bete mal um den Geist Gottes. Vielleicht bekommst Du dann auch ein tieferes Verständnis der Bibel?

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@TroIIinger

Trollinger,

dadurch, daß man sich ständig mit ihr befaßt und sie immer besser kennenlernt?

Du magst Beispiele:

Wie kannst du feststellen, ob du deine Frau, dein Kind, deinen Freund  richtig verstanden hast?

ad 2:

eben, ein Unterschied leigt wohl darin, daß Menschen "vorgeben" sie "richtig" verstanden zu haben.

Es gibt genügend, die das ausnutzen, um Profit/Macht daraus zu ziehen.

DAS ist nicht der Weg, den Jesus meinte.

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@TroIIinger

Wie kannst du feststellen, ob du die Bibel richtig verstanden hast?

Indem ich mich austausche mit Menschen, die schon länger mit Jesus unterwegs sind und über mehr Erfahrung verfügen. Es sind auch diese "Aha!"-Erlebnisse in Predigten oder Gesprächen. Wenn mal wieder ein Groschen fällt.

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@verreisterNutzer

Wie kannst du feststellen, ob du deine Frau, dein Kind, deinen Freund  richtig verstanden hast?

Indem ich sie frage. Bei den Verfassern der Bibel ist das nicht möglich, die sind alle längst tot.

eben, ein Unterschied leigt wohl darin, daß Menschen "vorgeben" sie "richtig" verstanden zu haben.

Eben. Und wie stellt man fest, ob sie sie richtig verstanden haben?

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@OhNobody

Bete mal um den Geist Gottes. Vielleicht bekommst Du dann auch ein tieferes Verständnis der Bibel?

Nein, höchstens einen Hirntumor. Ich bete nicht, weil ich nicht an die Existenz eines Gottes glaube. Es gibt einfach keine Belege für seine Existenz, da ist nichts was einen auf rationaler Basis überzeugen könnte. Ein allmächtiger Gott hätte die Möglichkeit, mich zu überzeugen.

Da ich also nicht überzeugt bin nehme ich an, dass es entweder keinen Gott gibt (wovon ich ausgehe), oder er (für den unwahrscheinlichen Fall dass er existiert) nicht will, dass ich seine Existenz annehme (kann er haben).

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@danhof

Du stellst also lediglich fest, dass du davon überzeugt bist?

Indem ich mich austausche mit Menschen, die schon länger mit Jesus unterwegs sind und über mehr Erfahrung verfügen.

es gibt auch Menschen mit Erfahrung in anderen Religionen, die ebenfalls behaupten, recht zu haben.

Es sind auch diese "Aha!"-Erlebnisse in Predigten oder Gesprächen.

Die gibt es auch in anderen Religionen, somit ist es kein Grund anzunehmen, dass du richtig liegst.

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@TroIIinger

In anderen Religionen habe ich das nicht erlebt. Ich bin Christ.

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@danhof

danhof, dann solltest Du mal aus Deinem vermieften Gebetsstübchen raus und Dich mit Angehörigen anderer Konfessionen unterhalten!

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@666Phoenix

666Phoenix,

besonders "weise" klingt dein "Rat" ja grad nicht.

Hattest du dich nicht irgendwo als "weisen Mann" bezeichnet?

Du liebst die Provokation, nicht?

Daran meint man,  sich selbst so schön aufwerten zu können, nicht?

:-))))

.


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@TroIIinger

Trollinger,

wenn für dich die Bibelaussagen damit auch "tot" sind, dann kannst du tatsächlich nichts erreichen

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@TroIIinger

Trollinger:

Aber missionieren willst Du mit Deinen Ideen nicht?

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@666Phoenix

danhof, dann solltest Du mal aus Deinem vermieften Gebetsstübchen raus und Dich mit Angehörigen anderer Konfessionen unterhalten!

Mach ich bereits. Zum Beispiel mit dir. Oder mit Moslems. Oder mit Yesiden. Deshalb nehme ich aber nicht ihren Glauben an.

Allerdings ist die Unterhaltung mit realen Menschen in der realen Welt auch oft deutlich angenehmer.

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@OhNobody

Die Frage von Trollinger ist berechtigt. Die Antwort muss lauten, man kann sich nie sicher sein, ob man alles richtig verstanden hat. Nehmen wir doch mal meine Ansichten und deine Ansichten.

Ich bin überzeugt, dass der Heilige Geist mir hilft die Bibel zu verstehen. Daher kann ich hier frei und ohne irgendwelche Lehrbücher von wem auch immer zu einem Thema etwas sagen. Ich habe Gedanken und suche in der Bibel ob diese Gedanken mit der Bibel begründet werden können. Dabei besteht ein klarer Unterschied zwischen dir und mir. Meine Gedanken und Auslegungen halte ich zwar für überwiegend richtig aber ich mache keine Lehren daraus. Ich lerne von anderen, die ähnlich denken und vergleiche das mit dem was ich finde.

Bei dir ist es aus folgenden Grund anders:

Alles was du hier schreibst kommt nicht von dir und weil du darüber nachgedacht hast, sondern es sind Gedanken, die du über das Lesen von Büchern und Zeitschriften bekommen hast. Du magst diese "Lehren" zwar nicht einfach so angenommen haben, sondern du hast diese mehr oder weniger mit der Bibel verglichen aber aus meiner Erfahrung weiss ich dass man sich fast immer nur im engen Korridor der Zeitschriften bewegt. Man liest und schlägt die Bibelstellen nach, die dort angegeben sind. Es ist selten dass man frei und ohne Zeitbegrenzung die Bibel liest um bestimmte Themen zu vertiefen. Aufgrund der Menge an Studienmaterial und Predigtdienst sowieso zeitlich ein Problem. Aber nehmen wir ruhig an, du hast alles geprüft. Der Unterschied ist immer noch der. Jemand anderes hat dir eine Lehre vorgestellt und du hast diese Lehre dann übernommen. Niemand, der die Bibel allein mit Hilfe des Heiligen Geistes studiert würde zum Beispiel darauf kommen, dass es zwei unterschiedliche Hoffnungen gibt oder dass Geburtstage verboten sind. ich will das nicht ausbreiten. Die Menge an "Lehren" die ein ZJ im Laufe seines Lebens lernt und wieder verwerfen muss ist enorm groß. Alle Gemeinden in die ich bisher war, haben keinen solchen Wulst an Lehren. Da gibt es Grundlehren, wie die Dreieinigkeit oder einfach nur die Lehre, Jesus ist Gott, die Nächstenliebe, wie die Taufe ist und was die gute Botschaft ist und ansonsten besteht ein Gottesdienst fast immer aus Lobpreis, untereinander helfen oder anderen helfen. Predigten handeln davon, wie wir im Leben Gott verherrlichen können durch gute Taten usw. Klar gibt es immer mal wieder Ausflüge zu "höheren" Themen wie Endzeit, Seele, Himmel usw. Aber der Gottesdienst ist Dienst für Gott und nicht Studium irgendwelcher Lehren. 

Die Frage ist nun aber berechtigt.

Du sagst zum Beispiel: Es kommen nur ein paar in den Himmel. Ich sage alle Christen kommen in den Himmel. Wir beide sagen, dass steht in der Bibel.

Berechtigte Frage von einem Aussenstehenden. Woher weiss man nun wer Recht hat?

Du sagst um den Geist beten - nun ich habe oben ja erklärt der Geist Gottes kommt erst mit der Taufe oder der Hingabe. Was also machen?

Mein Tipp an Trollinger, erstmal davon ausgehen, dass bis auf die Offenbarung im NT alles wirklich wörtlich zu verstehen ist. Wenn Jesus von Gleichnissen spricht erklärt er diese auch. Wenn du die Bibel nicht selbst liest dann wirst du auch nicht rausfinden, welche Lehren von wem auch immer richtiger sind.

Es macht aber wirklich keinen Sinn, die Bibel zu lesen, wenn man sich davon gar nichts erwartet. Wenn du deinen Horizont erweitern willst um Dinge, die sich mit dem "wohin gehen wir" beschäftigen dann ist es sinnvoll einfach mal das Johannes Evangelium zu lesen. Ohne jetzt sofort an Gott zu glauben. Einfach mal um zu sehen, was Jesus Christus so gesagt und gedacht hat. Ich meine, du diskutierst viel bei religiösen Fragen mit, also muss ein gewisses Interesse da sein, woran auch immer. Ich musste auch meinen Kopf leer machen von all dem was ich durch "bibelerklärende Schriften" aufgefüllt hatte erst dann konnte ich die Bibel offen und frei lesen. Ich habe auch einige Jahre an Gott gezweifelt und habe dass erst durch Lesen und beten geändert.

Man vergisst immer, dass man lernen muss zuzuhören um Gott zu hören, denn Gott will keine Sklaven oder Diener, er will Kinder und ist ohne Zwang. Unsere Freiheit geht ihm über alles.

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@juste

Der Rat von Phönix ist sogar sehr gut wie ich finde

Dadurch wird deutlich das "Gläubige" meist nur das glauben was um sie herum geglaubt wird

Und als gläubiger Christ ist eine Unterhaltung mit Gläubigen anderer Richtungen doch sicher interessant

Weder der überzeugte Moslem noch der überzeugte Christ könnten sich gegenseitig überzeugen
Aber vielleicht würde das zu kritischen denken anregen und das Bewusstsein dafür entwickeln evtl nur manipuliert worden zu sein

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@Dave0000

Aber vielleicht würde das zu kritischen denken anregen und das Bewusstsein dafür entwickeln evtl nur manipuliert worden zu sein

Wie hier empirisch zu beobachten ist, geht das den vielen Atheisten auch nicht auf, dass sie nur manipuliert wurden mit hetzerischer Propaganda und Indoktrination à la Dawkins.

Sie wissen überhaupt nicht, wovon sie sprechen, wenn sie von miefigen Gebetsstübchen etc. sprechen. Es geht in der Tat nur um atheistische Mission, oft mit dem bevorzugten Mittel der herablassenden Beleidigung.

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"mit hetzerischer Propaganda und Indoktrination à la Dawkins."

-also den Vorwurf müsstest du dann alle die Schulen und die Wissenschaft richten ....
Um mich herum gibt es viele Gläubige
Und auch ich bin getauft und konfimiert worden

Andersherum mache ich den Vorwurf den Gläubigen persönlich zum Bsp ihre Kinder die Religion aufzuzwingen und sie zu Manipulieren

Wenn mein Kind irgendwann an Gott glaubt, dann darf er das ohne das ich ihm das ausrede oder verbiete
Aber meinen Fragen muss er sich stellen
So wie ich ihm seine Fragen beantworten muss
Ich werd ihm das meiste logisch belegbar erklären können
Was umgekehrt ehr schwer sein wird

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@Dave0000

-also den Vorwurf müsstest du dann alle die Schulen und die Wissenschaft richten ....

Warum? Wird an den Schulen "Der Gotteswahn" gelehrt? Ich rede nicht von Dawkins als Biologen, sondern von Dawkins als einen, der keine Ahnung von Glauben und Religion hat und dennoch Bücher drüber schreibt. Und damit erreicht er nichts als böses Blut.

Andersherum mache ich den Vorwurf den Gläubigen persönlich zum Bsp ihre Kinder die Religion aufzuzwingen und sie zu Manipulieren

Wie soll das aussehen? Räum dein Zimmer auf, sonst kommst du in die Hölle?

Wenn mein Kind irgendwann an Gott glaubt, dann darf er das ohne das ich ihm das ausrede oder verbiete

Nur dürfte das schwer sein, wenn dein Kind keine Christlichen Vorbilder hat. Wenn ihr als Eltern keinen Christlichen Lebenswandel führt und das Kind von Gott und der Bibel nirgendwo etwas erfährt. Dem Kind werden die vorzüge eines Christlichen Lebens vorenthalten - das soll dann kein Aufzwingen oder Manipulieren sein?

Aber meinen Fragen muss er sich stellen [...] Ich werd ihm das meiste logisch belegbar erklären können
Was umgekehrt ehr schwer sein wird

Das ist ja fair. Ein Kind, was auf der Suche nach Sinn und Gott ist, rhetorisch aber natürlich nicht annähernd so gut wie die Eltern, muss wissenschaftlich korrekt darlegen, dass Gott wirklich existiert.

ICH erzähle meinen Kindern, dass es Menschen gibt, die nicht an Gott glauben.

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Durch die Schule wurden grundlegende Kenntnisse über die Welt vermittelt
Durch eigenständiges denken und unabhängige Einflüsse macht man sich selbst ein Bild was das logischste und wahrscheinlichste ist
Im Biologie Unterricht wir die Evolution gelehrt und das ist gut so

"Nur dürfte das schwer sein, wenn dein Kind keine Christlichen Vorbilder hat. Wenn ihr als Eltern keinen Christlichen Lebenswandel führt und das Kind von Gott und der Bibel nirgendwo etwas erfährt. Dem Kind werden die vorzüge eines Christlichen Lebens vorenthalten "

-Das hört sich schwer nach einem Fehler im System des "Gottes" an
Ein Eskimo erfährt vielleicht auch niemals davon und da kann keiner was für
Was für ein gemeiner Gott einige Menschen direkt aus diesem elitären Club auszugrenzen
Und welche Vorzüge soll es haben?

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@Dave0000

Wer sagt, dass ein Eskimo ausgegrenzt wird, wenn er nie was von Jesus gehört hat? Ich kann mich da voll und ganz auf unseren Vater und seine Barmherzigkeit verlassen! Genauso wie bei Kindern, die leiden und sterben mussten.


Und welche Vorzüge soll es haben?

Das Christsein?

Abgesehen von der Hoffnung auf die Ewigkeit in Gottes Gegenwart?

Man hat einen Zufluchtsort. Man schöpft Stärke aus dem Glauben. Man bekommt die Fragen des Lebens sortiert - nicht alle beantwortet, aber das ist auch nicht entscheidend. Man führt ein gutes Leben und hat ein reines Gewissen. Man ist ein verlässlicher Geschäftspartner. Man bekommt den Heiligen Geist und darf gelegentlich schon mal einen kleinen Eindruck bekommen von der Ewigkeit.

Und man kann diese verzweifelte Suche endlich beenden, die man bei den Menschen täglich beobachtet. Energiesteine, Astrologie, ewige Jugend, Geldgeilheit - die ganzen Götzen braucht man auf einmal nicht mehr.

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Also vielleicht bin ich da eine Ausnahme... Aber

"Energiesteine, Astrologie, ewige Jugend, Geldgeilheit - die ganzen Götzen braucht man auf einmal nicht mehr."

Damit kann ich auch als Atheist nix anfangen

Bei einigen Vorzügen des christ Seins muss ich dir zustimmen

"Man hat einen Zufluchtsort. Man schöpft Stärke aus dem Glauben. "

Das kann so manchen Menschen sicher schon helfen
Allein diese Hoffnung des höheren Zwecks

Und zu dem Eskimo...

Es sollen nach deinem Glauben (jetzt muss ich gestehen das ich garnicht weiß ob du auch zeuge bist)
nur 144000 Menschen im Paradies neben Gott leben oder so ähnlich
Wie sollte der Eskimo die gleichen Chancen haben den bewerbungsprozess zu durchlaufen wie du wenn er die Regeln nicht kennt.
UND WENN Gott diesbezüglich nicht nach Fehltritten und regeln urteilt, dann etwa nach Charakter? Ist er ein guter Mensch? Nächstenliebe und so?
Wenn den dann so ist, müssten doch alle heiden und Andersgläubige doch auch die selben Chancen haben
Meiner Meinung könnte dann der größte Teil der Moslems zB nichts dafür das sie den falschen anbeten  

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@Dave0000

jetzt muss ich gestehen das ich garnicht weiß ob du auch zeuge bist

Das macht ja nix.

Tja, wer weiß, ob Gott nicht auch Erbarmen mit Moslems hat, so sie denn noch nie etwas von Jesus als Erretter gehört haben.

WENN Gott diesbezüglich nicht nach Fehltritten und regeln urteilt

Ich glaube nicht, dass wir Menschen Gott so einfach durchschauen und kategoriesieren können. Er wäre nicht Gott, würde ich ihn komplett verstehen.

Aber ich glaube, dass Gott grundsätzlich nur Gutes will. Es geht nicht um eine Punkteliste, sondern um die Herzenshaltung. Bin ich FÜR Jesus oder GEGEN ihn.

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Und wenn man weder dafür noch dagegen ist? So wie ich zB
Ein Kerl namens Jesus hat mir auch noch nie was schlechtes getan
Ich wüsste nur nicht warum ich für ihn sein sollte

Und ein Moslem der vielleicht 20Jahre lang in einem islmaistischen Land aufgewachsen ist glaubt ja nicht auf einmal an Jesus nur weil er mal davon gehört hat

So wie du mit deiner Vorgeschichte nicht schnell von Buddha zu überzeugen wärest

Kann man ihn verurteilen?
Wird Gott das tun ?

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@Dave0000

Und wenn man weder dafür noch dagegen ist? So wie ich zB
Ein Kerl namens Jesus hat mir auch noch nie was schlechtes getan
Ich wüsste nur nicht warum ich für ihn sein sollte



Ist das wirklich so? Du kannst keine Meinung zu... Games of Thrones haben. Du hast die Serie vielleicht nie gesehen. Du findest sie weder gut noch schlecht.

Aber wie ist das mit schwanger? Ja, es kommt immer darauf an, wie man Vergleiche anstellt. Geht neutral? Oder bist du entweder schwanger oder eben nicht?

Jesus sagt von sich "Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut." (Mt. 12,30)

Es läuft auf eine Entscheidung hinaus. Stell dir vor, du läufst die lange, heiße Straße entlang. Nichts als flirrende Hitze. Nach Tagen kommt ein Auto vorbei. Es bleibt stehen. Du wirst gefragt, ob du mitgenommen werden willst. Willst du? Ja oder Nein? Nicht vielleicht oder mal sehen oder Schweizerisch neutral :-)

Und ein Moslem der vielleicht 20Jahre lang in einem islmaistischen Land aufgewachsen ist glaubt ja nicht auf einmal an Jesus nur weil er mal davon gehört hat 

Hab ich schon mehrmals erlebt!

Kann man ihn verurteilen?
Wird Gott das tun ?

Das müssen wir nicht entscheiden. Zum Glück. Ich weiß nur eins: Gott ist absolut gerecht und Gott macht auch keine Fehler. Wir können uns also auf ihn verlassen. 100 Pro!

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"Ist das wirklich so? Du kannst keine Meinung zu... Games of Thrones haben. Du hast die Serie vielleicht nie gesehen. Du findest sie weder gut noch schlecht."

-beste Serie ever 😉

"Aber wie ist das mit schwanger? Ja, es kommt immer darauf an, wie man Vergleiche anstellt. Geht neutral? Oder bist du entweder schwanger oder eben nicht?"

-ich weiß was du meinst
Aber das Beispiel mach wenig Sinn
Wenn es um die Einstellung zu etwas geht dann gibbet immer Graustufen

Bei Frage zur Existenz oder Glaubwürdigkeit eines Buches mag es vielleicht nur ja und nein geben

Bei meinem Verhältniss zu einer höheren macht kann ich aber sehr wohl neutral bleiben

Aber interessant finde ich diesen Aspekt:

"Gott ist absolut gerecht und Gott macht auch keine Fehler. Wir können uns also auf ihn verlassen. 100 Pro!"

-dann braucht sich doch keiner Sorgen machen
Ob man nun von ihm gehört hat oder nicht
Ob man als Moslem oder Buddhist erzogen wurde
Oder gar einfach atheistisch ist
Wenn Gott so gerecht ist, dann wird er niemanden verurteilen der nach besten Wissen und Gewissen gehandelt hat
Wenn ich irgendwann vor ihm steh sage ich: "ups, hab ich mich wohl vertan,aber du hast mich einfach zu kritisch denken lassen" , und der Moslem sagt: "oh mann, wenn Chäs nur vorher gewusst hätte"
Und nach deiner Definition dürften wir trotzdem alle nebeneinander im Paradies sitzen

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@Dave0000

Und nach deiner Definition...

Nee, ich habe nicht gesagt, dass alle in den Himmel kommen. Ich habe gesagt, dass Gott absolut gerecht ist. Aber nach Göttlichem Standard, nicht nach menschlichen Maßstäben (vgl. auch die Aussage "Warum lässt Gott das Leid zu").

Das Gleichnis mit den Arbeitern im Weinberg ist ein gutes Beispiel dafür (Mt. 20,1-16). Dort bekommt jeder den selben Lohn. Egal, ob er eine Stunde geackert hat oder 10. Aus menschlicher Sicht ungerecht. Aus Gottes Sicht offenbar nicht.

Außerdem soll man Gott nicht versuchen (Der Teufel versucht Jesus in der Wüste und will ihn dazu überreden, sich hinabzustürzen - Gott würde ihn schon auffangen, Mt. 4,1-11).

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Also kannst du nicht sagen wie Gott über mich den Atheisten
Den Buddhisten oder Moslem urteilen wird
Außer das es gerecht sein wird

Ich wüsste nicht warum er uns verurteilen sollte solange ich ein "guter Mensch" war nach Gottes Definition

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@Dave0000

Also kannst du nicht sagen wie Gott über mich den Atheisten Den Buddhisten oder Moslem urteilen wird Außer das es gerecht sein wird

Warum interessiert dich das denn so sehr? Wenn Du in der Kantine dein Essen bekommst, interessiert dich dann, ob der Typ hinter dir auch Essen kriegt? Wenn Du dein Gehalt bekommst, fragst du alle anderen in der Firma, ob sie auch genug bekommen haben?

Du weißt nur, was du tun musst, um Gehalt und Essen zu bekommen. Und das tust du.

Wenn man an Jesus Christus glaubt, wird man gerettet werden. Man darf die Ewigkeit mit Gott, dem Vater verbringen und alles wird gut sein. So steht's in der Bibel. Willst Du gerettet werden? Dann weißt du doch, was zu tun ist. Ein Gebet dauert keine 30 Sekunden und du kannst den Weg mit Jesus beginnen. Sag ihm einfach, dass du so gerne glauben willst, aber nicht weißt wie. Dass du Zweifel hast, aber es ehrlich versuchen willst mit Ihm. Dass Du gerne ein Zeichen bekommen würdest.

Und dann schau einfach, was passiert.

Wenn nicht – was interessiert dich dann das Leben nach dem Tod? An das du ja vermutlich dann eh nicht glaubst?

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"Warum interessiert dich das denn so sehr? "

- ich bin halt sehr offen für viele Ansichten und will halt verstehen
Verstehen wie man auf die Idee kommt an etwas zu "glauben" das in einem ewig alten zusammengetragenen Buch steht und warum man grad diesem einem Buch glauben sollte.
Aber das ist ein anderes ewig langes Thema
Aber ich will auch wissen ob MEIN Leben so wie ich es lebe ein "gutes" leben ist und ich (sollte es das Paradies oder irgendwas anderes nach dem tod geben) das Recht haben dieses dann auch zu erfahren?
Nach deiner Definition zumindest ist Gott gerecht und wenn dem so ist dann kann er mir wirklich keinen Vorwurf machen das ich nicht naiv einfach glaube was da so geschrieben steht
Gründe zu zweifeln gibt es ja genug

Dein Kantinen Beispiel ist aber auch nicht grad fürsprechend
Irgendwie interessiert es mich schon ob der Kerl hinter mir auch essen kriegt ... Und wenn nicht würde ich vielleicht teilen ... Und dies sollte ein "Gott" doch weit höher einschätzen als ein lächerlicher Glaube an ihn

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@Dave0000

Irgendwie interessiert es mich schon ob der Kerl hinter mir auch essen kriegt ... Und wenn nicht würde ich vielleicht teilen

Genau. Deshalb wird auch auf andere Kunden bei Aldi geschossen, wenn es um den letzten PC geht :-)

Jeder ist sich selbst der nächst, erst kommt das Fressen, dann die Moral. Das ist einfach mal so. Ethik und Nächstenliebe kommen normalerweise erst NACH der Befriedigung der Grundbedürfnisse. Der Mensch ist, im Gegensatz zu dem, was uns der Humanismus erzählen will, eben NICHT von Natur aus gut. Laut den Evolutionsfetischisten sind wir eh nur Tiere. An den Trieben erkennt man es gut. Wenn es ums Überleben geht. Da ist das Wort Altruismus ruck-zuck ein Fremdwort.

Und genau darum geht es auch in der Bibel. Wir sind nicht gerettet, wenn wir tolle Helden sind und immer korrekt zu allen. Sowas gibt's nämlich nicht. Sünde ist laut Biblischer Definition bereits der böse Gedanke einem Mitmenschen gegenüber. Sünde ist bereits, wenn dein Kopfkino losläuft, wenn die Blondine im Bikini vorbeiläuft (und du verheiratet bist). Kein Mensch kann frei von Sünde sein.

Gerettet ist man, wenn man Jesus Christus anerkennt und zu ihm umkehrt. Und das kann sogar ein Mörder tun. DAS ist der Friede Gottes und seine Gerechtigkeit. Jesus sagt: "Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich". Und keine andere Religion, kein anderer Glaube gibt dieses einzigartige Versprechen: "Glaube an mich, und du wirst gerettet werden".

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Und zu dem Gebet...

Hab ich getan
Zwar viele Jahre her
Aber
Oh wunder
Keine Reaktion keine Antwort
Ich wollte als Jugendlicher diese Option einfach ausschließen ,hatte ja nichts zu verlieren

Jetzt wird es natürlich an mir liegen das ich Zeichen nicht deuten kann oder nicht ehrlich war oder sowas
Aber wahrscheinlicher ist einfach das Religion so wie ein streng Gläubiger ihn interpretiert Banane ist

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@Dave0000

Vielleicht hast du ja auch eine Antwort bekommen und sie nur ignoriert? ;-)

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Der Heilige Geist öffnet Bilder und Wahrheiten in Bezug auf die Bibel . 

wir hatten  hier das Thema :

Jesus erzählte ein Gleichnis im Lukasevangelium 

Jesus ist da sehr brutal in seinen Gedanken und fordert zum morden auf . .. das ist richtig heftig , passt aber eigentlich gar nicht zu Jesus . 

Er erzählt das Gleichnis dann als das Gleichnis fertig erzählt ist , sagt er:  

26 Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. 27Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.

Juste, ich  nahm wie immer meine Bibel und las , nochmal ,  nochmal  , das gibts doch gar  nicht , war  in meinen Gedanken ,  Jesus  sagte  wir sollen nicht  morden , lehrte die Nächstenliebe darauf die Feindesliebe. :-) 

Du hättest  mich  mal sehen  müssen . Alle meine Bibeln , ich  schlug  Vergleiche auf, was steht woanders wörtlich . 

Da war wieder was in der Bibel, was in meinem Köpfchen  nicht  rein wollte. 

Hatte die Bibel auf den Küchentisch  und mein Köpfchen qualmte  nach Stunden fast .  Ich  betete : Gott  , das versteh   ich  nicht  ,  das gibts doch nicht , das kommt nicht  mit Jesus  hin .  Ich las wieder .  Ich rief  meine Tante  an  , die  sagte , das Gehört zum Gleichnis .. 

Ich  , nein ,  ja , schon , aber der Satz  ist außerhalb des Gleichnis .  :-) wir rätselten soooo sehr  beschäftige mich das . 

Schließlich kamen wir zu keinem Ergebnis . 

Ich wieder an den Küchentisch ,  lies noch mal war in mir. 

Also las ich das Gleichnis  zum wievielten Mal  eben noch einmal  . 

11Da sie nun zuhörten, sagte er weiter ein Gleichnis, darum daß er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Reich Gottes sollte alsbald offenbart werden, 12und sprach: Ein Edler zog ferne in ein Land, daß er ein Reich einnähme und dann wiederkäme.13Dieser forderte zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Pfund und sprach zu ihnen: Handelt, bis daß ich wiederkomme14Seine Bürger aber waren ihm feind und schickten Botschaft ihm nach und ließen sagen: Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche. 15Und es begab sich, da er wiederkam, nachdem er das Reich eingenommen hatte, hieß dieselben Knechte fordern, welchen er das Geld gegeben hatte, daß er wüßte, was ein jeglicher gehandelt hätte. 16Da trat herzu der erste und sprach: Herr, dein Pfund hat zehn Pfund erworben. 17Und er sprach zu ihm: Ei, du frommer Knecht, dieweil du bist im Geringsten treu gewesen, sollst du Macht haben über zehn Städte. 18Der andere kam und sprach: Herr dein Pfund hat fünf Pfund getragen. 19Zu dem sprach er auch: Du sollst sein über fünf Städte. 20Und der dritte kam und sprach: Herr, siehe da, hier ist dein Pfund, welches ich habe im Schweißtuch behalten; 21ich fürchtete mich vor dir, denn du bist ein harter Mann: du nimmst, was du nicht hingelegt hast, und erntest, was du nicht gesät hast. 22Er sprach zu ihm: Aus deinem Munde richte ich dich, du Schalk. Wußtest Du, daß ich ein harter Mann bin, nehme, was ich nicht hingelegt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe? 23Warum hast du denn mein Geld nicht in die Wechselbank gegeben? Und wenn ich gekommen wäre, hätte ich's mit Zinsen erfordert. 24Und er sprach zu denen, die dabeistanden: Nehmt das Pfund von ihm und gebt es dem, der zehn Pfund hat. 25Und sie sprachen zu ihm: Herr, hat er doch zehn Pfund. 26Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. 27Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.

plötzlich, war  in mir ., die Gedanken 

dieses Gleichnis ist geistig zu verstehen . Es handelt dabei  um den Glauben , der gestärkt werden kann und weitergeben kann  . Der einen Starken Glauben und  die Lehre hat , der soll noch mehr Glauben  haben und darinnen gestärkt , um da wieder andere zu stärken in ihrem  Glauben oder zum Glauben zu führen .

 26Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. 27Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.

und die Antwort.. 

Bringt denn falschen Glauben  , vor  mir , erwürgt ihn , denn er ist  von Satan , legt ihn ab  vor  mir .. den  Glauben  bringt ihn  um , erwürgt ihn , laßt  es ein toter Glaube sein und dafür nehmt den wahren Glauben an , indem ihr  mich annehmt  und glaubt .- 

Kein Brutaler Jesus  :-)  aber der Falsche Glaube soll ein toter Glaube sein. 

Ich rief meine Tante an .  und erzählte sofort  was da in mir an Gedanken sind.  Und sie sagte: der heilige Geist hat Dir  geholfen , die antwort zu finden . 

und es war später Nachmittag , und ich sagte: jetzt  muss ich erstmal essen , ich habe  noch  nichts gegessen, vergessen ,  weil  mich das soo sehr beschäftigte. 

Ich hatte gar keinen Hunger verspürt, während ich  mich damit beschäftigte 

lieben Gruß 

auch über das Thema die Gnade , war es mal , bis ich stundenlang  Mose lies . Und mich dann wunderte , bei einer Seite , tauchte dann immer wieder das Wort Gnade  auf als Mose ein zweites mal  auf den Berg stieg , wegen der Zehn Gebote.  Sie waren da schon  mit  Gnade mit gegeben von Gott. Daher war Moses so stark erleuchtet. 

sternfunzel.

danke,

daß du uns an deinen persönlichen Erfahrungen teilhaben läßt...

Ja, oftmals versteht man eine Bibelstelle nicht oder/und nur oberflächlich oder/und auch verkehrt. 

Beschäftigt man sich aber weiter mit ihr, dann erschließt sich einem der logische Zusammenhang

Es ist wie auf einer Schatzsuche :-))

LG

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Ich rief meine Tante an ... Und sie sagte: der heilige Geist hat Dir geholfen , die antwort zu finden.

Wenn die Tante das gesagt hat dann stimmt es auf jeden Fall!

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@verreisterNutzer

Juste, du kennst mich doch - ich bin immer ernst. Nix Sarkasmus, nix Ironie, nix Satire :-)

Das Leben ist kein Wunschkonzert, so meine Tante, und das stimmt!

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Also ich fand das einen sehr passenden Moment für sakasmus
Ich musste schmunzeln
Und habe die Aussage des verfaSsers entsprechend interpretiert  

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Quelle: Bibel.

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Nette Gedanken aber nicht richtig. Wenn Jesus wiederkommt dann wird er gegen Satan kämpfen und dann wird er leider auch die, welche sich auf die Seite Satans stellen mit dem Schwert bekämpfen. Das sind die, welche nicht wollten dass er König ist. Jesus ist zwar Liebe pur aber auch Gerechtigkeit pur, denn und dass willst du ja leider nicht wahr haben Jesus ist auch Gott und es ist furchtbar in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

Der Teufel möchte uns einen lieben Gott vorgaukeln.

Die Allversöhner sagen, alle kommen in den Himmel, Gott liebt uns alle, es gibt kein Gericht, macht euch keine Sorgen.
Andere reden immer von lieben Gott der nicht böse sein kann.
Zeugen sagen, jeder der stirbt bekommt eine zweite Chance, es wäre ein liebloser Gott wenn er die Menschen auferweckt um sie dann gleich wieder sterben zu lassen.
Es gibt keine Hölle sagen die einen
Es gibt keinen Teufel die anderen

Die Bibel ist klar und deutlich
Jesus ist der WEG die WAHRHEIT und DAS LEBEN.

NIEMAND und ich wiederhole das NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH.

Wer Jesus nicht annimmt, wer den Namen des Herrn Jesus nicht anruft der kommt nicht zum Vater, der kommt nicht in den Himmel.

ZJ sagen dann immer, Ich WILL GAR NICHT in den Himmel. Nun, nicht unser Wille geschehe, sondern der Wille Gottes geschehe.

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Ich gebe Dir jetzt die Antwort, welche in der traditionellen christlichen Theologie seit Jahrhunderten auf diese Frage gegeben wird. Deine Frage, liest sich zwar so, als kämst Du aus einer Szene, welche das gesamte traditionelle Christentum mehr oder weniger ablehnt, aber vielleicht ist die Antwort für Dich trotzdem hilfreich:

Es ist auch ohne den Heiligen Geist sehr gut möglich die Bibel mit dem Verstand zu verstehen. In dieser Hinsicht ist sie ein Text, wie jeder andere auch. Man kann sie mit den gleichen Methoden untersuchen und verstehen, wie man sie auch auf alle anderen Texte anwenden kann. Die Bedeutung der Worte und Texte mit dem Verstand zu verstehen ist vielleicht anstrengend und es macht Arbeit, aber das ist kein Werk des Heiligen Geistes.

Das Werk des Heiligen Geistes beginnt jedoch dort, wo Menschen von dem, was sie an den Texten der Bibel mit dem Verstand erfasst haben, auch zum Glauben gelangen, daraus Hoffnung schöpfen und zur Nächstenliebe motiviert werden. Dass aus dem verstandesmäßigen Verstehen glaubendes Verstehen werden kann, wird traditionell als Werk des Geistes gesehen.

Vielleicht macht das auch für Dich Sinn.

Das wichtigste zum Verständnis der Bibel ist ein massives Hintergrundwissen über Geschichte, Kultur und Sprachen, in denen die einzelnen Teile geschrieben wurden.

Um die Schöpfungsgeschichte zu verstehen braucht man das Wissen über das Babylonische Exil und die Religion der Babylonier.

Der Name Adam ist schon für sich ein Wortspiel. usw

Ein guter Christ sollte daher sich in Naturwissenschaften, Geschichte, Kultur uvm bilden, um nicht einem Aberglauben/naiven Glauben zu verfallen.

Heute kann jedermann die Bibel lesen. Versteht aber auch jedermann die biblische Botschaft? Nein! Sonst müsste die Welt besser aussehen, denn Gott behauptet in der Bibel, eine Kraft zum Guten zu sein:

"Nun wissen wir, daß Gott alle seine Werke zum Guten derer mitwirken läßt, die Gott lieben" (Römer 8:28)

Hier ist schon eine Antwort enthalten, warum zwar viele die Bibel lesen, die Bibel in ihrem Leben aber nichts bewirkt: sie haben keine Liebe zu Gott.

Aber selbst wenn man Gott liebt — kann man dann automatisch die Bibel verstehen?

Nein! Hier der Beweis:

Jesu Nachfolger - kannten die Schriften schon zu Jesu Lebzeiten sehr gut. Z. B. kannten sie diesen Text aus den hebr. Schriften:

"Denn du wirst meine Seele nicht im Scheọl lassen. Du wirst nicht zulassen, daß dein Loyalgesinnter die Grube sieht." (Psalm 16:10)

Jesus wies seine Jünger darauf hin, dass sich dieser Text an ihm erfüllen wird:

"Von dieser Zeit an begann Jesus Christus seine Jünger darauf hinzuweisen, daß er nach Jerusalem gehen und von den älteren Männern und Oberpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse." (Mat. 16:21)

Seine Jünger verstanden es trotzdem nicht! Erst durch die Erklärungen Jesu nach seiner Auferstehung begriffen sie die tiefen Wahrheiten:

"ausgehend von Moses und allen PROPHETEN, legte er ihnen in allen Schriften die Dinge aus, die ihn betrafen. Und sie sagten zueinander: „Brannte nicht unser Herz, als er auf dem Weg zu uns redete, als er uns die Schriften völlig erschloss?“ 

Er sagte nun zu ihnen: „Dies sind meine Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, dass sich alles, was im Gesetz Mose und in den PROPHETEN und Psalmen über mich geschrieben steht, erfüllen muss.“ 

Dann öffnete er ihnen den Sinn völlig, damit sie die Schriften begriffen, und er sprach zu ihnen: „So steht es geschrieben, dass der Christus leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen werde," (Luk. 24:27, 32, 44-46)

Bibellesen allein half den Jüngern damals also nicht, alle Wahrheiten zu verstehen. Erst die Erklärungen Jesu nach seiner Auferstehung öffneten ihnen die Augen.

Welche Funktion übte Jesus damals aus? Er war der Mitteilungskanal zwischen Jehova Gott und den Menschen. Deswegen wird Jesus in Joh. 1:1 auch "das Wort" genannt. Er ist der Wortführer Gottes — er spricht in Gottes Auftrag:

"Was ich lehre, ist nicht mein, sondern gehört dem, der mich gesandt hat. Wenn jemand SEINEN Willen zu tun begehrt, wird er erkennen, ob die Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede“ (Joh 7:16, 17; Joh 12:50; 18:37).

Damals hingen die Jünger Jesu also von Erklärungen ab, die ihnen Gottes "Wortführer" oder "Mitteilungskanal" gab.

Und sie benötigten noch etwas: den "heiligen Geist"!

Das wurde deutlich, als dieser Geist — die wirksame Kraft Gottes — zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z. auf die Jünger "ausgegossen" wurde:

"und sie alle wurden mit heiligem Geist erfüllt und fingen an, in verschiedenen Zungen zu reden, so wie der Geist ihnen gewährte, sich zu äußern." (Apg. 2:4)

SCHLUSSFOLGERUNG:

Auch heute können die tiefen Dinge Gottes nur verstanden werden, wenn man den Mitteilungskanal akzeptiert. Jesus garantierte für Hilfe (Mat. 28:18-20).

"Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe." (Joh. 14:26)

Jesus nutzt heute – wie im 1. Jh. – den heiligen Geist (Apg. 16:6, 7 „… der Geist Jesu ließ es nicht zu …“).

Man kann in der Bibel also lesen, soviel man will — erst mithilfe von guten Bibellehrern UND mithilfe des Geistes Gottes erschliesst sich einem der Inhalt völlig.

Warum hat Gott das so eingerichtet? Er ist an aufrichtigen Herzen interessiert. Nicht Bildung ist für ihn wertvoll, sondern ein demütiges Herz:

"Nun reden wir Weisheit unter denen, die reif sind, aber nicht die Weisheit dieses Systems der Dinge ... 

Sondern wir reden Gottes Weisheit in einem heiligen Geheimnis, die verborgene Weisheit, die Gott vor den Systemen der Dinge zu unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hat. 

Diese [Weisheit] hat keiner der Herrscher dieses Systems der Dinge kennengelernt, denn wenn sie [sie] erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht an den Pfahl gebracht. 

Sondern so wie geschrieben steht: „Was [das] Auge nicht gesehen und [das] Ohr nicht gehört hat noch im Herzen eines Menschen aufgekommen ist, die Dinge, die Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ 

Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart, denn der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes." (1. Korinther 2:6-10)

OhNobody,

das ist wie mit unterschiedlichen Schüsseln, oder?

Der Eine paßt, der Andere nicht :-)

Ich denke an 1.Ko.2:12: "Geist der Welt" und "Geist Gottes"

Der "Geist Gottes" , damit "wir die Dinge erkennen können, die uns Gott gegeben hat" 

Aber ich denke auch, daß man erkennen lassen muß, daß man ihn haben möchte.

Wenn man gar kein Interesse an Gott und der Bibel hat, wird man ihn schwer erhalten.

Ich stell mir das innerlich wie eine Mauer vor, wo er nicht hinüber- und durchkommt.....

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Nachtrag ... die Frage war ja auch, wie man den heiligen Geist erlangen kann.

Wenn jemand für die gute Botschaft empfänglich ist, sein Leben mit Gottes Maßstäben in Einklang bringt und Glauben an die Lösegeldvorkehrung zum Ausdruck bringt, sind das gute Voraussetzungen.

Zu solchen Personen sagte der Apostel Paulus, daß ‘Gott seinen heiligen Geist in sie legt’ (1. Thessalonicher 4:7, 8; 1. Korinther 6:9-11).

Petrus nannte noch ein interessantes Detail:

"Bereut, und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, und ihr werdet als freie Gabe den heiligen Geist empfangen“ (Apg 2:37, 38).

4

Wie kannst du feststellen, ob du die Bibel richtig verstanden hast? Immerhin geben viele Leute vor, die Bibel richtig verstanden zu haben und niemand von ihnen kann belegen, dass seine Sichtweise die Richtige ist.

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@TroIIinger

Trollinger:

Bin ich der erste, der Dir beweisen kann, dass die Bibel das Wort Gottes ist? Das kann ich nicht glauben.

Wo findet man denn Beweise für die Existenz Gottes? 

Man braucht sich nur umzuschauen. Die Bibel argumentiert so: „Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott“ (Hebräer 3:4). 

Eine bestechende Logik! Denkt man beispielsweise über die Ordnung im Universum nach, über den Ursprung des Lebens oder den Aufbau des menschlichen Gehirns, des komplexesten Gebildes auf der Erde, drängt sich einem da nicht der Schluss auf, dass es etwas Höheres als den Menschen geben muss?

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@OhNobody

Bin ich der erste, der Dir beweisen kann, dass die Bibel das Wort Gottes ist? Das kann ich nicht glauben.

Du bist nicht der Erste, da es noch niemanden gab, der beweisen konnte, dass die Bibel das Wort Gottes ist, oder dass ein Gott überhaupt existiert. du konntest es bisher ja auch nicht.


Eine bestechende Logik!
Denkt man beispielsweise über die Ordnung im Universum nach, über den Ursprung des Lebens oder den Aufbau des menschlichen Gehirns, des komplexesten Gebildes auf der Erde, drängt sich einem da nicht der Schluss auf, dass es etwas Höheres als den Menschen geben muss?

Wie soll man bitte zu diesem Schluss kommen? Nenne mal deine Prämissen, die dich dort hin führen, dann kann ich überprüfen, ob der Schluss korrekt ist.
Du sagst nur, dass es vieles gibt, das ziemlich komplex ist. Da stimme ich dir zu, vieles ist ziemlich komplex.

Nur die Annahme von etwas Höherem (so wie ich dich kenne ein Schöpfergott) ist aus der Luft gegriffen.






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@TroIIinger

Trollinger,

indem du nicht nur davon redest, sondern dich intensiv mit ihrem Inhalt beschäftigst

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Ja "etwas höheres" wäre tatsächlich möglich
Zumindest nicht ausgeschlossen

Aber ein Gott wie er in IRGENDEINEM Buch beschrieben ist jedoch ist völlig absurd

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@Dave0000

"Etwas Höheres wäre möglich" — bis dahin kannst Du mitgehen. Ist doch OK:

"Dann segnete er ihn und sprach: „Gesegnet sei Ạbram von Gott, dem Höchsten, dem, der Himmel und Erde hervorgebracht hat;" (1. Mose 14:19)

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Das Zitat erschließt sich mir nicht
Das sagt doch garnix aus
Und juste:
Ich verstehe was du sagen willst
Wie gesagt schließe ich nen Elefanten nicht aus
Aber wenn mir ein genaues Bild gezeigt wird, wie die Bibel oder den Quran ,dann kann ich einiges davon sehr wohl überprüfen

Wie alt ist unsere Erde?

Damit könnte man zB anfangen

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@Dave0000

Dave0000:

Die Bibel widerspricht der Wissenschaft — das Erdalter betreffend —  keinesfalls. Wenn sie sagt: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" (1. Mose 1:1), dann kann das durchaus vor Milliarden Jahren gewesen sein.

Die Bibel stimmt der Wissenschaft zu, wenn sie von einem "Anfang" des Universums spricht.

Und wenn die Bibel NACH der Erschaffung des Universums (EINSCHLIEßLICH ERDE) von Schöpfungs-TAGEN spricht, dann sind damit keine 24-Stunden-Tage gemeint, sondern Perioden, die viele tausend Jahre gedauert haben können.

Dein Leb-TAG dauert ja auch noch an ... oder?

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Ich hab trotzdem keine Antwort auf meine Frage bekommen
Außer eine Bestätigung das man halt nicht 1:1glauben sollte was in nem alten Buch steht

Glaubst du an Evolution?
Das der Mensch vom Affen abstammt zB?

Deine Antwort sollte bitte ein JA oder nein beinhalten

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@Dave0000

Ja, Dave0000, ich glaube an den Schöpfer, der alle Dinge erschaffen hat. Und Nein — ich glaube nicht, dass wir vom Affen abstammen.

Alter der Erde:

Dazu macht die Bibel keine Angaben. Lediglich: Am Anfang schuf Gott Himmel u. Erde" (1. Mose 1:1)

Anfang: JA ... Alter: bleibt offen. Es können viele Milliarden Jahre sein.

Welche Frage war noch offen? Ich verliere den Überblick ... sorry ...

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Und wie erklärst du dann alle wissenschaftlichen Belege für die abstammung vom Affen bzw der Evolution bis dahin wo wir sind?

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@verreisterNutzer

OhNobody,

aber ich denke, daß er die Belege nicht bringen kann, was meinst du?

Er wird wieder abschweifen oder sagen, wir sollen selbst nachschauen.

Mal sehen, ob er es in eingenen Worten schafft....bin echt gespannt...

Vielleicht kommt er ja mit Darwin und seinen Finken.....:-)) als Nachweis für die Evolution

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Ich selbst bin kein Wissenschaftler und möchte euch jetzt nicht einfach mit Google Links zu ballern

Aber was ist mit Darwin ?
Seinen Entdeckungen den Überprüfungen und versuchen?
Und sogar mein kleiner 4 jähriger sieht schon die Ähnlichkeit zwischen Mensch und Affe
Genetisch sind wir nur einen Hauch von Schwein entfernt und genetische Mutation die sich durchsetzt innerhalb einer Gruppe ist sogar in kurzen Zeitabständen zu beobachten  (siehe Agarkröte zB)
Oder Fossilien die zeigen das es Bindeglieder zwischen zwei verschiedenen rassen gibt
Aber über diese dinge könnt ihr besser mit anderen streiten

Dann sagt doch bitte beide mal was ihr denkt wie lange es den Menschen (homo sapiens) schon gibt ? Und was war davor? Echt Adam und Eva??

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@Dave0000

Dave000:

Ohne Quatsch: ich habe schon lange geahnt, dass Menschen dem Schwein ähnlicher sind, als dem Affen.

Wenn Dein 4-jähriger etwas älter ist, wird auch er Unterschiede zwischen Affe und Mensch erkennen.

Übrigens: ECHTE Bindeglieder sind mir nicht bekannt.

Wusstest Du, dass selbst Darwin zweifelte?

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"aber ich denke, daß er die Belege nicht bringen kann, was meinst du?"

Bitte lese was ich schrieb...
Auch wenn du Ein Künstler des interpretieren bist ist es doch nicht schwer zu erkennen was ich geschrieben habe.
Da ich selbst keine Wissenschaft betreibe könnte ich euch jetzt spontan nur mit Google Links zu ballern... Wollt ihr das wirklich?

"Er wird wieder abschweifen oder sagen, wir sollen selbst nachschauen."

-wieder? Bitte zeige ein einzige Beispiel wo ich das tat

"Mal sehen, ob er es in eingenen Worten schafft....bin echt gespannt..."

-du tust so als würde ich in irgendwas herum reden
Dabei bin ich voll grade heraus

"Vielleicht kommt er ja mit Darwin und seinen Finken.....:-)) als Nachweis für die Evolution"

-oder mit vielen anderen Beispielen
Der agar Kröte?
Dem Menschen Affen

Innerhalb einer Spezies sind diese evolutionären Veränderung sogar über kurze Zeit nachvollziehbar

Oder streitest du auch das ab?

0
@Dave0000

Dave0000,

entschuldige bitte ... manchmal gehen die Nerven auch mit uns durch, weil wir hier ständig angegriffen werden.

Du gehörst offensichtlich zu denen, die an ernsthafter Kommunikation interessiert sind.

Zur aga-Kröte kann ich nichts sagen ... kenne ich nicht ... müsste ich erst googeln.

Affenmensch — dazu kopiere ich Dir mal einen Artikel aus dem "Erwachet" vom 08.07.1997 rein (S. 31):

>Der Piltdown-Mensch, der 1912 entdeckt wurde, ist laut der Londoner Times "der berüchtigtste Wissenschaftsbetrug des Jahrhunderts". 

Der Schwindel flog 1953 auf, als wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, daß der Schädel alles andere war als ein Missing link in einer vermeintlichen Kette evolutionärer menschlicher Fortentwicklung; der Schädel stammte von einem neuzeitlichen Menschen und der Unterkiefer von einem Orang-Utan. 

Wer hatte den schlauen Streich ausgeheckt?

Jahrelang verdächtigte man Charles Dawson, den Rechtsanwalt und Hobbygeologen, der die Überreste entdeckt hatte. Andere Verdächtigte waren Sir Arthur Keith, ein leidenschaftlicher Evolutionist und ehemals Vorsitzender der Königlichen Chirurgenkammer, der britische Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle und der französische Priester Pierre Teilhard de Chardin. 

Schlüssige Beweise fehlten jedoch, und letzten Endes galt Dawson als der Schuldige.

Vor einiger Zeit wurde der wahre Schuldige genannt: Martin A. C. Hinton, ehemaliger Kurator für Zoologie am Londoner Naturkundemuseum, der 1961 verstarb. 

Vor neun Jahren fand man im Museum eine Truhe, die Hinton gehört hatte. Darin befanden sich Elefantenzähne, Fragmente eines fossilen Flußpferdes sowie andere Knochen. Alles wurde sorgfältig untersucht. 

Die Fundstücke waren mit Eisen und Mangan gefärbt, und zwar im gleichen Verhältnis wie die Piltdown-Knochen. Der entscheidende Faktor war allerdings die Feststellung, daß die Zähne Spuren von Chrom aufwiesen, das ebenfalls im Färbungsprozeß verwendet wurde.

Professor Brian Gardiner vom King's College in London, der die Fakten vorlegte, erklärte: "Hinton war dafür bekannt, daß er anderen gern Streiche spielte. . . . [Sein] Motiv wird durch einige Briefe deutlich." 

Professor Gardiner schloß mit den Worten: "Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, daß er es war." 

Die Beweise lassen vermuten, daß sich Hinton an Arthur Smith Woodward rächen wollte, seinem Vorgesetzten, der ihm die seiner Meinung nach gebührende Anerkennung oder das ihm zustehende Geld vorenthielt. 

Woodward ging Hinton auf den Leim und war bis zu seinem Tod, fünf Jahre vor der Aufdeckung des Schwindels, davon überzeugt, daß der Piltdown-Mensch echt sei. 

Die einzige noch offene Frage lautet: Warum gab Hinton seinen Streich nicht sofort zu, nachdem Woodward die Fälschung öffentlich als echt anerkannt hatte? 

Weil der Piltdown-Mensch von der Wissenschaftsgemeinde dermaßen schnell akzeptiert wurde, war Hinton offensichtlich der Ansicht, er habe keine andere Wahl, als mit seiner Lüge zu leben.

Da so bedeutende Männer den Piltdown-Schädel für echt hielten, ließ sich auch die Öffentlichkeit hinters Licht führen. Museen in aller Welt lenkten die Aufmerksamkeit auf Nachbildungen und Fotografien des Schädels, und der Fund erlangte durch Bücher und Zeitschriften rasch Bekanntheit. 

Die negativen Folgen von Hintons Streich sind unermeßlich. Wie recht hat doch die Bibel, wenn sie sagt: "Wie ein Unsinniger, der mit Geschoß und Pfeilen schießt und tötet, so ist ein Mensch, der seinen Nächsten betrügt und spricht: 'Ich habe nur gescherzt'" (Sprüche 26:18, 19, Lutherbibel).<

LG, OhNobody

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Wenn es denn dann sein soll:

Evolutionsbeweis durch endogene Retroviren

http://www.ag-evolutionsbiologie.net/html/2010/evolutionsbeweis-retroviren.html

Brückentiere (Mosaikform/Übergangsform)
Fossile und rezente Brückentiere ...
Unter einem Brückentier (häufig auch Mosaikform) versteht man in der Biologie ein Tier, das Merkmale zweier unterschiedlicher Tiergruppen (z.B. Säugetiere, Fische, Amphibien, Vögel) in sich vereinigt. Für die Evolutionstheorie ist die Existenz von Mosaikformen ein wichtes Faktum, weil sie die Verwandschaft zweier Tiergruppen zueinander belegt und so davon auszugehen ist, dass Arten sich nicht nebeneinander, sondern auseinander entwickelt haben.  
Man unterscheidet zwischen fossilen, also bereits ausgestorbenen Brückenformen (z.B. dem Archaeopteryx) und rezenten, heute noch lebenden Mosaikformen (z.B. das Schnabeltier). Rezente Brückentiere sind in der Regel auch lebende Fossilien.  


http://www.biologie-schule.de/brueckentiere.php

Oder
Präzipitintest

http://www.webmic.de/praezipitintest.htm

Oder

Aminosäuresequenzanalyse

Hier untersucht man die Aminosäuresequenz eines Proteins, das bei sehr vielen Lebewesen vorkommt. Cytochrom C ist beispielsweise ein Protein, dass sich für eine solche Verwandschaftsanalyse eignet. Als Teil der Atmungskette  kommt bei allen Lebewesen vor, die Zellatmung betreiben. Das Protein und damit seine Sequenz sind hochkonserviert. Hierdurch wird seine Struktur und damit seine Funktionalität gewährleistet. Vergleicht man jedoch die Aminosäuresäure-sequenz des Cytochrom C aus verschiedenen Organismen miteinander, beobachtet man (abgesehen von individuellen Mutationen) dennoch einzelne Unterschiede zwischen den verschiedenen Spezies, die jedoch eine geringe Auswirkung auf die Struktur und damit auf die Funktionalität des Proteins haben. Anhand der Anzahl dieser Unterschiede kann man Schlüsse auf den Verwandschaftsgrad verschiedener Organismen ziehen und einen molekularen Stammbaum aufstellen:

http://ueevolution.blogspot.de/2014/08/methoden-4.html?m=1

Und es gibt noch weit mehr...

Ich kann nicht nachvollziehen wieso man das nicht wahrhaben will
Es ist alles so logisch und nachvollziehbar
Aber trotzdem will man lieber Glauben ein überwesen hätte uns erschaffen

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Hier gibt es keine Reaktion zu ?

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@Dave0000

Dave0000,

Deine Mühe in Ehren ... vielen Dank dafür.

Warum überzeugen sie mich nicht?

Deine Quelle zur Aminosäuresequenzanalyse stellt fest:

>Alle Verfahren beruhen auf der folgenden Erkenntnis: Je näher die Verwandtschaft, desto ähnlicher das Erbgut d.h. desto ähnlicher ist die DNA Sequenz bzw. die Sequenz der durch sie kodierten Proteine.<

Das wird durch Gottes Schöpfung nicht bestritten. Gott hat die DNA von Tier zu Tier verändert. Deshalb bleiben Ähnlichkeiten in der DNA bestehen. Es fehlen trotzdem Bindeglieder.

Dasselbe Problem besteht bei Deinen anderen Quellen:

Man stellt Ähnlichkeiten der DNA fest und schlussfolgert falsch, dass man es mit Bindegliedern zu tun hat. In Wirklichkeit erkennt man lediglich die Hand EINES Konstrukteurs, der dasselbe Prinzip auf viele Gruppen von Lebewesen anwandte.

Es fehlen Bindeglieder, wie Wissenschaftler immer wieder feststellen:

Der Luft- und Raumfahrtingenieur Luther D. Sutherland schrieb in seinem Buch Darwin’s Enigma: 

„Wie wissenschaftliche Beweise zeigen, hatte jede Lebensform, die auf der Erde auftrat — und zwar vom kleinsten Einzeller bis hin zum Menschen —, von Anfang an vollständige und uneingeschränkt funktionsfähige Organe und Strukturen. Daraus folgt zwingend, dass irgendeine Intelligenz existiert haben muss, bevor das Leben auf der Erde erschien.“

Dagegen passt das Zeugnis der Fossilien recht genau zu der Reihenfolge des Auftretens der Lebensformen, wie sie auf den ersten Seiten der Bibel beschrieben wird. 

Dazu erklärte Donald E. Chittick, ein Physikochemiker, der an der Oregon State University promoviert hat: 

„Wenn man sich das Zeugnis der Fossilien näher ansieht, kommt man zu dem Schluss, dass Tiere sich nach ihrer Art fortpflanzten, so wie im 1. Buch Mose beschrieben. Eine Art hat sich nicht in eine andere Art verwandelt. Im Einvernehmen mit dem Genesisbericht sprechen die Beweise heute wie schon zu Darwins Zeit für eine direkte Schöpfung. Pflanzen und Tiere vermehren sich immer noch gemäß ihrer Art. Die Kluft zwischen der Paläontologie (Wissenschaft von den Fossilien) und dem Darwinismus ist so gravierend, dass manche Wissenschaftler allmählich nicht mehr damit rechnen, noch Zwischenformen zu finden.“

Einigen Wissenschaftlern wird bewusst, dass Gott nicht aufgrund zwingender Beweise und sorgfältiger Logik ausgeschlossen wird, sondern eher aufgrund von Wunschdenken und Mutmaßungen.

Daher konnte der Astronom Allan Sandage nach lebenslanger produktiver Forschungstätigkeit sagen: 

„Es war meine Wissenschaft, die mich zur Schlussfolgerung führte, dass die Welt viel komplizierter ist, als es durch die Wissenschaft erklärt werden kann. Nur durch das Übernatürliche kann ich das Geheimnis unserer Existenz verstehen.“

https://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/102004442?q=bindeglieder&p=par

Mir ist unverständlich, dass man die vielen wissenschaftlichen Beweise FÜR einen Schöpfer so einfach ignoriert.

Wenn es nichts mit Naivität oder zu großer Wissenschaftsgläubigkeit zu tun hat, dann steht wohl der Wunsch dahinter, dass es einfach keinen Gott geben darf. Denn dann wäre man ihm gegenüber rechenschaftspflichtig.

Gern helfe ich Dir mit weiteren wissenschaftlichen Aussagen weiter.

Lieben Gruß,

OhNobody

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"Gott hat die DNA von Tier zu Tier verändert. Deshalb bleiben Ähnlichkeiten in der DNA bestehen. Es fehlen trotzdem Bindeglieder."

-Streitest du ab das es Mutationen gibt?
Und es gibt Bindeglieder wie in der anderen Quelle angegeben

"Man stellt Ähnlichkeiten der DNA fest und schlussfolgert falsch, dass man es mit Bindegliedern zu tun hat. In Wirklichkeit erkennt man lediglich die Hand EINES Konstrukteurs, der dasselbe Prinzip auf viele Gruppen von Lebewesen anwandte."

-wie kommst du drauf das dort falsch geschlussfolgert wird?
Es ist doch logischer den nachvollziehbaren und Regel der Natur befolgenden Möglichkeiten nachzugehen als daran zu glauben das es mal Gott gab der einfach gezaubert hat

"Der Luft- und Raumfahrtingenieur Luther D. Sutherland schrieb in seinem Buch Darwin’s Enigma: 
„Wie wissenschaftliche Beweise zeigen, ....."

-ja diese "Beweise" wären interessant. Was er dazu sagt weniger

"Mir ist unverständlich, dass man die vielen wissenschaftlichen Beweise FÜR einen Schöpfer so einfach ignoriert."

-welche Beweise?
Und eig ist es leicht verständlich das man sie ignoriert ,da es keine sind
Und es macht auf einmal wieder Sinn

"ann steht wohl der Wunsch dahinter, dass es einfach keinen Gott geben darf. Denn dann wäre man ihm gegenüber rechenschaftspflichtig."

-ich fänd es gut wenn es ihn geben würde
Es würde zwar unendlich viele Fragen aufwerfen
Aber ich würde kein Stück besser über ihn denken
Ich glaube die Menschen würden ihn hassen
Für alles was er ihnen angetan hat
Vermutlich würden selbst die heute Gläubigen im Angesicht gottes Groll gegen ihn entwickeln

"Gern helfe ich Dir mit weiteren wissenschaftlichen Aussagen weiter."

-das freut mich
Dann mal los
Diese "Beweise" würden mich interessiere.
Und auch die Sache mit der Mutation
Streitest du ab das Lebewesen sich im Laufe der Zeit verändern können?

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