Ist es ungesund nicht zu heizen?

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9 Antworten

Statt die Wohnung wie früher gleichmäßig durchzuheizen, lassen kostenbewusste Bürger die Heizkörper nur noch in einzelnen Räumen laufen, geben sich mit niedrigen Raumtemperaturen zufrieden, ziehen sich lieber wärmer an oder verbringen den Abend mit Decke vorm Fernseher. An sich sei das nicht unvernünftig, meint der sächsische Verbraucherschützer Roland Pause.

Schon ein Grad weniger Raumtemperatur sparten etwa sechs Prozent Energiekosten. Wäre da nicht die offenbar weit verbreitete Tendenz zur Übertreibung, das Schlafzimmer auf 12 oder 14 Grad und selbst das Wohnzimmer nur noch auf 17 oder 18 Grad zu beheizen - und obendrein noch die Türen zu ungeheizten Räumen aufzulassen. "So kühlen sogar gut gedämmte Wohnungen aus", warnt Henrich.

Die Folge: Auf den kalten Wänden schlägt sich die Wohnfeuchtigkeit aus Küche, Bad oder Schlafzimmer nieder, ein idealer Nährgrund für gesundheitsschädliche Pilzsporen. Schon bei Temperaturdifferenzen von mehr als vier Grad kann wärmere Luft in kühleren Räumen zu Feuchtigkeit und Schimmelbildung führen. Knausern die Bewohner dann auch noch beim Lüften, halten sie beispielsweise die Fenster stets fest geschlossen aus Furcht, Wärme zu verlieren, ist der Schimmelwuchs nicht mehr zu stoppen.

Quelle:

http://www.stern.de/wirtschaft/familie/unueberlegte-sparsamkeit-geizen-beim-heizen-bringt-schimmel-549647.html

Ich hatte in meiner Kindheit kein geheiztes Zimmer, ich schlief wochenlang bei Frost und war auch nicht kränker als andere Kinder. Und Schimmel an Wänden kannte ich auch nicht, weil da weit und breit keine Heizung war, der gewöhnliche Ausgangspunkt für Schimmelbildung.

Schimmel wächst auch nicht automatisch durch einen Heizungsmangel, sondern - vereinfacht gesagt - durch den Durchzug aufgeheizter, feuchter Luft in kühlere Räume, wo sich an kalten Außenwänden durch die Luftabkühlung Kondenswasser bilden kann. Der Ausgangspunkt ist also erst einmal eine Heizung, aus deren Region warme Luft in ungeheizte Räume zuströmen und abkühlen kann.

Schau mal nach, ob Du ggfs. zuströmende, feuchte Warmluft (z.B. aus Küche oder Bad) und eine kalte feuchte Wand in Deiner Gegend hast!

Es kommt drauf an wie kalt es ist. Und schimmel kann nur entstehen wenn von außen oder von innen die wand nass wird (oder zu hohe Luftfeuchtigkeit). Aber bei mir ist im Winter mein Raum auch manchmal so 12°c also meine Wände sind Inordnung. Fühle doch einfach die Wände ab und dan bemerkst du ob da was feucht ist. auch mal hinter den Möbeln schauen, es gibt auch so Luft entfeuchter die nehmen dann etwas Wasser aus der Luft.

Das hängt von mehreren Faktoren ab, aber da du wenig Lüften wirst, ist die Bildung von Schimmel begünstigt. Lüften generell schadet nicht, und ist besonders bei neuen Häusern wichtig (da diese Luftdichter sind, und auf Manuelles Lüften angewiesen)

Ja wenn es feucht wird schimmelts. Aber solang du weder was spürst und riechst wird da nicht sein. Heizungslust ist eh ungesund also biste wohl besser dran. Ansonsten kannst du dier ja so einen elektronischen heiz, ventilator kaufenn. Kost fast nix..

chynthia7227 24.01.2014, 22:38

Dankeschön für den tipp!

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Asgar93 24.01.2014, 22:38

Die kosten halt nur wenn du sie anschaltest und das nicht gerade wenig. ;)

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Also wenn die Wand kalt ist, dann hält sich da die Feuchtigkeit besser, wenn dann noch ein Schrank oder so davor steht, gibts wahrscheinlich Schimmel an der Wand. Der Schimmel ist dann ungesund, nicht die kälte, wenn du dich jedoch erkältest ( dauernd ;) ), dann ist die Kälte das Problem ;)

mfg Hauke

Das hast du genau richtig erkannt! Wenn man nicht ausreichend heizt und lüftet, fördert man die Schimmelbildung und dies ist keineswegs gesund!

Sofern es keine feuchte Kälte in deinem Zimmer in deinem Zimmer ist (wegen dem Schimmel) hast du nichts zu bedenken.

LG

Die Gefahr besteht, wenn es zu feucht wird. Am besten mal mit einem Hygrometer nachmessen.

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