Junghund/Welpe Abholung, was alles beachten?

8 Antworten

Pausen müsst ihr nur einlegen, wenn der Hund sehr unruhig ist. Es sollte auf keinen Fall zum Erbrechen kommen.

Am besten nimmt man den Hund auf den Schoss oder lässt ihn neben sich liegen. Ein dickes Frotteetuch unterlegen.

Mit 6 Monaten ist das bereits ein Junghund und sollte eigentlich schon ziemlich alles Wichtige kennen.

Die ersten 3 Tage geht man alles etwas ruhiger an Dann ist Junghundekurs angesagt.

Zeigt eurem Hund die Welt. Strassenbahn, Zug, Bahnhof, Einkaufszentrum, Flughafen etc. Spielt da mit ihm, überall wo sich ein Hund zum Spielen verleiten lässt, wird er später sicher sein. Lasst euren Hund mit andren Leuten Kontakt aufnehmen.

Schlicht, lasst euren Hund erleben, dass die Welt da draussen freundlich ist.

Es gibt nichts Dümmeres als den Hund von anderen Leuten fern zu halten.

Fragt jemand ob er den Hund streicheln darf, heisst es ja gerne, die Sozialisierung ist enorm wichtig.

In den ersten Wochen nie! alleine lassen, die ausgewählte Bezugsperson = der Beziehungsgarant verlässt den Hund in dieser Zeit nie!

Ein Labrador mit 6 Monaten kann gut 30 Minuten am Stück spazieren, er wird es lieben an Bächen zu spielen und mit anderen Hunden zu toben.

Wenn immer möglich ohne Leine Spazieren gehen, der Hund wird euch folgen.

Wenn du sicher bist, dass dein Hund auf dein rufen nicht kommen wird, Nichtrufen sondern hin gehen und den Hund abholen. Er soll auf keinen Fall lernen nicht zu kommen!

Wenn der Hund tatsächlich von einem seriösen Züchter kommt, hat er einiges an Grundgehorsam bereits gelernt.

Viel Spass mit dem Wackelschwänzchen!

Danke für die ganzen Tipps, den Grundgehorsam hat er bei der Züchterin schon gelernt, also Leinenführigkeit, Sitz, Platz und Komm. :)

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@pipepipepip

Prima!

Eins noch, niemals mit dem Hund schimpfen, wenn er zu dir kommt. Egal ob er nicht gleich gehorcht hat oder gerade übel Mist gemacht hat. Wann immer der Hund zu dir kommt, wird er gelobt!

Ganz schnell hat man sonst den Hund beigebracht nicht zu kommen. Zu einem wütenden Besitzer kommt kein Hund gern, keiner holt sich Schimpfe und Strafen freiwillig ab!

Das wichtigste in der Hundeerziehung, dass man gelassen bleibt, da hat der Besitzer wesentlich mehr zu lernen als der Hund.

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 bereits ein Autogeschirr gekauft und ich sitze während der Heimfahrt natürlich neben ihm

Wenn ich mir die Frage so ansehe, scheint etwas wichtiges vergessen worden zu sein: Sich Wissen anzueignen!

Lässt die Räumlichkeit des Autos eine Transportbox zu, würde ich eher zu einer solchen raten (kann man relativ preiswert mieten).

Ob es für den Hund tröstlich oder beruhigend ist, dass Du neben ihm sitzt (fremde Menschen, womöglich das erste Mal in einem Auto), davon solltest Du nicht unbedingt ausgehen.

Für den Hund ist es relativ egal, wann er ausgeführt wird, solange es häufig und zeitig genug geschieht. Er wird sich schnell an die neuen Gegebenheiten gewöhnen.

Und neben "Gassi gehen" muss es für den Hund auch interessant werden (Spielen, Kontakt mit Artgenossen etc.), es kommt also nicht so sehr auf die Zeitdauer an.

Vor allem muss er nach der Reise erst einmal bei Euch "ankommen" ...

das kommt ganz auf den hund an, vielleicht ist er so entspannt das er die ganze fahrt schläft oder er ist gestresst, dann solltet ihr mehrere pausen einlegen damit er pinkeln kann und etwas zur ruhe kommt (keine autobahnraststätte od.ähnl.)...zuhause lasst ihn erstmal in ruhe,er soll alles erkunden dürfen...pipirunden dem hund anpassen...jeder hund ist anders

Hallo pipepipepip,

das meiste wurde hier schon geschrieben.

Sorgt dafür das euer Hund bei euch direkt einen festen Platz hat, das ist dann sein Rückzugsort und da geht am besten auch niemand ran sobald er dort auf seinen Platz ist.

Auch wenn er gerade als Welpe noch so süß ist, das ist sein Platz und da soll er ruhe und Schutz genießen.

Alles andere kommt mit der Zeit, der Hund lernt dich und du den Hund langsam kennen und Ihr werdet hoffentlich ein tolles Team dann.

Also eigne dir Wissen an speziel zu deinem Hund und Allgemeine Sachen wie Training und die ersten Kommandos.

Viel Spaß mit eurem neuen Hund wünsche ich dir.

Hallo

Glückwunsch zum neuen Hund.

Wir haben uns auch letztes Jahr einen sechs Monate alten Hund aus Tierschutz geholt. Ich empfehle euch zuerst so ein Hundegeschirr für ängstliche Hunde zu kaufen da kommen die nicht so leicht raus. Denn ihr müßt ja dazwischen auch mal Pippi Pause mit ihm machen und da solltet ihr ihn sicher haben. Ebenso würde ich am Anfang die doppelte Sicherung machen- einmal am Halsband die Leine einhängen und einmal am Geschirr selbst.

Dann würde ich mir zwei leere große Wasserflaschen mitnehmen und von dort diese mit Wasser befüllen. Dann hat er auf der Fahrt gewohntes Wasser und er trinkt auch gesichert.

Ist der Hund schon mal Auto gefahren?

Was auf keinen Fall schadet sind Resque Tabletten oder Resque Tropfen (die für Tiere ohne Alkohol) ihm zu geben.

Fragt dort nach vielen seiner Gewohnheiten, wann bekam er Futter, was mag er gerne, verträgt er was nicht?

Das mit der ersten Woche keinen Besuch finde ich sehr gut von euch- aber danach nicht in Watte packen? Klärt was er kennt sonst müßt ihr das abarbeiten z.B. kennt er die Stadt, kennt er Radfahrer, kennt er Kinder und und und. Das war bei uns eine lange Liste- das sollte man auch sorgsam tun. Auch so Dinge wie Aufzugfahren.

Ich denke mir gelassene und entspannte Neubesitzer sind das wichtigste.

Das Körbchen gehört ins Schlafzimmer oder davor. In eurem Fall stellt sich die Frage kennt er es ins Haus zu dürfen? Oder war er nur draussen frei oder im Zwinger oder an der Kette. (Das gibt es ja alles noch:)

Ich würde ihn ganz konsequent aus einem Leckerliebeutel füttern das verstärkt die Bindung an euch extrem gut. Eine Hundeschule sollte er unbedingt besuchen.

Die ersten drei Monate nicht frei laufen lassen, da kann man sich schnell täuschen und der kommt dann doch nicht zurück.

Eine gute Schleppleine hier sind wir auf die Runde von Biothane gekommen- super gut abzuwischen und sehr robust.

Viel Freude am neuen Hund und eurem Hund ein schönes Plätzchen auf Lebenszeit, wer sich soviele Gedanken im Vorfeld macht, da bin ich sehr gerührt. Danke.

Bitte laßt den Hund chippen und meldet ihn bei TASSO an.

Ja und überlegt euch auch eine Kastration man muss nicht Hunde vermehren es gibt schon soviele ungeliebte da draussen.




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