Was tun wenn der Sattler Mist gebaut hat?

Hallo,

brauche mal Eure Hilfe. Mein Sattel ist jetzt 1 1/2 Jahre alt. Mein Sattler über den ich ihn gekauft und auch regelmäßig kontrollieren ließ, hat ganz plötzlich seinen Betrieb eingestellt. Da der Sattel nicht mehr richtig auflag, vereinbarte ich mit einer Sattlerin einen Termin am Stall. Sie sagte mir, dass Sie den Sattel aufpolstern müsse, dann läge er wieder richtig. Auch müssten die Gurtstrupfen nach hinten versetzt werden. Ich glaubte der Sattlerin und gab den Sattel zum Aufpolstern und ändern ab.

Als er wieder fertig war, sagte Sie ich könnte meinen Sattel abholen. Ich war verwirrt. Der alte Sattler hat den Sattel immer in den Stall gebracht und kontrolliert, ob er wirklich richtig auflag.

Der Sattel war stark gefettet überall auch an den Strupfen und die Wolle hing überall noch am Sattelblatt bzw Klettverschluss von den Pauschen. Er lag beim Auflegen schon schief. Der Schwerpunkt war nicht mehr gegeben. Vorne zu hoch, hinten zu tief .Die Gurtstupfen lagen übereinander. Die Posterung fühlte sich unter dem Sattel (Wirbelkanal) uneben an.

Ein mir fremder Sattler, der einen Termin im Stall bei einem andern Pferd hatte, kam auf mich zu und fragte, ob ich so reiten wolle? Ich zeigte ihm den Sattel und sagte, das er gerade vom aufpolstern käme.

Der Sattler hat jetzt meinen Sattel komplett neu gepolstert. Die alte Wolle raus, neue rein, hat die Druckverteilung geändert. Der Sattel lieg jetzt wie am ersten Tag.

Meine Frage an Euch, muß ich die erste Sattlerin bezahlen? Sie besteht auf ihr Geld und sieht ihren Fehler nicht ein.

Im vorraus vielen Dank für Eure Hilfe.

Liebe Grüße

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Sicherlich wird die "alte Sattlerin" behaupten, dass ... und der Richter sieht einen Profi vor sich, der ja Ahnung haben muss... Horneberger Schiessen, Du wirst verstehen was ich meine.

Einzige Chance ist die Aussage Deines neuen Sattlers dass so wie auf den Fotos zu sehen ein gebrauchter Sattel aussehen könnte, die Arbeit der Vorgängers total verbessert werden musste und der Sattel nach der und der Arbeit nun wieder zu gebrauchen ist. Würde ich mir schriftlich geben lassen und der Sattlerin vor die Nase halten. Mit dem Zettel auch mal zur Innung, ggf dann Klage.

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wurden / bis wann wurden die durchschnittlich 27 Jahre alte Pferde noch für den Schulunterricht ausgenutzt? Es ist wohl die ekelhafteste Frage die ich bisher hier gelesen habe !

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"Verträge sind dazu da um sie einzuhalten".

Mit der Weitervermietung bricht der Vermieter den Vertrag. Somit wäre das Einklagen der Vereinbarung oder aber das gegenseitige Aussetzen des Vertrages in diesem Punkt möglich. Vermieter verliert Recht auf Miete ab Tag der Neuvermietung, Mieter muss dieses jedoch nicht akzeptieren, kann in jedem Fall ab diesem Tag (ich würde es sogleich machen!) die Zahlungen einstellen.

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0:00 h 31.12. bis 24:00 h 01.01. ist der Zeitrahmen, ggf regeln Behörden dies noch gesondert.

Nicht schreiben "ich glaube von ... bis ..." einfach mal googeln - (das Netz ist VOLL davon) und Klappe halten :)

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Ich habe das "Pferd" mal von der anderen Seite aufgezäumt - mich als Interessent ausgegeben.Die aufgekau(f)ten KFZ landen in einer Börse in der Händler bundesweit einkaufen. Motto ist also: NIEMALD ZAHLT WENIGER ALS WIR ... ;)

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Berlin ... kassiert für einen Hund Steuern ab der Geburt. Und zwar dort wo und bei wem er lebt! Schlupfloch? Gewerbliche Hundezucht anmelden. Aber das ist dann wohl auch nichtmehr so toll... die wollen eben auch Steuern haben. Na jedenfalls Einkommensteuer statt Hundesteuer. Ich meine Verträge - Du verdienst doch an der "Produktion" der Hunde wenn Du von Verträgen redest?

Nachzulesen: https://service.berlin.de/dienstleistung/121494/

Steht wirklich alles dort. Aber googeln ist nicht in, hier n Fass aufmachen ist geiler. Rüde rüber Welpen raus abzocken und saufen. Verartwortung? NULL.

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Oh mann, wenn eine solche Frage hier zu lesen ist, dann sind sämtliche Wünsche für seinem Liebsten ein schönes Leben zu finden voll in die Hose gegangen.

Jemand hat Dir vertraut und Dir sein Pferdi für einen Obulus überlassen, da er dachte Du würdest Dich darin verlieben und ihm eine gute Zukunft geben. Ich kann mir nur vorstellen, dass eben diese Worte auch bei Übergabe des Pferdes gesprochen wurden.

Rechtlich gesehen bist Du nach dem Angebot der Rückkaufes uneingeschränkt Eigentümer/in wenn sonst keine vertraglichen Verpflichtungen dem entgegensprechen.  Du kannst das Pferd in Deinem Ermessen verkaufen, es aber auch schlachten lassen etc etc.

Wenn der ehemalige Eigentümer Dich bittet Adresse und Namen des neuen Besitzers bekannt zu geben, dann doch deshalb weil ein Rückkauf aus finanziellen Gründen nicht möglich ist ... Job verloren? Hartz 4 ? Aber tiefe Sorge um das Wohlergehen "seines" Spatzies besteht...

Du brauchst die Daten des neuen Besitzers nicht herauszugeben, wenn es nicht im Vertrag o.ä. beschlossen ist. Datenschutz, kein Problem. Auch ist der Zugewinn Dein "Verdienst". Das Pferd ist nur eine Sache und Sorgen ein Gefühl, das alles sollte Dich nicht interessieren!

Keine Angst also, Du bist wohl im Recht. Tränen und Gefühle, Sorgen um sein Spatzi - das wird (leider) in keinem Gesetz geregelt. Du brauchst Die Daten nicht nennen, der Gewinn ist Dein. Die Leute sind ja sooo dumm, verkaufen Dir ein Pferd weiiit unter Wert aus einer Notlage heraus, vergessen so einiges in einem Schutzvertrag, und Du hast Angst um Deinen Gewinn.

Ich hoffe mir bleibt es erspart Bekanntschaft mir derartigem zu machen, ich könnte heulen und mich übergeben ...

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WOW, gomplischiert....

Also Anton verkauft Berta das Pferd mit der Option im Falle eines Verkaufsangebotes zuvor die Möglichkeit zum Rückkauf zu bekommen.

Berta, nun Eignerin des Pferdes, bietet dies Cäsar - zum Kauf an. Bereits mit diesem Angebot hat sich m.E. die Klausel erfüllt:

Anton sieht, dass Berta kein Interesse mehr an seinem früheren Pferd hat (da zum Verkauf angeboten). Er möchte daher das Pferd über diese Klausel zurückerwerben. Gerade für diesen Fall ist diese Klausel im Kaufvertrag enthalten.

Lässt sich das Verkaufsangebot von Berta an Cäsar nachweisen, so hat Anton m.E. alle Rechte die aus dieser Klausel entstehen. (Rückkauf / Strafzahlung).

Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung und keine rechtsverbindliche Auskunft, insbesondere nicht für falsche Angaben.

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Ob eine "Krankenversicherung" Sinn macht oder nicht sei mal dahingestellt. Meine beiden sind OP versichert, und leider kam es auch dazu: Kolik-OP. So fiel mir die Entscheidung (zu der ich in JEDEM Fall gesagt hätte) JA, operieren! doch etwas leichter. Es kann schneller kommen als man denkt!

Ich kann Dir also zu einer OP-Versicherung nur raten. Im Fall der Fälle ist man so abgesichert. Doch beachte, was die Vorbedingungen sind! Beachte, was die Versicherung zahlt und was nicht!

Am Besten aber wäre, wenn unsere Hotties gesund bleiben ;)

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Na dann schönen Gruss an Herrn Mencke, sollte er das Gestüt noch leiten (mein Kontakt war in 1996). Seriös und fachkundig habe ich ihn kennengelernt. Dennoch sind STETS ZWEI DINGE beim Pferdekauf zu beachten:

  • ein Pferd ist stets soviel wert wie ein Narr bereit ist dafür auszugeben :)

  • Du kaufst stets was Du siehst, nie das was Du Dir vorstellen möchtest in dem Pferde

Dies sollte man sich natürlich bei jedem Pferdkauf vor Augen halten, und da niemand in den Tieren drinsteckt ist eine Ankaufsuntersuchung (mit Röntgen des Rückens!) PFLICHT.

Viel Spass mit Deinem neuen Hottie...

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