Ist "Open Source" Software immer kostenlos?

9 Antworten

Nein, nicht grundsätzlich.

"Open Source" und "Freeware" sind nicht grundsätzlich zusammen.

Es gibt Open Source Programme die kostenpflichtig sind (häufig dann für den Support oder um Updates automatisch zu erhalten), denn OpenSource bedeutet nur, das der Quellcode offen liegt und somit von jedem auf Fehler, Datenlecks oder Datenklau geprüft werden kann.

Es gibt Freeware oder sonstige kostenlose Programme die unter bestimmten Lizenzen teilweise oder komplett frei nutzbar sind oder sogar Lizenzfreie Software die aber nicht OpenSource ist.

Jedoch ist ein Großteil der Open Source Software unter eine GNU Lizenz kostenlos verfügbar, teilweise aber nur für private Anwender.

Im Grunde heißt Open Source einfach nur, dass der Quellcode offen liegt, da man so aber schlecht verhindern könnte, dass die jeweilige Software einfach gratis genutzt wird, auch wenn sie es nicht wäre, ist Open Source Software häufig auch kostenlos.

Ausnahmen gibt es allerdings zu genüge, z.B. gibt es kostenpflichtige Open Source Software, bei der man dann aber eigentlich nicht für die Software selbst zahlt, sondern für den Support. Eine weitere Möglichkeit wäre Software, die selbst kostenlos ist, aber nur mit einem kostenpflichtigen Zugang zu beispielsweise einer API oder ähnlichem genutzt werden kann. 

Auch z.B. Wordpress Plugins, diverse CMS oder Forensysteme etc sind zwar grundsätzlich fast immer Open Source (bzw allgemein Software aus diesem Bereich, da PHP / HTML / JS / CSS ja schwierig bis gar nicht als "Closed Source" möglich wäre), aber es gibt trotzdem gar nicht mal so wenige kostenpflichtige Angebote, wie gut / schlecht sich das bei Open Source überprüfen lässt, ob jemand auch dafür bezahlt hat, ist wieder eine andere Sache.

Also auch wenn es sehr oft kostenlos ist, Open Source heißt letztlich nur, dass der Quellcode offen liegt.

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Und der Quellcode muss auch nicht Öffentlich gehostet sein , er kann durchaus nur für Kunden offen sein  für den Rest aber geheim ;)

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Grundsätzlich ja. Man kann schließlich einfach den Code laden und compilen. Nur wenn zu der Software noch extra Arbeit geleistet werden muss die bezahlt werden muss kostet es was. Wie angebotene open boards. (gelötete  platinen) 

Ich kann mir aber nicht vorstellen wieso das bei Software der Fall sein sollte. Ansonsten wohl: Unterstützung des Entwicklers durch "spende" versteckt als Kaufpreis. 

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