Kann 1&1 mit einem Brief den suchverlauf von Google schicken oder auf welchen Seiten im Internet man war?

3 Antworten

den suchverlauf von Google

Nein, natürlich nicht. Das darf nicht und das kann nicht, weil technisch unmöglich. Die Kommunikation mit den meisten Webservern, so auch mit Google, ist Ende-zu-Ende verschlüsselt. Das eine Ende ist Dein Browser, das andere Ende ist der Webserver. 1&1 sieht also gar nicht, was Du suchst.

auf welchen Seiten im Internet man war

Es wäre technisch möglich, die aufgerufenen Server zu protokollieren (also z. B. www.gutefrage.net, aber nicht www.gutefrage.net/frage/kann-11-mit-einem-brief-den-suchverlauf-von-google-schicken-oder-auf-welchen-seiten-im-internet-man-war). Aber erstens ist das nicht erlaubt, zweitens geht das nur für den Anschluss als Ganzes (ob Du den Porno geschaut hast oder Deine Schwester ist nicht unterscheidbar), und drittens hat der Provider gar keine Lust dazu, die Investitionen für die Protokollierung zu tätigen.

Nein,das kann er nicht, das darf er garnicht, er speicher nur wann du eine IP zugeronet bekommen hasst (vorratsdatenspeicherung)

Den Suchverlauf? Nö. Den kennt nur Dein Browser.

Welche Seiten? Die werden zwar eine gewisse Zeit geloggt - aber warum sollten sie den Aufwand machen und wegen Dir extra die LogFiles auswerten?

Den  Suchverlauf? Nö. Den kennt nur Dein Browser.

Und Google.

Welche  Seiten? Die werden zwar eine gewisse Zeit geloggt

Wirklich? Aufgrund welcher Rechtsgrundlage und zu welchem Zweck sollte das gemacht werden?

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@franzhartwig
Und Google.

Klar - vor allem, wenn man google-Cookies zulässt und/oder angemeldet ist. 👍

Wirklich? Aufgrund welcher Rechtsgrundlage und zu welchem Zweck sollte das gemacht werden?

Rechtlich habe ich das noch gar nicht betrachtet - eher technisch.
Wobei die Möglichkeit einer solchen "Selbstauskunft" aus rechtlicher Sicht interessant sein dürfte.

Technisch wird "natürlich" geloggt - alleine zum Debugging.
Die Frage ist eher "Was genau wird festgehalten und wie lange?"

Da die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland seit 2019 ausgesetzt ist, müssten(!!!) die betreffenden Daten streng genommen sofort nach //dev/null/ wandern. Aber ist das gesichert der Fall?

International gesehen - und auch bei der Benutzung von VPN-Anbietern - sollte man sich diesbezüglich aber keinesfalls sicher sein.

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@mchawk777
Rechtlich habe ich das noch gar nicht betrachtet - eher technisch.

Das ist der Punkt. Technisch ist das möglich. Rechtlich ist das aber nicht erlaubt. Demzufolge ist Die werden zwar eine gewisse Zeit geloggt eben nicht korrekt. Im Zuge der Vorratsdatenspeicherung war das vorgesehen, das entsprechende Gesetz wurde aber als Grundrechtswidrig ausgesetzt, bevor es überhaupt wirksam wurde.

Wobei die Möglichkeit einer solchen "Selbstauskunft" aus rechtlicher Sicht interessant sein dürfte.

Nicht wirklich, weil die Daten nicht protokolliert werden dürfen. Der Provider muss von Dir eine entsprechende Einverständnis einholen mit einer detaillierten Erklärung, wer warum wie lange welche Daten für welchen Zweck speichert und verarbeitet. Das wird kein Provider selbstständig machen für eine "Selbstauskunft".

Technisch wird "natürlich" geloggt - alleine zum Debugging.

Das halte ich für ein Gerücht. Die Informationen, die ich von Providern kenne, lauten anders. Das wären riesige Datenmengen. Das kann man speziell bei Problemen machen, aber nicht generell, falls mal ein Problem auftritt.

International gesehen - und auch bei der Benutzung von VPN-Anbietern - sollte man sich diesbezüglich aber keinesfalls sicher sein.

Das ist allerdings richtig. Welche Daten bei 8.8.8.8 oder 1.1.1.1 geloggt werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Wer diese Dienste nutzt, muss sich das selbst überlegen. Die große Masse nutzt den DNS des Providers, und der ist in der Regel in Deutschland.

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