Ist es normal das Schulpferde nur noch auf die Gerte reagieren?

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9 Antworten

In den meisten Schulbetrieben ist das durchaus normal - aus meiner Sicht aber ein absolutes Armutszeugnis. 

Die Pferde sind so extrem abgestumpt, was soll man denn darauf lernen? Durchsetzen? Haha. Das lernt man auch auf wirklich gut gerittenen Pferden. Bzw. Durchsetzen = drauf hauen, das lernt man da. Kein feines Reiten, keinen korrekten Sitz, da ich davon ausgehe, dass die Pferde nie Korrektur geritten werden und nicht weiter ausgebildet werden....

Es ist unheimlich schade, dass diese Ponys da so verhunzt werden.... Sowas tut mir in der Seele weh. Ein Reiter sollte fühlen lernen, wie er mit dem Anspannen der Wade das Pferd antrabt oder es über ein ausatmen durchpariert - und das können die armen Ponys nicht.

Daher sollte man sowas auch nicht unterstützen, denn die Leute werden an ihren Methoden nichts ändern. Man kann dann aber wenigstens für sich selbst behaupten, dass man sowas nicht unterstützt und da kein Geld weiter fließen lässt.

Du klingst so, als ob du dich selbst nicht wohl fühlst - also tu dir selbst den Gefallen, und unterstütze diese "Arbeit" mit Pferden dort nicht weiter, suche dir einen anderen Stall. 

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Kommentar von H3rm1ne
09.07.2016, 11:06

Ja, das habe ich mir auch schon überlegt, ich werde wahrscheinlich nach den Sommerferien mir einen anderen Reitstall suchen.

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Es ist leider normal für schlechte Reitschulen. Die Pferde sind abgestumpft und ausgelutscht.

Eigentlich solltest du das nicht unterstützen und zudem ruinierst du dir deinen Reitstil, bevor du überhaupt reiten kannst. Such dir eine andere Reitschule, auch wenn sie vermutlich teurer ist als die von dir Beschriebene.

Reiten Können und Sattelfestigkeit Haben sind übrigens nicht identisch. Ich kenne Leute, die machen jedem Rodeoreiter Konkurrenz, was deren Sattelfestigkeit angeht. Aber "Reiten" können sie halt trotzdem nicht.
Ich kann, denke ich mir, eine ganze Ecke reiten, aber fliege sofort runter, wenn ein Pferd buckelt.

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Leider ist das wirklich in vielen Schulbetrieben so, aber natürlich ist das nicht gut und sollte auch nicht einfach so hingenommen werden. Klar, die Pferde werden von Anfängern abgestumpft und reagieren dann irgendwann nur noch auf die Gerte. Eigentlich sollten Schulpferde immer wieder von guten Reitern geritten werden, die es wieder "fein" machen und auch Abwechslung (Bodenarbeit, Ausritte usw.) bringen dem Pferd wieder mehr Motivation. 
Manche Pferde sind auch nicht dafür gemacht, jeden Tag mit einem anderen Menschen auf dem Rücken durch die Halle zu traben. 
Ich an deiner Stelle würde mir einen anderen Reithof suchen, wo die Pferde gut behandelt werden und du vielleicht auch Bodenarbeit oder andere Sachen lernen kannst. Wenn dich das nicht interessiert, dann kannst du natürlich auch einfach reiten ;) 

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Ja leider, sie werden meist viel zu oft von verschieden personen geriiten und meist mit nur wenig pause. irgendwann können die pferde nichtmehr oder haben keine lust mehr zu gehen. deshalb braucht man meist eine gerte

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Leider ist es manchmal so , meine Reitlererin berührt die Pferde nicht sie macht das manchmal mit eorten und lässt es uns selber machen . Mein Freudengold reagiert aber manchmal auch nicht ohne die Gerte . Er träump warscheinlich noch 😆

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Ja, oft schon. Das liegt einfach an verschiedenen Umgängen - die Pferde sind auch verwirrt, wenn jeder andere Hilfen gibt um etwas zu erreichen. Dementsprechend nehmen die Schüler die Gerte und irgendwann wird die Gerte zum Mittel

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Hi.

Leider ist das in den meisten schulbetrieben so das sie Pferde durch die vielen Anfänger abgestumpft werden. Und man selbst lernt dadurch dann auch nichts mehr. Wenn du wirklich weiterkommen willst dann such dir eine brave,ordentliche RB mit der du ev Unterricht nimmst. Dadurch lernt man doppelt so viel

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Das ist in den meisten Schulbetrieben so üblich und daher "normal". Das heißt aber nicht, dass es gut ist. Leider werden in Schulbetrieben häufig jahrelang die gleichen Schulpferde "benutzt" und natürlich auch von nicht so feinen Reitern und Anfängern. Deshalb stumpfen sie natürlich ab und reagieren nicht mehr auf deine Hilfen. Wenn zB ein Anfänger immer mit den Beinen bolzt, lernt das Pferd, das zu ignorieren. So kommt es, dass es bei dir nicht mehr darauf reagiert. Da ein Peitschenschlag aber immer wieder schmerzen auslöst, reagieren sie darauf mit Flucht, also gehen schneller. Manche Pferde fangen so auch an zu bocken, da sie lernen, dass es die einzige Möglichkeit ist, dem ganzen Stress dort zu entkommen. Ist also alles ganz "normal" für die Verhältnisse. Gut ist es aber trotzdem nicht. Unicorn200

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"Normal" sollte es nicht sein, aber bei vielen Reitschulbetrieben ist es leider die traurige Realität.

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