Ist es übertrieben Handwerkern einen Kaffee und - wenn er gerade fertig ist - ein Stück Kuchen anzubieten?

18 Antworten

Kaffee biete ich Handwerkern immer an, wenn sie für längere Zeit (z.B.den ganzen Tag) bei mir zu tun haben. Die haben sich darüber immer sehr gefreut.

Jeder Handwerker, der im Privathaushalt eingesetz wird, freud sich über eine "STÄRKUNG", ob das Kaffee und Kuchen oder ein paar belegte Brote oder sogar ein richtiges Mittagessen ist. Aber nicht nur die Handwerker, sondern auch der Auftraggeber.

Ich finds auch nett. Mach das auch immer, zumindest biete ich grundsätzlich was zu trinken an, egal ob Wasser, Limo, Kaffee oder Tee.

Ich finde das ist auch ein bischen Anstandssache.

Ich bin selber auch Handwerker und finde es immer eine sehr nette Geste wenn die Leute einem etwas anbieten. Und da war eigentlich auch schon alles dabei: Kaffee, Kuchen, Getränke, Eis und auch schon warmes Mittagessen. Aber etwas ist mir aufgefallen. Die Leute bei denen nicht so viel da ist, die selber auch sehen müssen wie sie über die Runden kommen, da fällt das Angebotenen immer sehr reichlich aus. Naja, und bei denen die vor Geld stin... (meistens) nicht.

Die Reichen sind das Geben und Nehmen nicht so gewöhnt, weil sie sich immer alles von ihrem eigenen Geld kaufen können.

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Genau diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Als ich noch zur Miete gewohnt habe, habe ich das selten mal gemacht, aber seitdem wir unser Haus gekauft haben, hatten wir schon einige Male Handwerker bei uns. Ich denke auch, dass die Handwerker sich mehr ins Zeug legen, wenn ihre Arbeit geschätzt wird. Immerhin vergibt man die Aufträge ja nicht nur aus reiner Faulheit, sondern auch, weil die Leute etwas ganz Tolles leisten, was eben nicht jeder kann. Ich habe davor großen Respekt. Es sieht immer so einfach aus, aber ich bin mir voll bewusst, dass wir ohne die Handwerker aufgeschmissen wären.

Ich würde jetzt nicht unbedingt extra einen Kuchen backen, aber wenn ich schon mal einen da hätte, würde ich sie auf jeden Fall mit einbeziehen. Ich meine, die riechen ja den Kuchenduft auch, die armen Leute. Ich finde es auch toll, wenn die von sich und aus ihrem Leben erzählen. Außerdem haben wir auch schon eine Menge toller Tipps bekommen für das Haus. Meistens siezen wir uns, wenn die kommen und duzen uns, wenn wir uns verabschieden.

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